Nachbau von KZ-Tor vor bayerischem Amt aufgetaucht - Polizei ermittelt
Autor: Agentur dpa
Eggenfelden, Dienstag, 24. März 2026
Vor einem Amtsgebäude in Niederbayern ist ein Nachbau des berüchtigten Torbogens des KZ Auschwitz aufgetaucht. Die Polizei sucht nun den oder die Täter.
Mieser Streich: Vor einem Amt in Eggenfelden im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn hat die Polizei einen Holztorbogen mit rechten Parolen und Symbolen entfernt.
Es habe bereits am Freitagmorgen einen entsprechenden Einsatz vor einem Amt in Eggenfelden gegeben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing. Es habe sich um eine selbst gefertigte Holzarbeit gehandelt. Nun ermittle die zuständige Kriminalpolizeiinspektion in Passau.
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Nach einem Bericht unter anderem der Passauer Neuen Presse und der Bild-Zeitung handelte es sich um einen Nachbau des KZ-Tors von Auschwitz mit dem menschenverachtenden Spruch der Nazis: "Arbeit macht frei". Nun werde wegen Volksverhetzung ermittelt. Der oder die unbekannten Täter hätten auch Hakenkreuze aus Holzlatten in die Seitenteile des Tors eingearbeitet.