Fujimori sitzt seit fast zehn Jahren in einem Gefängnis in der Hauptstadt Lima. Der japanischstämmige Rechtspopulist war unter anderem wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen während seiner zehnjährigen Amtszeit (1990-2000) zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Staatschef Humala hatte bereits 2013 ein Begnadigungsgesuch abgelehnt.

Fujimoris Tochter Keiko (41) hatte im Juni nur knapp die Präsidentenwahl verloren. Am kommenden Donnerstag übernimmt der deutschstämmige Wirtschaftsliberale Pedro Pablo Kuczynski das Präsidentenamt in dem südamerikanischen Andenstaat.