Annafest in Forchheim: So schön war der zweite Sonntag

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Buntes Treiben herrschte am Sonntag in der Budenstraße beim Riesenrad.Martin Landeck
Buntes Treiben herrschte am Sonntag in der Budenstraße beim Riesenrad.Martin Landeck

Tausende Besucher ströme am zweiten Sonntag des Annafests durch den Kellerwald in Forchheim. Schönes Wetter und gute Stimmung erwarten sie. Wie die Bilanz der Wirte ausfällt.

Am Abend des zweiten Sonntags auf dem Forchheimer Annafest herrschte eine sehr entspannte Stimmung. Bei schönstem Sommerwetter kamen die Leute aus Forchheim und der Umgebung gerne auf ihr Lieblingsvolksfest. Dabei hatten es Radfahrer an diesem Tag besonders schwer, einen Abstellplatz führ ihren fahrbaren Untersatz zu finden.

Sieben Musikkapellen und ein Solokünstler sorgten mit unterschiedlichsten Stilrichtungen auf den Kellern für Stimmung. Alles war dabei vertreten. Es gab volkstümliche Klänge, Country und Rockmusik und auch Schlager zu hören. Dabei tanzten auf einigen Kellern die Leute bereits am späten Nachmittag auf den Bänken. Wem die Musik nicht zusagte, hatte aber auch die Möglichkeit, sich in eine ruhigere Ecke zurückzuziehen.

Annafest in Forchheim: Fazit der Wirte 

Beim Weingut Höhn aus Volkach war an diesem Abend ein gutes Geschäft zu beobachten. Auch bei der benachbarten Pizzeria lief es nicht mehr so schleppend wie etwa am Dienstag. Und beim Nikl-Bräu aus Pretzfeld war das Festbier bereits tags zuvor ausgegangen. „Dann gibt‘s jetzt halt ein Helles“, sagte der Schankwart. Doch insgesamt blieb das Geschäft nach Meinung und Beobachtung mancher Verkäufer hinter ihren Erwartungen zurück. Seltsamerweise waren Bratwürste und Fische vom Grill weniger gefragt.

„Bauernstübla“ in Forchheim öffnet am 13. August wieder

Beim Glocken-Keller stand ein Extrafass neben dem Eingang. Dort wurde „Bier to go“ in Kunststoffbechern mit Annafest-Aufdruck verkauft. Auch Birgit Hempel war in der Küche des Neder-Kellers anzutreffen. Ihr „Bauernstübla“ in der Klosterstraße werde dann am 13. August wieder öffnen, sagte sie.