Druckartikel: Auto erfasst Mopeds beim Überholen – vier Tote bei Unfall in Brandenburg

Auto erfasst Mopeds beim Überholen – vier Tote bei Unfall in Brandenburg


Autor: Agentur dpa

Biesenthal, Donnerstag, 08. Oktober 2026

Auf einer Landstraße in Brandenburg will ein Autofahrer mehrere Fahrzeuge überholen und kollidiert im Gegenverkehr mit drei Mopeds. Vier Menschen überleben das Manöver nicht.
Ein Abschleppwagen hebt ein verbranntes Auto auf seinen Transporter.  Beim Frontalzusammenstoß eines Autos mit drei Mopeds sind in Brandenburg vier Menschen ums Leben gekommen.


Beim Frontalzusammenstoß eines Autos mit drei Mopeds sind in Brandenburg vier junge Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall passierte am Mittwochabend (7. Oktober 2026) bei Biesenthal im Landkreis Barnim, wie die Polizei mitteilte. Demnach wollte der Autofahrer mehrere Fahrzeuge überholen – und stieß dabei mit drei von vier entgegenkommenden Mopeds zusammen. Der Wagen geriet dann in Brand.

Die drei Fahrer der Kleinkrafträder sowie eine Mitfahrerin erlitten laut Polizei bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starben. Bei den Toten handelte es sich um ein 14-jähriges Mädchen und drei junge Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren. Der Fahrer des vierten Mopeds konnte dem Wagen ausweichen und blieb unverletzt. Der 61 Jahre alte Autofahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle befindet sich etwa 40 Autominuten nordöstlich vom Berliner Alexanderplatz.

Auto kollidiert mit drei Mopeds – nur der vierte Fahrer kann ausweichen und überlebt unverletzt

Der tödliche Crash passierte am Mittwoch gegen 19.40 Uhr zwischen Biesenthal und Wullwinkel. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eilten zur Unfallstelle. Für alle sei es ein besonders schwerer Einsatz gewesen, sagte der Sprecher.

Der fast vollständig ausgebrannte Wagen lag auch Stunden danach noch immer auf dem Dach im Straßengraben neben der von Feldern und Wiesen gesäumten Landstraße, wie eine dpa-Reporterin schilderte. In der Umgebung des Unfallortes habe das Feuer nur wenige Spuren hinterlassen. Die Fahrbahn auf der Landesstraße 200 blieb auch in der Nacht zum Donnerstag weiter für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme voll gesperrt. 

Notfallseelsorger und Einsatznachsorge-Teams betreuten Angehörige der tödlich Verunglückten, die zum Teil an der Unfallstelle erschienen waren, und auch Einsatzkräfte.