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Leichenfund bei Lenggries: Frau soll Toten fast 100 Kilometer weit transportiert haben


Autor: Alexander Milesevic, Agentur dpa

Lenggries, Freitag, 04. Sept. 2026

Auf einem Parkplatz an einer Bundesstraße in Bayern wird eine Leiche gefunden. Nun richten sich die Ermittlungen gegen eine 59-Jährige.
Die Polizei ermittelt gegen eine 59-Jährige, die offenbar mit dem Mann bekannt war.


Update vom 04.09.2026: Frau soll Toten fast 100 Kilometer weit transportiert haben

Nachdem auf einem Parkplatz in Oberbayern am Sonntag, dem 23. August 2026 ein Toter entdeckt wurde, ermittelt die Polizei gegen eine 59-jährige Frau. Gegen sie besteht der Verdacht der "unterlassenen Hilfeleistung", so die Polizei. Die deutsche Staatsbürgerin soll den 64-jährigen obdachlosen Mann als Hilfskraft beschäftigt haben.

Vor etwa zwei Wochen wurde er in der Nähe von Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) entdeckt. Laut der Polizei gibt es keine Anzeichen für einen gewaltsamen Tod.

Ermittlungen gegen 59-Jährige

Die Verdächtige soll den Leichnam von einem Unternehmen im Raum Ebersberg aus mit einem Fahrzeug über eine Distanz von nahezu 100 Kilometern in den Bereich der B307 transportiert haben, wo der Verstorbene später gefunden wurde. Am Donnerstag durchsuchten Kriminalbeamte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II zwei Objekte in den Landkreisen Ebersberg und Miesbach.

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Die Hintergründe sowie der genaue Ablauf der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Informationen, insbesondere zur Todesursache, werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht preisgegeben, wie ein Sprecher mitteilte.

Update vom 27.08.2026: Toter bei Lenggries identifiziert

Nach dem Fund eines Toten auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 307 bei Lenggries steht die Identität des Mannes fest. Laut Angaben der Polizei handelt es sich bei ihm um einen 64-jährigen Rumänen. Einen Wohnsitz in Bayern hatte er demnach nicht angemeldet.

Die Kriminalpolizei habe den Mann in Zusammenarbeit mit rumänischen Behörden identifiziert, teilte die Polizei mit. Ein Abgleich von Fingerabdrücken und Lichtbildern in polizeilichen Datenbanken habe eindeutige Übereinstimmungen ergeben.

Der Tote war am frühen Sonntagmorgen (23. August 2026) gegen 1.25 Uhr auf einem Parkplatz an der B307 bei Lenggries im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gefunden worden. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung ergab laut Polizei keine Anzeichen für einen gewaltsamen Tod.

Hintergründe unklar

Die Hintergründe bleiben zunächst unklar. Die Ermittlungen dauerten an, hieß es. Von Interesse seien insbesondere Beobachtungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag bis etwa 1.25 Uhr im Bereich der B307 zwischen Fall und der Abzweigung zur B13.

Ursprungsmeldung vom 23.08.2026: Leiche auf Parkplatz in Oberbayern entdeckt

Auf einem Parkplatz nahe der bayerisch-österreichischen Grenze ist ein toter Mann gefunden worden. Unklar war nach Polizeiangaben zunächst, ob der Mann gewaltsam starb oder es sich um einen Unfall handeln könnte.

Experten sicherten in der Nacht zu Sonntag Spuren. Der Parkplatz werde vorsorglich als Tatort betrachtet, sagte ein Polizeisprecher. Die Leiche soll obduziert werden. Ermittelt werde in alle Richtungen. 

Die Bundesstraße 307 bei Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) wurde im Bereich des Fundorts zeitweise gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

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