In den Landkreisen Würzburg und Kitzingen kam es zu drei Bränden, bei denen eine Person verletzt wurde. Die Polizei sucht nun nach Zeugen zu zwei der Brände.
In der vergangenen Woche (23. bis 27. Dezember 2025) ist es zu drei Bränden in den Landkreisen Würzburg und Kitzingen gekommen, bei denen ein hoher Sachschaden entstand und eine Person verletzt wurde.
Am Samstagmittag (27. Dezember 2025) geriet der Kellerbereich eines Einfamilienhauses gegen 11 Uhr in Eisingen (Landkreis Würzburg) in Brand. Laut Polizei Unterfranken war die Ursache für den Brand die Entzündung von brennbarem Material, das in einer Sauna gelagert wurde. Bei dem Versuch, die Flammen zu löschen, erlitt ein 66-jähriger Bewohner des Hauses eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehren Würzburg-Land, Eisingen, Waldbrunn und Höchberg waren mit einer Vielzahl an Kräften im Einsatz und konnten den Brand löschen. Insgesamt entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich.
Mann (66) bei Brand verletzt - ein weiteres Feuer startete in einer Gartenhütte
Gegen 17 Uhr fing am Samstagabend eine Gartenhütte in der Repperndorfer Straße in Kitzingen Feuer. Die Feuerwehr Kitzingen war schnell vor Ort und konnte den Brand löschen. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Bei der Sicherung der Spuren vor Ort kam bei der Kriminalpolizei der Verdacht auf, dass der Brand möglicherweise durch Feuerwerkskörper verursacht wurde. Grund für diese Annahme waren aufgefundene Böller, die nun auf Spuren untersucht werden. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Unterfranken auf die rechtlichen Bestimmungen zum Umgang mit Feuerwerk und explosiven Stoffen hin:
Das Abbrennen von Feuerwerk (F2) ist ausschließlich am 31.12. und am 01.01. zulässig. Verwenden darf eine Person diese zudem nur ab 18 Jahren. Dazu zählen beispielsweise Böller und Raketen. Feuerwerkskörper dürfen nur im Freien und mit genügend Abstand zu Menschen, Tieren und leicht entzündlichen Materialien gezündet werden. Vorsicht: Durch Funkenflug besteht eine erhöhte Brandgefahr! Außerdem dürfen nur geprüfte und zugelassene Feuerwerkskörper gekauft und verwendet werden.
Heuballen in Repperndorf abgebrannt - Polizei sucht Hinweise
In einem Weinberg bei Repperndorf (Landkreis Kitzingen) brannten insgesamt 36 Heuballen am Dienstagabend (23. Dezember 2025) vollständig ab. Das Feuer brach laut Polizei gegen 18.20 Uhr aus und forderte den Einsatz der Feuerwehren Kitzingen, Repperndorf, Mainstockheim und Marktsteft. Der Schaden liegt im hohen vierstelligen Bereich. Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei Würzburg zur Ursache des Brandes.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den beiden Bränden im Bereich Kitzingen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.