Bad Vilbel/Hessen: Neunjähriger klingelt bei Nachbarn - und verschenkt Erspartes seiner Eltern
Autor: Redaktion
Bad Vilbel, Dienstag, 19. März 2019
Böse Überraschung für die Eltern eines Neunjährigen in Hessen: Ihr Sohn ist von einer Polizeistreife nach Hause gebracht worden, nachdem er in der Nachbarschaft das ersparte Geld der Eltern verschenkt hatte.
Laut Schilderung der Polizei Mittelessen ist ein Neunjähriger am Samstag aufgefallen, weil er in Bad Vilbel (Hessen) gegen 19 Uhr an etlichen Haustüren geklingelt hatte. Den Öffnenden hielt er einen 50-Euro-Schein hin und gab an diesen vor dem Haus gefunden zu haben. Einige nahmen den Schein offenbar an und gaben dem Jungen teilweise im Gegenzug einen Finderlohn.
Neunjähriger verschenkt Geld in der Nachbarschaft: Mit 2700 Euro auf Tour gegangen
Die Polizei nahm sich dem Jungen an und staunte nicht schlecht, als sie bei ihm eine kleine Tüte mit mehr als 2700 Euro fanden. Woher er das Geld hatte, wollte er nicht sagen, es konnte aber später ermittelt werden. Nachdem die Eltern des Kleinen gefunden waren, stellte sich nämlich heraus, dass der Junge aus Massenheim die kompletten Ersparnisse seiner Eltern an sich genommen und damit auf "Tour" gegangen war.
Wie er auf die Idee kam und warum er das Geld der Eltern quasi verschenkte, wollte oder konnte der kleine Mann nicht sagen. 261 Euro sind bei seiner Aktion "verloren" gegangen.
Wer Geld von dem Jungen angenommen habe, werde gebeten Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Die Familie würde sich natürlich freuen, wenn sie ihre Ersparnisse zurückbekommen würde, so die Polizei.
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