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Verdächtiger Tiertransport am Münchener Hauptbahnhof: Polizei schreitet ein


Autor: Agentur dpa

, Mittwoch, 09. Sept. 2026

Weil ein Mann am Münchener Hauptbahnhof fragwürdige Papiere für drei Welpen vorlegte, wurden ihm die Hunde vorübergehend abgenommen. Das führte zu einer ungewöhnlichen Nachtwache für die Bundespolizei.
Die drei Hundewelpen sitzen auf Decken bei der Bundespolizei.


Drei Hundewelpen hat die Bundespolizei bei einer Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof in ihre Obhut genommen. Wegen Unstimmigkeiten bei der Herkunft der Tiere wurden sie vorübergehend von ihrem Besitzer getrennt, wie die Polizei mitteilte. Einer Sprecherin zufolge sind die Welpen nur wenige Wochen alt.

Das 36 Jahre alte Herrchen hatte die drei Welpen am Dienstagabend in einer kleinen Transportbox bei sich, als die Beamten auf ihn aufmerksam wurden. Der Mann legte für die Hunde Heimtierausweise vor. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Papiere aber mutmaßlich zu anderen Hunden gehören, wie die Sprecherin sagte. Die Geburtsdaten, Herkunftsländer und die Angaben des Mannes zum Erwerb der Hunde warfen Fragen auf, wie es hieß.

Welpen verbringen die Nacht bei der Bundespolizei

Um das Wohl der Tiere sicherzustellen und eine Prüfung durch die zuständige Behörde zu ermöglichen, wurden die Welpen vorübergehend von ihrem Besitzer getrennt. Die drei Vierbeiner verbrachten die Nacht auf der Dienststelle der Bundespolizei. Dort wurden sie mit Decken, Futter und Wasser versorgt.

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