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Junger Mann aus Bayern (21) stirbt bei Lawinenunglück in Südtirol - weitere Frau in Lebensgefahr


Autor: Agentur dpa

München, Donnerstag, 29. Februar 2024

Eine Gruppe aus drei jungen Wanderern bewältigte gerade eine Tour in den Südtiroler Bergen, als sich plötzlich eine Lawine löste. Zwei Personen überlebten, für einen Bayern kam jede Hilfe zu spät.
Einsatz der italienischen Bergrettung in der Nähe von Ratschings.


Update, 29.02.2024: Gruppe aus Bayern in Südtirol verschüttet - Frau weiterhin in Lebensgefahr

Nach dem Abgang einer Lawine in Südtirol kämpft eine deutsche Skifahrerin nach wie vor um ihr Leben. Die junge Frau wurde am Donnerstag in einem Krankenhaus weiterhin auf der Intensivstation behandelt, teilten die italienischen Rettungskräfte mit.

Zusammen mit zwei anderen Deutschen war sie Mittwoch beim Tourengehen auf etwa 2100 Metern Höhe in der Nähe der Gemeinde Ratschings nahe der österreichischen Grenze unter eine Lawine geraten. Einer ihrer Begleiter, ein 21 Jahre alter Mann aus München, wurde dabei getötet. Der zweite musste wie die Frau mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, befindet sich nach Angaben der Rettungsdienste aber nicht mehr in Lebensgefahr.

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Die drei Tourengänger - alle Anfang 20, aus verschiedenen deutschen Städten - waren im Gebiet Wumblsalm abseits der regulären Pisten unterwegs, wo sie von der Lawine überrascht wurden. In den italienischen Alpen hatte es in den vergangenen Tagen teils heftig geschneit. Durch den Neuschnee - bis zu einem halben Meter - stieg auch die Gefahr von Lawinen. Nach Angaben der Bergwacht waren die Frau und die beiden Männer teils bis zu vier Meter tief stundenlang unter Schnee begraben, bis Hilfe zur Stelle war. Zur genauen Herkunft der beiden Verletzten machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Ursprungsmeldung: Trotz Gefahr abseits der Piste unterwegs - Junger Mann aus Bayern (21) stirbt bei Lawinenunglück

Beim Abgang einer Lawine in Südtirol ist am Mittwoch ein 21 Jahre alter Mann aus München ums Leben gekommen. Nach Angaben der italienischen Bergwacht ging die Lawine in der Nähe der Gemeinde Ratschings nahe der österreichischen Grenze herunter. Dabei sei eine Gruppe deutscher Tourengänger auf etwa 2100 Metern Höhe vom Schnee verschüttet worden.

Den Rettungskräften gelang es demnach, eine Frau und einen weiteren Mann aus den Schneemassen zu ziehen und zu reanimieren. Sie mussten jedoch mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Für den Münchner kam jede Hilfe zu spät.

Drei Alpinisten von Lawine verschüttet - Schneemassen fordern ein Opfer

In den italienischen Alpen hatte es in den vergangenen Tagen teils heftig geschneit. Durch den Neuschnee - bis zu einem halben Meter - stieg auch die Gefahr von Lawinen. Das Unglück ereignete sich vermutlich am frühen Nachmittag im Gebiet Wumblsalm. Bis die Retter vor Ort waren, dauerte es einige Zeit. Deren Arbeit wurde dann dadurch erleichtert, dass die Verschütteten Lawinensuchgeräte trugen.

Die beiden lebensgefährlich Verletzten wurden mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An den Rettungsarbeiten waren etwa 30 Helfer beteiligt.

Die Tourengänger, die abseits der regulären Pisten unterwegs waren, hatten vermutlich das Schlotterjoch (2373 Meter) oder das Glaitner Hochjoch (2389 Meter) zum Ziel. Nach Angaben der Bergwacht sind alle Opfer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Einem Sprecher zufolge kommen sie aus verschiedenen deutschen Städten.