"Fax-Bann" in Bayern: Veränderungen in Behörden schon 2024 möglich
Autor: Agentur dpa
München, Sonntag, 18. Februar 2024
In der öffentlichen Verwaltung spielt das Fax noch immer eine Rolle. Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) hat "das Faxen dicke" und hat einen "Fax-Bann" für bayerische Behörden angekündigt.
Bayerns Digitalminister hat "das Faxen dicke": Nach der Ankündigung von Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler), Faxe aus der öffentlichen Verwaltung zu verbannen, hat das Ministerium nun einen ersten groben Zeitplan genannt. Ziel sei es, möglichst schon in diesem Jahr die Zahl der Faxgeräte in bayerischen Behörden drastisch zu reduzieren, teilte eine Sprecherin auf Nachfrage mit.
Zur Mitte der Legislaturperiode strebe man dann "die weitgehende Volldigitalisierung der internen Verwaltungskommunikation" in Bayern an.
Bayern will Fax-Geräte aus öffentlicher Verwaltung verbannen
Über die konkreten Maßnahmen und einen verbindlichen Zeitplan entscheide jedoch das Kabinett. Die Ministerratsvorlage zum "Fax-Bann" werde bereits vorbereitet und werde in den nächsten Wochen ins Kabinett eingebracht werden. Damit wird konkreter, was Mehring vor einigen Wochen öffentlichkeitswirksam angekündigt hatte: Mehring "hat das Faxen dicke", hieß es damals in einer Mitteilung des Ministeriums.
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Man wolle "dem Fax in der öffentlichen Verwaltung als erstes Bundesland den Stecker ziehen". Die öffentliche Verwaltung soll sich so schnell wie möglich digital aufstellen. Die Behörden sind aber auf einem ganz unterschiedlichen Stand, wie der SmartCityIndex zeigt. Eine fränkische Stadt liegt bei diesem Index auf dem vierten Platz.