"Hing direkt über einer Abbruchkante": Bergsteiger in Bayern in höchster Not gerettet - Passant entdeckte ihn

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Bergsteiger in höchster Not aus Felswand gerettet
Retter der Bergwacht Ruhpolding rücken am Sonntagshorn in den Chiemgauer Alpen wegen eines Bergsteigers in Not aus.
Bergsteiger in höchster Not aus Felswand gerettet
Bergwacht Ruhpolding

Ein Bergsteiger ist in Oberbayern am Sonntagshorn in höchster Not geraten - er drohte jeden Moment abzustürzen. Die Bergnotrettung musste mit einem Hubschrauber ausrücken.

Die Bergwacht hat einen 61-jährigen Bergsteiger aus einer lebensgefährlichen Lage im Bereich des Sonntagshorns in Oberbayern gerettet. Der Mann startete seine Tour am Freitagmorgen (26. Juni 2024) und verirrte sich in der anspruchsvollen Nordwand der Chiemgauer Alpen, was ihn daran hinderte, eigenständig weiterzuklettern, berichtete die Bergwacht Ruhpolding.

Nachdem er die Nacht in der Felswand verbracht hatte, seine Rufe um Hilfe unbeachtet blieben und auch kein Mobilfunknetz verfügbar war, wurde er am Samstagmorgen von einem Passanten entdeckt. Umgehend setzte die Bergwacht einen Rettungshubschrauber ein und setzte vier Bergretter ab.

Retter sichern erschöpften und dehydrierten Bergsteiger in Alpen 

Die Einsatzkräfte fanden den Mann in einer äußerst heiklen Lage vor: "Er versuchte, sich krampfhaft mit Händen und Füßen im Steilgelände festzuhalten, doch das Gestein um ihn herum war flächendeckend locker und brüchig. So war er über Stunden Stück für Stück immer weiter abgerutscht und hing nun direkt über einer Abbruchkante", schilderte die Bergwacht.

Die Bergretter konnten den Mann sichern und mit dem Hubschrauber ins Tal bringen. Der 61-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim sei erschöpft und dehydriert gewesen, aber ansonsten unverletzt.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.