Bergsteiger aus Augsburg tödlich verunglückt - Leiche am Mont-Blanc-Massiv entdeckt
Autor: Agentur dpa
, Montag, 17. Juli 2023
Die Rettungsaktion hatte sich durch schlechtes Wetter verzögert. Kurz nach dem Absturz wurde dem Bericht nach bereits Alarm ausgelöst.
Bei einem Aufstieg am Mont-Blanc-Massiv ist ein deutscher Bergsteiger tödlich verunglückt. Der Mann stürzte am Samstag, 15. Juli 2023, auf dem Aiguille Noire de Peuterey im italienischen Aostatal mehrere Meter in die Tiefe und erlag seinen schweren Verletzungen, wie die Carabinieri am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigten.
Die Leiche des Mannes aus Augsburg wurde demnach am Sonntagabend geborgen. Das Aostatal im Nordwesten Italiens grenzt an Frankreich und die Schweiz. Der Alarm wurde dem Bericht nach kurz nach dem Absturz des Bergsteigers am Samstag ausgelöst.
Augsburger Bergsteiger tödlich verunglückt - schlechte Wetterlage verzögerte die Rettungsaktion
Aus dem Beitrag der dpa geht auch hervor, dass sich durch schlechtes Wetter die Rettungsaktion verzögert hatte. Ein Hubschrauber konnte den Angaben zufolge lange Zeit nicht abheben. Der Mann war auf einer Höhe von 3600 Metern mit einem anderen Deutschen unterwegs. Dieser blieb unverletzt und wurde von den Rettungskräften lebend geborgen.
Erst im April dieses Jahres rissen in den Schweizer Alpen Schneemassen einen 19-Jährigen aus dem Kreis Haßberge in den Tod. Und auch ein bekannter und sehr erfahrener Bergsteiger kam 2023 bereits ums Leben, wie infranken.de berichtet hat. Die Leiche von Luis Stitzinger aus Füssen, wurde Ende Mai im Himalaya auf einer Höhe von 8400 Metern geborgen.