Druckartikel: München: Tödlicher Oktoberfest-Unfall - OB Krause reagiert bestürzt

München: Tödlicher Oktoberfest-Unfall - OB Krause reagiert bestürzt


Autor: Alexander Milesevic, Agentur dpa

München, Dienstag, 22. Sept. 2026

Ein tödlicher Unfall überschattet wenige Tage nach der Eröffnung das größte Volksfest der Welt. Die Polizei ermittelt nun, wie der Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts ums Leben kam. Noch sind viele Fragen offen.
Polizeibeamte sind an einem Unfallort auf dem Münchner Oktoberfest im Einsatz. Auf dem Oktoberfestgelände in München war es an einem Fahrgeschäft zu einem Unfall gekommen, nach dem ein 52-jähriger Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts an seinen Verletzungen starb.


Update vom 22.09.2026, 9.52 Uhr: Ermittlungen nach tödlichem Oktoberfest-Unfall

Nach dem tödlichen Unfall eines Fahrgeschäft-Mitarbeiters auf dem Münchner Oktoberfest laufen die Ermittlungen zur Ursache. Dies bestätigte ein Sprecher der Polizei am Morgen nach dem tödlichen Vorfall. Weitere Einzelheiten konnte er zunächst nicht nennen.

Ein 52 Jahre alter Mitarbeiter war am Montag (21. September 2026) nach einem Betriebsunfall an einem Free-Fall-Turm im Krankenhaus gestorben. Bei dem Fahrgeschäft sausen die Fahrgäste in einer Gondel aus hoher Höhe nach unten.

Der Mann habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend des Unfalls geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der lebensgefährlich Verletzte wurde laut den Angaben noch reanimiert, starb jedoch wenig später im Krankenhaus.

Keine Gefahr für Fahrgäste

Laut Polizei waren die Fahrgäste zu keiner Zeit in Gefahr. Der Bereich um das Fahrgeschäft wurde für den großen Rettungseinsatz abgesperrt. Die Polizei forderte Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, auf, sich zu melden. Ein Kriseninterventionsteam der Aicher-Ambulanz auf der Wiesn betreute einem Sprecher zufolge neun Beschäftigte des Fahrgeschäfts und Augenzeugen des Unfalls.

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause zeigte sich erschüttert über den Unfall: "Meine Gedanken sind bei der Familie des verunglückten Mannes und den Mitarbeitenden des Fahrgeschäfts. Ich danke den Einsatzkräften für das schnelle Eingreifen", erklärte der Grünen-Politiker.

Es ist bereits der zweite Unfall in diesem Jahr auf dem Oktoberfest: In einem stehen gebliebenen Drehkarussell mussten Fahrgäste am Samstagabend etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren, bevor sie aus ihren Sitzen befreit werden konnten. Ursache der Panne war vermutlich ein defekter Sensor. Der TÜV überprüfte das Karussell erneut, gab es dann aber wieder frei. Das 191. Oktoberfest läuft noch bis zum 4. Oktober. Jährlich zieht das Volksfest, das als das größte der Welt gilt, über sechs Millionen Besucherinnen und Besucher an.

Ursprungsmeldung vom 22.09.2026, 6.31 Uhr: Tödlicher Unfall auf Oktoberfest - Mitarbeiter von Fahrgeschäft erfasst

Nach einem Unfall ist ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts auf dem Münchner Oktoberfest an seinen schweren Verletzungen gestorben. Zu den genauen Umständen des mutmaßlichen Betriebsunfalls am Montagabend (21. September 2026) werde noch ermittelt, teilte die Polizei in der Nacht mit. Fahrgäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Ein Kriseninterventionsteam betreute Augenzeugen des Unfalls.

Polizeiangaben zufolge war es an einem Free-Fall-Turm zu dem Unglück gekommen, wo Fahrgäste aus großer Höhe mit einer Gondel rasant in die Tiefe rauschen. Der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts - ein 52-jähriger Mann - habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der Mann wurde reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er dann später starb.

Der Bereich rund um das Fahrgeschäft wurde für den großen Rettungseinsatz abgesperrt. Die Polizei bat Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.

Tödlicher Unfall auf Münchner Oktoberfest - zweiter Vorfall seit dem Wochenende

Auf dem Oktoberfest markierte der Unfall bereits den zweiten Vorfall mit einem Fahrgeschäft in diesem Jahr. In einem stehen gebliebenen Drehkarussell hatten Fahrgäste am Samstagabend etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren müssen, bevor sie aus ihren Sitzen geholt werden konnten. Grund der Panne war wohl ein defekter Sensor. Der TÜV prüfte das Karussell erneut, bevor es noch am Abend wieder freigegeben wurde.

Das 191. Oktoberfest läuft seit Samstagmorgen und dauert bis zum 4. Oktober. Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt. Etwa 600 Polizeibeamte und Hunderte Ordner sind rund um das Fest im Einsatz.

Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen