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SPD will Hitzeschutz in Bayerns Krankenhäusern


Autor: Agentur dpa

Bayern, Montag, 17. August 2026

Eine Milliarde Euro, die vom Bund nach Bayern fließt, soll primär für Hitzeschutz in Krankenhäusern verwendet werden.
Bayerns SPD-Chefin Ronja Endres ein Sofortprogramm für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime im Freistaat. (Symbolbild: Krankenhaus in Bad Kissingen)


Angesichts des erheblichen Investitionsbedarfs beim Hitzeschutz verlangt Bayerns SPD-Chefin Ronja Endres ein Sofortprogramm für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime im Freistaat. Bayern erhalte durch das Länder- und Kommunalentlastungsgesetz des Bundes in den nächsten Jahren einen zusätzlichen finanziellen Spielraum von knapp einer Milliarde Euro. Dieses Geld müsse vorrangig in den Schutz besonders gefährdeter Personen investiert werden.

Die SPD-Minister in der Bundesregierung hatten zuvor bereits ein Sofortprogramm für ganz Deutschland zum Hitzeschutz vorgeschlagen. Unter anderem soll es eine Grundgesetzänderung geben, durch die der Klima- und Hitzeschutz besser gefördert werden kann.

Eine Milliarde Euro: SPD will Hitzeschutz in Bayerns Krankenhäusern

"Der Investitionsbedarf ist riesig. Aber Bayern hat jetzt knapp eine Milliarde Euro zusätzlichen Spielraum durch den Bund. Dieses Geld muss in den Hitzeschutz fließen", sagte Bayerns SPD-Chefin Endres. "Wir können damit in Bayern sichtbar etwas bewegen: Krankenhäuser klimatisieren und Alten- und Pflegeheime so ausstatten, dass Hitze für die Menschen dort nicht zur Gefahr wird."

Endres fordert die Staatsregierung auf, aus dem zusätzlichen finanziellen Spielraum ein bayerisches Hitzeschutzprogramm zu entwickeln. Priorität müssten Krankenhäuser haben, deren Investitionsfinanzierung der Freistaat verantwortet. Zugleich brauche es Unterstützung für Alten- und Pflegeheime sowie weitere Einrichtungen, in denen besonders verletzliche Menschen betreut werden.

"Wer im Krankenhaus liegt oder pflegebedürftig ist, kann der Hitze nicht einfach ausweichen. Klimatisierte Räume sind dort keine Komfortfrage, sondern Gesundheitsschutz", sagte Endres.

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