Das teilte der für Kinderschutz zuständige stellvertretende Ombudsmann Giorgos Moschos mit. Viele dieser Kinder stammten aus den benachbarten Balkanstaaten und seien in in der Regel Roma.

«Diese Kinder sind sozusagen unsichtbar. Sie sind verschwunden in einem gesellschaftlichen Umfeld, das andere Prioritäten hat als die Kinder zu schützen», sagte die Chefin der humanitären Organisation Netz für die Kinderrechte, Myrsine Zorba. An diesem Mittwoch ist der Internationale Tag gegen Kinderarbeit.

Tausende Kinder aus Balkanstaaten betteln auf den Straßen des Landes. Auch immer mehr einheimische Jugendliche versuchen Arbeit in Cafes und Tavernen zu finden, wie es heißt. In einer Klasse eines Gymnasiums auf der Halbinsel Peloponnes haben Presseberichten zufolge fast drei Viertel der Schüler Gelegenheitsjobs nach dem Unterricht.