+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345645 Seit neun Jahren ist Jochen Kulczynski der Leiter von „jungStil“, der städtischen Jugendarbeit in Kitzingen. „In dieser Zeit war immer Bewegung drin“, sagt er. So viel Bewegung wie momentan dürfte aber auch für ihn und seine Mitarbeiter ungewöhnlich sein.

Seit einer Woche läuft der Umzug der Stadtjugendpflege. Vom Bürgerzentrum direkt am Main geht es ins Stadtteilzentrum in der Siedlung. Eine Übergangslösung. Wie lange sie dauern wird, weiß derzeit keiner der Beteiligten.

Schreibtische, Schränke, Ordner: Alles muss aus- und wieder eingeräumt werden. Das Haus mit der offiziellen Adresse „Schrannenstraße 35“ ist bekanntlich verkauft. Ein Investor will dort ein Hotel errichten. Bis Ende Juli müssen alle bisherigen Nutzer ausgezogen sein. Jochen Kulczynski wollte den Umzug möglichst bald über die Bühne bringen. Im Mai beginnt der Verkauf der Ferienpasskarten, spätestens dann beginnt auch die heiße Phase für sein Team.

Ferienpassaktionen laufen weiter

Zusammen mit der Stadt hatte Kulczynski Alternativen für den Umzug in die Siedlung besprochen. Ein paar Büroräume in der Innenstadt anmieten, beispielsweise. „Aber das hier ist die praktikabelste Zwischenlösung“, meint er. Seit Anbeginn des Stadtteilzentrums ist die Stadtjugendpflege dort vertreten. Zwischen 20 und 30 Kinder kommen werktags zu den nachmittäglichen Angeboten zwischen 15 und 18 Uhr. Genug Platz für die Büros gab es im Erdgeschoss auch. Und wer sich beispielsweise einen Ferienpass direkt abholen möchte, der findet vor der Tür einen Parkplatz. Spätestens bis Ende der Woche soll der Umzug mit all seinen nachfolgenden Arbeiten geschafft sein. Dann stehen den vier Mitarbeitern, die sich drei Vollzeitstellen teilen, zwei eingerichtete Büros zur Verfügung. Für die jungen Gäste gibt es im Erdgeschoss nach wie vor einen Chill-Raum sowie eine komplett eingerichtete Küche. Die Räumlichkeiten geben einiges her. In den Sommerferien hat Kulczynski den großen Saal im Stadtteilzentrum für drei Wochen angemietet. Dort können bei schlechtem Wetter Angebote für die Ferienpasskinder entwickelt werden.

Dennoch: Ganz ideal ist das Gelände für die Jugendarbeit natürlich nicht. Gerade der Außenbereich ist nicht gerade ein El Dorado zum Spielen und Toben. Zwei viel befahrene Straßen sind in unmittelbarer Nähe. „Aber es soll ja auch nur eine Zwischenlösung sein“, sagt der Stadtjugendpfleger.

Zwei Varianten stehen momentan für eine dauerhafte Lösung zur Debatte. Bei beiden handelt es sich um Neubauten. Die größere Variante beinhaltet ein Gebäude, in dem neben der Jugendarbeit auch der Familienstützpunkt und eventuell sogar die „Rappelkiste“ – ein Angebot der Aktionsgemeinschaft Sozialisation (AGS) für die Betreuung von Grundschulkindern am Nachmittag – unterkommen. „Oder es entsteht ein Haus, das nur von der Stadtjugendpflege genutzt wird“, erklärt Kulczynski. Ein Neubau soll es auf jeden Fall werden. Und dafür gibt es derzeit vier mögliche Standorte, verteilt im gesamten Stadtgebiet. Der Auftrag, den bestmöglichen Ort zu finden, liegt gerade im Bauamt. „Wir untersuchen die verschiedenen Standorte bezüglich ihrer Eignung“, bestätigt dessen Leiter Oliver Graumann. Will heißen: Gibt es genug Freiräume für Außenaktivitäten? Besteht die Gefahr einer Ruhestörung für die Nachbarn? Sind die Grundstücke groß genug und gut zu erreichen? Bis Ende diesen Jahres will er dem Stadtrat eine vergleichende Darstellung vorlegen. „Damit wir dann weiter planen können.“

Für die große Lösung

Jochen Kulczynski hat sich schon auf seinen Lieblingsstandort festgelegt. Im Bereich Bleichwasen könnten der nahe Skaterplatz und die Freizeitanlagen mit genutzt werden. Einen Neubau bezeichnet er als „super Chance“ für die künftige städtische Jugendarbeit. Aus diesen Gründen heraus ist auch Dr. Stephan Küntzer, Referent für Jugend und Familien im Stadtrat, für diesen Standort. „Außerdem würde das besagte Grundstück sich im Besitz der Stadt befinden“, nennt er einen weiteren Vorteil. Für ihn ist die Nähe zur Stadt ein entscheidendes Kriterium für die Standortfindung.

Küntzer favorisiert ohne Wenn und Aber eine große Lösung, spricht von einem künftigen „Leuchtturmprojekt“. Das wäre auf Jahre hinaus „eine gute Anlaufstelle für die Jugendlichen in Kitzingen, aber auch für Familien.“ Im Herbst erwartet er die richtungsweisende Entscheidung des Stadtrates.

Zwei Jahre Zwischenlösung?

Derweil gehen die Aktivitäten von „JungStil“ ungebremst weiter. Konzerte werden veranstaltet, die Stadtjugendpflege ist in Schulen und bei städtischen Festen präsent, beim Stadtfest wird zum ersten Mal ein Skating-Contest angeboten und das Ferienpassprogramm wird ebenfalls weiterlaufen. Kulczynskis Kalkulation für die nahe Zukunft: Zwei bis drei Jahre werden er und seine Mitarbeiter wohl in und mit der Zwischenlösung im Stadtteilzentrum leben müssen. Dann erfolgt der Umzug. „Eine Jugendgeneration geht uns dabei flöten“, weiß er. Dafür sei man mit einem zweckmäßigen Neubau dann für 20 und mehr Jahre gut aufgestellt.

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https://www.infranken.de/3345645
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345556 Kann ein Teil des Sands und Kieses aus dem geplanten Abbaugebiet im Süden Nordheims per Schiff erfolgen und damit die Belastung durch Lastwagen reduziert werden? Die Kitzinger Firma Lenz-Ziegler-Reifenscheid (LZR) sagt ja und stellte in der Nordheimer Ratssitzung am Montagabend ein Konzept vor. Das hat aber, zumindest nach Meinung etlicher der rund 25 Zuschauer, seine Mängel.

Neun Hektar in zehn Jahren

Schon seit gut vier Jahren läuft in Nordheim die Planung und das Genehmigungsverfahren für den Abbau von Sand und Kies in der Nordheimer Au südlich des Ortes von der Kläranlage ab entlang des Mains. Neun Hektar Fläche sollen davon betroffen sein, in zehn Jahren sollen die vier Abschnitte ausgebeutet und anschließend als Seenlandschaft der Natur zurück gegeben werden.

Abfuhr ein Problem

Bedenken regte sich in Nordheim nicht nur zum Landschaftsschutz. Vor allem der Abfuhrverkehr ließ etliche Bürger auf die Barrikaden steigen und eine Bürgerinitiative gründen. Insgesamt plant die Firma pro Tag rund 500 Tonnen abzufahren, dazu wären 20 Lkw nötig.

Auf etliche der Bedenken ging die Kitzinger Firma bereits vor gut zwei Jahren bei einer Präsentation im Oktober 2015 ein und sagte zu, die Abfuhr am Morgen erst nach Abfahrt der Schulbusse zu beginnen und während besonderer Ereignisse im Ort, etwa der Weinlese oder des Weinfestes ganz auszusetzen.

Bisher keine Zustimmung

Trotzdem gibt es derzeit noch keinen Weg, dem der Gemeinderat zustimmen würde. Weder ein Transportweg entlang der Kläranlage und dann zumindest einen Teil des Radweg nutzend, noch ein kurzer Weg in östlicher Richtung zur Kreisstraße stößt auf Zustimmung der Räte: Auf der längeren Strecke, so der Vorbehalt, ist die Achslast der Lkw zu groß, auf der kürzeren Strecke müsste Gemeindegrund verpachtet oder verkauft werden, was das Ratsgremium ebenfalls ablehnt.

Ein Teil auf dem Wasser

Am Montagabend dann ein weiterer Vorschlag von LZR: Zumindest ein Teil des Aushubs könnte per Schiff abgefahren werden. Mit einem speziell für Nordheim beschafften Schuber und einem Leichter, der im Idealfall 450 Tonnen laden kann, soll Entlastung geschaffen werden. Eine Verladestation sei nicht nötig, so Willi Lenz, der Verband mache direkt am Bagger fest und werde auch von diesem beladen. Für das Befahren des Altmains, eine Bundeswasserstraße, brauche es keine Genehmigung.

Problem Altmain

Am Altmain liegt aber auch ein Problem der Abfuhr mit dem Schiff. Denn die Wassertiefe ist von einigen Faktoren abhängig, die von LZR nicht beeinflussbar sind. Knapp zwei Meter Tiefe braucht der Verband, um beladen mainabwärts fahren zu können. Und diese Tiefe wird nicht immer erreicht. Auch bei zu hohem Wasserstand kann das Schiff nicht fahren. Eine konkrete Aussage, an wie vielen Tagen im Jahr der Transport über Wasser möglich ist, konnte von den Firmenvertretern nicht getroffen werden. So viel wie möglich, sollte mit dem Schiff abgefahren werden, so Geschäftsführer Hermann Reifenscheid, der gleichzeitig an die Gemeinde appellierte, eine Zufahrt zur Kreisstraße zu ermöglichen.

Juristenstreit

Am Ende eskalierte die Sitzung ein wenig in einen Juristenstreit zwischen den Rechtsanwälten der Gemeinde, Ralf Wüst und der Firma, Wolfgang Baumann, etwa darüber, ob die Abfuhr per Schiff eine Verbesserung oder eine Verwirrung sei, wie konkret einzelne Anträge formuliert sind und was eine Privilegierung beinhaltet.

Schlussstrich

Nach rund einer Stunde zog Bürgermeister Guido Braun einen Schlussstrich: „Ausgetauscht haben wir uns“, sagte er, kündigte eine „Zwischenberatung in nichtöffentlicher Sitzung“ an und die Rücksprache mit dem Landratsamt. „Wie es weiter geht, klären unsere beiden Rechtsanwälte,“ so der Bürgermeister.

Von Absage enttäuscht

Enttäuscht zeigte sich die Bürgerinitiative „Nordheimer Au“ im Vorfeld in einem Schreiben an das Landtagsamt über die Absage eines Ortstermins des Umweltausschusses des bayerischen Landtags, der für Montagvormittag geplant war. Gerade im Frühling könne man sich ein gutes Bild von der Vielfalt der Natur in der Au machen. Dies sollte unabhängig von nachgereichten Planunterlagen erfolgen, so das Schreiben weiter, zumal die Bedrohung des Lebensraums weiter bestehe. Eine Begründung für die Absage hatte es nicht gegeben.

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https://www.infranken.de/3345556
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345465 Andreas Scheuer ist neuer Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Beim Tag des Bieres der CSU in Seinsheim sprach unser Mitarbeiter Gerhard Krämer mit ihm.

Auf dem Land mit der Stadt technisch mithalten können wünscht sich der Seinsheimer Bürgermeister Heinz Dorsch. Wie kann das gelingen?

Andreas Scheuer: Die Ziele aus dem Koalitionsvertrag sind völlig klar, betreffen auch mein Haus. Vor allem in dem Ziel der Gleichwertigkeit der Lebenschancen und Lebensperspektiven. Der ländliche Raum ist attraktiv und die Chancen der digitalen Welt bieten natürlich auch gerade für den ländlichen Raum unglaubliche Chancen. Dazu ist aber gute Infrastruktur notwendig. Beim Breitbandausbau ist Geld da, hängen aber ein bisschen hinterher, auch wegen der guten Baukonjunktur. Und natürlich müssen die weißen Flecken beim Mobilfunk weg. Wenn wir diese Standortqualität verbessern, neben vielen anderen Dingen wie Gesundheitsversorgung und Straßeninfrastruktur, dann kommen wir in den nächsten Jahren Schritte weiter. Mein Ziel ist, dass die Vollabdeckung erreicht wird - auch für den ländlichen Raum, um da auch neue Geschäftsfelder zu entwickeln und den Bürgerinnen und Bürgern die Chancen des digitalen Zeitalters im ländlichen Raum zu vermitteln.

Die A3 ist eine wichtige Verkehrsachse, derzeit voller Baustellen. Wie geht es da weiter?

Scheuer: Die A 3 ist natürlich eine große Magistrale mit transeuropäischer Bedeutung. Wir haben gerade eine Baustelle am Kreuz in Regensburg begonnen mit 270 Millionen Euro. Wir müssen das Ausbaukonzept der A 3 vollständig machen. Wir haben momentan unglaublich viele Baustellen in Bayern, weil unglaublich viel investiert wird, und das ist gut für die Zukunft. 2019 beginnt der A 3-Ausbau dann von Biebelried Richtung Nürnberg für 2,4 Milliarden Euro. An den Baustellen kommt es zu Behinderungen und da bitten wir auch um Verständnis - aber dann rollt der Verkehr. Das sieht man auf den Teilstücken, die fertig sind.

In Ihre Zuständigkeit fällt auch die Dieselproblematik. Was fahren Sie?

Scheuer: Ich habe als Dienstwagen einen BMW e-Hybrid, bin aber auch überzeugter Dieselfahrer im privaten Bereich. Weil ich sehe, dass der Diesel jetzt in ein negatives Umfeld gekommen ist und das hat auch Folgen. Wir brauchen aber technologieoffen alle Antriebstechnologien. Wir müssen uns so rüsten, dass wir die nächsten Jahre einfach die Mobilität der Zukunft beschreiben und dazu brauchen wir den Diesel vor allem für die Handwerker, für die Pendler, für viele, die viel unterwegs sind. Und wir haben eine Schadstoffreduzierung der letzten Jahre um 70 Prozent, die Verbräuche sind um 60 Prozent zurückgegangen – auch durch deutsche Ingenieurskunst. Die Diskussion gefällt mir da nicht, aber es sind auch Fehler passiert und die müssen von den Herstellern zügig abgestellt werden.

Die Lösung ohne Dieselfahrverbote oder Klebeplakette?

Scheuer: Die Lösung ist, dass wir in den betroffenen Städten, die über den Grenzwerten liegen, dies mit herkömmlichen Maßnahmen, die wir jetzt gestartet haben, tun – zum einen die Software-Updates von 5,3 Millionen Fahrzeugen bis Ende 2018, zum anderen aber über Fahrzeuge der öffentlichen Infrastruktur wie Krankenwagen, Busse, Paketdienste und vieles mehr. Jetzt haben wir neue Förderkonzepte aufgelegt, die müssen jetzt auch von den Kommunen gezogen werden und dann werden wir erheblich runter kommen. Momentan sind 66 Städte betroffen. Wir werden da noch eine gute Handvoll von Intensivstädten haben, denen wir uns stärker widmen müssen – mit der Kommunalpolitik zusammen.

Wir haben jetzt einen fränkischen Ministerpräsidenten. Beim Frankenlied haben Sie sich noch etwas schwer getan. Müssen Sie es jetzt lernen?

Scheuer: Ich muss so viele Lieder lernen in ganz Deutschland. Und das Frankenlied kenne ich natürlich. Als Altbayer muss man sich, da schmunzele ich gerne, natürlich auch auf die Situation des neuen Ministerpräsidenten einstellen. Aber Markus Söder und ich kennen uns sehr, sehr lange und ich schätze seine Arbeit. Und ich bin halt überzeugter Altbayer, obwohl ich die Franken sehr schätze.

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https://www.infranken.de/3345465
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345464 „Rock meets the Classics“ und „Wein, Musik und schöne Autos“ – unter diesen Überschriften steht die diesjährige Oldtimer-Show „Prichsenstadt Classics“.

Am Wochenende lädt die Stadt Prichsenstadt zu einem kulinarischen Fest am Samstag mit neun Foodtrucks und fränkischen Genüssen in der Gastronomie und zu einer Oldtimershow am Sonntag ein.

Die Foodtrucks werden am Samstag in der Altstadt stehen, am Sonntag auf dem Parkplatz am Friedhof. Der Sonntag gehört den Oldtimern. Hinzu kommt erstmals ein Piano, auf dem an beiden Tagen gespielt werden darf und das nach der Classics versteigert wird. Der Eintritt an beiden Tagen ist frei.

Die beiden Organisatoren René Schlehr (Bürgermeister) und Simone Geißel (Tourismusbeauftragte) werden von Ludwig Meder und einer ganzen Schar an Helfern unterstützt.

Amerikanisches

Ab 10 Uhr am Samstagmorgen stehen neun amerikanische Foodtrucks in der Altstadt und bieten amerikanische Spezialitäten an. „Weil das nicht Jedermanns Sache ist, haben auch die örtlichen Gastronomiebetriebe geöffnet“, sagt René Schlehr. Ab 12 Uhr spielen die Isabellas amerikanische Musik, und weil auch der bekannte Elvis-Imitator Manuel Rieto aus Volkach sein Kommen zugesagt hat, „dürften wohl diverse Elvis-Imitatoren mehr unterwegs sein“, mutmaßt Simone Geißel.

Musik und Markt

Die Fahrzeuge, die am Samstag in der Altstadt präsentiert werden, sind ausnahmslos amerikanische Oldtimer. Gegen 14 Uhr ist der Auftritt des ersten Boogie Woogie Clubs Nürnberg vorgesehen, und um 1 Uhr werden die schönsten Fahrzeugbesatzungen prämiert. Ein Markt mit Ausstellern, unter anderem für Rockabilly & Vintage Mode, wartet auf zahlreiche Besucher.

Oldtimershow

Der Sonntag bleibt auch mit dem neuen Konzept der Oldtimershow vorbehalten. Von 9 bis 18 Uhr sind Fahrzeuge ab dem Baujahr 1978 und älter zu bewundern, und nur sie dürfen auch in die Altstadt hinein fahren. „Das ist ein Teil des neuen Sicherheitskonzeptes“, so Schlehr. Die Rossinis werden wie üblich am Altstadtbrunnen ab 11 Uhr Oldies zum Besten bringen.

Angebote möglich

Das schon erwähnte Piano steht im Durchgang zum Gasthof Zum Storchen. Es ist eine Spende von Uwe König von der Klavierstation in Laub. Auf dem Piano darf jeder spielen, und nach der Classics wird es versteigert. Der Erlös fließt in die musikalische Früherziehung der Grundschule.

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https://www.infranken.de/3345464
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3343685 Kitzingen

Volker Lang ist nicht gut auf Oberbürgermeister Siegfried Müller zu sprechen. „Von seiner Seite kommt keine Unterstützung oder auch nur Anerkennung für unsere Arbeit. Dabei kümmern wir uns in Kitzingen um die Menschen mit Problemen, viele finden durch uns zu einem normalen Arbeits- und Lebensrhythmus – und so ersparen wir der Stadt auch viele Folgekosten.“

Lang ist Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Aplawia e.V. und Geschäftsführender Gesellschafter des Dienstleistungsunternehmens SDA GmbH. Der Verein, der am Lochweg ein Gebrauchtwarenkaufhaus betreibt, beschäftigt derzeit 25 Menschen in Festanstellung plus 19 Teilnehmer an sozialpädagogischen Maßnahmen. Die SDA gibt 25 Menschen, etwa Bautechnikern, Schreinern und Maurern, handwerkliche und serviceorientierte Arbeit.

Lang berichtet von mehreren persönlichen Gesprächen mit den Oberbürgermeister. Die Aplawia habe sozialpädagogische Hilfe im Notwohngebiet angeboten und ein neues soziales Kleidersammelprojekt vorgestellt. „Alles ohne Resonanz.“ Langs Resümee: Wenn sich nichts ändert, wird die Aplawia einen Zuschussantrag bei der Stadt einreichen, um das wirtschaftliche Überleben zu sichern.

Diese „Drohung“ bezeichnet Oberbürgermeister Siegfried Müller als „ganz schlechten Stil“. „Der Herr Lang soll mal die Kirche im Dorf lassen“, sagt das Stadtoberhaupt. „Wir fragen oft an, wenn wir Aufträge zu erteilen haben – beim Aplawia-Verein und der SDA. Wenn keiner ein Gebot abgibt, können wir nichts dafür. Und außerdem sind wir nach der Vergabeordnung gehalten, den wirtschaftlichsten Wettbewerber zu nehmen.“

Volker Lang erklärt: „Das Gebrauchtwarenkaufhaus trägt sich nicht selbst. Wir finanzieren es über die Einnahmen der Dienstleistungsaufträge des Aplawia e.V. quer.“ Neben den Unternehmern im Aplawia-Vorstand ist Lang auch froh über viele Bürgermeister aus dem Landkreis, „die uns immer wieder gern nehmen“. Explizit nennt Lang Volkach, Iphofen, Geiselwind, Wiesentheid, Mainbernheim, Rödelsee und Sulzfeld als gute Partner. „Und das Landratsamt ist spitze“, bedankt sich Lang bei Landrätin Tamara Bischof und ihrem Team. „Von da kommen nicht nur Anfragen, sondern auch Anregungen für künftige Aktionen im sozialen Bereich.“ Aus der Stadt Kitzingen allerdings habe der Aplawia e.V. in den vergangenen vier Jahren keinen einzigen Auftrag bekommen.

Das sei bitter und „ein Schlag ins Gesicht der sozial Schwachen“, findet auch Jürgen Derleth als Vorsitzender der Aplawia. Schließlich übernehme die Aplawia ein Stück weit eine kommunale Hilfsaufgabe: „Wir kümmern uns um sozial benachteiligte Menschen – und helfen ihnen, ihr Leben in den Griff zu bekommen.“

„Es stellt sich keiner hin und sagt: Das ist unser Verein.“
Volker Lang, Aplawia-Geschäftsführer

Das konkretisiert Mona Sattler vom Betreuer-Team. „Wir müssen ganz individuell auf die Lage der Menschen eingehen, um ihnen helfen zu können.“ Die einen haben familiäre Schwierigkeiten, die anderen Schulden, wieder andere Suchtprobleme. „Es ist nicht damit getan zu sagen: 'Geh' raus und schaff' was.' Man muss bei jedem Einzelnen schauen, wie man die Grundlagen für ein geregeltes, sicheres Leben schaffen kann. Das kostet Zeit. Und Geld.“ Aber es bewahre die Menschen davor, einsam dahin zu vegetieren und krank zu werden.

Jürgen Derleth betont: „Wir geben den Menschen hier sozialen Rückhalt. Für viele ist die Aplawia auch ein Stück Familienersatz.“

Für Hans Anger zum Beispiel. Der 58-Jährige aus Etwashausen beschreibt seine Situation so: „Ich hab' schon viel gemacht, aber nichts richtig gelernt. Lange hab' ich als Gärtner g'schafft.“ Mit dem Alter wurde es immer schwerer, irgendwo auf dem regulären Markt Arbeit zu finden. „Übers Jobcenter bin ich letzten Herbst zur Aplawia gekommen.“ Das sei sein Glück gewesen. „Hier rufen sie immer 'Hans, Hans!', wenn irgendwo was zu richten ist, und dann bin ich sofort da“, erzählt er. „Die Kollegen sind gute Leute. Ich fühl' mich, als ob ich da dazugehör'.“

Wie alle anderen Teilnehmer sozialer Maßnahmen – darunter nicht nur schlecht Ausgebildete, sondern auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – führt Anger sämtliche Arbeiten rund ums Kaufhaus aus: Toiletten putzen, Fahrräder auf Vordermann bringen, das Kaufhaus säubern, neue Ware sortieren, einräumen, auspreisen. „Ich mach' das alles gern und bin froh, dass es die Aplawia gibt.“

Doch die Rahmenbedingungen für das Unternehmen sind schwieriger geworden. Ob Mittelkürzungen im arbeitsmarktpolitischen Bereich, die Reduzierung von Fördermaßnahmen, Mehrkosten für die Berufsgenossenschaft oder kostenintensive Berufskraftfahrer-Fortbildungen: Immer weniger Geld bleibt letztendlich für die Menschen übrig, sagt Lang.

Abgesehen von finanzieller Hilfe vermisst er von der Stadt Kitzingen auch ideelle Unterstützung. „Anders als in anderen Städten stellt sich keiner hin und sagt: Das ist unser Verein! Das finde ich sehr schade.“ Indem er der Aplawia keine Aufträge gegeben habe, habe der Oberbürgermeister „sein mehrmals gegebenes Wort gebrochen“.

Und nicht nur das wirft Lang Müller vor

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Um Kosten zu senken, will der Verein 2018 ein auswärtiges Lager auflösen und baut deshalb direkt neben dem Kaufhaus „Möbel & mehr“ eine eigene Halle. „Bis der Bauantrag durch war, war es ein ewiges Hin und Her. Wegen lauter Kleinigkeiten hat sich der Bau um Monate verzögert. So lange müssen wir die Miete fürs alte Lager weiter zahlen“, ärgert sich Volker Lang.

Er versteht auch nicht, warum die Aplawia im Notwohngebiet nicht als sozialer Partner der Stadt mit ins Boot geholt wird. „Schließlich hat unsere soziale Arbeit ihren Ursprung im Notwohngebiet. Wir sind ein anerkannter, freier und regionaler Träger der Sozialarbeit. Wir betreiben professionelle Integrationsarbeit mit benachteiligten und langzeitarbeitlosen Menschen und sind somit der ideale Partner für die aktuelle Situation des Notwohngebietes. Aber OB Müller hat unser Angebot mehr oder weniger abgebügelt.“

Siegfried Müller formuliert das anders: „Die Frage der Zusammenarbeit hat sich so noch nicht gestellt.“ Vor der Einstellung des vom Stadtrat beschlossenen Sozialarbeiters seien noch viele Gespräche zu führen. Er sei offen für alle „sinnvollen, zielorientierten Gespräche“.

Aplawia-Vorsitzender Jürgen Derleth stellt derweil etwas ganz Grundsätzliches fest: „Jede Monatsabrechnung bedeutet für uns ein Zittern. Es wäre schön, ein bisschen weniger Druck zu haben.“

Die Aplawia und der Runde Tisch

Geschichte der Aplawia: Im Kitzinger Notwohngebiet (Egerländer Straße) gründete der Sozialpädagoge Knut Roßberg 1984 unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zusammen mit Gleichgesinnten den Verein „Aplawia – andere planen, wir arbeiten“. Man kümmerte sich vor allem um arbeitslose junge Menschen. 1992 zog der Verein aus dem Notwohngebiet ins Bürgerzentrum um. 1995 wurde der erste Gebrauchtwarenmarkt in der Schmiedelstraße eröffnet. Weil der Bedarf da war, wandte sich die Aplawia auch der Erwachsenenarbeit zu. 1997 zog der Verein ins Gewerbegebiet Nord (August-Gauer-Straße) und erweiterte sein Angebot. Man löste sich von der AWO und gründete im Jahr 2000 die Partnerfirma SDA GmbH – seit es diesen Wirtschaftsbetrieb gibt, fließen keine Zuschüsse seitens der Stadt mehr. Bei der SDA können Benachteiligte als fest angestellte Hilfskräfte unter Anleitung gestandener Handwerker und Profis im Berufsleben Fuß fassen. Seit 2002 gibt es am Lochweg das Recylingkaufhaus „Möbel und mehr“. Seit 2004 ist die Aplawia, die Mitglied in der Industrie- und Handelskammer ist und als Ausbildungsbetrieb fungiert, Träger von Hartz-IV-Maßnahmen. Runder Tisch: Der Aplawia e.V. mit Ehrenvorsitzendem Franz Böhm, 2. Vorsitzenden Walter Vierrether und Geschäftsführer Volker Lang hat für Donnerstag, 26. April, um 16 Uhr zu einer Aussprache über die Zusammenarbeit des Vereins und der Stadt Kitzingen eingeladen. OB Müller kann wegen einer Tagung in München nicht daran teilnehmen, wird aber seinen Stellvertreter Stefan Güntner schicken.
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https://www.infranken.de/3343685
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345723
Wer sich sein Programm auf den verschiedenen Kellern gerne selbst zusammenstellen möchte, findet auf den Artikeln zu den Kellern das musikalische Programm. Der Entla's Keller, der Birkner's Keller und der Erich Keller sorgen auch in diesem Jahr mit verschiedenen Bands wieder für eine ausgelassene Stimmung. Auch das Altstädter Schießhaus und das Schächtner's Zelt am "Berch" haben viele verschiedene musikalische Auftritte im Programm.
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https://www.infranken.de/3345723
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345722
Fast eine Woche nach ihrer Rettung aus einem Steinbruch in Bayern geht es der in Bergnot geratenen Ziege langsam besser. "Sie nimmt vermehrt Futter auf und ist nicht mehr ganz panisch", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg am Dienstag. Die Behörde sei weiter auf der Suche nach einem großen Gehege, und es sehe derzeit gut aus.

Ziege in Bergnot: Spektakuläre Rettungsaktion in Unterfranken


7 Tage lang gefangen


Etwa eine Woche lang war die weiße Hausziege, die seit mindestens zwei Jahren wild in der Gegend lebte, auf einem Vorsprung in einer steilen Felswand in einem Steinbruch bei Collenberg zwischen Würzburg und Frankfurt/Main gefangen. Sie konnte weder vor noch zurück. Am Mittwoch befreiten Retter der Bergwacht die ausgehungerte Geiß aus ihrer misslichen Lage, indem sie sie erst betäubten und dann langsam abseilten. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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https://www.infranken.de/3345722
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345715 Vorsitzender Markus Schühler: "Ich freue mich über die Treue unserer Sänger". Dieser feierliche Konzertrahmen war das geeignete Forum, langjährige Mitgliedschaften und Verdienste zu ehren. Allen voran Gründungsmitglied Edwin Bold, der vor 65 Jahren half, den Gesangsverein Sängerlust 1953 aus der Taufe zu heben. Die Ehrenmitgliedschaft wurde Ingrid Egert wegen besonderer Verdienste verliehen. Geehrt mit Dankesurkunden wurden Christa Schühler wegen 65 Jahre und Roswitha Mährlein wegen 40 Jahre aktiven Gesangs in diesem Chor. Sängerkreis-Vorsitzender Siegfried Gottwald gratulierte herzlich und wünschte dem Chor Sängerlust weiterhin alles Gute.
Hauptsächlich Volkslieder und Liedgut aus der Romantik des 19. Jahrhunderts lag auf den Notenpulten. Aber auch afrikanische Gesänge und amerikanische Gospel waren zu hören. Dem Konzert war ein Gottesdienst mit Pfarrer Paul Kowol voraus gegangen. Gefeiert wurde im Feuerwehrhaus mit fränkischem Hochzeitsessen und selbst gebackenen Kuchen. ]]>
https://www.infranken.de/3345715
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345714


Ohne Kreditaufnahme

"Friedlicher" ging es bei der Haushaltsplanberatung 2018 zu. Einstimmig wurde das Zahlenwerk, vorgetragen vom neuen Kämmerer Christian Seifert, mit einem Gesamtvolumen von rund sieben Millionen Euro verabschiedet. Aufgrund der guten Ertragslage äußerte Wittmann: "Uns reichen die vielen Investitionen schon mal heuer." Gemeinderat Stefan Rose (FW) meinte, dass "es noch nie so üppig war". So sollen 1,9 Millionen Euro investiert werden. An vorderster Stelle stehen die Sanierung der Schule mit 300 000 Euro, ein Kindergartenneubau mit 200 000 Euro und der Umbau des Rathauses mit 110 000 Euro. Für Straßen- und Kanalsanierungen und Beleuchtungserweiterungen sollen 250 000 Euro ausgegeben werden. Der Erwerb eines Grundstückes für einen neuen Bauhof schlägt mit 252 000 Euro zu Buche, der Bau selbst mit 400 000 Euro. Die Finanzierung der Maßnahmen kann ohne Kreditaufnahme erfolgen. 449 000 Euro an Zuschüssen, eine Rücklagenentnahme von 580 000 Euro und die Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt von 717 000 Euro stehen unter anderem zur Verfügung.

Stolz im Verwaltungshaushalt ist die prognostizierte Einnahme der Gewerbesteuer von einer Million Euro. An staatlichen Zuweisungen fließen 2,5 Millionen Euro. Die Konzessionseinnahmen betragen 86 000 Euro, die Zuweisungen für den Kindergarten 385 000 Euro, die Grundsteuern 339 000 Euro und die Kanalgebühren 476 000 Euro. An Kreisumlage sind 1,2 Millionen Euro zu erbringen, an Schulumlagen 245 000 Euro, an VG- und AZV-Umlagen 795 000 Euro und an Personalkostenzuschüssen für den Kindergarten 670 000 Euro. Der Schuldenstand beträgt zum Jahresende 1,9 Millionen Euro, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 667 Euro entspricht. Der bayerische Durchschnitt ist ähnlich.

Kurz & bündig:

Bürgermeister Wittmann teilte mit, dass das Grundstück der ehemaligen Blaufabrik von der Gemeinde erworben wurde mit dem Ziel, dort den Bauhof und das Feuerwehrhaus zu errichten.

Gemeinderat Matthias Wittmann trat als CSU-Fraktionssprecher zurück. Die Nachfolge tritt Dr. Gregor Matthe an.

Dem Kauf eines Mehrzweckanhängers durch den Feuerwehrverein und der anschließenden Übernahme durch die Gemeinde wurde zugestimmt.

An Landschaftspflegemaßnahme ist die Mahd an der Weinleite, gelegen an der Bahnlinie, vorgesehen und Biotopgestaltungsmaßnahmen in Rohrbach und Zeickhorn.]]>
https://www.infranken.de/3345714
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345712
Fast eine Woche nach ihrer Rettung aus einem Steinbruch in Bayern geht es der in Bergnot geratenen Ziege langsam besser. "Sie nimmt vermehrt Futter auf und ist nicht mehr ganz panisch", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Miltenberg am Dienstag. Die Behörde sei weiter auf der Suche nach einem großen Gehege, und es sehe derzeit gut aus.


7 Tage lang gefangen


Etwa eine Woche lang war die weiße Hausziege, die seit mindestens zwei Jahren wild in der Gegend lebte, auf einem Vorsprung in einer steilen Felswand in einem Steinbruch bei Collenberg zwischen Würzburg und Frankfurt/Main gefangen. Sie konnte weder vor noch zurück. Am Mittwoch befreiten Retter der Bergwacht die ausgehungerte Geiß aus ihrer misslichen Lage, indem sie sie erst betäubten und dann langsam abseilten.]]>
https://www.infranken.de/3345712
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345706
"Das Ergebnis zeigt, dass es nicht sinnvoll ist, die Verlagerung in den Landkreis weiter zu verfolgen", sagte OB Starke vor den Medien am Dienstag. Auch Landrat Johann Kalb legte ein klares Bekenntnis zum Standort an der Feldkirchenstraße ab. Nun müsse geprüft werden, welches weitere Vorgehen wirtschaftlich sinnvoll sei. Zur Debatte steht entweder ein Neubau, eine Sanierung oder auch eine Kombination aus beidem - beides am bestehenden Standort der Schule in der Feldkirchenstraße.

Mehr über die Ergebnisse der Studie, erste Tendenzen bei den Entscheidungsträgern und Reaktionen aus der Schule erfahren Sie in Kürze im Premiumbereich von infranken.de.]]>
https://www.infranken.de/3345706
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345688 IHK-Präsidentin Sonja Weigand machte deutlich, dass ein akademischer Abschluss für den beruflichen Erfolg keine Grundvoraussetzung sei: "Unsere Unternehmen suchen begeisterungsfähige, engagierte Menschen mit Berufsausbildung, die über mehrere Jahre hinweg ein neues Ziel ansteuern und dabei neu Gelerntes mit betrieblichem Praxiswissen verbinden."
Ein Höhepunkt der Abschlussfeier war die Rede von Maximilian Prötzel vom Bamberger Modehaus Wöhrl. Er ist einer der erfolgreichen Absolventen, die für ihre herausragende Prüfungsleistung ausgezeichnet wurden. Im Namen der Kommunalpolitik gratulierte Landrat Johann Kalb den Absolventen aus Stadt und Landkreis Bamberg.
307 Auszubildende waren zur Abschlussprüfung im IHK-Gremium Bamberg angetreten, 134 davon in einem gewerblich-technischen Beruf, 173 in einem kaufmännischen Beruf. 17 schlossen ihre Prüfung mit "sehr gut" und wurden dafür ihm Rahmen der Abschlussfeier ausgezeichnet: Ansgar Barthel, Fachinformatiker;Julian Brehm, Mechatroniker; Oliver Brütting, Elektroniker für Betriebstechnik; Louis Gäßler, Kaufmann für Marketingkommunikation; Nathalie Köbnik, Kauffrau im Einzelhandel; Denise Kuhn, Kauffrau für Büromanagement; Stefan Lederer, Bankkaufmann; Rene Müller, Elektroniker für Betriebstechnik; Sascha Peine, Kaufmann im Einzelhandel; Annalena Popp, Kauffrau für Büromanagement; Maximilian Prötzel, Kaufmann im Einzelhandel; Oliver Raab, Kaufmann im Einzelhandel; Nils Rehäußer, Medientechnologe Druck; Julian Johannes Ritter, Mechatroniker; Dominik Schuhmacher, Verkäufer; Anna Theresa Simmerlein, Kauffrau im Groß- und Außenhandel; Daniel Walger, Kaufmann im Einzelhandel.


Meisterpreis

Ausgezeichnet wurden auch die besten Absolventinnen und Absolventen der IHK-Weiterbildung. Die zehn Prüfungsbesten erhielten den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung: Elena Grefenstein, Geprüfte Bilanzbuchhalterin; Theresa Hanisch, Geprüfte Industriefachwirtin; Alexandra Löhr,Geprüfte Industriefachwirtin; Isabel Römmelt, Geprüfte Bilanzbuchhalterin; Maximilian Schek, Geprüfte Betriebswirtin; Lisa Stappenbacher, Geprüfte Industriefachwirtin; Carolin Süppel, Geprüfte Fachkauffrau Einkauf und Logistik; Fabian Wagner, Geprüfter Industriefachwirt; Michaela Weidner, Geprüfte Industriefachwirtin und Nicole Zugelder,Geprüfte Betriebswirtin.]]>
https://www.infranken.de/3345688
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345687 Auf die erste Aktion wurden noch mit Flugblätter aufmerksam gemacht. Die Resonanz war überraschend groß, so trafen sich rund 30 Eckartser, als Julia und ihr Vater Robert Hildmann die Idee eines Gemeinschaftsgartens vorstellten. Seitdem ist viel passiert und die Eckartser können auf eine Reihe Aktionen rund um ihren Garten zurückblicken. Höhepunkt des vergangenen Jahres war eine Gedenkfeier zum 500. Jahrestags der Reformation. Neben der Dorfillumination kredenzte ein heimischer Koch Kürbissuppe für die ganze Gemeinde - aus selbst angebauten Kürbissen aus dem Gemeinschaftsgarten.

Einheimische, Zugereiste und Syrer

Insgesamt finden fünf große Aktionen pro Jahr statt, bei welchen angepackt, gepflanzt und geerntet wird. Neben dem Anbauen und Ernten steht besonders die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Der passionierte Landschaftsgärtner Robert Hildmann lernt, sich zurückzunehmen: "Es ist schließlich nicht das Ziel, alles schnell zu machen, sondern es gemeinsam anzugehen." Es solle nicht nur die Dorfgemeinschaft gestärkt werden, sondern allen Menschen Raum gegeben werden, die sich gerne bei der Gartenarbeit verwirklichen wollen.

So kommt pro Treffen eine bunte Mischung an Menschen zusammen, bestehend aus Einheimischen, Syrern, "Zugereisten" oder auch Freunden aus benachbarten Dörfern. Schon die Kleinsten packen mit an und die erfahrenen Gärtnerinnen des Ortes geben gerne ihren Wissensschatz weiter. "Wir wollen einen lebendigen Gartenbau, deswegen bin ich hier", erzählt zum Beispiel Norbert Schmähling aus Oberthulba.

Prinzip der Permakultur

Im Community Garden wird mit dem Verfahren der Permakultur gearbeitet. "Dieses moderne und doch altbekannte Verfahren arbeitet mit Kreisläufen und einem geschlossenem System", erklärt Robert Hildmann. So wird beispielsweise der Grünschnitt als Mulch verwendet. "Pflanzen werden so kombiniert, das es passt und sie sich bestmöglich ergänzen", fährt er fort. So werden auch ungewöhnliche Anbauideen verwirklicht, indem man Zeitungen auslegt, diese mit Heu bedeckt und dort Nutzpflanzen anbaut.

Für Pflanzen, die mehr Wärme benötigen, legten die Hobby-Gärtner ein "Lasagne-Beet" an. Dieses ist, ähnlich wie bei einer Lasagne, aus verschiedenen Schichten aufgeschichtet und mit einer Steinmauer begrenzt, welche Wärme abstrahlt. Dort gedeihen besonders gut Paprika und verschiedene Salate. Teil der Permakultur ist es auch, dass Tiere oder vermeintliches Ungeziefer wie Ameisen oder Schnecken nicht beseitigt werden. So findet man neben einem Ameisenhaufen auch immer wieder Blindschleichen oder Schnecken, die sich im Gemeinschaftsgarten wohlfühlen.
Julia Hildmann, die die Idee eines Gemeinschaftsgartens eingebracht hatte, hat viele Fans der Permakultur gefunden, "da dies die ideale Kombination von Natur und Anbau ist." Damit sich nicht nur die Eckartser Dorfbewohner an ihrem Garten erfreuen können, soll in naher Zukunft eine Erläuterungstafel angebracht werden, um auf die tolle Gemeinschaft und die Idee der Permakultur hinzuweisen.]]>
https://www.infranken.de/3345687
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345683
Die Tennisabteilung des Sportvereins hatte einen Antrag auf gemeindlichen Zuschuss zur teilweisen Erneuerung ihres Clubhauses gestellt. Die Tennisabteilung plant im Zuge ihres 40. Jubiläums die Erneuerung des Thekenunterbaus in der Küche mit Anschaffung einer neuen Geschirrspülmaschine und Küchengeschirr. Der Gemeinderat beschloss, die Tennisabteilung mit einmalig 1500 Euro zu unterstützen.

Auch den Antrag des Kindergartens Heilige Familie in Bräuningshof auf einen gemeindlichen Zuschuss für eine Vorpraktikantin für das Kindergartenjahr 2018/19 befürworteten die Räte einstimmig. Die Kindergartenleitung begründete die Bezuschussung zweier Praktikantenstellen damit, personelle Engpässe überbrücken zu können und gleichzeitig jungen Leuten eine Ausbildung im Erziehungswesen zu ermöglichen. Weiter könnten die Praktikantinnen gruppenübergreifend eingesetzt werden. Die zwei Stellen kosten jährlich 12.000 Euro. Zuschüsse werden von der Erzdiözese Bamberg und vom Elternbeirat gewährt. Die Gemeinderäte beschlossen, die zwei Stellen mit 5000 Euro zu bezuschussen.

Gemeinderat Hans Singer (ÜFWG/SPD) bemängelte die überhöhte Geschwindigkeit vieler Autofahrer auf Höhe des Kindergartens in der Fränkische-Schweiz-Straße. Aufgrund der Straßensperrung in Weiher im benachbarten Landkreis Erlangen-Höchstadt sei ein "wesentlich erhöhtes Verkehrsaufkommen" in Langensendelbach festzustellen, erklärte Singer. Nachdem in der Straße auch noch zwei Baustellen die Verkehrssituation verschärfen würden, schlägt er vor, die Gemeinde möge im Abschnitt des Kindergartens und der Grundschule Tempo 30 beantragen und die Anfahrtszone für den Kindergarten und die Schule in die Steingasse zu verlegen.

Der Bauamtsleiter Bernd Frank erklärte dazu, dass die Gemeinde bereits vor zwei Monaten einen entsprechenden Antrag beim Sachgebiet Verkehrssicherheit im Landratsamt Forchheim gestellt habe. Eine Antwort darauf werde in der nächsten Zeit erwartet, sagte Frank.


Hundekot in Bräuningshof

Hundekot sorgt bei so manchem Bürger in Bräuningshof für Unmut. Deshalb fragte Gemeinderätin Petra Ellrich (UWB) nach, ob es nicht möglich wäre , Hundemülleimer anzuschaffen, damit die Hundehalter die Hinterlassenschaften gleich entsorgen könnten. Der Gemeinderat wird dies in einer der nächsten Sitzungen beraten.]]>
https://www.infranken.de/3345683
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345677 Der Chor feiert in diesem Jahr seinen elften Geburtstag, und dass die Sängerinnen und Sänger immer noch mit viel Spaß bei der Sache sind, konnte man bei ihrem Auftritt sehen. Der Einzug mit dem "The Scat Calypso" stimmte auf einen schönen Abend ein, die Besucher im voll besetzten Pfarrsaal wurden mit diesem swingenden Stück musikalisch willkommen geheißen. "Wir singen laut, wir singen leise - wir bringen Glück auf diese Weise" - diese Zeile im Anfangsstück stand Pate für den ganzen Abend, der vom großen Repertoire zeugte, das der Chor einstudiert hat. Dirigent Martin Rudolph untermalte den Gesang auf dem Klavier, so auch bei der lockeren und swingenden Weise "Sing mit mir". Das fröhliche Lied wurde mit einem kräftigen, lebhaften Gesang treffend interpretiert, die Männer und Frauen wussten sich in den einzelnen Teilen gut zu ergänzen und zeigten, dass man sich hier blind aufeinander verlassen kann.
"Vor zehn Jahren hatten wir den ersten Auftritt mit dem Projektchor", informierte Moderator und 2. Vorsitzender Matthias Schneider. Seit vergangenem Jahr wird er von einer Männergruppe komplettiert, die beim Konzert ihre Premiere hatte. Die zwei Chöre boten einen Querschnitt ihres Könnens und bewiesen damit, dass sie mittlerweile in den verschiedensten musikalischen Sujets zuhause sind. Eine besondere Herausforderung stellte "Angels" von Robbie Williams dar, das gleichzeitig rhythmisch wie auch gefühlvoll interpretiert wurde. Die Mehrstimmigkeit wusste hier besonders zu gefallen - während die eine Gruppe die Melodie sang, untermalte der Rest das Stück mit einem kunstvoll gewobenem Klangteppich. Hierbei zeichneten sich die "Bright Voices" sowohl durch große Präzision als auch durch eine sehr saubere Aussprache aus. Auf ganzer Linie überzeugte hier die Stimmgewalt der Männer, die hochkonzentriert bei der Sache waren.
Doch auch mit altbekannten Geschlechterklischees wurde gespielt: So beim "Für Frauen ist das kein Problem", wohingegen die Männer mit dem "Männer mag man eben" musikalisches Paroli bieten konnten. Mit dem anspruchsvollen "Von der Traube in die Tonne" kurz zuvor feierte der Männerchor seine Konzertpremiere. Bei diesem harmonischen und traditionellen Klassiker merkte man ihm die Begeisterung an, mit der die Sänger bei der Sache waren. Tosender Applaus aus dem Publikum zeigte, dass sie ihre Feuertaufe mit Bravour gemeistert haben.
Sehr fröhlich war das Medley aus dem Musical "Grease", nachdenklichere und meditative Töne wurden beim "Halleluja" von Leonard Cohen angeschlagen, wobei der Chor auch mit seiner gut einstudierten Choreographie gefiel. Im Kontrast dazu - nämlich sehr kraftvoll und impulsiv - schloss sich das Stück "Phänomen" von Helene Fischer an. Hier merkte man den Sängerinnen und Sänger den Spaß an, mit dem sie das Lied interpretierten und die gute Laune, die sie dabei an den Tag legten, übertrug sich auch aufs Publikum, das unwillkürlich mitwippte. Bravo-Rufe aus dem Publikum erntete der Männerchor mit dem Song "Über sieben Brücken" von Peter Maffay, der die Weise stimmgewaltig zu Gehört brachte, dabei aber stets darauf achtete, den Text wohlprononciert vorzutragen. Beeindruckend war auch das "Africa" von Toto, zu dessen Beginn man gekonnt Regen und Donner improvisierte, und bei dem die Frauen für die Rhythmik zuständig waren, während die Männer die Melodie sangen. Sehr gut kam dabei an, dass Emma Söder bei diesem Stück die Querflöte spielte. Weitere Medleys folgten, wobei auch Evergreens aus den Musicals von Andrew Lloyd Webber zu Gehör gebracht wurden. Groß war der Applaus am Ende des Konzerts, natürlich wurde eine Zugabe verlangt, die die "Bright Voices" auch gerne gewährten. Zusammen mit dem Publikum sang man am Schluss das "O happy day" und beendete damit ein Konzert, das auf ganzer Linie gelungen war und für viel Freude bei den Zuhörern sorgte.]]>
https://www.infranken.de/3345677
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345646
Bürgermeister Jens Korn (CSU) sagte, dass man einen örtlichen, zukunftsorientierten Betrieb die Möglichkeit eines Neubaus geben will. Zwischenzeitlich wurde mit dem Grundstückseigentümer verhandelt. Schon damals bei der Ausweisung als Wohngebiet konnte man sich dort ein Gewerbegebiet vorstellen. Norbert Köhler ging auf die Lage des rund 6000 Quadratmeter großen Areals am südlichen Ortseingang in der Nähe des Wanderparkplatzes ein. Für die Erschließung des gesamten Gebietes soll der bestehende Wirtschaftsweg möglichst kostengünstig ausgebaut werden. Man rechnet mit einer hohen Versieglung, deshalb wird höchstwahrscheinlich ein entsprechender Rückhalteteich benötigt. Im Zuge des Verfahrens werde sich auch zeigen, ob ein Schallschutzgutachten benötigt wird. Man will die Festsetzungen ziemlich offen lassen, damit die bauwilligen Betriebe möglichst viel "Freiraum" bei der Gestaltung haben. Zeitlich könne man im Sommer mit der Planung fertig sein, sagte Köhler. Der Stadtrat nahm die Planung zur Kenntnis und billigte den vorgelegten Entwurf.

Diskutiert wurde eine im Bauausschuss besprochene Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich der Schule und des Altenheims. Wie Bürgermeister Jens Korn (CSU) sagte, bestehe hierzu im Stadtrat keine einstimmige Meinung. Es sei eine Tempo-Beschränkung auf 30 Stundenkilometer ebenso denkbar wie das Aufstellen einer gelben Warnblinkleuchte.

Eingangs der Stadtratssitzung gab Korn bekannt, dass die Stadt Wallenfels mit den "g'stopften Rum" als einer von hundert Genussorten in Bayern ausgewählt wurde. Die Auszeichnung soll helfen, neue Wertschöpfungspotenziale zu generieren. Stolz zeigte man sich, sich gegen 300 Mitbewerber durchgesetzt zu haben, aber auch das tolle Erbe an die Nachkommen weiter zu transportieren, sagte Korn.

Zur Aufstellung der Schöffenliste muss die Stadt Wallenfels mindestens drei Personen vorschlagen. Man hat dazu öffentlich aufgerufen, die Rückmeldungen brachten vier Bewerber hervor. Es wurden demnach Josef Stöcker, Thomas Hartmann, Thorsten Grundei und Frank Müller vorgeschlagen.

Am Tag der Städtebauförderung am 5. Mai wird man mit einem Bus durchs Obere Rodachtal fahren und die bisherigen Projekte besichtigen. Die Maibaumaufstellung in Wallenfels findet am 1. Mai ab 14 Uhr am Flößerhaus in Wallenfels statt. Die Arbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße von Schnappenhammer in Richtung Wolfersgrün schreiten laut Korn zügig voran. Wie der Bürgermeister sagte, verändert sich das Tal durch die geänderte Streckenführung etwas.

Einem direkten Anbau an die Alte Schule in Wolfersgrün steht die Regierung skeptisch gegenüber. Man will sich die 90-prozentige Förderung sichern und deshalb ein separates Gebäude errichten.

Der kaufmännische Jahresabschluss des Wasserwerks für das Jahr 2016 weist 1,1 Millionen Euro mit einem Jahresverlust von rund 18 000 Euro auf. Geschäftsleiter Frank Jakob gab bekannt, dass der Wasserverkauf mit 113 000 Kubikmetern gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert ist.]]>
https://www.infranken.de/3345646
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345644 Ein Zufall hat sie auf die Bühne gebracht. Und da erfreuen sie Jahr für Jahr tausende Zuschauer. Und das seit mittlerweile 15 Jahren. Das Fränkische Kirchenkabarett (FKK) hat ein neues Programm inszeniert. Am 27. April stehen die vier evangelischen Pfarrer auf der Bühne der Segnitzer Turnhalle.

Richard Tröge ist Gründungsmitglied von „FKK“. Mit Alexander Seidel und Helmut Spaeth hat er damals im Uffenheimer Dekanat gearbeitet. Zum 40. Geburtstag ihres Kollegen Klaus Lindner hatten sich die drei etwas Besonderes ausgedacht: Ein paar lustige Szenen. „Wir haben all den Unfug der letzten Jahre zusammengetragen“, erinnert sich Tröge. Ergebnis: begeisterte Geburtstagsgäste, Anfragen von Gemeindemitgliedern nach weiteren Auftritten – und der Wunsch des Geburtstagskindes, ab sofort dabei sein zu dürfen.

„Wir würden Kirche gerne fröhlicher erleben.“
Richard Tröge, Mitglied vom FKK

An Themen hat es den Mitgliedern von „FKK“ seither nicht gemangelt. „Die Kirche bietet reichlich Munition“, meint Richard Tröge und muss schmunzeln. Jeder der vier Pfarrer bringt seine Ideen mit zu den regelmäßigen Treffen. Und dann entsteht alle zwei bis drei Jahre ein neues Programm. Kreativität ist dabei die oberste Prämisse – und der Spaß am Kabarett. „Grenzen dürfen auf der Bühne überschritten werden“, sagt Pfarrer Tröge. „Aber nicht alle.“ Die religiösen Gefühle der Zuschauer wollen die vier Pfarrer beispielsweise auf keinen Fall verletzen. „Die katholische Kirche und andere Religionen sind auch tabu“, erklärt Richard Tröge und muss lachen. „Wir haben ja genug Themen im eigenen Betrieb.“

Die vier Mitglieder vom „FKK“ lieben ihren Beruf. Sie wünschen sich aber eine andere Schwerpunktsetzung. „Wir würden Kirche gerne fröhlicher erleben“, erklärt Tröge. Es gehe schließlich zuvorderst um eine frohe Botschaft. Die erste Assoziation beim Wort Religion sei aber oft eine gänzlich andere: Das Wort „Spaßbefreit“ komme vielen Menschen in den Sinn. „Dabei war Jesus ein lebensbejahender Mensch“, sagt Tröge. Dass die Kirchen seit Jahrzehnten oft nur den ernsthaften und kontemplativen Aspekt betonen, empfindet er als paradox. „Natürlich kann nicht jeder Gottesdienst fröhlich sein“, relativiert er. Aber die frohe Botschaft sollten die Menschen schon spüren dürfen.

Auf der Bühne können die vier Pfarrer ihren Humor ausleben. Professionalität und Perfektion sind dabei kein Muss. „Es kommt oft vor, dass wir im Stück improvisieren“, erklärt Tröge, der am Armin-Knab-Gymnasium als Religionslehrer arbeitet. Wenn etwas auf der Bühne schief geht, dann ist das für die vier Pfarrer eher Ansporn denn Frust. „Wir verstehen uns alle sehr gut“, erklärt er. „Und wenn wir auf der Bühne Spaß haben, dann geht das dem Publikum genauso.“ Pannen seien deshalb gar kein Problem. Im Gegenteil: Sie stehen quasi sinnbildlich für eines der Hauptthemen von „FKK“: den nicht perfekten Menschen in einer nicht perfekten Kirche.

„Ab und zu ist schon mal jemand im Publikum entsetzt über unsere Zuspitzungen“, weiß Richard Tröge. Dabei wollen die vier Pfarrer ihre Kirche keineswegs schlecht reden oder machen. „Wir sind alle sehr gerne Pfarrer“, versichert er. „Aber man muss deshalb nicht alles super finden. Und Kabarett tut halt manchmal auch weh.“ Am Ende geht es den vier Geistlichen darum, die Gäste zum Nachdenken anzuregen oder wie es Richard Tröge ausdrückt, „den Blödsinn mit Tiefgang zu verbinden.“

Das neueste Stück heißt „Hiob reloaded“. Zum ersten Mal bringen die vier Pfarrer ein durchlaufendes Stück auf die Bühne statt Episoden, die aneinandergereiht werden. Ein fränkischer Landpfarrer steht dabei im Mittelpunkt. Ob er tatsächlich die Freude an seinem Dienst verliert, wie es der Teufel mit Gott gewettet hat, werden die Zuschauer unter anderem am 27. April in Segnitz erleben.

Etwa zehn Auftritte schaffen die vier Pfarrer pro Jahr. Zwischen 80 und 600 Gäste kommen pro Abend. „Wir verlangen kein Honorar und keine Gage für unsere Auftritte“, erklärt Richard Tröge. „Lediglich eine Unkostenpauschale für Fahrtkosten und Technik.“ Der Erlös aus dem Kartenverkauf bleibt beim Veranstalter für einen guten Zweck.

Termin: Das Fränkische Kirchenkabarett tritt am Freitag, 27. April, in Segnitz auf. Der Abend wird von der evang. Kirchengemeinde in Kooperation mit dem Turnverein Segnitz veranstaltet. Der Eintritt beträgt 15 Euro und kommt einem guten Zweck zugute.

Vorverkauf im Pfarramt Segnitz und im Weingut Kreglinger zu den üblichen Büro- bzw. Geschäftszeiten. Für Auswärtige ist eine telefonische Bestellung (09332/8245) und eine Zusendung der Karten gegen Überweisung (IBAN: DE78991900000201002074) möglich.

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https://www.infranken.de/3345644
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345643
Ebenso wird geprüft, ob die Anlage auf unterschiedlichste Verkehrssituationen richtig reagiert.

Aufgrund dessen, dass die Steuerung der Anlage zu einem großen Teil automatisiert erfolgt und daraus verkehrsrechtliche Eingriffe resultieren, habe laut ADN dieser Probebetrieb eine sehr große Bedeutung. Die Funktionalität der Anlage müsse über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, damit die Software optimiert und korrekte Schaltungen gewährleistet werden können.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Probebetriebs kann die temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen Erlangen und Baiersdorf in Fahrtrichtung Bamberg in Betrieb genommen werden. Ein genauer Zeitpunkt könne hierfür aktuell nicht genannt werden, da die Inbetriebnahme vom Verlauf des Probebetriebs abhängig ist.

Seit dem Abschluss der Bauleistungen an der Fahrbahn für die temporäre Seitenstreifenfreigabe erfolgten seit Jahresbeginn wesentliche Bauleistungen außerhalb des Fahrbahnbereichs. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Tätigkeiten: Stromleitungen und Lichtwellenleiterkabel wurden verlegt, 63 Kameras wurden aufgesetzt und an das Lichtwellenleiterkabel angeschlossen, Kommunikations- und Funktionstests, bei denen alle Kameras, Messsensoren und Anzeigen auf Funktionalität überprüft werden, wurden durchgeführt. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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https://www.infranken.de/3345643
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345638 "Wir, die Unterschreibenden, möchten erreichen, dass die Natur in der Seßlacher Flur so schonend wie möglich, zum Nutzen von Mensch und Tier, behandelt wird", sind die Listen überschrieben, "Raine, Hecken und Gräben sollen nicht routinemäßig alljährlich ,geschlägelt‘ bzw. dort Bäume abgeholzt werden." Ausgenommen seien Überhänge, die eine Nutzung oder den Verkehr behindern. Und sollte die Heckenpflege einen Rückschnitt nötig machen, so eine weitere Forderung, sei dieser "von einem ausgewiesenen Fachmann anzuordnen".

Als Bespiel für unfachmännische Rückschnitte führt Endress die Lindenallee Richtung Witzmannsberg an. Aufnahmen der Fotografin verdeutlichen den Unterschied zwischen den Bäumen von Seßlach Richtung Krumbach und denen vom Waldrand am Ende der "70"er-Zone nach Witzmannsberg. Während die Bäume auf Seßlacher Gebiet eine nur schmale Baumkrone ausgebildet haben, die zudem unförmig wirkt, weisen die zur gleichen Zeit gepflanzten Bäume auf dem Gemeindegebiet Ahorns die für Linden typische runde Form auf. "Die sind aber um die zehn Jahre älter", widerspricht Uwe Wolf von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, die Seßlacher Bäume könnten gar nicht so aussehen.

Andernorts sind stattliche Bäume wie dichte Gehölze ganz verschwunden, wie am Flutgraben Richtung Rothenberg. Vor dem Geyersberger Tor wurden nach der gesamten Pappelallee im Herbst erneut Bäume gefällt.

"Offensichtlich ist das Abholzen wunderschöner, alter und sehr oft noch gesunder Bäume mehr in Mode denn je", schrieb Hudson-Funk an die Stadtverwaltung.

Sie bezweifelt, dass keiner der rund 20 gefällten Bäume zu retten war, nur zwei Stämme seien tatsächlich hohl gewesen. Dank des "Kahlschlags" hätten Touristen jetzt den "traurigen Blick aufs hässliche Industriegebiet". Laut Geschäftsleiter Bernd Vogt mussten alle Bäume wegen der Verkehrssicherheit weichen: "Da kamen Äste runter, die armstark waren, und manche Wurzelstöcke waren so tief, dass man hineingreifen konnte." Die Gefahr für Passanten sei zu groß gewesen.

Ein weiterer Vorwurf in Hudson-Funks E-Mail lautet: "Zahllose Hecken und Wegeränder werden jährlich von zwei hiesigen Großbauern verstümmelt", ohne Rücksicht auf geschützte Pflanzen (wie z.B. Weidenkätzchen) und unter Missachtung der Abholzzeiten (Anfang Oktober bis Ende Februar). Diese Bauern bekämen "sogar Subventionen dafür". Dabei handele es sich um die Entlohnung der Arbeitszeit der Landwirte, die für die Stadt diese Arbeiten durchführen, stellt Bürgermeister Martin Mittag (CSU) richtig. "Die Landwirte ratschen alles ab", pflichtet Ingo Rickhaus der Beschwerdeführerin bei - und geht noch einen Schritt weiter: "Wir vermuten, dass alles abgeholzte Material im Heizkraftwerk landet!" Die Vergütung der Bauern berechne sich schließlich nach der eingelieferten Menge, "egal woher das Holz kommt". Genährt werde sein Verdacht auch durch den Umstand, dass die Landwirte eine eigene "Schnitzelanlage" angeschafft hätten. Einen "Schmarrn" nennt Mittag diesen Vorwurf. Für die Holzgewinnung sei der Aufwand zu groß, viele Abschnitte seien dazu so klein, dass sie sich nur verstreuen ließen. Für gute Qualität gäbe es auch andere Abnehmer, meint Endress: "Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als ich die abgeholzten Eichen in Hattersdorf gesehen habe", "First Class"-Holz liege dort am Straßenrand Richtung Rothenberg. Auch hier sei die Verkehrssicherung rund um das Wasserhäuschen vorgegangen, sagt der Bürgermeister.


"Radikale Maßnahmen"

Dass morsche Bäume oder der störende Überhang auf Grundstücke und in Verkehrsräume beseitigt wird, dafür äußern die Naturschützer Verständnis, nicht aber für die durchgeführten radikalen Maßnahmen. Hier müsse die Kommune ihrer Verantwortung nachkommen. "Die Verwaltung muss Landwirte benennen, die den Rückschnitt überwachen und dafür entsprechend geschult werden", fordert Rickhaus. Ferner gelte es, Fachleute für Bäume und Gehölze zu Rate zu ziehen, "weil jeder Baum anders geschnitten werden muss". Darüber sollte der Stadtrat öffentlich beraten.

Die Naturfreunde mahnen zudem sofortige Ersatzpflanzungen an. Aber nicht, wie hinter dem Geyersberg geschehen. Rickhaus: "Dort ist erst, trotz ständiger Rückfragen, drei Jahre nichts passiert, und dann wurden dünne Stängel gepflanzt, die nicht angingen."

Außerdem solle, wie vor drei Jahren beschlossen, tatsächlich immer nur auf einer Seite "geschlägelt" werden. Hecken, so eine weitere Forderung der Unterschriftensammler, müssten jahrelang in Ruhe gelassen werden, damit sie anständig wachsen könnten. Dies sei gerade vor der aktuellen Diskussion um fehlende Lebensräume für Vögel, Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten wichtig. Frank Reißenweber zufolge ist eine bestandserhaltende Pflege jedes Jahr zulässig und wichtig, doch eine Hecke jedes Jahr zu "schlägeln", töte sie. Der Experte für Arten- und Biotopschutz am Landratsamt fordert: "Die Landwirte müssen ihre Nutzungsfläche an die Hecken anpassen - und nicht umgekehrt." Notfalls müsse ein Randstreifen frei bleiben. Er regt auch die Anlage neuer Hecken in Gebieten an, wo sie keine Maschinen stören. Hier könne ein Bürgermeister vermittelnd eingreifen, so wie einst Hendrik Dressel (FW), der im Rahmen des Modellvorhabens "Umweltgerechte Landwirtschaft" alle Akteure an einen Tisch brachte. In der Gemarkung Gemünda, besonders im wertvollen Biotop "Kanzel", würden die gepflanzte Hecken, Baumreihen, Streuobstzeilen und Pufferstreifen noch heute gepflegt. "Da machen auch die Landwirte mit", so Reißenweber. Zumal diese Maßnahmen - wie vom aktuellen Projekt "Bodenständig" auch für Teile Seßlachs vorgesehen - dem Erosionsschutz dienten.


Alle Maßnahmen seien abgesprochen

"Falls die Rückschnitte so dramatisch sind, wäre die Untere Naturschutzbehörde schon längst eingeschritten", rät Vogt zu mehr Gelassenheit. Alle Maßnahmen sind laut Mittag mit der Behörde abgesprochen. Gesetzliche Vorschrift, dass die Naturschutzbehörde immer vorab zu konsultieren ist, gibt es nicht. Und nachher lässt sich das Fällen eines Baumes oder ein radikaler Rückschnitt nicht rückgängig machen. Staatlich geförderte Maßnahmen zur Heckenpflege werden laut Wolf immer abgestimmt. Und Reißenweber hat bisher "keine irreparablen Schäden" an den Seßlacher Hecken festgestellt, "weil die Wurzelstöcke noch drin sind". Dass es stellenweise nicht schön aussieht, gibt auch Vogt zu. "Doch bei der Größe unseres Stadtgebiets kann der Rückschnitt nur maschinell erfolgen", bittet der Seßlacher um Verständnis, "mit der Hand geht das leider nicht." "Stimmt", sagt Reißenweber. Er empfiehlt aber dringend, die richtigen Maschinen einzusetzen, etwa Heckenscheren und Sägen, wie sie der Maschinenring zur Verfügung stelle. "Schlägelmulchgeräte taugen nicht für Hecken, weil sie Äste abreißen, statt sauber zu schneiden."


"Der Erholungswert, den ich hier zu finden hoffte, ist weg."

Die Initiatoren der Unterschriftenaktion sehen die Art und Weise des Abholzens nicht als alternativlos an und wollen weitere Unterschriften sammeln. Entsprechende Listen liegen zum Beispiel in der Seßlacher Apotheke, der Bäckerei Schoder, dem Pörtnerhof und bei Hudson-Funk in der Judengasse ebenso aus wie im Dorfladen oder der "Locke" in Heilgersdorf. Weitere Stellen sollen folgen. Sorgen machen sich die Kritiker auch um den Tourismus. Endress befürchtet, dass es vielen Gästen Seßlachs ergeht wie ihr als Neu-Bürgerin, die sich an Bäumen und Gehölzen erfreuen wollte: "Der Erholungswert, den ich hier zu finden hoffte, ist weg." Dem widerspricht der Bürgermeister vehement: "Unsere Flur ist ja nicht kahl!" Mittag möchte in Kürze mit allen Beteiligten gemeinsam ein Gespräch führen.]]>
https://www.infranken.de/3345638
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345637
Im Anschluss ging es mit Trommelwirbel zum Weismainer Kriegerehrenmal, um der verstorbenen Feuerwehrkameraden der letzten 150 Jahre zu gedenken. Vorsitzender Roland Säum fragte nach der Zweckmäßigkeit einer derartigen Gedenkfeier. Sie sei deshalb nötig, weil die verstorbenen Kameraden mit ihrem Pflichtbewusstsein, ihrer Treue und ihrem Gefühl von Zusammenhalt immer beispielgebend für die nächste Generation waren. Mit dem Lied vom guten Kameraden und Böllerschüssen, sowie der Niederlegung eines Kranzes war dies ein würdiges Gedenken.

Mit Marschmusik ging es dann durch die Altstadt in die Stadthalle. Dort begrüßte Vorsitzende Roland Säum alle Ehrengäste und Feuerwehrinstitutionen. Er freute sich über die Teilnahme des Patenvereins aus Altenkunstadt. Die Weismainer Blasmusik unter der Leitung von Marion Müller-Eizenberger hatte den Abend mit dem "Frankenlied-Marsch" eingeleitet. Überhaupt brachten die Musiker gekonnte Farbtupfer in das Geschehen.

Die Festdamen in ihren herrlichen Festkleidern ließen in einer Chronik dann die 150 Jahre FFW Weismain Revue passieren. Bereits vor dem offiziellen Gründungsjahr 1868 hat es in Weismain eine Löschmaschine aus Messing gegeben. Für die Aufbewahrung diente ein sogenanntes Leiterhaus, das sich am unteren Tor befand. Die Stadt besaß zudem eine Feuerspritze, um die es nicht zum Besten stand, fünf Feuerleitern, sechs Feuerhaken und 32 lederne Feuereimer. Im Verlauf des 19.  Jahrhunderts gab es neue Tendenzen und es wurden für eine effektive Löscharbeit Feuerwehren gebildet.

Für die Weismainer Feuerwehr gilt 1868 als Gründungsjahr. Bereits 1873 war die Wehr gefordert und hatte eine größere Bewährungsprobe zu bestehen. Die Werkstatt des Lohgerbers und Seifensieders Johann Müller stand in Flammen. Es konnte das Schlimmste verhindert werden. Das Leiterhaus musste 1874 abgebrochen werden. Die Utensilien wurden an der Mauer mit starken Eisenhaken angebracht. Wo die inzwischen drei Feuerspritzen lagerten ist nicht überliefert. Um die Jahrhundertwende wurde nach einer geeigneten Scheune für Unterstellmöglichkeiten gesucht. 1913 wurde dann eine Halle gebaut. Die Inbetriebnahme war für Weismain ein großes Ereignis. 1946 übernahm Johann Weidner das Kommandantenamt, welches er bis zu seinem Tod innehatte. Bis 1979 begleitete der jeweilige Bürgermeister den Vorstand. In den 50er-Jahren wurde im Bereich des Löschwesens Rechnung getragen und die ersten Tanklöschfahrzeuge angeschafft. Das Fahrzeug Opel Blitz LF 8 TS leistete bis in das Jahr 1986 wertvolle Dienste. 1964 hatte der Stadtrat einen Neubau für die Feuerwehr beschlossen, der im Jahr 1965 begonnen wurde. Die offizielle Einweihung wurde mit dem 100-jährigen Jubiläum 1968 gebührend gefeiert. Auch das 110-jährige Jubiläum war eine großartige Sache. In den 80er-Jahren begann eine schwierige Zeit, da vereinsinterne Probleme Rücktritte zur Folge hatten, die schwer zu kompensieren waren.

Ewald Hopfenmüller wurde dann Vorsitzender. Auch wurden in diesen Jahren die ersten mobilen Funkmeldeempfänger für die stille Alarmierung an die Feuerwehr ausgegeben. 1991 begann die großartige Jugendarbeit in der Weismainer Wehr. Das Amt des Jugendwartes bekamen 1992 Jochen Bauer und Georg Krapp. Das 125-jährige Jubiläum beging man mit einem imposanten Festzug mit 2500 Teilnehmern. Ein Höhepunkt für die Wehr war im Mai 1994 die Ernennung des aktiven Mitglieds Gerd Bauer zum Kreisbrandmeister.

1999 wurden die ersten Frauen in den Feuerwehrdienst aufgenommen. Es begann auch die Planung für den Geräthausneubau. Mehrere Tage hatten die Feuerwehrleute mit einem Großbrand in Weiden zu kämpfen. 2004 fand dann die Gerätehauseinweihung in der Michael-Dechant-Straße statt. 8000 Stunden Eigenleistung hatten die Mitglieder in der 24-monatigen Bauzeit geleistet.
2006 gehörten zehn Kameraden aus Weismain und das Katastrophenschutzfahrzeug LF 16/TS mit weiteren Einsatzkräften aus dem Landkreis zu einer Einheit, die in den 300 km entfernten Landkreis Regen zum Einsatz kamen. Hier waren wegen anhaltender, starker Schneefälle zahlreiche Gebäude einsturzgefährdet. In den ersten zehn Jahren des neuen Jahrtausends wurde eine konsequente Weiterentwicklung im Jugend- und Erwachsenenbereich betrieben, welche immer wieder erfolgreiche Mannschaften bei Feuerwehrwettbewerben zur Folge hatte. So gewann die Jugendfeuerwehr 2016 den Kreisjugendleistungsmarsch in Altenkunstadt zum vierten Mal in Folge.

Der letzte Höhepunkt war 2017 mit dem Kreisjugendfeuerwehrtag und dem 25. Kreisjugendleistungsmarsch bei der Weismainer Feuerwehr. Schirmherr und Bürgermeister Udo Dauer meinte, dass schon die früheren Weismainer Feuerwehrleute noch im Holzwagen und mit Handpumpen ausgestattet bereit waren, Feuer effektiv zu bekämpfen. In der heutigen Zeit hat sich viel verändert und die Anforderungen und Ansprüche an die Feuerwehrleute steigen ständig. Doch dies sei in Weismain alles gegeben und werde erfüllt. Dies gebe allen Mitbürgern ein gutes Gefühl, sich auf ihre Feuerwehren verlassen zu können.

Die Grüße des Landkreises überbrachte stellvertretender Landrat Helmut Fischer. Er wies nicht nur auf das Löschwesen der Wehren hin, sondern auch auf ihre nicht unwichtige gesellschaftliche Arbeit.
Kreisbrandrat Timm Vogler erklärte, dass es wenige Dinge gebe, die über Generationen und 150 Jahre Bestand hätten. Die Freiwillige Feuerwehr Weismain und ihr unermüdlicher Einsatz sowie ihre Hilfsbereitschaft gehören dazu, so Vogler.

Im Landkreis Lichtenfels wurde 2017 die Wehren 1210-mal zum Einsatz gerufen. Hier kann man erkennen welch ein Engagement Feuerwehrkräfte haben. Die steigende Komplexität der Einsätze bedeutet, dass eine umfangreiche und intensive Ausbildung für die Feuerwehren erforderlich ist. Hierzu gehört ein hohes Maß an Einsatz, Mut und Fachwissen, selbst unter der Gefährdung von Leib und Leben. Jedoch sind Feuerwehren wie in Weismain ständig auf dem neusten Stand.

Die Feuerwehrlandschaft wird sich in naher Zukunft gravierend verändern. Doch diese Veränderungen werden alle mitbestimmen und meistern. Vogler bezeichnete in seiner Rede die Feuerwehren als Bürgerinitiativen im besten Sinne des Wortes. Der zuständige Kreisbrandmeister und selbst Weismainer Matthias Müller lobte die Organisation. Was die Frauen und Männer der Wehr für ihre Mitbürger leisten, verdiene große Anerkennung. Bereitschaft, Tatkraft und schnelles Handeln zeichnen die Feuerwehrkameraden in Weismain aus, betonte er. Klaglos stellen sie sich Weiterbildungen und Leistungsprüfungen.

Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld freute sich, dass Jubiläum mitfeiern zu dürfen. "Wer 150 Jahre alt wird, muss robust, fit und mit Nachwuchs bestellt sein, sonst wäre ein derartiges Jubiläum nicht möglich. Unsere Feuerwehrleute verrichten Dienst rund um die Uhr, das ist alles andere als selbstverständlich." Da alles freiwillig geschehe, sei es umso höher zu bewerten, da Berufs- oder Betriebsfeuerwehren wesentlich teurer wären. Dies sollte bei Anschaffung wichtiger Ausrüstung von den Kommunen mehr bedacht werden.
Erhard Ströhl von der BAUR Group freute sich über die gute Zusammenarbeit mit der Weismainer Feuerwehr. Deshalb werde man die Kinder- und Jugendarbeit in diesem Jahr besonders unterstützen.

Vom Patenverein Altenkunstadt gratulierte Andreas Will zum Jubiläum. Was einst die Gründer begonnen haben, wurde bewahrt und ständig verbessert. Es gebe immer tatkräftige Idealisten, die Leben, Hab und Gut anderer sichern. Er wünschte sich weiter eine gute Zusammenarbeit und überreichte als Geschenk einen sehr modernen Feuerwehrmann aus Metall.

Vorsitzender Roland Säum und Kommandant Jochen Bauer revanchierten sich dafür mit einem Bild der Weismainer Künstlerin Elfriede Dauer mit Weismainer Stadtansicht. Für ihre langjährige Treue zur Weismainer Feuerwehr wurden geehrt für 70 Jahre Andreas Oppel, für 65 Jahre Josef Linz, für 30 Jahre Markus Dück, für 20 Jahre Tobias Pregler, Alexander Müller, Stefan Krause, Klaus Dück, Jan Bunzelt, Florian Düll und für 10 Jahre Jakob Krapp, Philipp Säum, Sven Hopfenmüller, Christian Zahn und Dominik Kaßner.

Vom stellvertretenden Landrat Helmut Fischer und Kreisbrandrat Timm Vogler wurden Ronny Reichenbach und Michael Dauer für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen erhielten Georg Krapp und Thomas Säum das bayerische Ehrenkreuz in Silber. Georg Keilholz wurde für seine Verdienste für die Weismainer Feuerwehr zum Ehrenmitglied der Wehr ernannt. Eine besondere Ehrung wurde Markus Dück zuteil, der für seine Verdienste um die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem Geschenk bedacht wurde. Roland Dietz
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https://www.infranken.de/3345637
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345614 Etwas Zünftiges für junge Leute wollen sie anbieten. Seit Wochen planen Julian Seidel, Manuel Balzar und Jürgen Dietz bereits, denn ein Oktoberfest mit 1300 Besuchern und geschmücktem, möbliertem Saal braucht Vorlauf. Gemeinsam mit dem TSV Staffelstein und der Partypowerband "Radspitz" ist aus der Idee nun Wirklichkeit geworden. Die Tickets sind gedruckt, der Vorverkauf ist angelaufen: Das Staffelsteiner Oktoberfest steigt am Samstag, 3. November.
"Ein Oktoberfest gibt's in Bad Staffelstein noch nicht. Diese Event-Lücke wollen wir schließen", sagt Julian Seidel. Der 26-Jährige ist zusammen mit Manuel Balzar von "Radspitz" für die inhaltliche Planung zuständig, der TSV unterstützt bei der Ausführung.


Kartenvorbestellungen für das Oktoberfest

Ort und Zeit Das Oktoberfest findet am Samstag, 3. November, in der Staffelsteiner Adam-Riese-Halle statt. Das Programm beginnt um 17 Uhr.

Kartenvorverkauf
Tickets für das Oktoberfest sind ab sofort bei folgenden Stellen zu haben: Kur- und Tourismus-Service, Metzgerei Seidel, Versicherungsbüro Dumsky und "Formula Inn". Außerdem können Karten über die Webseite www.oktoberfest-staffelstein.de bestellt werden; über diese Adresse sind auch Tischreservierungen möglich.

Preis Bis 31. Mai kosten die Karten im Vorverkauf zehn Euro, danach sind sie für zwölf Euro zu haben.

Oktoberfestkönigin
Wer sich selbst oder eine Freundin zur Wahl der Oktoberfestkönigin vorschlagen möchte, kann dies über Facebook tun: @StaffelsteinerOktoberfest









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https://www.infranken.de/3345614
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345609
Zu bewundern sind außerdem Werke aus dem Kindermalkurs der Volkshochschule (VHS) Waischenfeld von Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren, die das Thema "Früchte, Blumen und Alltagsgegenstände" haben.

Stefanie Weiß aus Mistelgau entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für die Kunst. Vor allem die Künstler der Moderne wie Kubisten sowie Van Gogh, die "Brücke" oder die "Blauen Reiter" inspirierten sie dann nach der Schulzeit sehr. Viele Parallelen zu diesen Malern lassen sich in ihren Werken finden: die starken Kontraste, der pastose Farbauftrag oder das Aufgeben der Perspektive zu Gunsten des Ausdrucks.


Eggolsheimerin häkelt Kunst

Gerlinde Nagengast aus Eggolsheim war von Handarbeiten schon immer begeistert und hat vor allem beim Häkeln ihre große Leidenschaft gefunden. Die vielen verschiedenen Objekte, die im Laufe der Zeit dabei entstanden sind, brachten sie auf die Idee, sie künstlerisch als "Filethäkelobjekte hinter Glas" darzustellen.

Axel Weisenberger aus Werneck hatte schon in der Schulzeit gerne gemalt und gezeichnet. Als der gebürtige Schweinfurter als Fernmeldehandwerker arbeitete, ist dies jedoch berufsbedingt in Vergessenheit geraten. 2009 fing er dann wieder an, mit Aquarellfarben zu malen und auch mit Bleistift zu zeichnen. Bis 2014 war Weisenberger auf der Suche nach seinem eigenen Stil und hat dabei "Urban Sketching" für sich entdeckt: eine Art Reportage mit Zeichnungen, bei denen es darum geht, die Welt so zu zeigen, wie man sie tagtäglich erlebt.


Aus der Sowjetunion

Alexander Hoffmann aus Mistelgau wurde in er ehemaligen Sowjetunion geboren, studierte Musik und war dann als Musiklehrer tätig. Seit 1995 lebt er mit meiner Familie in Deutschland, seit 1997 in Mistelgau. Zu seinem 40. Geburtstag hatte er von seiner Schwester Lydia eine Leinwand, Ölfarben und Pinsel bekommen geschenkt bekommen. Dies war der Startschuss für seine große Leidenschaft, die Malerei.


Ergotherapeutin und Floristin

Marion Meixner aus Forchheim zeichnet und malt seit ihrer Kindheit mit Begeisterung. Auch bei ihrer Arbeit als Ergotherapeutin sowie als Floristin geht es um das Gestalten mit Farben, Formen und Strukturen. Seit einigen Jahren hat sie sich durch Teilzeitarbeit einen Freiraum geschaffen, in dem sie sich überwiegend der Aquarellmalerei widmet. Seitdem bildet sie sich autodidaktisch weiter, verfeinert ständig ihre Technik und entwickelt so ihren eigenen Stil.


Malen ist beruhigend

Auch Yvonne Krauß aus Forchheim hat schon als Kind gerne gemalt. Ihre Mutter spornte sie dazu an. "Ich bin Autodidakt, früher bereute ich, nicht Kunst studiert zu haben, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das nicht immer ein Muss ist", sagt Krauß. Wenn sie nicht malt, fühlt sie sich leer. Deshalb hat das Malen für sie auch immer etwas Beruhigendes und Therapeutisches inmitten eines hektischen Alltags. Vor allem auf Reisen hält sie gerne Momente fest und kann sich so ganz besonders für lange Zeit an schöne Orte erinnern.


Zuerst Bauernmalerei

Ulrich Sigmund aus Schlammersdorf startete seine künstlerische Karriere vor einigen Jahren in einem Malkurs, zuerst mit Bauernmalerei, dann mit Aquarell und Acrylfarben. Heute kann er sich sein Leben ohne die Malerei nicht mehr vorstellen.


Info

Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt noch bis 3. Juni. Geöffnet ist die Kunstgalerie Burg Waischenfeld ist von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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https://www.infranken.de/3345609
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345608
Zu bewundern sind außerdem Werke aus dem Kindermalkurs der Volkshochschule (VHS) Waischenfeld von Kindern im Alter von acht bis zehn Jahren, die das Thema "Früchte, Blumen und Alltagsgegenstände" haben.

Stefanie Weiß aus Mistelgau entdeckte schon als Kind ihre Leidenschaft für die Kunst. Vor allem die Künstler der Moderne wie Kubisten sowie Van Gogh, die "Brücke" oder die "Blauen Reiter" inspirierten sie dann nach der Schulzeit sehr. Viele Parallelen zu diesen Malern lassen sich in ihren Werken finden: die starken Kontraste, der pastose Farbauftrag oder das Aufgeben der Perspektive zu Gunsten des Ausdrucks.


Eggolsheimerin häkelt Kunst

Gerlinde Nagengast aus Eggolsheim war von Handarbeiten schon immer begeistert und hat vor allem beim Häkeln ihre große Leidenschaft gefunden. Die vielen verschiedenen Objekte, die im Laufe der Zeit dabei entstanden sind, brachten sie auf die Idee, sie künstlerisch als "Filethäkelobjekte hinter Glas" darzustellen.

Axel Weisenberger aus Werneck hatte schon in der Schulzeit gerne gemalt und gezeichnet. Als der gebürtige Schweinfurter als Fernmeldehandwerker arbeitete, ist dies jedoch berufsbedingt in Vergessenheit geraten. 2009 fing er dann wieder an, mit Aquarellfarben zu malen und auch mit Bleistift zu zeichnen. Bis 2014 war Weisenberger auf der Suche nach seinem eigenen Stil und hat dabei "Urban Sketching" für sich entdeckt: eine Art Reportage mit Zeichnungen, bei denen es darum geht, die Welt so zu zeigen, wie man sie tagtäglich erlebt.


Aus der Sowjetunion

Alexander Hoffmann aus Mistelgau wurde in er ehemaligen Sowjetunion geboren, studierte Musik und war dann als Musiklehrer tätig. Seit 1995 lebt er mit meiner Familie in Deutschland, seit 1997 in Mistelgau. Zu seinem 40. Geburtstag hatte er von seiner Schwester Lydia eine Leinwand, Ölfarben und Pinsel bekommen geschenkt bekommen. Dies war der Startschuss für seine große Leidenschaft, die Malerei.


Ergotherapeutin und Floristin

Marion Meixner aus Forchheim zeichnet und malt seit ihrer Kindheit mit Begeisterung. Auch bei ihrer Arbeit als Ergotherapeutin sowie als Floristin geht es um das Gestalten mit Farben, Formen und Strukturen. Seit einigen Jahren hat sie sich durch Teilzeitarbeit einen Freiraum geschaffen, in dem sie sich überwiegend der Aquarellmalerei widmet. Seitdem bildet sie sich autodidaktisch weiter, verfeinert ständig ihre Technik und entwickelt so ihren eigenen Stil.


Malen ist beruhigend

Auch Yvonne Krauß aus Forchheim hat schon als Kind gerne gemalt. Ihre Mutter spornte sie dazu an. "Ich bin Autodidakt, früher bereute ich, nicht Kunst studiert zu haben, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das nicht immer ein Muss ist", sagt Krauß. Wenn sie nicht malt, fühlt sie sich leer. Deshalb hat das Malen für sie auch immer etwas Beruhigendes und Therapeutisches inmitten eines hektischen Alltags. Vor allem auf Reisen hält sie gerne Momente fest und kann sich so ganz besonders für lange Zeit an schöne Orte erinnern.


Zuerst Bauernmalerei

Ulrich Sigmund aus Schlammersdorf startete seine künstlerische Karriere vor einigen Jahren in einem Malkurs, zuerst mit Bauernmalerei, dann mit Aquarell und Acrylfarben. Heute kann er sich sein Leben ohne die Malerei nicht mehr vorstellen.


Info

Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt noch bis 3. Juni. Geöffnet ist die Kunstgalerie Burg Waischenfeld ist von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr.]]>
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345577
In der Verhandlung vor Jugendrichter Christoph Berner räumte der Lehrling das Geschehen ohne Umschweife ein. "Es lag da einfach so rum, ich habe es aufgehoben und mitgenommen", sagte der Angeklagte. Eigentlich hätte er es gar nicht gebraucht, denn der junge Mann war bereits im Besitz eines baugleichen Smartphones. Es habe einfach nur so auf seinem Schreibtisch herumgelegen. Vielleicht habe er es später mal verkaufen wollen, sagte er. Auf die Idee, es zurückzugeben, will er einfach nicht gekommen sein. Nein, er finde das nicht gut, antwortete der Auszubildende auf die Frage des Richters, was er heute über die Aktion denke. Das Gerät wird jetzt von Amts wegen ersatzlos eingezogen.

Drei Punkte waren es, aufgrund denen der Angeklagte nicht verurteilt wurde. Zum einen war er bislang noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten, zum anderen zeigte er sich glaubhaft einsichtig. Zum dritten lebe er absolut eingeordnet in einer Wohngruppe, sei dort noch nie auffällig geworden und habe sich bislang nicht einen einzigen Regelverstoß zu Schulden kommen lassen. "Wir schätzen ihn sehr und haben uns über die Sache echt gewundert", sagte eine Mitarbeiterin der zuständigen Kinder- und Jugendhilfe Oberfranken.

Statt einer Verurteilung stellte Richter Christoph Berner das Verfahren kurzerhand mit Zustimmung von Staatsanwalt Stefan Kolb ein. Allerdings muss der Angeklagte 75 allgemeinnützige und unentgeltliche Arbeitsstunden leisten. Tatsächlich hatte sich bis heute niemand gemeldet, dem das I-Phone gehört.]]>
https://www.infranken.de/3345577
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345571
Dieses Engagement muss vorbereitet und unterstützt werden. Deshalb hat der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes in Bad Kissingen eine Fördermaßnahme gestartet. Bestehende Fördermitglieder werden seit dem 24. April angerufen und - unter anderem - nach einer Beitragserhöhung gefragt.

"Wir verwenden die Beiträge dafür, um die Ehrenamtlichen besser auszurüsten und auszubilden", erklärt Janina Seufert, die Assistentin der Geschäftsleitung. Es sei besser, auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, als im Ernstfall nicht handeln zu können.

Allerdings gestalte sich das Generieren der Mittel als schwierig. "Viele sind der Meinung, dass da doch schon alles läuft, das ist aber nur bedingt richtig", betont Thomas Menz, der als stellvertretender Kreisgeschäftsführer beim Kreisverband des bayerischen Roten Kreuzes Bad Kissingen tätig ist. Die Aussage treffe für den Regelrettungsdienst zu, nicht jedoch für den ehrenamtlichen Katastrophenschutz, der unter anderem Sanitätsdienst, Berg- oder Wasserwacht einschließt. Der Regelrettungsdienst wird über die Krankenkassen finanziert, während das ehrenamtliche Engagement von Mitgliedsbeiträgen finanziert werde.

Ähnliche Worte findet Christina Gold, die Pressesprecherin der Malteser in Unterfranken, die ihre Fördermitglieder ebenfalls telefonisch kontaktieren: "Der Regelrettungsdienst hat nichts mit den Beiträgen der Mitglieder zu tun, die Gelder die wir von unseren Mitgliedern erhalten gehen ins Ehrenamt, wo sie für Ausbildung und Ausrüstung Verwendung finden." Im Fokus steht für Gold besonders die ehrenamtliche Arbeit vor Ort. "Bei vielen stoßen wir noch auf Unwissen, häufig wird der Rettungsdienst mit dem Sanitätsdient gleichgesetzt. Beim Rettungsdienst arbeiten hauptberufliche Rettungssanitäter, das ist ehrenamtlich ja nicht leistbar - 24 Stunden, sieben Tage die Woche einsatzbereit zu sein." Dieses Unwissen hemme häufig die Spendenbereitschaft für das Ehrenamt.
Auch Menz kennt die Problematik und merkt an, "dass jedem geholfen wird, egal ob Förderungsmitglied oder nicht."

Aufklärungsarbeit in der Angelegenheit leisten auch die Johanniter. "Das Telefongespräch mit bestehenden Fördermitgliedern ist seit grob 15 Jahren ein fester Bestandteil unserer Förderbetreuung", erklärt Christoph Fleschutz, der Pressesprecher der Johanniter in Unterfranken. In den Gesprächen lege die Organisation gegenüber den Fördermitgliedern vor allem Rechenschaft ab um "Transparenz zu zeigen." "Außerdem steht das Thema des Beitrages im Raum", erläutert Fleschutz die Inhalte des Telefonats. Wie bei den Maltesern und dem Roten Kreuz würden die Beiträge vor allem in "das Unsichtbare, wie zum Beispiel Ausbildungen" fließen.

Dass die Beiträge ihren Zweck erfüllen, zeigt sich in den Zahlen: Der Kreisverband des bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Bad Kissingen kann aktuell auf circa 2000 aktive ehrenamtliche Helfer, die regelmäßig Schulungen durchlaufen, blicken. "Viele fragen bei den Erste-Hilfe Kursen nach, wie man sich bei uns engagieren kann", führt Menz einen Weg zum Ehrenamt aus. "Das Rote Kreuz ist nicht mehr auf dem Stand von 1866 und versorgt Verwundete auf dem Schlachtfeld, wir sind mittlerweile unheimlich breit aufgestellt, so dass jeder einen Platz findet."

Personell gut aufgestellt seien auch die Malteser in Unterfranken, betont die 48-Jährige Pressesprecherin Christina Gold. "Bad Kissingen wird hier zum Bereich Stadt und Landkreis Schweinfurt gerechnet, insgesamt haben wir da 600 aktive Ehrenamtliche."]]>
https://www.infranken.de/3345571
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345570
Der scheidende Vorsitzende Joachim Gebhardt, nun zum Kassierer gewählt, blickte in der Jahreshauptversammlung auf das aus Vereinssicht turbulente Jahr 2017 zurück. Das Landratsamt Forchheim hatte der Gemeinde zunächst die Eröffnung des Bades untersagt, weil verschiedene Auflagen erst eingehalten werden mussten.

Zusammen mit dem Verein wurden daraufhin als Übergangsmaßnahme eine Filteranlage eingebaut sowie verschiedene kleinere Änderungen - unter anderem Edelstahlgeländer an den Beckeneinstiegen - vorgenommen. Auch das aus der Ursprungszeit erhaltene Kinderplanschbecken musste verkleinert und mit Durchschreit-Duschen versehen werden, die vor dem Baden benutzt werden müssen. Wegen der kurzfristig vereinbarten Auflagen wurde das Bad erst im Juni eröffnet.


Komplettsanierung 2019

In diesem Jahr sind Gemeinde und Verein weiter mit dem Landratsamt im Gespräch, um die Wiedereröffnung im Mai zu garantieren. Wie Gebhardt betonte, sei dem Verein und der Gemeinde klar, dass dies nur Übergangslösungen seien. Ziel sei es, das Bad möglichst ab 2019 komplett zu sanieren. Kosten von 1,3 Millionen Euro stünden dann an.

Diese Summe sei nur mit einer höchstmöglichen staatlichen Förderung zu stemmen. Ziel des Vereins sei es, den ursprünglichen Charakter des Bades zu erhalten. Klar sei aber auch, dass das bisherige Becken nicht zu halten ist. Es muss durch ein Neues ersetzt werden, allerdings wieder aus gestrichenem Beton, um das Aussehen des Bades nicht zu verändern. Derzeit laufen die Vorplanungen für die Sanierung.

Gebhardt kündigte eine neue Seite im Internet für den Verein an. Falls dieses Jahr kurzfristig neue Investitionen im Bad nötig sind, werde der Verein der Gemeinde finanziell helfen.

Bei den Wahlen stellte Joachim Gebhardt sein Amt zur Verfügung. Er arbeitet weiter für den Verein als Kassierer, weil Christine Förtschlanger ihr Amt aufgab. Doris Kraus ist neue Vorsitzende, Christin Kellner ihre Stellvertreterin. Georg Körfgen ist weiterhin für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Gutes Zeichen für den Verein: Kurz nach der Versammlung traf sich die Rekordzahl von mehr als 20 Helfern im Bad, um den Winterschmutz zu entfernen und Rasen und Wege zu säubern. Der Bauhof der Gemeinde übernimmt wieder die weiteren Arbeiten wie das jährlich notwendige Streichen des Beckens. Falls das Landratsamt zustimmt, kann das Freibad 2018 wieder wie gewohnt öffnen.]]>
https://www.infranken.de/3345570
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345566 Bürgermeister Wolfram Thein (SPD) gab bekannt, dass Gemeinderat Nikolaus Schober schriftlich aus gesundheitlichen Gründen um seinen Rücktritt ersucht hatte. Das Gremium folgte dem Antrag und nahm das Rücktrittsgesuch an.
Thein würdigte die Arbeit von Nikolaus Schober, der 14 Jahre im Gemeinderat vertreten war. "Ich danke Nikolaus Schober für seine Arbeit in unserem Gremium zum Wohle der Bürger. Dass er rechnen kann, hat der Hobbyschachspieler Nikolaus öfters bewiesen und mit uns gute Entscheidungen getroffen", sagte der Bürgermeister. Schober sei als Rechnungsprüfungsvorsitzender tätig sowie Mitglied im Finanz- und Forstausschuss und beim Wasserzweckverband Mittlerer Weisachgrund gewesen. Auch habe er der Gemeinde viel Geld erspart, weil er oft hartnäckig nachgehakt und stets einen kritischen Blick auf das Geschehen der Gemeinde gehabt habe. "Nikolaus Schober hat seine Finger in Wunden gelegt, um Verbesserungen zu erreichen", sagte Wolfram Thein und übergab ihm ein Präsent.
Gemeinderat Stefan Böhm (JCU) hatte für Schober, der seine Sitzungsunterlagen stets in einer Stofftragetasche mitbrachte, ebenfalls ein Präsent: Er überreichte ihm einen Stoffbeutel mit der Aufschrift "Rechnungsprüfungsexperte".
Nikolaus Schober fasste sich kurz: "Ich danke allen für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und danke auch meinen Wählern. Es war für mich eine große Auszeichnung, als ich in das Gremium gewählt wurde."
Bürgermeister Thein vereidigte sodann die "Nachrückerin" Ramona Schrapel (FW) aus Geroldswind. Das Gremium beschloss, dass sie im Finanz- und Forstausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss arbeitet.
Auch zu einer Umbesetzung in den Ausschüssen kam es: So wechselte Stefan Böhm für Heidi Müller-Gärtner (JCU) in den Rechnungsprüfungsausschuss, diese wiederum in den Finanz- und Forstausschuss. Auf Vorschlag von Gemeinderat Rupert Fichtner (CSU) wurde Stefan Böhm als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses benannt.


"Solarpark Dürrenried II"

Beschlossen wurde, unter Einbeziehung der eingegangenen Stellungnahmen, die Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich des Bebauungsplans "Solarpark Dürrenried II". Zu diesem Punkt waren viele Zuhörer gekommen, da, wie deutlich wurde, seitens einzelner Bürger aus Dürrenried und weiteren Ortschaften, aber auch per Unterschriftenaktion Einwände gegen das Vorhaben vorgebracht worden waren.
Bürgermeister Wolfram Thein folgte nicht dem Vorschlag von Gemeinderat Günter Freß (FW), private Stellungnahmen der Bürger zuerst abzuarbeiten. "Wir wollen en bloc abstimmen und damit auch über die privaten Stellungnahmen, die jeder im Gremium zur Kenntnis hat", sagte der Bürgermeister, was dann auch so bei drei Gegenstimmen beschlossen wurde.
Gemeinderat Helmut Berwind (SPD) sagte, dass er die Einwände der Dürrenrieder gegen den Solarpark verstehen könne, und verlangte, dass der Betreiber die Bürger aus erster Hand informiert. Dazu sagte Verwaltungsleiter Renè Schäd, dass seines Wissens vom Betreiber angeboten worden sei, mit den Einspruchgebern zu sprechen.
Der Bürgermeister meinte, dass die Gemeinde keinen Einfluss darauf habe, dass eine Versammlung, wie von Berwind beantragt, stattfindet, aber man könne dieses Ansinnen an den Betreiber herantragen. Thein bedeutete, dass man sich wohl keine Sorge machen müsse, dass noch eine weitere Anlage kommt.
Eine Strategie sollte man erarbeiten, wie man bei solchen Anträgen vorgeht, regten Zweiter Bürgermeister Harald Deringer und Gemeinderat Eberhard Vogel (beide CSU) an. Bürgermeister Wolfram Thein sagte zu, darüber nachzudenken, und verwies darauf, dass im Gemeindegebiet die benötigte Energie zu 100 Prozent durch regenerative Energien erzeugt werde. "Ich gehe davon aus, dass das die letzte Anlage ist", sage er.
Eingezogen, weil nicht mehr notwendig, wurde ein kurzer Feldweg zwischen Maroldsweisach und Ermershausen.


Schulbus wird von Eltern behindert

Gemeinderat Helmut Berwind beklagte die "wahnsinnige Raserei" in der Coburger Straße in Hafenpreppach und Gemeinderat Dieter Hepp (CSU) macht sich Sorgen, dass die musikalische Erziehung in Maroldsweisach einmal "auf der Strecke" bleiben könnte. Deshalb vertrat er die Ansicht, dass mit der Musikschule in Ebern Kontakt gesucht werden sollte. "Ich denke, den Beitrag hierzu können wir uns leisten", sagte Hepp. Hier bestehe noch Abklärungsbedarf, sagte der Bürgermeister, weil in Maroldsweisach verschiedene Träger in Schulen, Kindergarten und bei den Vereinen vorhanden seien.
Die neue Gemeinderätin Ramona Schrapel bedauerte, dass es am Kindergarten durch haltende oder parkende Autos von Eltern zu erheblichen Behinderungen komme, wenn der Schulbus kommt. "Dort wird kreuz und quer geparkt. Derzeit ist es wieder besonders schlimm", erklärte Schrapel.
"Das Problem sind die Eltern selbst. Das wurde schon an mich herangetragen", sagte Bürgermeister Wolfram Thein. Ein Elternbrief soll an die Einsicht der Eltern appellieren.
Der Breitbandausbau schreitet voran. Die Gemeinde hat erst kürzlich einen Förderbescheid über 635 000 Euro erhalten.]]>
https://www.infranken.de/3345566
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345565


Langfristig haltbare Lösung

Rund 900 000 Euro soll die eigentliche Tourist-Info kosten. "Hier gibt es keine Mehrungen", versichert Breunig. Der Kreis zahlt davon 150 000 Euro, die Stadt 224 000 Euro und die Staatsbad GmbH 336 000 Euro. Die restlichen 190 000 Euro - vor allem der Anteil für den barrierefreien Umbau - übernimmt der Freistaat als Gebäude-Eigentümer. Der Zuschuss aus München hat sich in den vergangenen Monaten aber mehr als verdoppelt. "Die Priorität lag nicht auf schnell und schmutzig, sondern darauf, dass man auf Jahre nicht mehr ran muss", berichtet Breunig.
Die Überraschungen begannen mit dem Verlegen neuer Elektro- und Datenleitungen: Der Stand von der großen Sanierung des Regentenbaus vor rund 20 Jahren habe nicht mehr gereicht. Also mussten die Installateure durch die Schächte im Keller kriechen und neue Kabel einziehen. Als nächstes stellte sich heraus, dass Farbe von der Wand fiel. "Wir mussten den Untergrund ablaugen und lose Stellen mit dem Skalpell abkratzen", sagt Breunig. Bei einer früheren Renovierung seien Silikatfarben verwendet worden. In Abstimmung mit dem Freistaat und dem Landesamt für Denkmalpflege wurden nun wieder Original-Leimfarben aufgetragen.
"Wir mischen die mineralischen Farben extra an und streichen sie wie früher mit Pinsel und Bürste", erzählt Maler- und Lackierermeister Thomas Hausmann von der Firma Trageser in Rottendorf. Hausmann ist gleichzeitig Restaurator und kennt sich mit Farben aus: "Die alten Farben sind atmungsaktiv und abwaschbar, das geht bei Dispersionsfarben nicht", berichtet er, während er eine Säule streicht, nachdem er alte Farbschichten beseitigt und Risse verspachtelt hat.
Auch der Brandschutz kam dazwischen: "Da hat sich in den letzten zehn Jahren viel getan", sagt Breunig. Deshalb mussten zum Beispiel neue Glastüren für den Lesesaal eingebaut werden. Die Flügeltüren am Eingang zum Arkadenbau sollen sich zudem in Zukunft automatisch öffnen. Auch hier stellte sich bei genauerem Hinsehen heraus, dass die eine Tür schleift, die andere abgegriffen ist und alle nicht gut isolieren. "In Abstimmung mit einer Fach-Restauratorin für Schreinerarbeiten werden die Türen komplett überarbeitet", berichtet Architekt Breunig.


250 000 Euro zusätzlich

Alles in allem kosten die ungeplanten Arbeiten zusätzliche 250 000 Euro. "Wir sind natürlich froh, dass der Freistaat das Geld in die Hand nimmt", betont Timo Tully. Und Architekt Breunig ergänzt: "Es würde kein Mensch verstehen, wenn wir in drei Jahren wieder anfangen." Auch wenn von der neuen Tourist-Info noch nichts zu sehen ist, laufen die eigentlich geplanten Arbeiten im Hintergrund: "Das ist alles entweder in der Fertigung oder schon fertig", sagt Breunig. Herzstück ist dabei die mehr als 20 Meter lange geschwungene Theke, die nach Fertigstellung der Räume im Mai eingebaut und vor Ort lackiert wird. "Dazu kommt ein Spezialist aus Dortmund, der sonst Flugzeuge lackiert."
Auch eine Lösung zur Überwindung der fünf Stufen zwischen unterem und oberem Foyer für Rollstuhlfahrer sei in Arbeit, zudem sind im Außenbereich zwei zusätzliche Rampen zu den Arkaden und ein Tastmodell von Regenten- und Arkadenbau für Sehbehinderte geplant. Abgerundet wird das Konzept durch vier Stelen, an denen sich Besucher außerhalb der Öffnungszeiten der Tourist-Info erkundigen können. "Das soll aber keine Mitarbeiter ersetzen", beugt Timo Tully gleich Bedenken vor.]]>
https://www.infranken.de/3345565
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345554
Ebenso wird geprüft, ob die Anlage auf unterschiedlichste Verkehrssituationen richtig reagiert.

Aufgrund dessen, dass die Steuerung der Anlage zu einem großen Teil automatisiert erfolgt und daraus verkehrsrechtliche Eingriffe resultieren, habe laut ADN dieser Probebetrieb eine sehr große Bedeutung. Die Funktionalität der Anlage müsse über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, damit die Software optimiert und korrekte Schaltungen gewährleistet werden können.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Probebetriebs kann die temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen Erlangen und Baiersdorf in Fahrtrichtung Bamberg in Betrieb genommen werden. Ein genauer Zeitpunkt könne hierfür aktuell nicht genannt werden, da die Inbetriebnahme vom Verlauf des Probebetriebs abhängig ist.

Seit dem Abschluss der Bauleistungen an der Fahrbahn für die temporäre Seitenstreifenfreigabe erfolgten seit Jahresbeginn wesentliche Bauleistungen außerhalb des Fahrbahnbereichs. Im Einzelnen handelte es sich um folgende Tätigkeiten: Stromleitungen und Lichtwellenleiterkabel wurden verlegt, 63 Kameras wurden aufgesetzt und an das Lichtwellenleiterkabel angeschlossen, Kommunikations- und Funktionstests, bei denen alle Kameras, Messsensoren und Anzeigen auf Funktionalität überprüft werden, wurden durchgeführt.]]>
https://www.infranken.de/3345554
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345517 Im April 1400 überfielen die Ritter Bibra, Ebersberg, Steinruck und Thüngen die kleine Ortschaft Brückenau. Grund war die Verweigerung der Stadt verschiedene Gläubiger auszuzahlen. Der offene Angriff wurde aber ob der hohen Mauern gescheut. Mit List schmuggelte man Ritter in leeren Weinfässern in die Stadt. Nach der Überlieferung konnte dieser Angriff erfolgreich abgewehrt werden, als die Bürger zum Heiligen Georg um Hilfe flehten, und er in Ritterrüstung hoch zu Ross eingriff. Dieses Geschehen soll am 23. April passiert sein, dem Namenstag des Heiligen. Anlässlich dieser wunderbaren Rettung aus der Notlage des Überfalls gelobten die Bürger Brückenaus eine jährliche Georgi-Prozession und erhoben ihn zum Schutzpatron der Stadt.
Die Georgibläser, gestalteten wie seit vielen Jahren schon den Gang durch die Fluren musikalisch.
Die Frauen vom gemeinsamen Ausschuss für Ökumene, die Georgibläser, die jeweiligen Organisten der beiden Gotteshäuser, die Ortsgeistlichen beider Konfessionen, die politischen Vertreter der Stadt, eine große Abordnung der freiwilligen Feuerwehr, und zahlreiche Gläubige verbrachten eine gemeinsame meditative abendliche Stunde im Sinne und Gedächtnis des heiligen Georg unter dem diesjährigen Leitthema " Frieden schaffen".
In den Texten, Zitaten und Gebeten wurde den Prozessionsteilnehmern klar gemacht, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein immerwährender Prozess, den es gilt aktiv zu gestalten und zu begleiten. Besonders bewusst wurde dies am alten Rathaus zu Füßen des Georgdenkmals, das gleichzeitig Mahnmal an die Opfer der Weltkriege ist und die nicht unweit davon angebracht Gedenktafel an die Brückenauer Opfer des Holocausts. "Stimmungen wechseln, von der Willkommenskultur zu Ablehnung und Fremdenhass, gar zu Kriegen". In diesem Sinne widmete der Ökumeneausschuss auch die Kollekte der Prozession zugunsten des Projekts der Brückenauer Stolpertsteine.
Der Schlusstext von Ute von Landenberg fasste in klaren Worten die Intention der gesamten Prozession zusammen: "Frieden schaffen zu können ist ein Geschenk Gottes an uns, denn wir sind nicht seine Befehlsempfänger, sondern stehen ihm ebenbürtig gegenüber. Er will, dass die Christen aktiv etwas für den Frieden tun, dabei dürfen sie kreativ und einfallsreich sein".
Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks bedankte sich bei allen Mitwirkenden für das friedvolle Gebet, dass auch der Heimatstadt Brückenau gilt und lud wie im Vorjahr als Dank alle Anwesenden zu einem kleinen Abschlussumtrunk ins Rathaus ein. Diese Sitte gab es vor vielen Jahren bereits, ein resoluter Ortsgeistlicher schaffte sie jedoch - ob des ausufernden Zechgelages - dann ab.

Der heilige Sankt Georg gehört als einer der 14 Nothelfer zu den beliebtesten Heiligen. Er war einer der ersten Märtyrer zu Beginn der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Zu Zeiten der Kreuzzüge wird Georg dann mit der Drachentöterlegende in Verbindung gebracht, die heute noch populärste Darstellung, so auch auf dem Kriegerdenkmal der Stadt. Aus den Kreuzzügen heraus gilt Georg auch als Schlachtenhelfer, was die Brückenauer Legende untermalt. Es entwickelten sich zahlreiche Ritterorden unter dem Patronat des Heiligen, die später dann der Ausübung der Werke der Barmherzigkeit dienten, also karitativ tätig waren.
Einer dieser Orden führte lange Jahre das Krankenhaus in Bad Brückenau, bevor es in weltliche Trägerschaft überging. Auch die Knabenkapelle der katholischen Kirchengemeinde stellte sich unter den Schutz des Heiligen und trägt heute noch als erfolgreiche Konzertkapelle seinen Namen als Georgi-Bläser.]]>
https://www.infranken.de/3345517
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345511
Die 39-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in die Klinik nach Meiningen eingeliefert. Nachdem die Dame nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, erwartet sie laut Polizei zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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https://www.infranken.de/3345511
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345508
Die 39-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in die Klinik nach Meiningen eingeliefert. Nachdem die Dame nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war, erwartet sie laut Polizei zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

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https://www.infranken.de/3345508
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345470 Klaus-Dieter Schumann besuchte von 1958 bis 1964 die kleine Volksschule in Fürth am Berg. Später wechselte er an die Staatliche Realschule in Neustadt. Eine kaufmännische Lehre in einem Spielwarenbetrieb war anschließend Ersatz für den damals nicht möglichen Besuch des Gymnasiums.


Flucht in den orient

In seinem Buch erzählt Klaus-Dieter Schumann aus seiner Kindheit, die er als Sohn eines Grenzpolizisten direkt am Stacheldraht der innerdeutschen Grenze verbringt. Seine Kindheit und frühe Jugend verlebt er unbeschwert. Er berichtet allerdings über die später auftretenden Probleme in Neustadt aufgrund seines Aufbegehrens gegen die verkrustete Welt der Erwachsenen und über seine anschließende Flucht in den Orient vor den Strafmaßnahmen der Obrigkeit.
Der Aufbau eines neuen Lebens in Würzburg, der langsame Beginn der Erkrankung und der lange Weg bis zur endgültigen Diagnose der MS sind Teil seiner sehr persönlichen Erinnerungen.
Als die Krankheit beginnt, nimmt Klaus-Dieter Schumann die ersten Anzeichen kaum wahr oder verdrängt sie. "Auch wenn ich es nicht so empfand, zu jener Zeit stand ich sicher stark unter Stress: Frisch verheiratet, Nachwuchs unterwegs, tagsüber die Arbeit in der Universitätsbibliothek, abends der Besuch des Abendgymnasiums", schreibt er im Vorwort zu seinem jetzt erschienenen Buch.
Die ersten Symptome zeigen sich schon sehr früh. "Begonnen hatte es eigentlich bereits vor ziemlich langer Zeit. Es war Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, dass mich ein sehr störendes Kribbeln in den Beinen zum Arzt trieb", schildert der Autor seine Erinnerungen - und ebenso seine nicht unbedingt positiven Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem: "Mein Hausarzt gab mir damals den Rat, besonders viel Paprika zu essen. Dann sollten diese Gefühlsstörungen auch wieder verschwinden."


Ohne Wehklagen

In dieser autobiografischen Erzählung finden sich jedoch keine Klagen über ein schmerzliches Schicksal, ganz im Gegenteil, mit der Schilderung der Höhen und Tiefen im Leben des Autors wird aufgezeigt, wie Klaus-Dieter Schumann trotz der Diagnose "Multiple Sklerose" und den damit verbundenen Einschränkungen seinen Lebensweg meistert und auch im Rollstuhl als Übersetzer weiterhin erfolgreich tätig ist.
Das Buch ist eine unterhaltsame Lektüre für junge und ältere Leser. Den an Multipler Sklerose erkrankten Lesern soll es bei der Bewältigung ihres Krankheitsverlaufes und im kritischen Umgang mit Ärzten und Krankenkasse eine kleine Hilfe sein sowie Kraft und Hoffnung für ihren weiteren Lebensweg geben.
Für Leser gerade aus der Heimat des Autors dürften auch seine Schilderungen aus Kindheit und Jugend in Neustadt und seinen Stadtteilen interessant sein und für ältere Leser gibt es vielleicht sogar gemeinsame Erinnerungen mit dem Autor, der die Region vor so vielen Jahren verlassen hat.]]>
https://www.infranken.de/3345470
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345377 Für seinen Sport steht er oft früh auf. "Im Februar bei den Olympischen Spielen, als das Finale im Eishockey um 3.30 Uhr morgens lief, habe ich mich zu Hause auf mein Fahrrad gesetzt und bin dann parallel zu dem Spiel viereinhalb Stunden gefahren. Danach fing der Tag für mich erst an."
Nach dem Training geht Chris weiter in die Arbeit. Er arbeitet als Berufsschullehrer für Englisch und Sport an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Vierzehnheiligen. Die Schule unterstützt ihn in vielerlei Hinsicht. Stellt ihn frei, wenn er trainieren muss oder einen Wettkampf hat, die Schulferien bedeuten für ihn mehr Trainingszeit. Seine Motivation für den Sport gibt er aber auch an die Schüler weiter, veranstaltet unter anderem Wettläufe für die Schule. Die Auszubildenden lieben es.
Seinen Feierabend nutzt er, indem er sich für durchschnittlich vier Stunden aufs Fahrrad setzt. Und wenn das Wetter nicht mitmacht, dann greift er auf die moderne Technik zurück. Mit dem Online-Trainingsprogramm Zwift schließt er sein Rennrad zu Hause an und kann sich online gegen andere beim Fahren messen.
20 Stunden in der Woche trainiert er im Durchschnitt neben der Arbeit. Es können aber auch mal 27 Stunden werden. In der Woche läuft er durchschnittlich 55 km, fährt fast 300 Kilometer Fahrrad und schwimmt um die 15 Kilometer. Drei Stunden sind fürs Krafttraining eingeplant. Dazu kommen noch die Dinge, die nicht im Plan stehen, aber nichtsdestotrotz genauso wichtig sind: Dehnen, Mobilisieren und Physiotherapie.
Chris Dels holt sich seine Kraft aus der Region. Auch wenn er durch die Weltgeschichte reist, er ist immer noch der Bamberger Junge. Das Training hält er regional, geht im Hain laufen, rennt regelmäßig zur Altenburg hoch und fährt mit seinem Fahrrad durch die Fränkische Schweiz. Schwimmen geht er am liebsten in Hirschaid, Bad Staffelstein oder eben in der Regnitz.
Aber auch sein Team besteht fast nur aus regionalen Partnern. Mahrs Bräu und Böhnlein GmbH in Bamberg unterstützen ihn neben Bier und Roulade vor allem finanziell, besonders wenn es um Reisen oder Aufenthaltskosten geht. Mit seiner modernen Zeitfahrmaschine erhält er Unterstützung von Fahrrad Dresel in Höchstadt. Mit den Mitarbeitern von Autohaus Aventi trainiert er regelmäßig für den Berliner Marathon. Seine Freundin, gleichzeitig seine Ernährungsberaterin von movefit Fitness Coaching, unterstützt ihn nicht nur mit der richtigen Ernährung, "sie stärkt mir auch immer den Rücken, wenn es mal wieder hart auf hart kommt". Als einziger internationaler Sponsor steht MultiPower mit wichtigen Eiweiß-Produkten und Gels zur Seite.
Chris Dels liebt seine Heimat: "Auch wenn ich in Mallorca antrete und später bei der WM in Südafrika antreten will, hier bin ich zu Hause. Hier fühle ich mich verbunden, gehe abends auch mal was Trinken, spätestens am 1.Mai beim Rock"n"Roll Frühshoppen im Mahr. Nur mit diesem Bamberger Spirit kann ich mich richtig auf das vorbereiten, was noch vor mir liegt."]]>
https://www.infranken.de/3345377
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345361 Der VfL Volkach richtet sein jährliches Fußballcamp für Kinder und Jugendliche aus der Region Mainschleife am Sportgelände aus. Das Camp richtet sich an Kids zwischen fünf und 13 Jahren, die entweder schon Fußballerfahrung gesammelt haben oder sie sammeln wollen. Ziel ist es laut Mitteilung des Vereins, neben den Grundfertigkeiten des Fußballspiels vor allem Fairness und Gemeinschaftssinn zu fördern. Spaß am Spiel soll dabei nicht zu kurz kommen.

Das Camp findet an drei Tage vom 31. Mai. bis 2. Juni in den Pfingstferien statt. Die Kinder werden morgens zum Camp gebracht und am Abend wieder abgeholt. Die Tage bestehen aus zwei Trainingseinheiten, Mittagessen sowie Freizeit. Dabei wird die Betreuung durch ausgebildeten Fußballtrainer und Betreuer sichergestellt.

Am Freitagabend wird es zudem eine Abendveranstaltung mit den Eltern geben. Während des Camps können die Eltern auch bei Trainingseinheiten zuschauen.

In der Anmeldung können zwei Ausführungen ausgewählt werden: Drei Tage Camp mit Ball und Verpflegung oder drei Tage Camp mit Trikot, Hose, Stutzen, Ball und Verpflegung.

Mehr Info auf der Homepage des Vereins unter www.vfl-volkach.de

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https://www.infranken.de/3345361
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345360 Unter dem Motto „Ich mache, was ich liebe, für Menschen, die lieben, was ich mache“ eröffnete dieser Tage Manuela Weisensee in Sommerach in der Nordheimer Straße 23 ihr Friseurgeschäft. Bürgermeister Elmar Henke gratulierte im Namen der Gemeinde und hob den Mut zur Selbstständigkeit hervor. Als Geschenk überreichte er ein Bild der heiligen Maria Magdalena, die Schutzpatronin der Friseure. Friseurmeisterin Manuela Weisensee stellte die Räumlichkeiten vor und informierte über die Öffnungszeiten des Unternehmens: Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 8.30 bis 19 Uhr. Die Mittagspause ist von 13 bis 14 Uhr, telefonische Terminvereinbarung ist unter ? (0 93 81) 69 59 möglich.

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https://www.infranken.de/3345360
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345359 Wahlen stehen in jedem Jahr auf dem Programm der Jahreshauptversammlung der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft von 1590 Marktbreit. Denn alle Jahre muss sich ein Teil des Vorstandes dem Mitgliedervotum stellen. Am Samstagabend waren es der stellvertretende Schützenmeister Kurt Ihlefeldt, der Sportleiter Dieter Müller, der Schriftführer Daniel Redelhammer und die Ausschussmitglieder Stefan Ihlefeldt, Michael Kleinschroth und Thomas Müller, die alle ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt wurden.

„Komplikationen“ gab es, so Schützenmeister Günther Lannig, im abgelaufenen Jahr wie schon auch in den Vorjahren keine. Arbeiten waren am Schützenhaus im Bereich der Fenstersimse hin zur Staatsstraße nötig, da das Straßenbauamt diese beanstandet hatten. Hier dankte Lannig der Stadt Marktbreit, die eine Hebebühne für die Arbeiten zur Verfügung stellte.

Ansonsten waren es die ganz normalen Termine, die das Vereinsjahr prägten: Das KK Bürgerschießen war ebenso erfolgreich, wie das Vartertagsschießen, der Schützen/Kegler-Vergleich oder die Ferienpassaktion. Höhepunkt war das Königsschießen mit dem Schützenauszug und der Königsproklamation zur Kirchweih. Neben weiteren Veranstaltungen, etwa dem Seniorenschießen oder der Jahresabschlussfeier, beteiligte sich die Gesellschaft auch am Rettigschießen in Segnitz, dem Spargelschießen in Marktsteft und dem Rothenbuger Freundschaftsschießen. Veranstaltungen, die auch in diesem Jahr wieder auf der Tagesordnung stehen.

Ehrungen

Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder der Gesellschaft, an vorderster Stelle Folker Lucas, der seit 50 Jahren dabei ist. Für 25 Jahre wurde Lina Ihlefeldt, für 15 Jahre Erich Hegwein, Josef Zinner und Jürgen Ballwießer ausgezeichnet.

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https://www.infranken.de/3345359
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345358 https://www.infranken.de/3345358 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345284 Warum machen Chips süchtig?
Ist die Tüte einmal offen, ist sie auch schon wieder leer. Wer mit einer Handvoll Chips anfängt, der hat danach Lust auf den kompletten Inhalt der Tüte. Aber warum birgt der Snack eigentlich eine so hohe Suchtgefahr? Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen beschäftigen sich bereits seit geraumer Zeit mit dieser Thematik und haben nun erstmals fundierte Ergebnisse vorgelegt.

Das untersuchte Phänomen heißt "hedonische Hyperphagie": Im Fokus der Untersuchungen stand ein spezielle "Naschformel": Diese setzt sich aus einem bestimmten Verhältnis von Fett und Kohlenhydraten zusammen, was Lebensmittel besonders attraktiv macht. Dies wurde zunächst an Ratten getestet.

Nun wurden die Tests auf Menschen ausgeweitet. Das Ergebnis: Je dicker ein Mensch ist, desto stärker wird sein Belohnungszentrum im Gehirn beim Chips-Verzehr aktiviert.


Chips-Formel: 45 Prozent Kohlenhydrate, 35 Prozent Fett

Aufbau der Studie: Die Wissenschaftler der "FAU" haben insgesamt 20 Männer und Frauen getestet. Zuerst gaben sie ihnen Kartoffelchips zu essen, drei Tage später Zucchini. Davor und danach wurde das Gehirn der Probanden jeweils im Kernspin durchleuchtet. Demnach reagierte das Gehirn extrem stark auf den Chips-Genuss - ähnlich, wie es bei den Ratten der Fall war.

"Für uns war das interessanteste Ergebnis, dass sich abhängig von BMI der Person genau die gleiche Struktur im Gehirn ändert wie bei Ratten - der Nucleus accumbens", so Studienleiter Andreas Hess.

Die Zusammensetzung von Kartoffel-Chips scheint der wichtigste Aspekt für die Suchtgefahr zu sein. So ergaben die Tests mit den Ratten, dass verschiedene Mischverhältnisse von Fett und Kohlenhydraten in den Chips jeweils unterschiedliche Stimulationen im Gehirn verursachten. Unabhängig zeigten die Versuche eines deutlich: Gegenüber verschiedenen Futtermischungen mit unterschiedlichen Fett- und Kohlenhydrat-Anteilen, führten die Chips bei Ratten "zu einer Aktivierung im Belohnungszentrum", sagte Hess.

Grillen mit Holzkohle: Umweltbundesamt warnt vor Feinstaub - so viel machen wir falsch beim Grillen
Der Erwartungshaltung der Wissenschaftler war im Vorfeld der Studie, dass umso mehr Fett das Futter habe, desto attraktiver sei es. Diese Hypothese wurde mit dem hohen Energiegehalt bei fett-intensivem Futter begründet. Die Resultate des Experiments zeigte jedoch etwas anderes: "Die Ratten bevorzugen eindeutig das Verhältnis von ungefähr 35 Prozent Fett zu 45 Prozent Kohlenhydraten."

Übrigens: Schokolade oder Nussnougatcreme besitzen exakt dieses Verhältnis.

Auch wenn die Studie der Erlanger Forscher diesen Zusammenhang noch nicht bei Menschen beweist, glaubt Hess, dass es dort ähnlich ist. Die Spezies des Menschen sei noch sehr jung und gute Ernährung, wie wir sie heute haben, sei relativ neu. Das Gehirn sei immer noch darauf aus, möglichst viel "gute", also reichhaltige Nahrung aufzunehmen, wenn sie verfügbar ist. Die Hypothese der
Wissenschaftler lautet: "Für den Körper ist diese Mischung möglicherweise physiologisch ideal - sie liefert schnell mobilisierbare Energie durch die Kohlenhydrate und speicherbare Energie im Fettanteil."


Das Gehirn austricksen

Andreas Hess hat deshalb einen praktischen Tipp für alle Chips-Liebhaber parat: "Bewusst rangehen: Nicht die ganze Tüte vor den Fernseher mitnehmen, sondern nur ein kleines Schälchen". Manchmal müsse man sich eben selbst austricksen.
dpa/tu
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https://www.infranken.de/3345284
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345130
Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Nürnberger nun fünf Punkte Vorsprung auf Holstein Kiel und beste Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga nach vier Jahren. "Das war ein wichtiger Schritt", sagte "Club"-Trainer Michael Köllner im TV-Sender Sky. "Wir haben einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten und den Vorsprung ausgebaut." Er kündigte an, jetzt auch Tabellenführer Fortuna Düsseldorf noch anzugreifen. Die Düsseldorfer, die zwei Zähler vor dem FCN stehen, können schon am Samstag mit einem Sieg bei Dynamo Dresden als erster Aufsteiger feststehen.

Aufsteiger Holstein muss nach der zweiten Heimniederlage der Saison auf die Relegation hoffen. Derzeit liegen die Kieler zwei Zähler vor dem Vierten Jahn Regensburg. Bei einem Sieg gegen den FCN wäre Kiel auf den direkten Aufstiegsplatz geklettert. "Das Spiel wurde durch die Standardsituationen entschieden. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht", stellte Holstein-Trainer Markus Anfang nüchtern fest.

Die Nürnberger verdienten sich den Erfolg durch ihre bessere Spielanlage. Von der hochgelobten Kieler Offensive war im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Abschieds von Anfang zum Saisonende in Richtung Köln nur wenig zu sehen.

Mit frühem Pressing unterbanden die Gäste von Beginn das Angriffsspiel der Norddeutschen - und kamen schnell zum Erfolg. Nach einem Freistoß von Enrico Valentini war Margreitter (9.) zur Stelle. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich - und erneut spielte Margreitter eine entscheidende Rolle. Der Österreicher brachte Dominick Drexler im Strafraum zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Schindler (12.) sicher.

Die Nürnberger ließen sich nicht beeindrucken. Wieder war es ein Freistoß vom Valentini, der die erneute Führung brachte: Diesmal verwertete Kapitän Hanno Behrens (25.) seine Flanke mit dem Kopf. Auch nach dem Wechsel hatten die Franken alles unter Kontrolle. Eine Komplettausfall der Kieler Defensive nutzte Behrens (51.) zu seinem zweiten Treffer. Holstein bemühte sich, noch einmal ranzukommen und machte Druck. Doch der Erfolg blieb aus. Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
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Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Nürnberger nun fünf Punkte Vorsprung auf Holstein Kiel und beste Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga nach vier Jahren. "Das war ein wichtiger Schritt", sagte "Club"-Trainer Michael Köllner im TV-Sender Sky. "Wir haben einen direkten Konkurrenten auf Abstand gehalten und den Vorsprung ausgebaut." Er kündigte an, jetzt auch Tabellenführer Fortuna Düsseldorf noch anzugreifen. Die Düsseldorfer, die zwei Zähler vor dem FCN stehen, können schon am Samstag mit einem Sieg bei Dynamo Dresden als erster Aufsteiger feststehen.

Aufsteiger Holstein muss nach der zweiten Heimniederlage der Saison auf die Relegation hoffen. Derzeit liegen die Kieler zwei Zähler vor dem Vierten Jahn Regensburg. Bei einem Sieg gegen den FCN wäre Kiel auf den direkten Aufstiegsplatz geklettert. "Das Spiel wurde durch die Standardsituationen entschieden. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht", stellte Holstein-Trainer Markus Anfang nüchtern fest.

Die Nürnberger verdienten sich den Erfolg durch ihre bessere Spielanlage. Von der hochgelobten Kieler Offensive war im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Abschieds von Anfang zum Saisonende in Richtung Köln nur wenig zu sehen.

Mit frühem Pressing unterbanden die Gäste von Beginn das Angriffsspiel der Norddeutschen - und kamen schnell zum Erfolg. Nach einem Freistoß von Enrico Valentini war Margreitter (9.) zur Stelle. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich - und erneut spielte Margreitter eine entscheidende Rolle. Der Österreicher brachte Dominick Drexler im Strafraum zu Fall. Den Elfmeter verwandelte Schindler (12.) sicher.

Die Nürnberger ließen sich nicht beeindrucken. Wieder war es ein Freistoß vom Valentini, der die erneute Führung brachte: Diesmal verwertete Kapitän Hanno Behrens (25.) seine Flanke mit dem Kopf. Auch nach dem Wechsel hatten die Franken alles unter Kontrolle. Eine Komplettausfall der Kieler Defensive nutzte Behrens (51.) zu seinem zweiten Treffer. Holstein bemühte sich, noch einmal ranzukommen und machte Druck. Doch der Erfolg blieb aus.]]>
https://www.infranken.de/3345128
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345073 Diese Woche zieht richtiges Aprilwetter ein: Am Dienstag ist es noch allgemein trocken. Am Mittwoch zieht jedoch eine sich von Westen nähernde Kaltfront auf und frischt den Wind mit stürmischen Böen auf. Freitagnacht kann dann Frost kommen. Ansonsten gibt es bis Anfang Mai Tiefsttemperaturen von 5 bis 10 Grad.

Am Dienstag ist es noch überwiegend heiter bei maximal 21 bis 22 Grad. Der schwache bis mäßige und in Böen frische Wind weht aus West. Auch am Mittwoch scheint die Sonne und es bleibt trocken bei maximal 23 Grad. Später wird es dann mit einer sich von Westen nähernden Kaltfront kälter. Der Westwind kommt in Böen und frischt das Wetter stark bis stürmisch auf.

 


Frost in der Nacht zu Freitag


In der Nach zum Donnerstag überquert uns die Kaltfront mit Wolkenfeldern. Teilweise fällt auch Regen. Tagsüber kommen kühle Westwinde zu uns bei maximal 17 Grad, prognostiziert Wetterexperte Stefan Ochs. Dabei regnet es sich und die Sonne kommt teilweise durch. In der Nacht zum Freitag besteht die Gefahr zum Frost. Tagsüber bleibt es trocken.

 

 


Am Wochenende erreicht uns warme Luft aus Südwesteuropa - es wird also wieder wärmer. Dabei ist es mal heiter und mal ziehen Schauer und Gewitter durch. Insgesamt bleibt es warm. Die Kaltluftvorstöße sind alle von Grönland nach Portugal gerichtet, so dass wir nur ab und zu am Rande gestreift werden.

 

 

 

 

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https://www.infranken.de/3345073
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3345021
Die kurzzeitig eingerichtete Pendelstrecke wurde eingestellt, stattdessen kann der U-Bahnverkehr auf der Linie U1 wie gewohnt wieder aufgenommen werden, wie die Pressesprecherin der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, Elisabeth Seitzinger, mitteilte. Der Schaden am Kabel werde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag repariert. Andere Linien waren nicht betroffen.

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https://www.infranken.de/3345021
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344589 Die Altersklasse U18 startete auf der Sechs-Bahnenanlage von Eintracht Bamberg und die U14 auf der Sechs-Bahnenanlage der TSG 2005 Bamberg. 24 Starter bei der U18 männlich und 21 Starter bei der U14 männlich aus dem ganzen Bezirk kämpften im Vorlauf um die zwölf möglichen Endlaufplätze.
Den Vorlauf bei der U18 überstand Andre Carl mit erzielten 511 Holz nicht, dagegen schaffte es sein Klubkamerad Joshua Pohl mit erzielten 516 Holz. Er musste aber wegen einer Verletzung (Wadenprobleme) den Endlauf absagen. Oberfränkischer Meister in der U18 wurde Jan Sander vom ESV Neuenmarkt mit starken (579 Vorlauf/Endlauf 567) 1146 Holz.


Felix Kieser lässt aufhorchen

Bei der U14 männlich konnten sich im Vorlauf der erst zehnjährige Felix Kieser mit 415 Holz und Tonio Stöckert mit 413 Holz (Verein Neustadt in Diensten des TTC-FW Gestungshausen) trotz ordentlichen Spiels nicht für den Endlauf qualifizieren - die Konkurrenz war zu stark. Nur ihre Teamkollegen Gianluca Hartan und Colin Carl erspielten sich im Vorlauf mit 504 und 540 Holz die Endlaufteilnahme und zeigten hierbei hervorragenden Kegelsport.
Sie erreichten eine gute Ausgangsposition für den Endlauf mit den Plätzen 3 und 1.
Im Endlauf erwischte Gianluca Hartan einen rabenschwarzen Tag und konnte den dritten Platz aus dem Vorlauf nicht verteidigen. Er wurde mit schwachen 435 Holz und einer Gesamtholzzahl von 935 Sechster und verpasste um 21 Holz die Teilnahme an der "Bayerischen".


Schrecksekunde im Endlauf

Teamkollege Colin Carl machte es besser, obwohl er sich nach 30 Kugeln bereits eine Knieverletzung zuzog und stark gehandicapt noch 499 Holz erzielte. Damit verteidigte er den ersten Platz aus dem Vorlauf knapp. Mit einer Gesamtholzzahl von 1039 Holz gewann er gegen seinen Dauerrivalen Justin Moshacke vom Post-SV Kronach, der 1035 Holz erspielte. Nur vier Holz hatte Carl am Ende mehr und setze sich verdient als oberfränkischer Meister 2018 durch.
Colin Carl fährt somit erneut zur "Bayerischen", die heuer in Bamberg auf der Sechs-Bahnenanlage vom Kegelverein TSG 2005 Eintracht Bamberg am 5./6. Mai ausgetragen wird. op
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https://www.infranken.de/3344589
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344588 https://www.infranken.de/3344588 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344587 Auf Grundlage der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden vor 75 Jahren auch an behinderten und kranken Kindern und Jugendlichen medizinische Verbrechen begangen. Die Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, die von der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg nach Bamberg geholt wurde, zeigt die Verbrechen, die Ärztinnen und Ärzte in der NS-Zeit unter Missachtung rechtlicher und ethischer Grenzen an den ihnen anvertrauten Kindern begangen haben. Diese Aufarbeitung soll die Erinnerung an die Opfer der NS-Medizinverbrechen wachhalten. Die Täter werden benannt und die Strukturen von Absonderung und Vernichtung beschrieben, denen zahllose kranke und behinderte Kinder ausgeliefert wurden. Auch die Opfer werden benamt und vor dem Vergessen bewahrt.
Bei der Ausstellungseröffnung mit Schirmherrin Staatsministerin Melanie Huml (CSU) kam das Thema auch auf die heutige Zeit. Das Thema "Wann ist ein Menschenleben lebenswert?" ist gerade bei der modernen Pränataldiagnostik sehr aktuell und wird von ethischer und moralischer Sicht weiter zu diskutieren sein, heißt es in der Mitteilung der Lebenshilfe.
Die Ausstellung im Stadtarchiv, Untere Sandstraße 30 a, ist noch bis 15. Juni zu sehen. Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch, 8 bis 16 Uhr, Dienstag und Donnerstag, 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 14.30 Uhr. Projektpartner der Ausstellung sind neben der Lebenshilfe Bamberg, Prof. Eva Robel-Tillig, Deutsche Korczak-Gesellschaft, Stadtarchiv Bamberg, Sparkasse Bamberg, Evangelisches Bildungswerk Bamberg, Diakonie Bamberg-Forchheim, VHS Bamberg, VHS Bamberg Land, KEB-Katholische Erwachsenenbildung, Medienzentrale Bamberg, Collibri Verlagsbuchhandlung und Jonas Bambaegga
Der Eintritt ist frei. Die Ausstellungsräume sind barrierefrei. Für Gruppen werden Führungen von der Willy-Aron-Gesellschaft angeboten, Anmeldungen an: vorstand@willy-aron-gesellschaft.de.
Parallel zur Ausstellung im Stadtarchiv kann als Kontrapunkt-Ausstellung die 54-jährige Geschichte der Lebenshilfe Bamberg besucht werden. Ausstellungsort ist die Werkstatt RehaWe in der Gundelsheimer Straße 99, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 15 Uhr, Freitag 8 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei. red
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https://www.infranken.de/3344587
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344586 aaw
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https://www.infranken.de/3344586
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344585 https://www.infranken.de/3344585 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344584 Für diese Saison ist eine Herren 30 und eine 4er Damenmannschaft in der Kreisklasse gemeldet.
Platzeröffnung und Einläuten der Saison ist am Sonntag, 29. April, von 10 bis 12 Uhr Schnuppertennis für Kinder und Erwachsene. Ab 11 Uhr ist Weißwurst-Frühstück und freies Spielen angesagt, ab 13 Uhr startet das Schleifchenturnier. Gäste sind willkommen.
Die Neue Vorstandsschaft setzt sich wie folgt zusammen: Jan Amberg (Sportwart), Torsten Lehmann (Abteilungsleiter), Simone Berned (Schriftführerin), Stephan Guenther (stellvertretender Abteilungsleiter) und Norbert Fink (Kassier). Beisitzer sind Linda Buttler-Goos, Anja Berger, Thomas Herterich, Sven Kuhn, Enrico Langhärig, Matthias Schwab und Steffen Berger. red
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https://www.infranken.de/3344584
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344583 Doch die Fische bewiesen mal wieder das Gegenteil. Trotz der warmen Sonnentage blieben die Nächte aber noch relativ kalt und ermunterten die Fische noch nicht so wirklich zum Fressen. Eine Handvoll Fische sind dennoch von den Anglern gefangen worden.


Müll im Weiher

Doch an solchen Veranstaltungen steht für die Angler eher der soziale Aspekt und die Geselligkeit im Vordergrund.
Ein sehr präsentes Thema, ist für die Angler der Müll, der fast täglich von Personen im Weiher entsorgt wird. Noch dazu kommt die übermäßige Fütterung der Enten durch Spaziergänger, die zu einem vermehrten Koteintrag der Enten führt.
Diese beiden Faktoren tragen dazu bei, dass ein drastischer Abfall der Sauerstoffkonzentration im Wasser entstehen kann, der allen Lebewesen unterhalb der Wasseroberfläche den Sauerstoff zum Atmen nimmt. Im schlimmsten Fall kann ein komplettes Fischsterben die Folge sein. Deswegen wird auch hier mit Schildern auf ein Verbot der Enten-Fütterung hingewiesen, leider vergeblich, wie die Angler bedauern.
Trotzdem werde sich der ASV bemühen, den Weiher weiterhin für Spaziergänger und Touristen attraktiv zu erhalten. red
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https://www.infranken.de/3344583
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344582 pol
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https://www.infranken.de/3344582
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344574 www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. Nach der Anmeldung haben die Teilnehmer ab dem 1. Mai vier Monate Zeit, an mindestens 20 Tagen den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen. red
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https://www.infranken.de/3344574
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344573 https://www.infranken.de/3344573 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344572 https://www.infranken.de/3344572 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344571 "Wir haben zwei Stücke zur Auswahl", sagte Vorsitzender Alexander Jungwirth bei der Hauptversammlung im alten Schulhaus. Er begrüßte mit Stefan Bestler einen neuen Akteur, der bereits Erfahrungen als Schauspieler mitbringt. Im Rückblick nannte Jungwirth die Aufführungen der Humoreske "Loveboot sticht in See" einen Erfolg mit guten Besucherzahlen. Man werde sich auch wieder an der "Bräuwerck"-Weihnacht beteiligen, und zwar "mit einem Kinder-Theaterstück unseres Nachwuchses", sagte der Vorsitzende. "Wir stehen wirtschaftlich gut da", sagte Frank Stöcker. Laut Bürgermeister Harald Hübner belebt die Gruppe die örtliche Kultur und hat sich auch im Landkreis Kulmbach einen Namen gemacht. "Ich habe den Auftritt zur Brückleiner Kerwa sehr genossen", sagte Hübner und übergab einen Scheck. Horst Wunner
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https://www.infranken.de/3344571
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344570 Zwei Frauen, Johanna Hübner und Margarethe Klement, waren vor sage und schreibe 80 Jahren erstmals zum Tisch des Herrn gegangen und feierten das seltene Fest der Eichenkonfirmation. kpw
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https://www.infranken.de/3344570
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344569 pol
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https://www.infranken.de/3344569
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344568 pol
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https://www.infranken.de/3344568
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344567 https://www.infranken.de/3344567 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344566 richtige Soße läuft nichts. Dabei muss es nicht immer der Ketchup oder die Steaksoße aus der Flasche sein. Mit ein paar Handgriffen können Hobbyköche selbst Dips und Soßen anrühren.
Für eine BBQ-Soße mit typischem Raucharoma legt Ned Karamujic Pflaumen und Tomaten in Aluschalen auf den Kugelgrill und lässt sie indirekt räuchern. Er ist Küchendirektor der Beef GrillClubs der Hasir-Gruppe in Berlin. Dann mischt er dies mit Ketchup, Cola und geräuchertem Speck und lässt alles reduzieren. "Die Konsistenz ist dann wie bei einem Chutney", erklärt er.
Mit Früchten arbeitet Jan Gleue vom Restaurant Vielmeer in Kühlungsborn. Seine Currysoße mit Banane empfiehlt er vor allem zu Geflügel. Dafür lässt er eine Banane in einem Topf in etwas Honig ziehen und überstäubt sie mit Currypulver. Dann püriert er die Zutaten und rührt zu gleichen Teilen Mayonnaise und Sahne unter. "Etwas leichter ist es mit Joghurt", sagt Gleue.


Fisch und Meerestiere

Nun kommen beim Grillen schon lange nicht mehr nur Steak und Würstchen auf den Rost. Fisch und Meerestiere sind ebenfalls ideal für das Grillen. "In meiner Heimat wird beim Barbecue immer ein Mango-Chutney auf den Tisch gestellt, es passt besonders gut zu
Meeresfrüchten", erklärt Ned Karamujic, der aus Australien kommt.
Schlachterplatte und Flossentiere in allen Ehren, doch auch Gemüse vom Grill ist köstlich - noch besser wird es mit der passenden Soße. Jan Gleue lässt sich dabei von den Kanarischen Inseln inspirieren, wo jede Familie ihr Rezept hat für rote und grüne Mojo-Soße. Sie wird dort gern zu "Papas arrugadas", Kartoffeln mit Meersalzkruste, gereicht. Gleue püriert Knoblauch mit gemahlenem Chili, Salz, Paprikapulver edelsüß, gemahlenem Kümmel, Weinessig sowie Wasser und rührt Mayonnaise sowie Oliven- und Speiseöl unter.
Gemüse versteht sich auch ausgezeichnet mit einer Thai-Mayonnaise à la Stefan Pistol: Ingwer, Apfelmus, Mayonnaise, Sojasoße werden verrührt und mit frischen Korianderblättern gemischt. dpa-mag
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https://www.infranken.de/3344566
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344564 Das Ave Maria gehört nach dem Vaterunser zu den meistgesprochenen Gebeten der Christenheit und ist auch Bestandteil des Angelus und des Rosenkranzes. "Ave" stammt ursprünglich wohl aus Karthago und bedeutet: "lebe". Und Lüddens Auftritt verspricht sehr lebendig zu werden.
Die Sängerin verrät schon mal, dass unter den Liedern auch eine Samba aus Brasilien sein wird: "Der Text erzählt von Menschen, die ganz arm sind ,aber trotzdem viel Glauben haben. Deswegen beten sie und tanzen sogar ein Ave Maria."


In sechs Sprachen

Mit ihrem ausdrucksstarken und einfühlsamen Gesang hat die gebürtige Argentinierin schon mehrmals mit unterschiedlichen musikalischen Themen in Marienweiher begeistert. Es ist das zweite Konzert der Sängerin in der Basilika mit einem ausschließlichen Repertoire verschiedener "Ave Maria"-Vertonungen.
Sie singt in sechs Sprachen. Ihre Musikauswahl reicht von der frühen Neuzeit über traditionelle klassische und Opern-Versionen bis zu folkloristischen und modernen Varianten. Durch das Programm führt Nadia Ramming. Sie wird auch die musikalischen und künstlerischen Hintergründe der dargebotenen Werke erklären. Dabei werden den Liedern ebenso zahlreiche Verkündigungsszenen in der bildenden Kunst, von der Antike über die alten Meister bis zur modernen Malerei, gegenübergestellt.
"Diese ungewöhnliche Zusammenstellung wird die Besucher überraschen", so Sigrid Daum, die für die Konzeption des Jahresprogramms verantwortlich zeichnet.
Heddy Lüdden wird von Karsten Leykam an Klavier begleitet, der alsKantor in der Nürnberger St.-Johannis-Kirche tätig ist. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.]]>
https://www.infranken.de/3344564
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344563 red
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https://www.infranken.de/3344563
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344562 Hintergrund ist, dass vermeintliche Kinderkrankheiten, wie zum Beispiel Masern oder Keuchhusten, mittlerweile vermehrt im Erwachsenenalter auftreten. Somit stellen infektiöse Familienangehörige, andere Verwandte oder Bezugspersonen eine Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene dar.
Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen ist Initiator dieser Impfwoche. Sie vereint Ärzteverbände, den öffentlichen Gesundheitsdienst, Apothekenverband, Hebammenverband, die Kassen und viele weitere industrieunabhängige Akteure. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) betonte zum Start der 5. Bayerischen Impfwoche: "Mit der Bayerischen Impfwoche werben wir bayernweit für das Impfen. Ziel ist es, die Menschen vom Nutzen zu überzeugen, vergessene oder übersehene Impfungen nachzuholen und Impflücken zu schließen. Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.schutz-impfung-jetzt.de. red
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https://www.infranken.de/3344562
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344561 red
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https://www.infranken.de/3344561
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344560 Der Fachtag mit dem Thema "Qualität bewegt" wird durch vier Impulsreferate eingeleitet und daraufhin durch gemeinsame Workshops für die Teilnehmer vertieft. Mit der Methode der sogenannten World Cafés soll hierbei ein kreativer Austausch erzeugt werden, um das Wissen und die Ideen der Beteiligten zu fördern und somit zu neuen Erkenntnissen sowie Handlungsmöglichkeiten zu führen. Dabei werden beispielsweise die "Qualitätsbereiche" Tagesgestaltung, Erziehungspartnerschaft mit Eltern oder auch die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern diskutiert. Eine Tagungsdokumentation mit allen Ergebnissen wird auf der Homepage der Stadt Coburg nach der Veranstaltung veröffentlicht. red
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https://www.infranken.de/3344560
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344559
SV Fischbach -
FC Altenkunst./W. 0:1 (0:0)

Die Heimelf hatte nach wenigen Augenblicken durch einen Schuss von Meindelschmidt die erste Chance der Partie. Bis zur Mitte der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab, ohne dass eine der beiden Mannschaften gefährlich vors Tor kam. Kurz vor der Pause klärte Müller nach einem Eckball einen Torschuss auf der Linie. Nach der Pause waren die Gäste die aktivere Mannschaft und kontrollierten meist das Spielgeschehen. Nach einem Abwehrfehler rettete die Latte für den SV. Kurz vor Ende der Partie erzielten die Gäste nach einem Konter das alles in allem verdiente 1:0. mp
Tor: 0:1 Natterer (90.) / SR: Alexander Pietsch.

TSV Küps -
SSV O'langenstadt 2:4 (1:4)

Nach der Trauerzeremonie für das verstorbene Ehrenmitglied
Ernst Meusel übernahm der TSV die Initiative und hätte bereits nach vier Minuten in Führung gehen müssen. Dann schaute die Heimelf nur noch zu, wie Oberlangenstadt das Spiel machte, früh in Führung ging und nach einem unnötigen Foul per Strafstoß zum 2:0 erhöhte. Bis zur Pause traf Nickel noch doppelt zum 4:0. Nachdem Bauer nach einem Missverständnis in der Gästeabwehr das 1:4 erzielte, keimte Hoffnung bei den Küpsern auf. In der zweiten Hälfte gab es nur wenige Höhepunkte. Auch nachdem sich Oberlangenstadt durch zwei Gelb-Rote Karten geschwächt hatte, konnte der TSV nicht davon profitieren. Lediglich Schneider gelang nach Zuspiel von Mertel ein Treffer. Der gute Schiedsrichter hatte die Partie immer im Griff. ha
Tore: 0:1 Rollmann (10.), 0:2 Traut (13./FE), 0:3 Nickel (30.), 0:4 Nickel (32.), 1:4 Bauer (38.), 2:4 Schneider (82.) / SR: Manuel Schunk (Bad Rodach).

VfR Schneckenlohe -
FC Lichtenfels II 0:3 (0:2)

Die Partie begann wie erwartet mit einer Drangphase der favorisierten Gäste. Nach sieben Minuten tauchte ein Gästestürmer vor dem Tor auf, den der VfR-Torwart unsanft von den Beinen holte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hönninger souverän. Nur wenige Minuten später setzte er einen Konter zum 2:0 ins Tor. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieben die Gäste spielerisch überlegen, ohne sich weitere klare Torchancen herauszuspielen. Kurz nach Wiederanpfiff ließ sich ein Gästeakteur clever im Strafraum des VfR fallen. Auch diesen Strafstoß verwandelte Hönninger. Mit diesem Treffer endete die starke Überlegenheit der Gäste. So kam der VfR zu mehr Spielanteilen, große Chancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. wag
Tore: 0.1 Hönninger (7./FE), 0:2 Hönninger (15.), 0:3 Hönninger (50./FE) / SR:Haci Sahbaz.]]>
https://www.infranken.de/3344559
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344558 Mit viel Engagement hatten die Vereinsmitglieder in den Tagen zuvor die Tennisplätze wieder instand gesetzt. Für die sportliche Organisation war Turnierleiter Jürgen Hannecke zuständig. Gespielt wurde jeweils 25 Minuten, dann wurden die Paarungen neu ausgelost. Walter Kern gewann dieses Turnier, gefolgt von Jürgen Krause auf Platz 2. Dritter wurde Matthias Fehn.
Jürgen Hannecke würdigte bei der Siegerehrung den kämpferischen Einsatz sowie den kameradschaftlichen Zusammenhalt der Teilnehmer. gf
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https://www.infranken.de/3344558
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344557 2. Bürgermeister Wolfgang Förtsch zeigte sich beeindruckt von den Vorstandsberichten. Er lobte das enorme Engagement für die Vorbereitung und Durchführung der Welitscher Einhaltkirchweih, das größte Fest der Marktgemeinde, das weit über die Grenzen der Gemeinde bekannt ist, wie er sagte. Dabei dankt sich Förtsch für das Engagement im Namen des Marktes Pressig und stellte die gute Nachwuchsarbeit des Vereines heraus. Er freute sich zudem, dass sich viele Jugendliche im Verein engagieren und so die Tradition und das Brauchtum weiterführen. Eine Gemeinde ist nur attraktiv, wenn sich die Vereine mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einbringen. Förtsch dankte dem Vorstand, insbesondere dem ausscheidenden Vorsitzenden Patrick Konrad, für die geleistete Arbeit in der letzten Wahlperiode und wünschte der neuen Führungsmannschaft eine gute Hand bei der Vereinsführung und weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde. Die neu gewählte Vorsitzende Heidi Fahnert wies in ihrem Ausblick auf die Planungen für die Kirchweih 2018 hin, ferner werde das Kronacher Schützenfest besucht, eine Nikolausfeier in der Vereinshalle gehalten und die Faschingsumzüge der Nachbarorte aufgesucht sowie natürlich der Welitscher Fasching mitgestaltet. Der neu gewählte Vorstand der Volkstanzgruppe Welitsch: 1. Vorsitzende Heidi Fahnert, 2. Vorstand Heiko Konrad, Hauptkassier Patrick Konrad, Nebenkassier Thomas Müller, Schriftführerin Michelle Glatzer, Schriftführergehilfin Natascha Fiedler, Trachtenwart Janina Rebhan, Jugendleitung Johann Fahnert. Betreuer der Kindertanzgruppe: Petra Scherbel, Celina Suffa. Betreuer der Jugendtanzgruppe Johann Fahnert. Verantwortliche Vereinszimmerwarte: Maximilian Scherbel, Johann Fahnert. Vergnügungsausschuss: Christian Müller, Dieter Detsch, Maximilian Scherbel, Elisabeth Detsch, Jörg Krautwurst. Jugendvertretung: Weronika Mikolajczyk, 2. Jugendvertretung Sophia Jungkunz. Kassenprüfer: Pascal Glatzer, Siegfried Jungkunz. eh
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https://www.infranken.de/3344557
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344556 SpVgg Haard - TSV Rothhausen/Thundorf 3:2 (1:2). Tore: 0:1 Fabian Wiener (15.), 1:1 Rene Bartsch (25.), 1:2 Manuel Schmitt (40.), 2:2, 3:2 Rene Bartsch (55., 90.).
"Das war kein gutes Spiel von uns, aber momentan haben wir das Glück", resümierte SpVgg-Abteilungsleiter Peter Haupt, dessen Team bereits am Freitag gegen Eichenhausen 2:1 gewonnen hatte. Die Gäste waren durchaus ebenbürtig, obwohl sie verletzungsbedingt einige Zeit zu zehnt agierten. Der glänzend aufgelegte Rene Bartsch sorgte aber dafür, dass Haard sich nach wie vor Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen kann. Eine geschickte Ablage schoss er per Direktabnahme zum Siegtreffer unten links ins Eck.

SG Burghausen/Windheim/Reichenbach II - TSV Münnerstadt II 0:0.
Trotz guter Ansätze gelang es der SG nicht, das Spiel für sich zu entscheiden und wichtige drei Punkte im Abstiegskampf zu gewinnen. Die Hausherren attackierten früh und zwangen Münnerstadt zu langen Bällen. David Dietz hatte in der ersten Hälfte zwei gute Möglichkeiten, scheiterte aber am glänzend reagierenden TSV-Schlussmann Johannes Wolf. "Ab nächster Woche zählt es", mahnte Pressewart Manfred Schmitt nach der Partie. Die Münnerstädter hatten am Freitag in Arnshausen mit 0:1 verloren.

TSV Maßbach - FC Eltingshausen 5:0 (3:0). Tore: 1:0 Martin Baumgart (6.), 2:0 Johannes Keller (25.), 3:0 Alexander Heck (37., Elfmeter), 4:0 Stefan John (54.), 5:0 Sebastian Händel (88., Elfmeter). Gelb-Rot: Christian Drescher (88., Eltingshausen).
Der FC hatte sich viel vorgenommen und wollte aus der gesicherten Abwehrreihe kontrolliert nach vorne spielen. Doch bereits nach wenigen Minuten machte Martin Baumgart den Gästen einen Strich durch die Rechnung. Danach agierte Maßbach dominant und schraubte das Ergebnis stetig nach oben. "Wir peilen jetzt natürlich die Relegation an", gab sich TSV-Abteilungsleiter Alexander Heck kampfeslustig.

DJK Weichtungen - SV Eichenhausen/Saal 4:1 (2:1). Tore: 1:0 Raphael Dorn (6., Foulelfmeter), 1:1 Tobias Doser (25.), 2:1 Lars Wahl (30.), 3:1, 4:1 Stefan Denner (47., 82.).
"Ein verdienter Sieg, wir hatten 70 Prozent Spielanteile. Aber Eichenhausen/Saal hat bis zum Schluss alles gegeben", sagte DJK-Sprecher Carsten Dietz nach dem 4:1-Sieg des Spitzenreiters, der weiterhin unbeirrbar der Meisterschaft entgegensteuert. Dietz sprach von einem "kampfbetonten und sehr hektischen Spiel". Es wurde um jeden Ball und um jeden Zentimeter Boden gefightet. Das frühe 1:0 spielte dem Favoriten in die Karten. Der Gast schlug aber zurück, als ein DJK-Verteidiger über den Ball schlug und Tobias Doser freie Bahn hatte. In der Folgezeit nutzte die DJK ihre Vorteile zum 2:1, zugleich der Pausenstand. Ein schnelles Tor nach Wiederbeginn (47.) bedeutete das 3:1. Aber selbst da steckte der SV den Kopf nicht in den Sand. Es blieb ein umkämpftes Match, in dem Torjäger Stefan Denner den 4:1-Schlusspunkt setzte. Die DJK Weichtungen hatte am Freitag bereits mit 1:0 in Nüdlingen gewonnen. rus
TSV Nüdlingen - SG Alsleben-Eyershausen/Gabolshausen-Untereßfeld 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Tobias Katzenberger (11.), 0:2 Lukas Krieger (90.+4, Handelfmeter).
Aufgeben gilt nicht für die SG Alsleben. Das Schlusslicht beendete eine monatelange Durststrecke (14 Spiele hintereinander ohne Sieg) und kehrte wieder in die Erfolgsspur zurück. Michael Neuhöfer aus dem SG-Lager sprach von einem "verdienten Sieg" und einer "starken Mannschaftsleistung. Jeder hat für jeden gekämpft." Mehrmals zeigte sich die SG mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht einverstanden. Einmal, so Neuhöfer, steuerte Tobias Katzenberger in der 85. Minute allein auf das TSV-Tor zu, "wurde eineinhalb Meter vor dem Sechzehner vom Torwart klar gefoult. Das war Rot." Der Referee sah es nicht so. Das ist die zweite Niederlage an diesem Wochenende für Nüdlingen, die schon gegen Weichtungen am Freitag den Kürzeren zogen. rus

SG Sulzdorf/Bundorf - SG Arnshausen I/FC Bad Kissingen II 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Christian Kiesel (22., Eigentor), 2:0 Felix Scheider (23.), 3:0 Abbas Heydari (50.), 4:0 Matteo Wolf (90.).
Einen in dieser Höhe nicht unbedingt erwarteten Sieg landete die SG Sulzdorf/Bundorf. Ein Doppelschlag (zunächst Eigentor von Christian Kiesel, der einen Freistoß von Frank Harth mit dem Kopf ins eigene Tor verlängerte; dann Felix Scheider) sorgte für eine 2:0-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Sulzdorfer und Bundorfer nichts anbrennen. In der Abwehr blieben sie aufmerksam und konsequent. Und vorne richteten es Abbas Heydari und Matteo Wolf, die den Vorsprung auf 4:0 ausbauten. Die SG Arnshausen/Bad Kissingen hatte am Freitag gegen den TSV Münnerstadt II mit 1:0 gewonnen. rus

TSVgg Hausen - SG Sulzfeld/Merkershausen 1:1 (0:0). Tore: 1:0 Christopher Schuchhardt (56.), 1:1 Patrick Herchet (59.).
"Das Beste heute war das Wetter", sagte Rudolf Müller nach dem enttäuschenden 1:1. "Das war unser schlechtestes Spiel der Saison", redete der TSVgg-Sprecher Klartext. "Kein Vergleich zum 6:1-Sieg in Gabolshausen." Dabei konnte der Favorit seine Bestbesetzung aufbieten. Müller kritisierte vor allem die "klägliche Chancenverwertung. Wir hätten schon zur Pause 3:0 führen müssen." Nach dem 1:0 habe man gehofft, dass "endlich Fußball gespielt wird". Weit gefehlt. Drei Minuten später gelang den kämpfenden Gästen aus dem Grabfeld der Ausgleich. rus
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https://www.infranken.de/3344556
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344555 FSV Schönderling - TSV Stangenroth 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Enrico Rauch (20.), 0:2 Thomas Köth (90.+5). Gelb-Rot: Enrico Rauch (88., Stangenroth).
"Es war ein schnelles Spiel mit durchaus hohem Tempo, das sich allerdings zumeist im Mittelfeld abgespielt hat", beschrieb Schönderlings Pressewart Manuel Wießner das Geschehen. Bezeichnenderweise musste eine Standardsituation für den ersten Gästetreffer herhalten. Enrico Rauchs direkt getretener Freistoß wurde von der Mauer unhaltbar abgefälscht. Hernach erarbeiteten sich die Gastgeber eine optische Überlegenheit, "die wir aber wie so oft nicht in Tore ummünzen oder unsere Stürmer richtig in Szene setzen konnten", so Wießner. In der letzten Viertelstunde warfen die Gastgeber alles nach vorne und liefen prompt in einen Konter, den Thomas Köth souverän an FSV-Keeper Tizian Pieczonka vorbei abschloss.

FC Hammelburg - SG Oberbach/Riedenberg II 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Felix Hockgeiger (42.), 2:0 Dennis Schmidt (52.), 3:0 Fabian Lieb (74.), 4:0 Daniel Busch (79.), 5:0 Andy Möck (81., Foulelfmeter).
Wenig zu sagen gab es zum Gastspiel der SG Oberbach in Hammelburg. Die Gastgeber hatten die Partie von Beginn an im Griff und ließen keine Gästechancen zu. "Das einzig Komische war, dass wir so lange für die Führung gebraucht haben", sagte FC-Informant Kurt Kühnlein. Im zweiten Spielabschnitt schraubten die Gastgeber das Ergebnis nach Belieben weiter nach oben.

SG Thulba II/Frankenbrunn - FC Obereschenbach 2:1 (0:0). Tore: 1:0 Marcel Hauck (51.), 2:0 Florian Döll (72.), 2:1 Andreas Graf (76.). Bes. Vorkommnis: Matthias Wolf (Thulba) verschießt Foulelfmeter (90.).
Langsam läuft es wieder bei der SG Thulba II. "Wir haben das Spiel dominiert und lediglich unsere Chancen nicht genutzt. Die Gäste haben mit langen Bällen agiert, kamen eigentlich kaum zu Chancen", bilanzierte Thulbas Christoph Adrio nach der Partie. Es kam lediglich nach dem Anschlusstreffer kurz Spannung auf. "Da war noch einmal eine kurze Euphorie bei den Gästen bemerkbar, aber wir standen defensiv sicher und haben nichts zugelassen." Obereschenbach hingegen verlor das zweite Spiel an diesem Wochenende. Am Freitag hatte der FC 0:2 gegen Ramsthal II verloren.
TSV Volkers - SV Ramsthal II 3:1 (0:0). Tore: 1:0 Alin Ionita (53.), 1:1 André Büttner (60.), 2:1 Stefan Beck (70.), 3:1 Alin Ionita (72.).
Wenig Zwingendes sahen die Zuschauer in Volkers in der ersten Hälfte. Dafür hatte es der zweite Spielabschnitt in sich. "Nach der Führung war bei uns leider wieder der Schlendrian drin, und wir haben uns durch einen Abwehrfelder den Ausgleich eingefangen", ärgerte sich Oliver Brust vom TSV. Doch setzte Volkers nach und entschied per Doppelschlag das Match. "Die Gäste konnten dann aufgrund der personellen Situation nicht mehr nachlegen, doch müssen wir zugeben, dass auch wir uns heute nicht mit Ruhm bekleckert haben", sagte Brust, dessen Team am Freitag gegen Tabellenführer Aura den Kürzeren gezogen hatte.

DJK Kothen - SV Machtilshausen 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Tobias Koch (6.), 0:2 Christian Mützel (21.), 0:3 Lukas Zier (44.), 0:4 Christian Mützel (85.), 0:5 Mario Kamm (88.).
"Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so geschickt verschiebt und uns die Räume im Mittelfeld so effektiv zugestellt hat", sagte DJK-Abteilungsleiter Daniel Vogler über die Leistung der Gäste. Diese hatten durch die 3:0-Führung zur Pause die Partie bereits entschieden und hätten durchaus noch höher gewinnen können. Am Freitag war es noch die DJK gewesen, die gegen den TSV Stangenroth mit 3:0 gewonnen hatte.

SV Aura - FC Elfershausen 5:1 (1:1). Tore: 1:0 Stefan Graser (15.), 1:1 Patrick Wald (37.), 2:1, 3:1 Stefan Graser (55., 57.), 4:1, 5:1 Lukas Baldauf (59., 75.).
Mit dem letztlich ungefährdeten Sieg gegen Elfershausen baut Spitzenreiter Aura den Vorsprung vor Verfolger Oberleichtersbach bei einem Spiel mehr vorerst auf sechs Punkte aus. Während die Gäste die erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten konnten, drehten Stefan Graser und Lukas Baldauf nach der Pause auf und erzielten jeweils zwei Tore. "Wir müssen jetzt ruhig bleiben und in den nächsten Wochen unsere Leistung abrufen", mahnte Auras Christof Sauer. kmb

SG Oberleichtersbach/Modlos - FC Fuchsstadt II 1:2 (0:2). Tore: 0:1 Thomas Höfling (27.), 0:2 Marcel Plehn (37.), 1:2 Florian Friebel (65., Elfmeter). Rot: Phillip Klug (34., Oberleichtersbach).
Überraschenderweise gelang den abstiegsbedrohten Fuchsstädtern in Modlos ein Befreiungsschlag. Die SG hingegen verliert den Anschluss an den Tabellenführer. Dabei verlief besonders die erste Halbzeit nicht nach Plan für den Favoriten. Thomas Höfling und Marcel Plehn sorgten für den Rückstand und obendrein schwächte man sich mit einem Platzverweis selbst. Florian Friebels Anschlusstreffer vom Punkt blieb wirkungslos. kmb
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https://www.infranken.de/3344555
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344554 Um den Helferkreis zu verstärken, veranstaltet Monika Dürr, Leiterin der Juliusspital Fachstelle für pflegende Angehörige, einen Informationsabend zur Gewinnung von Ehrenamtlichen.
Dieser findet am Donnerstag, 26. April, 18.30 Uhr, im Juliusspital Betreutes Wohnen, Haus St. Michael, in der Klostergasse 10 in Münnerstadt statt. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich vorstellen können ein paar Stunden ihrer Zeit einzubringen.
"Ausschlaggebend ist keinesfalls der Umfang der Zeit, den jeder einzelne einbringen kann. Vielmehr sind der Einsatz an sich und die Bereitschaft, sich für andere Menschen zu engagieren, entscheidend", berichtet die Diplom Sozialpädagogin Monika Dürr.


Hineinschnuppern

Interessierte haben an diesem Abend die Gelegenheit, unverbindlich in Erfahrungsberichte und Erzählungen über die Arbeit des Helferkreises Julius hineinzuschnuppern.
Monika Dürr und das Juliusspital-Team freuen sich über jeden interessierten Teilnehmer.
Infos zur Juliusspital Fachstelle für pflegende Angehörige und zum Helferkreis des Juliusspitals gibt es unter www.juliusspital-muennerstadt.de und telefonisch bei Monika Dürr, Leitung der Fachstelle für pflegende Angehörige, Tel.: 09733/787 69 14. red
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https://www.infranken.de/3344554
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344553 pol
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https://www.infranken.de/3344553
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344552 sek
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https://www.infranken.de/3344552
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344551 sek
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https://www.infranken.de/3344550
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344549 https://www.infranken.de/3344549 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344548 https://www.infranken.de/3344548 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344547 https://www.infranken.de/3344547 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344546 "Wir wollen auf diese Weise junge Unternehmen und Arbeitskräfte noch besser erreichen. Wir sind allen Botschaftern der Region Bamberg unendlich dankbar für ihren Einsatz", wird Landrat Johann Kalb (CSU) zu der Serie von Videoclips zitiert. Und Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) meint: "Die Botschafter sind die authentischsten Werbeträger für unsere Region. Das schafft keine Werbeanzeige."
Die Videos sind auf den Youtube-Kanälen von Stadt (youtube.com/user/StadtBamberg) und Landkreis Bamberg veröffentlicht und werden in den nächsten Wochen auch auf den Facebook-Seiten der städtischen Wirtschaftsförderung sowie des Landkreises Bamberg zu finden sein.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.botschafter.bamberg.de. red
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https://www.infranken.de/3344546
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344545
Jetzt wachsen wieder auf vielen Festen die Hüpfburgen in die Höhe. Was für die Kleinen einen luftiges Spaß bedeutet, ruft bei vielen Eltern ein eher gequältes Lächeln hervor. Wird der eigene Sprössling hier je wieder weg wollen? Sind nach Ende des Hüpfmarathons noch beide Schuhe da? Und sollte sich die kleine Tochter wirklich in die Arena wagen, in der grad riesige Fünfjährige durcheinanderpurzeln, als wäre es ein amerikanischer Profi-Ringkampf? Auf die letzte Frage nimmt die Zweijährige die Antwort vorweg, trennt sich widerwillig von ihren Schuhen und begibt sich direkt in die Höhle der Löwen. Ein mutiges Mädchen und ein kluges dazu: Als es gar zu wild wird und ein anderer Mitstreiter weinend zur Mama rennt, tritt auch sie freiwillig den Rückzug an und fordert von den stolzen Eltern eine knusprige Laugenstange.]]>
https://www.infranken.de/3344545
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344544


Beschwerdeschreiben angeregt

Sollte eine Mehrzahl von Beschwerdeschreiben von Bürgern aus der Gemeinde Schneckenlohe im Straßenbauamt eingehen, werden Lärmmessungen in Aussicht gestellt. "Mit diesem Hintergrund rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger auf, begründete Beschwerdeschreiben zum gesteigerten Verkehrslärm der B 303 zu verfassen und an das Staatliches Bauamt Bamberg, Servicestelle Kronach, Kulmbacher Straße 15, 96317 Kronach zu senden." In den Beschwerdebriefen sollten folgende Punkte Berücksichtigung finden. Name und Anschrift des Beschwerdestellers, persönliche Schilderung der Beeinträchtigungen der Lebenssituation durch den Verkehrslärm (z.B.: Gestörte Nachtruhe, hoher Geräuschpegel im Garten, Terrasse oder Balkon. Fenster können wegen Verkehrslärm nicht mehr geöffnet werden. Gesundheitliche Beschwerden aufgrund der gestiegenen Geräuschkulisse usw). persönliche Unterschrift. Der Bau der Lerchenhoftrasse und der geplante dreispurige Ausbau der B 303 werde dieser Hauptverbindung zwischen Kronach und Coburg und dieser mautfreien Lkw-Verbindung zwischen der A 9 und der A 73 in Zukunft noch mehr Verkehr bescheren. "Um künftig Verbesserungen im Lärmschutz zu erreichen, müssen wir heute beginnen, unserer Forderung nach verbessertem Lärmschutz Gehör zu verschaffen. Bitte beteiligen Sie sich durch Ihr Beschwerdeschreiben an der Eindämmung des Verkehrslärms", so Bürgermeister Morgenroth abschließend. hfm
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https://www.infranken.de/3344544
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344543
Klassisch mit Bratkartoffeln und Spiegelei, als schlichte Beilage zu Fisch oder in sämiger Form mit dem berühmten "Blubb" - unser Monatsgemüse ist sicher kein Exot in Kronacher Küchen.
Statt Spinat in der gekochten Variante zu präsentieren, zeigt Stefanie Gehring, Juniorchefin von "Katja's Café", dass sich die kräftig grünen Blättchen auch ganz anders verarbeiten lassen: In roher Form in einem frischen Frühstücks-Smoothie.


Kreatives aus dem Mixer

Ausgesucht hat sich Gehring eine Variante mit zartem Babyspinat und jeder Menge frischem Obst. "Ich musste heute Morgen erst mal suchen, bis ich beim Einkaufen frischen Babyspinat gefunden habe", erzählt Gehring. Außerdem hat sie schon eine Mango, Kiwis, Orangen und ein kleines Stück Ingwer für den besonderen Geschmack bereitgelegt. Die Orangen werden entsaftet, Kiwi, Mango und Ingwer geschält. Gemeinsam mit dem Spinat landet alles im Standmixer - einige Sekunden später ist der Drink schon fertig. Auch wenn die giftgrüne Farbe des Shakes im ersten Moment abschrecken mag, schmeckt er fruchtig und sehr süß - der richtigen Menge an Obst sei Dank.
Dafür muss man sich nur an die Faustregel halten, die ein Verhältnis von 40 Prozent Blattgemüse zu 60 Prozent Früchten vorgibt. Ernährungsexperten versprechen hier einen ausgewogenen Geschmack und eine angenehme Konsistenz.


Richtige Mischung

Sowohl beim Mischverhältnis als auch bei den Zutaten könne man aber einfach kreativ sein und ausprobieren, was einem am Besten schmeckt, so Gehring. Statt Spinat könne man ebenso Grünkohl verwenden, statt der Mango eine Banane. "Wer es noch cremiger möchte, verfeinert den Smoothie mit Mandelmilch", schlägt sie vor. Auch Avocado macht sich gut in Kombination. "Zu Spinat passt super viel", findet Gehring. "Bei Smoothies kann man eigentlich super kreativ sein und verwenden, was man gerade da hat."
Obst-Smoothies, Shakes und frisch gepresste Säfte stehen im Sommer auch auf der Karte von "Katja's Café". Grüne Smoothies mit Spinat, Kräutern oder Salat findet man da eher selten - umso experimentierfreudiger und kreativer ist die junge Mutter dafür in der eigenen Küche. Da stehen momentan neben Smoothies und Smoothie-Bowls (etwas dickflüssigere Smoothies zum Löffeln) oft trendige "Quinoa Bowls" auf dem Speiseplan.
Quinoa ist ein sogenanntes Pseudogetreide und ist vor allem in der vegetarischen Küche eine beliebte Eiweißquelle. Die kleinen Körnchen werden ähnlich wie Reis gekocht und bilden die Grundlage für die sogenannte "Bowl" (deutsch: Schüssel). Neben frischem Lachs, Brokkoli und Avocado gehört in Gehrings jüngste Kreation frischer Blattspinat - alles in allem eine richtige Vitaminbombe. Vor allem dank des Spinats.


Gesundes Grün

Zwar enthält Spinat weniger Eisen, als oft angenommen - ist aber trotzdem außerordentlich gesund. Man sagt den Blättern einen hohen Gehalt an Mineralien wie Calcium und Kalium nach. Auf der Nährwerttabelle findet man außerdem einen hohen Anteil an Vitamin C und verschiedene B-Vitamine, wie beispielsweise Folsäure, sowie das Provitamin A und Vitamin K]]>
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344542


Geschicklichkeitsprüfungen

Teilnehmen können hierbei Autos, Motorräder, Gespanne, Lkw, Traktoren und Sonderfahrzeuge. Eröffnung ist um 9.30 Uhr; von 10 bis 15 Uhr finden Geschicklichkeitsprüfungen für maximal 50 Teilnehmer statt. Hierzu ist eine Nennung erforderlich. Die Siegerehrung für die Parcourssieger und die weiteste Anreise findet um 15.30 Uhr statt. Zum festen Bestandteil gehören auch in diesem Jahr wieder zwei Ausfahrten ab 13 Uhr vom Festplatz aus rund um Mitwitz, eine für schnellere Fahrzeuge wie Pkw und Motorräder und eine weitere für Langsamläufer wie Traktoren etc. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter www-msc-mitwitz.de. Veranstaltungsende wird gegen 17 Uhr sein. hfm
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https://www.infranken.de/3344542
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344541 Während der Sommerschnitt das Wachstum bremst, regt es der sogenannte Winterschnitt an - in der Vegetationspause nach dem Laubabwurf bis zum Beginn des Saftflusses.


Physiologisches Gleichgewicht

Durch das Schneiden wird versucht, einen Kompromiss zwischen tragendem, stützendem und ernährendem Holz zu finden. Der Baum befinde sich dann in einem physiologischen Gleichgewicht. Wichtige Ziele seien außerdem die Auslichtung von zu dichten Astpartien sowie die Pflege und das Entfernen von Baumteilen, die auf Befall mit einer Pflanzenkrankheit gefährdet sind - wie offene Wunden, Schnittnarben, Totholz oder Wassertaschen.
Auch würden so regelmäßige und hohe Erträge in guter Qualität gefördert. Licht und Luft könnten bis ins Kroneninnere vordringen, wodurch die Nährstoffe im Baum besser verteilt würden und somit der Frucht-, beziehungsweise Blütenbildung zugute kämen. Anschließend wurden die einzelnen Schritte des Baumschnittes in der Praxis aufgezeigt. Dabei verpasste Sebastian Töpfer, Inhaber des "Steinberger Hausmeisterservice", einem Apfelbaum der Familie Peter von unbekannter Sorte seinen vermutlichen Erstschnitt.
Der Baum hat beim aktuellen Besitzer nie getragen. Laut Auskunft des Vorbesitzers habe er vor einigen Jahren zwar Früchte getragen, diese seien jedoch kaum genießbar gewesen.


Baum steht unter Beobachtung

Die Steinberger Gartler werden die Entwicklung des Baumes weiter verfolgen. Der Dank des Vorsitzenden galt sowohl dem Eigentümer für die Überlassung des "lebenden Objekts" als auch Sebastian Töpfer für den Baumschnitt.
Während des Kurses bot sich den sehr interessierten Gartenfreunden die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie sich mit Anregungen einzubringen. Dabei wurden eifrig Tipps und eigene Erfahrungen aus dem heimischen "grünen Reich" weitergegeben. hs
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https://www.infranken.de/3344541
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344540 www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. "Wer sich auf dem Weg zur Arbeitsstelle auf sein Fahrrad setzt, fährt gesund und günstig", sagt Stephan Preisz von der AOK-Direktion Coburg. Um die eigene Fitness zu steigern, genügt bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag. Am besten ist es, die Bewegung in den Alltag einzubauen und dazu eignet sich das Radeln zur Arbeit besonders gut. Und letztlich spart das Radeln als günstige Alternative zum Autofahren auch Spritkosten.


Nicht aus Beiträgen finanziert

Nach der Online-Anmeldung haben die Teilnehmer ab dem 1. Mai vier Monate Zeit, an mindestens 20 Tagen den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen. "Auch Pendler können sich an der Aktion beteiligen, da das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz bereits gewertet wird", so Michael Kestel vom ADFC Kronach. Im sogenannten Aktionskalender werden die Radtage festgehalten. Die Teilnehmer führen die Liste online. Wer seinen Aktionskalender mit den "Radtagen" unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de pflegt, hat die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne, die alljährlich unter den erfolgreichen Teilnehmern verlost werden. Die Gewinne werden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen fi-nanziert. ted
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344539


Start war vor fünf Jahren

Seit 2013 pflanzen Eltern und Baumpaten für ihre Kinder im Rahmen einer Aktion des Lions Club Kronach einen Apfel-, Birnen-, Kirsch- oder Zwetschgenbaum und schaffen damit eine tief in der Erde verwurzelte, bleibende Verbindung für die Kinder zur Stadt und Region Kronach. Mittlerweile blühen 80 Obstbäume am Fuße der Festung Rosenberg in der Haingasse und erfreuen Spaziergänger, Naturfreunde, blütenbestäubende Insekten wie unsere Honigbiene sowie natürlich alle Eltern und Kinder der Baumspender. red
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344538 So war es auch am Sonntag in der trotz des herrlichen Wetters voll besetzten Christuskirche. Wie gebannt hörte die altersmäßig bunt gemischte Gästeschar den unter die Haut gehenden Liedern zu, die die Sängerinnen Alexandra Förtsch und Ute Fischer Petersohn - sich selbst an der Gitarre begleitend - für sie anstimmten.
Lieder mit Herz und Seele, originalgetreu und doch mit ganz eigener Note - das ist das Markenzeichen des Duos "Flair", dessen Fans in Scharen zu den Konzerten kommen. Auch in der Christuskirche erklang ein sehr stimmungsvoll zusammengestelltes Programm, darunter viele Hits der Neuzeit wie "Du kannst fliegen" (Maite Kelly), "Für immer" (Johannes Oerding), "Ist da jemand" (Adel Tawil) oder "Siehst du das genauso" (Sportfreunde Stiller).
Andächtig lauschten die Zuhörer Liedern zum Eintauchen und zur völligen Loslösung vom Alltag wie "Komm und ruh dich aus", "Atempause", "Liebe das Leben und das Leben liebt dich" sowie das Lobpreislied "In your Arms". Es sind Stücke, die Emotionen wecken und von Kraft und Hoffnung zeugen - so auch das einzigartige "Halleluja" nach Leonhard Cohen, wofür Alexandra Förtsch ihren ganz eigenen Text geschrieben hat. Auf der Suche nach ihrem persönlichen "Halleluja" fand sie für sich die Antwort: "Gott lebt auch in dir. Wenn du Gott mit offenen Augen siehst, findest du in ihm das Halleluja!"
Was die beiden Erzieherinnen, die sich als Duo "Flair" seit über einem Jahrzehnt zusammengefunden haben und auch privat befreundet sind, boten, war schier überwältigend - mehr als Musik: außergewöhnlich, sondergleichen! Mit ihren schönen warmen Stimmen und ihrer so ungemein positiven Ausstrahlung vermochten sie es, Wellen der Begeisterung und Gänsehaut durchs Publikum strömen zu lassen. Immer wieder faszinierend ist diese Leichtigkeit, mit der - wie selbstverständlich - ihre Freude und Begeisterung für die Musik auf das Publikum überspringt. Wie von selbst schlagen sich Brücken; macht sich eine Atmosphäre der Gemeinschaft und der Harmonie breit. Auch zwischen ihren Stücken betätigten sich Alexandra Förtsch und Ute Fischer Petersohn immer wieder als Seelenstreichlerinnen und Mutmacherinnen zugleich. Mit tiefgehenden Texten griffen sie dabei das Thema des Nachmittags und den Inhalt ihrer Lieder in Gedanken und Impulsen auf.


Tief berührtes Publikum

Mit den Segensliedern "May the Road" - die englische Version des irischen Segenswunsches "Möge die Straße" - sowie "Wie ein warmer Sommerwind" von Dietmar Fischenich verabschiedete sich das Duo von ihrem tief berührten Publikum. Gemeinsam mit diesem stimmten die beiden abschließend das Herzenslied "Auf Wiedersehen, mögest du mit Frieden gehn" an - Die Menschen ruhen aus von der Hektik des Alltags und spüren sich selbst: einfach Gänsehaut pur!
Was Musik bewirken kann - Das machte dieser Erlebnisnachmittag voller Farb- und Strahlkraft "fühlbar": Musik lässt uns ausruhen von der Hektik des Alltags, gibt uns Energie und Kraft, vermittelt Lebensfreude. Mit der zweiten Zugabe "A Herz wie a Bergwerk" fand das musikalische Highlight sein Ende und hinterließ Besucher in inniger Ergriffenheit. Susanne Bächer hatte seitens des Kirchenvorstands der lutherisch-evangelischen Kirchengemeinde Kronach das Duo und die Besucher eingangs willkommen geheißen. Sie dankte auch im Anschluss für das wunderbare, zu Herzen gehende Konzert. Mit donnerndem Applaus ließ das Publikum keinen Zweifel daran, wie sehr ihm die musikalische Seelenreise gefallen hatte.]]>
https://www.infranken.de/3344538
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344537 Natürlich ist es im Caritas-Altenheim sinnvoll, erst einmal zu prüfen, ob dieses Angebot angenommen wird. Und hier kommen der zwölfjährige Ben Behrschmidt und sein Opa Roland ins Spiel. Die beiden besitzen so ein Therapiefahrrad und sind oft auf Achse. Aber noch öfter steht das Fahrrad in der Garage und nun will Ben auch anderen Bewohnern die Möglichkeit geben, mit ihm die Umgebung und die Stadt Wallenfels zu erkunden.
Der Zwölfjährige engagiert sich im Rahmen eines Übungsleiterprojekts hier für das Altenheim und freut sich schon auf die neuen Aufgaben. Unterwegs ist er immer telefonisch erreichbar und es besteht kein Risiko für die Mitfahrer. Ein Stück Lebensqualität und aktive Teilnahme am sozialen Leben auch außerhalb des Heims. All das kann der Opa Roland Behrschmidt nur bejahen. "Es ist herrlich, in die Natur zu kommen, die Luft zu spüren und einfach mehr am Leben teilzunehmen", ergänzt der Senior. "Bei uns wird vorläufig nur Ben mit den Bewohnern fahren, schon versicherungstechnisch geht es nicht anders. Aber mal sehen, wie das Angebot angenommen wird. Dann schaun wir weiter", so Bernd Robitschko, Leiter des Altenheims. Er betont, dass man sich Gedanken gemacht habe über solche Therapiefahrräder, aber nur Angebote von sogenannten Rikscharädern habe. Da sitzt man hintereinander und merkt nicht, wenn es dem Mitfahrer nicht gut geht. sd
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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344536 hs
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https://www.infranken.de/3344536
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3344535
Manchmal wird die Erleichterung nicht nur zwischen den Zeilen sichtbar. Manchmal steckt sie in jedem einzelnen Buchstaben. Und manchmal bräuchte es erst gar kein Ausrufezeichen. Die evangelische Kirchengemeinde Küps hat dennoch eines gesetzt. "Die Entscheidung ist gefallen!", schreibt sie in leuchtend roten Buchstaben prominent platziert auf ihrer Internetseite und erklärt in den folgenden zwei Zeilen: "Im Frühjahr 2018 wird Pfarrer Ralph Utz aus Hemhofen die Pfarrstelle Küps I antreten."
Knapp neun Monate nach dem Abschied des langjährigen Pfarrers Friedrich Seegenschmiedt in den Ruhestand ist also ein Nachfolger gefunden. Besser gesagt: War ein Nachfolger gefunden. Denn die Top-Meldung auf der Homepage ist schon wieder überholt. "Der Bewerber ist uns abgesprungen", bestätigt die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner auf FT-Nachfrage. Der Grund für die Absage: Es fehlt an einer passenden Wohnung.


Grundsätzliche Fragen

Zwar soll auch Seegenschmieds Nachfolger wieder in den Räumen über dem Pfarramt ein neues Zuhause finden, doch das gestaltet sich derzeit schwierig. "Durch ein Holzschutzmittel sind Wohngifte im Dachgeschoss", erklärt Greiner. Daher müsse gut durchdacht werden, ob und wie das Dachgeschoss abgedichtet wird. "Es sind schon grundsätzliche Fragen, die geklärt werden müssen, damit die Renovierung auch so ist, dass Wohnen im Pfarrhaus auf Jahrzehnte gut möglich ist", so die Regionalbischöfin. Denn das sei das Positive an der zurzeit schwierigen Situation: Das Pfarrhaus soll gehalten werden. "Es ist eine große Pfarrstelle, von daher werden wir das Pfarrhaus auf Dauer brauchen!"
Die Frage sei derzeit nur, wer die Kosten dafür übernimmt, die entstehen, damit es auch wieder genutzt werden kann. "Es steht auf jeden Fall eine große Renovierung an, die Kirchengemeinde selbst kann das nicht tragen", ist Greiner bewusst. Auch ergänzt durch Spenden, für die die Kirche sehr dankbar ist, sei die Summe zu hoch. "Da wird unsere Landeskirche einen Großteil der Kosten übernehmen müssen und auch übernehmen."


Klärendes Gespräch

Schon am Dienstag (24. April 2018) könnte Bewegung in die Sache kommen, wenn sich die für Bausachen in Kirchengemeinden zuständige evangelisch-lutherische Gesamtverwaltungsstelle Michelau mit der Landeskirchenstelle Ansbach trifft. Dort soll dann besprochen werden, was genau bei der Renovierung angegangen wird und welche Kosten die Landeskirche übernimmt - damit ein neuer Pfarrer möglichst schnell einziehen kann.
In welcher Höhe sich die Kosten ungefähr bewegen werden, will Greiner vor dem Treffen der beiden Stellen lieber nicht nennen. "Das muss jetzt alles besprochen werden, und dann sehen wir weiter."
Weil aber auch eine schnelle Renovierung wohl ihre Zeit braucht, muss weiterhin Pfarrer Reinhold König von der Kirchengemeinde Burkersdorf und Hain in Vertretung von der Kanzel in der Jakobikirche predigen. Einen geeigneten Nachfolger zu finden, sei jedenfalls gar nicht so einfach, weiß Dorothea Greiner: "Das hängt auch davon ab, ob sich eine Bewerberin oder ein Bewerber auf eine Interimswohnung einlässt."
Erfahrungsgemäß hätten es Pfarrer aber nicht so gerne, mit ihrer Familie einen großen Umzug gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit machen zu müssen. "Wobei die beziehbaren Häuser und Wohnungen in Küps jetzt auch nicht so reich gesät sind", sagt die Regionalbischöfin


Greiner mit Galgenhumor

Hinzu komme, dass der kommende Küpser Pfarrer bereits in einer anderen Gemeinde erste Erfahrungen gesammelt haben sollte. "Das ist schon eine große Gemeinde, die durch einen Berufsanfänger schlecht im Probedienst besetzt werden kann", findet Greiner. Deshalb bliebe ihr und Dekanin Dorothea Richter nichts anderes übrig, als wieder auf Bewerber zu warten. "Ich spreche natürlich Personen an, aber weder die Dekanin noch ich können einen Bewerber backen", übt sich Greiner im Galgenhumor. Ehe die nächsten erleichternden Zeilen auf der Homepage der Küpser Kirchengemeinde veröffentlicht werden können, dürfte es also noch einige Zeit dauern. Manchmal muss man sich halt in Geduld üben.]]>
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