Guttenberg besucht seine ehemalige Uni
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, Freitag, 19. Juni 2009
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am Freitagabend seiner früheren Hochschule einen kurzen Besuch abgestattet.
Der 37-Jährige hatte an der Universität Bayreuth vor zwei Jahren mit der Dissertation „Verfassung und Verfassungsvertrag: konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU“ mit der Bestnote „summa cum laude“ zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert.
In einem Grußwort als Schirmherr des 1. Bayreuther Ökonomie- und Alumnikonkresses sagte zu Guttenberg, er habe an der diskussionsfreudigen Hochschule die ihm nachgesagte Bockigkeit gelernt. „Man sollte nicht immer nur Stimmungslagen folgen, sondern zu den Prinzipien stehen, die man einmal gelernt hat“, sagte der jüngste Bundesminister. In diesem stürmischen Jahr wolle er nicht über den Termin der Bundestagswahl im September hinausdenken. „Damit kann ich mir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit bei eigenen Entscheidungen bewahren.“
Ein hohes Lob zollte zu Guttenberg seinem Lehrer und Freund, dem Staatsrechtler Professor Peter Häberle. „Bei ihm habe ich viel gelernt.“ Der international anerkannte Wissenschaftler sei liebevoll, hartnäckig und kritisch mit den Schülern umgegangen. dpa