Schuss fällt bei Polizeieinsatz in München - Mann schwer verletzt
Autor: Redaktion
München, Mittwoch, 19. August 2026
Großeinsatz im Münchner Stadtteil Schwabing: Ein Schuss fällt, Straßen werden gesperrt, die Tram steht still. Was steckt hinter dem Polizeieinsatz?
Im Münchner Stadtteil Schwabing ist ein Mann durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe schwer verletzt worden. Der etwa 20 Jahre alte Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete ein Polizeisprecher.
Der Mann soll auf offener Straße mit einem pistolenähnlichen Gegenstand hantiert haben. Ein entsprechender Notruf sei gegen 17.15 Uhr bei der Polizei eingegangen, sagte der Sprecher. Eine Zeugin habe einen Schuss gehört.
Person mit Waffe in Schwabing gemeldet - Polizei gibt Schuss ab
Es habe zuvor keine kriminelle Handlung gegeben. Die Polizei sei aber mit mehreren Streifen ausgerückt. "Wenn wir eine Person mit Waffe gemeldet bekommen, sind wir mit starken Kräften im Einsatz."
Beamte hätten dann den Mann gegen 17.30 Uhr ausfindig gemacht und angesprochen – dabei sei es zum Schusswaffengebrauch seitens der Polizei gekommen. Warum geschossen wurde und wie der Ablauf des Geschehens war, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Die am Einsatz unmittelbar beteiligten Kollegen würden betreut. Der pistolenähnliche Gegenstand sei sichergestellt. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, werde noch untersucht.
Erhebliche Verkehrsbehinderungen wegen Polizeieinsatz in belebter Gegend von München
Noch nicht geklärt ist auch die Identität des Mannes. Es sei bei ihm kein Ausweisdokument gefunden worden. Es werde voraussichtlich bis Mittwoch dauern, bis er identifiziert werden könne.
Das Gelände um den Schauplatz des Geschehens im Bereich Ecke Clemensstraße/Belgradstraße war stundenlang weiträumig abgesperrt, auch die Tram konnte nicht fahren. Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen. Erst am späten Abend meldete die Polizei auf der Plattform X, dass sie ihre Maßnahmen vor Ort abgeschlossen habe und die Verkehrssperren aufgehoben worden seien.