Die Berufsfeuerwehr München gibt einen "tagesaktuellen Tipp": "Bitte keine "Bengalfackel" im Hotelzimmer zünden", heißt es in einer Mitteilung. "Denn das wird definitiv ein teures Vergnügen. Und noch viel wichtiger: Es gefährdet alle anderen Hotelgäste!"

Anlass für den Tipp war ein Einsatz der Feuerwehr München in der Nacht zum Dienstag (7. Juni): Ein Löschzug musste in die Ingolstädter Straße ausrücken, weil eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte war eine deutliche Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss des Hotels wahrnehmbar, berichtet die Pressestelle der Feuerwehr.

Feuerwehreinsatz in Münchner Hotel: Enland-Fan zündet Bengalo aus Hotelzimmer-Fenster

Nachdem mehrere Zimmer geöffnet wurden, stellte sich heraus, dass ein Anhänger der englischen Fußballnationalmannschaft eine bengalische Fackel aus dem Fenster seines Hotelzimmers gezündet hatte. Der Rauch, der als pyrotechnischer Effekt durch das Abbrennen der Fackel, zog in das Doppelzimmer des Fußballfans und verteilte sich anschließend weiter im gesamten Gebäude.

Schnell war die "Bengalfackel", die auf dem Vordach des Hotels entsorgt wurde, als Ursache der Rauchentwicklung auszumachen. Nach einer Entrauchung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr München übernahm die Polizei München die weitere Bearbeitung des Sachverhalts. Verletzt wurde dabei niemand.