München: Kinderleiche in Hotel entdeckt – Mutter in Klinik eingewiesen
Autor: Agentur dpa, Redaktion
München, Freitag, 06. November 2026
Der Fund einer Kinderleiche in einem Münchner Hotel sorgte zuletzt für großes Aufsehen. Nun wurde die Mutter des Jungen in eine Klinik eingewiesen.
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Nach dem Tod eines 13-jährigen Jungen in einem Münchner Hotel wurde gegen die tatverdächtige Mutter ein Unterbringungshaftbefehl erlassen. Die 37-Jährige wird vorerst in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und nicht in Untersuchungshaft genommen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Ein Hotelangestellter hatte den Jungen den Angaben zufolge leblos in dem gemieteten Zimmer entdeckt, nachdem die besorgte Großmutter Kontakt aufgenommen hatte. Mutter und Sohn, die in Rheinland-Pfalz ansässig waren, hielten sich seit September in München auf. Die Mutter wurde im selben Raum gefunden und aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes in eine Klinik eingeliefert.
Kein eindeutiges Resultat bei Obduktion
Wie der 13-Jährige ums Leben kam, bleibt weiterhin unklar - eine Obduktion ergab zunächst kein eindeutiges Resultat. Gegen die 37-jährige Frau mit ukrainischer Staatsbürgerschaft besteht laut Ermittlern der konkrete Verdacht, ihren Sohn getötet zu haben. Experten der Spurensicherung sicherten im Hotelzimmer Gegenstände, die nun untersucht werden.
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Nach dem Fund eines toten 13-Jährigen in einem Hotel in München fällt der Verdacht der Ermittler auf die Mutter des Jungen. Die 37 Jahre alte Frau wurde im selben Raum entdeckt, informierte die Polizei. Nach anfänglichen Untersuchungen besteht ein konkreter Verdacht gegen die Mutter, ihren Sohn umgebracht zu haben.
Die Ermittler prüfen derzeit, ob für die Frau, die die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt, Untersuchungshaft oder eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik beantragt werden soll. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustands war die Frau am Mittwoch in eine Klinik gebracht worden, in Lebensgefahr schwebte sie laut Polizei aber nicht.
Wie genau der 13-Jährige getötet worden sein könnte, blieb zunächst weiter unklar. Eine Obduktion habe zunächst kein eindeutiges Ergebnis zur Todesursache geliefert, teilten die Ermittler mit. Experten der Spurensicherung hätten im Hotelzimmer verschiedene Gegenstände sichergestellt. "Weitere Detailuntersuchungen" stünden noch aus.
Mutter und Sohn wohnten in Rheinland-Pfalz
Den Angaben zufolge hatte sich die Großmutter des 13-Jährigen am Mittwoch bei der Hotelrezeption gemeldet, weil sie sich Sorgen um ihre Angehörigen machte. Mutter und Sohn, die laut Polizei in Rheinland-Pfalz wohnten, befanden sich demnach seit Ende September in München. Ein Mitarbeiter des Hotels habe in dem angemieteten Zimmer daraufhin den toten 13-Jährigen entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Zur Betreuung der Hotelmitarbeiter war später auch ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.