Vor seiner Reise zum Nato-Krisengipfel in Brüssel hat US-Präsident Joe Biden am Montag mit Bundeskanzler Olaf Scholz und anderen europäischen Verbündeten über den Ukraine-Krieg beraten.

An der Schaltkonferenz nahmen auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Italiens Ministerpräsident Mario Draghi und der britische Premierminister Boris Johnson teil. Das Gespräch dauerte eine knappe Stunde, wie das Weiße Haus mitteilte. Die Staats- und Regierungschefs hätten ihre «ernste Besorgnis über das brutale Vorgehen Russlands in der Ukraine» erörtert. Dazu gehörten auch die Angriffe auf die Zivilbevölkerung.

Nach Angaben des Weißen Hauses waren sich die Verbündeten einig, dass sie «die tapferen Ukrainer, die ihr Land gegen die russische Aggression verteidigen», weiter mit Militärhilfe unterstützen. Für die inzwischen mehr als drei Millionen Menschen, die vor der Gewalt geflohen sind, soll es weitere humanitäre Hilfe geben. Thema seien auch die «die jüngsten diplomatischen Bemühungen zur Unterstützung der Bemühungen der Ukraine um einen Waffenstillstand» gewesen.

Biden reist am Mittwoch nach Brüssel. Dort nimmt er am Donnerstag an Spitzentreffen der Nato, der EU und der Gruppe der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) teil. Am Freitag fliegt der US-Präsident weiter nach Polen. In Warschau ist für Samstag ein Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda geplant.