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Tödlicher Busunfall auf A96 bei Buchloe: Identität eines der Opfer noch immer unklar


Autor: Agentur dpa

Buchloe, Montag, 28. Sept. 2026

Bei einem Unglück mit einem Reisebus auf der A96 im Allgäu sterben zwei Menschen, viele weitere werden verletzt. Noch immer sind elementare Fragen unklar. Wie es nun weitergeht.
Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt.


Update vom 28.09.2026, 6.47 Uhr: Offene Fragen nach Busunglück mit zwei Toten bei Buchloe

Nach dem Busunglück mit zwei Toten und zahlreichen Verletzten auf der A96 bei Buchloe in Bayern stehen jetzt die Ermittlungen zur Unfallursache im Fokus. Die Polizei muss zudem die Identität der Opfer noch abschließend klären. So war am Vortag unklar geblieben, wer das zweite Todesopfer ist. Auch die genaue Anzahl der Verletzten und der Grad ihrer jeweiligen Verletzungen konnten zunächst nicht gesichert benannt werden.

Bei dem Unfall nahe Buchloe war am Sonntagmorgen um kurz vor 6.00 Uhr ein Reisebus ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die 33-köpfige Reisegruppe war auf dem Weg von Mailand zum Münchner Oktoberfest. Es handelte sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord um in Italien ansässige philippinische Staatsangehörige. 

Das philippinische Generalkonsulat in Frankfurt/Main sprach den Familien der Toten sein Beileid aus. Man sei zutiefst bestürzt und stehe in engem Kontakt mit einigen der betroffenen philippinischen Staatsangehörigen und deren Angehörigen, teilte das Generalkonsulat auf seiner Webseite mit. "Das Konsulat ist bereit, den Betroffenen und ihren Familien konsularische Hilfe und Unterstützung zu leisten."

Gegen den Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt

Darüber hinaus waren zwei italienische Busfahrer an Bord. Sie blieben unverletzt. Gegen den 40-jährigen Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer gesessen hatte, wird nun – wie in solchen Fällen üblich – wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr ermittelt.

Schließlich starben zwei Menschen, einer davon war ein 58 Jahre alter Mann. Eine weitere Person schwebte zumindest anfangs in Lebensgefahr; ob sich ihr Zustand im Anschluss stabilisierte, blieb offen. Insgesamt wurden sechs Menschen direkt vom Unfallort zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. 

Zwei weitere wurden mit Rettungswagen in Kliniken gebracht. In einer Sammelstelle wurden zudem 22 weitere Verletzte versorgt, von denen mehrere dann ebenfalls noch in Krankenhäuser kamen. 

Der Unfall rief ein Großaufgebot von rund 130 Rettungskräften der Feuerwehr, 130 Sanitätern und etwa 20 Polizisten auf den Plan. Die Autobahn wurde zunächst in beide Richtungen voll gesperrt und dann peu à peu wieder freigegeben. Nach rund 8,5 Stunden konnte der Verkehr wieder frei fließen. Derweil gab die Staatsanwaltschaft ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag, um die Unfallursache zu klären.

Update vom 27.09.2026, 15.21 Uhr: A96 bei Buchloe - neue Details zu tödlichem Busunfall

Als die Rettungskräfte am umgestürzten Reisebus eintreffen, müssen sie zunächst tief durchatmen. "Es ist natürlich immer Chaosphase bei so was", beschreibt Martin Cornils von der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck. "Es liegen Gegenstände rum, es laufen Personen durch den Wald - es ist tatsächlich nicht schön."

Zwei Menschen kommen am Sonntag (27. September 2026) ums Leben, zahlreiche weitere werden teilweise schwer verletzt, als auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ein Reisebus von der Fahrbahn abkommt. Dabei sollte der Tag für die Reisegruppe eigentlich besonders fröhlich werden: Die in Italien lebenden philippinischen Staatsbürger waren bei bestem Spätsommerwetter auf dem Weg zum Oktoberfest in München. Doch statt Riesenrad, gebrannten Mandeln und einer Maß Bier erwartete sie unvermittelt Blut und Blaulicht.

Zwei Tote bei Busunfall in Bayern

Gegen 5.41 Uhr in der Früh gerät ihr Bus zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug eines italienischen Reiseunternehmens kippt um und bleibt am Waldrand liegen. Bis zum Nachmittag bleibt unklar, wie viele Personen genau verletzt sind. Sechs Menschen wurden umgehend mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht, einer davon schwebte in Lebensgefahr. Zwei weitere wurden mit Rettungswagen in Kliniken transportiert.

In einer Sammelstelle wurden 22 weitere Verletzte versorgt, von denen mehrere ebenfalls noch in Krankenhäuser gebracht wurden. Zunächst konnte auch nur einer der beiden Toten identifiziert werden: Es handelt sich um einen 58-jährigen Mann, ebenfalls philippinischer Staatsbürger, wohnhaft in Italien. Die Identität der anderen Opfer und das Ausmaß der jeweiligen Verletzungen waren zunächst nicht bekannt. "Es ist natürlich erstmal ein großes Durcheinander, und die Faktenfindung gestaltet sich schwierig", erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.

Daher wurde auch erst nach einigen Stunden klar, dass nicht ganz so viele Menschen in dem von Mailand kommenden Bus saßen wie zunächst angenommen. Am Ende stand fest: Es handelte sich um 35 Menschen. Die 33 Mitglieder der Reisegruppe hatten alle die philippinische Staatsangehörigkeit, wie es hieß. Sie wurden von zwei Busfahrern mit italienischer Staatsangehörigkeit begleitet, die unverletzt blieben. Der Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer saß, war 40 Jahre alt. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr ermittelt, sagte die Polizeisprecherin. "Das ist der übliche Gang der Dinge."

Großaufgebot rückt zu Unfall auf A96 an

Der Unfall rief ein Großaufgebot von rund 130 Rettungskräften der Feuerwehr, 130 Sanitätern und etwa 20 Polizisten auf den Plan. Sie hatten zunächst einen klaren Fokus: "Jetzt steht die Rettung im Vordergrund, die Versorgung der Personen, die da verunglückt sind", schilderte die Sprecherin am Vormittag. Für die Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in beide Richtungen vorübergehend komplett gesperrt.

Nachdem zunächst die Gegenrichtung, gegen Mittag auch eine Spur in Richtung München wieder freigegeben wurde, konnte der Verkehr ab dem Nachmittag wieder frei fließen. Der Grund für den Unfall blieb derweil unklar. "Die Staatsanwaltschaft hat ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben zur Klärung der Unfallursache. Das ist viel zu früh, um sich zu äußern", betonte die Präsidiumssprecherin.

Ursprungsmeldung vom 27.09.2026, 12.29 Uhr: Reisebus-Unfall auf A96 bei Buchloe: Zwei Tote, 26 Verletzte

Auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist ein Reisebus umgekippt. Zwei Menschen seien dabei ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Ersten Informationen zufolge wurde ein weiterer Mensch lebensgefährlich verletzt und schwebt laut einer Polizeisprecherin in Lebensgefahr. Außerdem gibt es etwa 25 Leichtverletzte, die Zahl könne sich noch erhöhen. 

Der schwere Unfall ereignete sich demnach am frühen Morgen um kurz vor 6.00 Uhr auf der A96 zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West. Eine Reisegruppe mit 40 bis 50 Menschen, hauptsächlich aus den Philippinen, war den Angaben der Polizeisprecherin zufolge mit dem Bus unterwegs. Dieser geriet dann ohne Beteiligung von weiteren Fahrzeugen nach rechts von der Straße ab, kippte am Fahrbahnrand um und blieb neben einer Mulde an der Autobahn liegen.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz. Die Autobahn ist in beide Richtungen gesperrt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter, um den Unfallhergang zu klären. Zur Identität der Toten und Verletzten lagen zunächst keine Informationen vor. 

Die schwäbische Stadt Buchloe im Ostallgäu liegt direkt an der Bundesautobahn 96 zwischen München und Memmingen.

Immer wieder schwere Unfälle mit Reisebussen

Unfälle mit Reisebussen sind immer wieder besonders dramatisch: Erst kürzlich starben fünf Menschen bei einem Unfall eines niederländischen Busses in der Schweiz. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am 10. September berichtete. Der Bus prallte gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Unfallstelle befand sich an der Ausfahrt einer etwa 200 Meter langen Baustelle.

Bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) wurden am 6. September 30 Menschen verletzt - 15 von ihnen saßen in einem Reisebus, sie erlitten leichte Verletzungen. Ein Wagen war laut Polizeiangaben auf den Reisebus und ein weiteres Fahrzeug in stockendem Verkehr aufgefahren.