Bauernpräsident droht mit "flächendeckenden" Protesten ab Montag - Vorherige nur "Vorbeben"
Autor: Agentur dpa
Deutschland, Sonntag, 21. Januar 2024
Sollte die Bundesregierungen die geplanten Subventionskürzungen nicht zurückziehen, gehen die Bauernproteste wohl erst richtig los. Der Bauernpräsident droht ab Montag mit flächendeckenden Aktionen.
Der Präsident des Bauernverbands hat mit neuen weitreichenden Protesten ab Montag (22. Januar 2024) gedroht, sollten die geplanten Subventionskürzungen beim Agrardiesel nicht zurückgenommen werden.
"Die Landwirtinnen und Landwirte brauchen wir gar nicht fragen. Die rufen ständig an und fragen: 'Bewegt sich was? Wenn sich nichts bewegt, gehen wir wieder auf die Straße'", sagte Joachim Rukwied am Donnerstag (18. Januar 2024).
Bauernpräsident mit Protest-Drohung - Landwirte demnach in den Startlöchern
Die bisherigen Proteste seien das "Vorbeben" gewesen. "Wenn sich nichts verändert, dann kommt es möglicherweise zur Eruption. Ab kommenden Montag werden wir, sofern die Haushaltsbereinigungssitzung heute Abend kein in unserem Sinne positives Ergebnis bringt, wieder mit Aktionen, und zwar flächendeckend in der ganzen Bundesrepublik, fortfahren", sagte Rukwied. Details nannte er nicht.
Video:
Die Steuerbegünstigung beim Agrardiesel soll schrittweise abgeschafft werden. Seit Wochen protestieren Tausende Landwirte dagegen mit Verkehrsblockaden und Kundgebungen.