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Bluttat in Regensburger HVB-Filiale: Gerettete sind Bankmitarbeiter


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Regensburg, Freitag, 24. Juli 2026

In einer Filiale der Hypovereinsbank in Regensburg ist es am Donnerstag zu einem tödlichen Messerangriff gekommen. Jetzt gibt es neue Details zum Ablauf.
Bei einer Messerattacke in einer Bankfiliale in Regensburg ist laut Polizei ein Mann gestorben lebensbedrohlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter wurde am frühen Abend festgenommen.


Mit einem Messer soll ein Angreifer einen Angestellten am Donnerstag (23. Juli 2026) in einer Filiale der Hypovereinsbank (HVB) in Regensburg tödlich verletzt haben. Der Angreifer bleibt zunächst mit weiteren Menschen im Gebäude, Spezialkräfte rücken an, von einer Geiselnahme ist die Rede. Am frühen Abend dann der Zugriff: Spezialkräfte der Polizei können den mutmaßlichen Täter festnehmen.

Update vom 24.07.2026, 11.03 Uhr: Gerettete in Regensburg waren Bankmitarbeiter

Die beiden Personen, die nach einem Messerangriff von der Polizei aus der Regensburger Bankfiliale gerettet wurden, sind ebenfalls Mitarbeiter des Unternehmens. Dies sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberpfalz am Freitagvormittag (24. Juli 2026). Weitere Details zu dem Vorfall wollen die Ermittler noch vor dem Wochenende bekannt geben. Am Donnerstag hatte nach bisherigen Erkenntnissen ein 20 Jahre alter Mann in der Bank einen Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen. Der Bankangestellte starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. 

Die Polizei hatte zunächst eine Geiselnahme befürchtet, weil noch weitere Menschen in dem Gebäude waren. Die Beamten konnten dann die beiden anderen Mitarbeiter der Bank in Sicherheit bringen. Danach nahmen Spezialkräfte den Messerangreifer fest. Der 20-jährige Deutsche soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Viele Details zu den Abläufen der blutigen Tat mit einem Toten waren auch am Tag danach weiter unklar. Es dauere, den genauen Hergang zu verifizieren, erklärte die Polizeisprecherin. Auch die Vernehmungen nähmen Zeit in Anspruch. 

Bei der Bank handelt es sich um eine Filiale der Hypovereinsbank (HVB). "Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls", teilte die HBV nach der Tat mit. Am Tag nach dem Angriff drückten Menschen an der Filiale ihre Trauer aus, indem sie Blumen ablegten und Kerzen aufstellten.

Update vom 23.07.2026, 18.09 Uhr: SEK nimmt Tatverdächtigen fest - wird Freitag dem Haftrichter vorgeführt

Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Bank in Regensburg ist der mutmaßliche Angreifer festgenommen worden. Spezialkräfte konnten zuvor zwei weitere Personen, die sich noch in der Bank befanden, unverletzt aus dem Gebäude und in Sicherheit bringen.

Anschließend konnte der Tatverdächtige noch im Gebäude widerstandslos festgenommen werden, teilte die Polizei Oberpfalz am Abend mit. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 20-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Der Tatverdächtige blieb bei dem Zugriff unverletzt. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler von einem Einzeltäter aus. Hinweise auf weitere Tatverdächtige liegen nicht vor. Der Mann soll am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Am Freitagmittag soll es in einer Pressekonferenz weitere Details zu dem Fall geben.

Der Alarm war bei der Polizei gegen 14.50 Uhr eingegangen. Erst gut drei Stunden nach der Alarmierung meldete die Polizei die Festnahme des mutmaßlichen Angreifers. Zwischenzeitlich war auch eine Geiselnahme befürchtet worden; die Zahl der im Gebäude befindlichen Personen blieb lange unklar. Ermittelt werde inzwischen aber wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls, sagte die Polizeisprecherin.

Opfer von Messerattacke in Regensburg stirbt im Krankenhaus

Die Absuche des Gebäudes konnte am Abend abgeschlossen werden. Die Sperrmaßnahmen im Bereich des Tatorts wurden aufgehoben. Beamte der Kriminalpolizei Regensburg führen vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die Ermittlungen werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt. 

Details zu dem Opfer der Messerattacke blieben zunächst offen. Nachdem die Einsatzkräfte zunächst nur Blickkontakt zu dem lebensgefährlich Verletzten hatten, konnte der Mann später von Rettungskräften erstversorgt werden. Der Verletzte sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es vonseiten der Polizei. Doch wenig später teilte die Sprecherin mit, dass das Opfer dort gestorben sei.

Update vom 23.07.2026, 17.25 Uhr: Mann nach Messerangriff in Bank gestorben

Nach einem Messerangriff in einer Bankfiliale in Regensburg ist ein zunächst lebensgefährlich verletzter Mann gestorben. Das teilte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde das Opfer zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus gebracht, wo es nun seinen Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Stand wird wegen eines vollendeten Tötungsdelikts sowie des Verdachts eines Raubüberfalls ermittelt.

Die Einsatzkräfte gehen derzeit noch immer von einem Einzeltäter aus. Zwei Personen befanden sich noch im Gebäude. Diese konnten zwischenzeitlich durch Spezialkräfte der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden. Der Täter selbst befinde sich weiterhin in der Filiale. Ob sich noch weitere Menschen in dem Gebäude aufhalten, blieb zunächst unklar.

Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch Spezialkräfte rückten an. Der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt. Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, den Bereich rund um den Rennweg zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten.

Meldung vom 23.07.2026, 16.10 Uhr: Geiselnahme in Bank in Regensburg: Mann lebensgefährlich verletzt

Bei einer Geiselnahme in einer Bankfiliale in Regensburg (Oberpfalz) ist laut Polizei ein Mann lebensbedrohlich verletzt worden. 

Der mutmaßliche Täter sei wohl mit einem Messer bewaffnet, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut Polizeiangaben wurde ein Mann gegen 14.50 Uhr  in der Bankfiliale im Rennweg in Regensburg/Prüfening durch einen Messerangriff  lebensgefährlich verletzt.

Das lebensbedrohlich verletzte Opfer werde medizinisch versorgt. "Die Person ist in ein Krankenhaus gekommen", sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Sowohl das Opfer als auch der mutmaßliche Täter seien männlich, hieß es. Zum Alter gab es noch keine Angaben. "Wir gehen aktuell von einem Einzeltäter aus", sagte eine Sprecherin. Er habe das Opfer mutmaßlich mit einem Messer angegriffen und befinde sich noch immer in dem Gebäude.

Messerangriff in Regensburg - Geiselnahme in Bank gemeldet

Die Polizei geht nach Angaben der Sprecherin davon aus, dass sich darüber hinaus noch weitere Menschen in der Bank befinden. Die genaue Zahl blieb aber zunächst unklar - auch, ob sie im unmittelbaren Einflussbereich des Täters waren. 

Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben einem Hubschrauber wurde auch das Spezialeinsatzkommando alarmiert. Was das Motiv des mutmaßlichen Geiseltäters ist, blieb zunächst offen. Es seien noch keine Forderungen eingegangen, sagte die Polizeisprecherin.

Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken obendrüber sind Wohnungen. "Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität", betonte die Sprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Umgebung rund um den Tatort weiträumig zu meiden.