Basketball-Bundesligist freut sich auf die Champions League. Los geht es schon am Dienstag, 9. Oktober, mit dem Heimspiel gegen Besiktas Istanbul.
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende war der Jubel in der Oberfrankenhalle riesengroß. Die Bayreuther Fans unter den 2589 Zuschauern in der Oberfrankenhalle feierten frenetisch ihre Basketball-Helden, die nach dem 73:73 im Hinspiel beim polnischen Pokalsieger Polski Cukier Torun mit einem 86:73 (40:41)-Heimsieg den Einzug in die Champions League perfekt gemacht hatte.
Damit ergatterten die Bayreuther den letzten Platz in der Gruppe D, wo sie auf Besiktas Istanbul (Türkei), Filou Ostende (Belgien), Neptunas Kleipeda (Litauen), Petrol Olimpija Ljubljana (Slowenien), Promitheas Patras (Griechenland), Segafredo Virtus Bologna (Italien) und SIG Straßburg (Frankreich) treffen.
Schon am kommenden Dienstag findet das erste Champions-League-Spiel in der Oberfrankenhalle statt. Um 20 Uhr geht es gegen Besiktas Istanbul. Die Türken waren bereits in der abgelaufenen Europacup-Saison Gegner der Bayreuther.
Zuvor steht aber noch ein echter Härtetest auf dem Programm. Am Sonntag gastieren die Bayreuther im Pokal bei Alba Berlin. Spielbeginn in der Max-Schmeling-Halle ist am Sonntag um 15 Uhr.
Stimmen
Andreas Seiferth: "Erstmal freue ich mich, dass wir dieses Jahr wieder in der Champions League spielen dürfen. Es war kein leichtes Spiel mit dem ungewöhnlichen Unentschieden in Polen im Rücken. Aber wir haben gesehen, dass wir die tiefer besetzte Mannschaft hatten. Uns ist auch zu Gute gekommen, dass wir zum ersten Mal in diesem Jahr komplett waren." Raoul Korner (Medi Bayreuth): "Ich glaube, dass zwei Faktoren ausschlaggebend waren: Zum einen unsere Tiefe. Wir konnten heute erstmals auf den gesamten Kader zurückgreifen. Man hat gesehen, dass jeder der elf eingesetzten Spieler heute seinen Beitrag geleistet hat und damit einen wichtigen Beitrag zum Sieg. Das war der erste Grund. Torun hat sich auf acht bis neun Leute beschränken müssen, daher ist den Polen am Ende vielleicht etwas die Luft ausgegangen, da das Spiel so intensiv war. Der zweite große Faktor waren sicherlich die Fans, die uns noch einmal, gerade gegen Ende, gepusht haben und uns das gegeben haben, was man braucht, wenn die Beine müde sind. Das ist diese Extraportion Energie, und dafür ein großes Dankeschön!"