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Oberpfalz: 20-Jähriger stirbt bei Badeunfall - Passanten entdecken ihn im Wasser


Autor: Agentur dpa, Redaktion

Neutraubling, Montag, 01. Juni 2026

Ein Ausflug zu einem Badesee in der Oberpfalz endet für einen jungen Mann tödlich. Was ist passiert?
Seine Begleiterin und Passanten suchten nach dem 20-Jährigen, der bereits nach wenigen Minuten im Guggenberger See in der Oberpfalz nicht mehr zu sehen gewesen war.


Ein 20-Jähriger ist beim Schwimmen im Landkreis Regensburg untergegangen und ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, ging der junge Mann am Freitag (29. Mai 2026) zusammen mit einer 21-Jährigen am Guggenberger See in Neutraubling baden. Er habe zuvor angegeben, schwimmen zu können, und sei selbstständig ins Wasser gegangen.

Nach einigen Minuten sei er jedoch nicht mehr zu sehen gewesen, sodass seine Begleiterin und mehrere Passanten nach ihm suchten. Laut Polizei entdeckten zwei Passanten den Mann unter Wasser und brachten ihn an Land. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen sei der Mann später in einem Krankenhaus in Regensburg gestorben. Dort war er an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen worden. Am Sonntagnachmittag starb zudem ein Mann bei einem Badeunfall in Franken.

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Die Polizei gibt folgende Hinweise zum Baden:

  • Schwimmkenntnisse prüfen: Gehe niemals ins Wasser, wenn du dich nicht absolut sicher in der Tiefe und den Bedingungen des Gewässers bewegen kannst.
  • Vorsicht bei ungesicherten Gewässern: Weiher, Teiche und kleine Seen bieten oft keine Kontrolle über die Wassertiefe oder die Bodenbeschaffenheit (Schlamm, Algen, Hindernisse).
  • Keine Selbstüberschätzung: Auch bei warmer Luft kann die Wassertemperatur zu einem Kälteschock führen, der körperliche Reaktionen wie Atemnot auslöst.
  • Niemals allein baden: Suche zum Schwimmen immer Orte auf, an denen im Notfall Hilfe schnell verfügbar ist.
  • Aufsichtspflicht beachten: Kinder und Jugendliche dürfen niemals ohne direkte Aufsicht eines Erwachsenen in der Nähe von Gewässern spielen.
  • Schnelle Hilfe leisten: Bei scheinbar ertrinkenden Personen Unbeteiligte dazuholen, den Notruf wählen und möglichst von Land Hilfe leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
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