Familienvergnügen am Annafest

1 Min
Am Familientag konnten die Besucher fast überall bei den Fahrgeschäften sparen. Martin Landeck
Am Familientag konnten die Besucher fast überall bei den Fahrgeschäften sparen. Martin Landeck
Trotz der Temperaturen herrschte überall Andrang.
Trotz der Temperaturen herrschte überall Andrang.
 
Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen.
Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen.
 

Sonnenschein und reduzierte Preise haben zahlreiche Besucher angelockt

Das schöne Sommerwetter lockte am Dienstag viele Menschen zum beliebten Familiennachmittag auf das Annafest . Im Laufe des Nachmittags wurde es dann richtig voll, denn es gab bis 18 Uhr verbilligte Preise bei den Fahrgeschäften und an den meisten Imbissbuden. Damit konnten sich die Besucher fast überall dann einen Euro sparen. Nur das Bier war vom Preisnachlass ausgenommen.

Viele Besucher kamen mit dem Fahrrad. Auch die Stellplätze waren bald alle besetzt. Manch einer hatte am Abend dann ein Problem, sein Fahrrad wieder aus der Menge heraus zu bugsieren. Doch die meisten Radfahrer waren da sehr entspannt. „Das ist die einzig wahre Art, zum Annafest zu kommen. Man kann direkt vor dem Eingang parken und sich ins Vergnügen stürzen,“ sagte ein Radfahrer, der mit seinem Drahtesel aus dem benachbarten Hausen gekommen war.

Eine Besuchergruppe aus Hessen war besonders begeistert vom Annafest . Sie kommen seit einigen Jahren immer wieder aus Niederkalbach (Landkreis Fulda) nach Forchheim. „Dafür bedarf es weder einer Organisation, noch einer offiziellen Partnerschaft mit einem Verein.“ sagen die Niederkalbacher und prosten sich mit dem Michel aus Ebermannstadt zu.

Die Stimmung an diesem Tag war sehr entspannt. Überall genossen die Menschen das Bier, Speisen und das schöne Wetter. Dabei war es bis zum Abend noch still. Denn die Musik spielte erst später. Noch dazu hatten gar nicht alle Keller und Verkaufsgeschäfte geöffnet. Doch auf dem Schaufel-Keller war kaum noch ein Platz zu bekommen.

In der Creperie wurden die traditionellen französischen Pfannkuchen mit einem Teilreichen (Rozelle) aus Metall hergestellt. In Frankreich ist dieses Gerät immer aus Holz. Dem Geschmack tut das aber keinen Abbruch. Weiter unten zeigten sich die Leute beim ASB auch guter Laune. „Bisher gab es noch keinen Zwischenfall.“ sagten die Damen und lehnten sich entspannt in ihre Klappstühle zurück.

Allerdings waren nicht alle Leute glücklich. So wartete man am Verkaufsstand des Weinguts Höhn aus Köhler bei Volkach lange Zeit vergeblich auf Kundschaft. Sie waren heuer zum ersten Mal auf dem Annafest und sagten: „Da werden wir wohl nicht wieder kommen.“ Sie berichteten auch von anderen Verkäufern, bei denen das Geschäft ähnlich schlecht läuft. Darunter auch eine bekannte Pizzeria aus Forchheim, die nebenan ihren Stand betreibt. Auch Bratwurstverkäufer und Makrelengriller klagten über ein nur mäßiges Geschäft.