Eine Tonne Kokain in Bananenkisten: Ermittler nehmen 12 Hintermänner fest
Autor: Agentur dpa
München, Donnerstag, 17. Mai 2018
Eine Tonne Kokain haben Ermittler der bayerischen Polizei sichergestellt. Das Rauschgift kam in Bananenkisten nach Deutschland.
Ermittler der bayerischen Polizei und des Zolls haben fast eine Tonne Kokain sichergestellt. Nach Angaben des Innenministeriums vom Montag sind deswegen zwölf Mitglieder einer Drogenhändlerbande festgenommen worden - Sie sitzen inzwischen im Gefängnis. Der Stoff sei in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt worden.
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Spezialisten des Landeskriminalamts gehen davon aus, dass die Drogenbande mit insgesamt rund 1,8 Tonnen Kokain mit einem Marktwert von etwa 400 Millionen Euro handelte.
In der Stadt und im Landkreis Rosenheim waren insgesamt drei Supermärkte betroffen, in der Stadt und im Landkreis Passau in Niederbayern weitere drei. In Oberbayern wurden noch in Filialen in den Kreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Landsberg am Lech Drogen entdeckt. In Schwaben war ein Markt im Landkreis Augsburg betroffen.
Drogen in Bananenkisten: Betroffene Geschäfte gehören alle zu einer Handelskette
Weil alle Geschäfte zu einer Handelskette gehörten, hatten Polizisten zahlreiche weitere Filialen und zwei Zentrallager auch mit Spürhunden überprüft. Im September waren zunächst aber keine weiteren verdächtigen Kisten gefunden worden. Bereits damals war die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern von LKA und Zollfahndern mit den Ermittlungen zu dem Drogenschmuggel betraut. Am kommenden Mittwoch wollen der Münchner Generalstaatsanwalt Reinhard Röttle und der Leiter des Rauschgiftdezernats im Landeskriminalamt, Jörg Beyser, zusammen mit Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Details und Hintergründe zu dem Fund präsentieren.
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