A5, A6, A7 und Co.: Hier droht Stau zu Beginn der Herbstferien
Autor: Agentur dpa
Bayern, Donnerstag, 24. Oktober 2024
Reisende in Bayern und Baden-Württemberg müssen mit hohem Verkehrsaufkommen zum Start der Herbstferien rechnen. Der ADAC warnt vor Staus auf Autobahnen und gibt weitere Hinweise.
Mit Bayern und Baden-Württemberg beginnen nun auch die letzten Bundesländer ihre Herbstferien. Experten weisen darauf hin, dass mit erheblichem Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen zu rechnen ist. Doch bei der Planung der Reise sind noch weitere Aspekte zu berücksichtigen.
Reisende sollten sich am Beginn der Herbstferien in Bayern und Baden-Württemberg auf Autobahnstaus am Freitag (25. Oktober 2024) einstellen. Auch am Donnerstag (31. Oktober ), dem Tag vor Allerheiligen, ist es ratsam, zusätzliche Zeit einzuplanen. "An diesen Tagen erwarten wir eine hohe Staugefahr", warnte der Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg, Holger Bach.
Ferien in Bayern und Baden-Württemberg starten: Bestimmte Autobahnen besonders betroffen
Vergangenes Jahr war der Freitag vor den Herbstferien der stauträchtigste Tag der gesamten Ferienwoche. Am Wochenende bis zum 27. Oktober kommt hinzu, dass in Bundesländern wie Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Ferien enden, was zu Rückreiseverkehr führen dürfte. Ein Wochenende später enden die Ferien nicht nur im Süden Deutschlands, sondern zum Beispiel auch in Berlin, Brandenburg und Hamburg.
Video:
Zu den voraussichtlich am stärksten von Staus betroffenen Strecken gehören laut Angaben unter anderem die A5 Heidelberg-Karlsruhe, die A6 Mannheim-Heilbronn, die A7 Würzburg-Ulm-Füssen/Reutte, die A8 Karlsruhe-Stuttgart-München, die A9 München-Nürnberg und die A95/B2 München-Garmisch-Partenkirchen. Auch in Ballungsräumen um die Landeshauptstädte könnte es voller werden. Mehrere Baustellen erschweren die Situation zusätzlich. Auch in Österreich ist die Baustellensituation angespannt, insbesondere auf der dortigen Westautobahn sowie den Tauern-, Fernpass-, Reschenpass-, Inntal-, Brenner-, Rheintal- und Gotthard-Routen.
Der Arlbergtunnel bleibt etwa bis zum 22. November gesperrt, und auf der Brennerautobahn gibt es mehrere Wochen lang im Bereich der Luegbrücke nur eine Spur in beiden Fahrtrichtungen. Die beliebte Reschenpass-Route ist noch bis zum 19. Dezember zeitweise gesperrt. In Richtung Frankreich/Italien ist der Mont-Blanc-Tunnel zwischen Chamonix und Courmayeur seit dem 2. September für insgesamt 15 Wochen vollständig gesperrt.
"Gräberbesuchsfahrten" haben kaum Auswirkungen
In der Ferienwoche fällt der Feiertag Allerheiligen auf den 1. November, einen Freitag. Daher werden nach Einschätzung des ADAC Württemberg viele Menschen das verlängerte Wochenende für Kurzurlaube oder Ausflüge nutzen. "Durch den Anreiseverkehr wird hauptsächlich der Donnerstag, 31. Oktober, von Staus betroffen sein", prognostizierte Bach.
Am Feiertag selbst wird es voraussichtlich weniger Staus auf den Autobahnen geben als an normalen Freitagen, da der Berufsverkehr schwächer ist. Die "Gräberbesuchsfahrten" in katholischen Bundesländern hätten kaum Auswirkungen auf den Autobahnverkehr, hieß es. Verzögerungen durch Grenzkontrollen könnten aber außerdem auftreten. Jedoch soll der Pendler- und Reiseverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden.