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Ausschreitungen in Frankfurt: Einsatzleiter sieht "neue Dimension der Gewalt"


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Frankfurt am Main, Sonntag, 01. November 2026

Nicht nur in Nürnberg war die Polizei bei den "Gen-Z-Protesten" am Samstag in Alarmbereitschaft - in ganz Deutschland kam es zu heftigen Krawallen. Ein Einsatzleiter zieht Bilanz.
Randalierer treten die Schaufensterscheibe eines Waffengeschäfts in Frankfurt am Main ein und entwenden Waffen.


Nach der Krawallnacht in Frankfurt hat der Einsatzleiter der Polizei von einer "neuen Dimension der Gewalt" im Anschluss an die aufgelöste Demonstration berichtet. "Die weit überwiegende Zahl der Menschen, die gestern in Frankfurt demonstriert haben, hat dies friedlich getan", sagte Erik Hessenmüller in Frankfurt.

"Wir müssen klar zwischen der Versammlung und den Ausschreitungen im Nachgang differenzieren." Noch während des Demonstrationszuges kam es wiederholt zu Vermummungen, dem Abbrennen von Pyrotechnik und dem Werfen von Böllern - verursacht von einer im Verhältnis zur Gesamtzahl der Demo-Teilnehmer kleinen Gruppe von Personen.

Heftige Krawalle in Frankfurt

Ein "zunehmend gewalttätiger Schwerpunkt" bildete sich innerhalb des Demozuges. "Dort hatten sich zunächst Personen aus dem linken, teilweise auch linksextremistischen Spektrum gesammelt", berichtete Hessenmüller. "Im weiteren Verlauf mischten sich zunehmend junge, gewaltbereite Personen mit überwiegend migrantischem Hintergrund dazu." Teilweise gab es auch "Bezüge zum Pro-Palästina-Spektrum". "Aus diesem Bereich heraus kam es zu immer massiveren Störungen und Angriffen auf Polizeikräfte."

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