Wieder Unfall auf Oktoberfest: Mann von Schiffschaukel getroffen – Polizei mit Update

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Am letzten Tag des Oktoberfests ist ein Mitarbeiter von einer Schiffschaukel getroffen und schwerst verletzt worden. Von dem 47-Jährigen gibt es nun Neuigkeiten.

Update vom 05.10.2026: Wiesn-Mitarbeiter nach Unfall außer Lebensgefahr

Nach dem schweren Unfall an einer Schiffschaukel auf dem Münchner Oktoberfest befindet sich ein schwer verletzter Mitarbeiter inzwischen nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr. "Nach derzeitigem Stand besteht keine unmittelbare Lebensgefahr mehr", sagte eine Sprecherin. Der 47-Jährige habe schwere Halswirbelverletzungen davongetragen.

Zu dem Unfall an der historischen Schiffsschaukel war es am Morgen des letzten Oktoberfest-Tages gekommen. Rettungskräfte mussten den Mann wiederbeleben, er kam auf die Intensivstation.

Der 47-Jährige habe sich "in einem Bereich aufgehalten, wo er nicht hingehen darf", sagte der Münchner Polizeisprecher Thomas Schelshorn später. Dort sei er von der Schaukel erfasst worden. Diese traf ihn nach Angaben der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn im Bereich der Halswirbelsäule. Fahrgäste waren der Polizei zufolge nicht in Gefahr.

Bereits am dritten Wiesn-Tag war es zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen: Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter war unter einer Gondel eingeklemmt worden und später im Krankenhaus gestorben.

Wiesn-Chef Christian Scharpf (SPD) sagte dem Bayerischen Rundfunk, die beiden Unfälle sollten Anlass sein, "in puncto Schulung der Beschicker" zu schauen. "Die müssen ihr Personal auch schulen, vielleicht noch besser einweisen."

Meldung vom 04.10.2026: Oktoberfest-Mitarbeiter (47) bei Unfall schwerst verletzt

Erneut ist ein Mitarbeiter an einem Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest schwer verunglückt. Dieser war am letzten Tag des Spektakels gegen 10.15 Uhr von einer Schiffsschaukel im Bereich der Halswirbelsäule getroffen worden, sagte Julian Tanzer von der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn. Mehrere Rettungskräfte waren ihm zufolge etwa zwei Minuten nach dem Unfall bei dem Verletzten, um ihn zu versorgen. Sie reanimierten den 47-Jährigen, teilte die Polizei mit. Daraufhin kam er ins Krankenhaus. 

Am Nachmittag gab es laut der Polizei keine neuen Informationen dazu, wie es dem Verletzten geht. "Eine Gefahr für die Fahrgäste des Fahrgeschäftes bestand zu keinem Zeitpunkt." Der Betrieb an dem Fahrgeschäft wurde eingestellt, die Polizei sperrte den Bereich ab. Bereits am 21. September 2026 war es zu einem tödlichen Unfall an einem Freefall-Tower gekommen. 

Ermittlungen werden Tage dauern - Polizei befragt Zeugen

Ein Kriseninterventionsteam betreute laut Polizei die Zeugen des Unfalls. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Dazu würden Zeugen befragt und Videoaufnahmen ausgewertet, sollte es welche geben, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen würden voraussichtlich einige Tage dauern. 

Die historische Schiffsschaukel auf der Oidn Wiesn wird laut der Oktoberfest-Homepage nicht durch Motoren angetrieben, sondern durch die Muskelkraft und Schwerpunktverlagerungen der Fahrgäste. Bis zu zwei Personen finden in den schiffsförmigen Gestellen Platz. "Einige Schiffschaukeln sind sogar in der Lage, sich zu überschlagen", heißt es weiter. 

Für Entsetzen hatte auf dem größten Volksfest der Welt bereits der Tod eines 52-jährigen Sicherheitsmitarbeiters eines Freefall-Towers gesorgt, der unter bisher ungeklärten Umständen unter einer Gondel eingeklemmt worden war. Außerdem starb eine 90-Jährige im Krankenhaus, nachdem sie auf der Oidn Wiesn ein Kutschpferd hatte streicheln wollen, ihr Rollstuhl sich im Geschirr verfangen hatte und sie gestürzt war.

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Vorschaubild: © Felix Hörhager/dpa