+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766867 „Gelassen und dankbar“ reagiert Barbara Becker aus Wiesenbronn am Wahlabend auf die einlaufenden Wahlergebnisse. Noch vor 20 Uhr zeichnet sich ab, dass sie für die CSU das Direktmandat im Stimmkreis Kitzingen verteidigt. Zum Stimmkreis gehören der Landkreis Kitzingen und der Altlandkreis Gerolzhofen.

Erleichterung bei Barbara Becker

Becker ist erleichtert, „dass es für die CSU nicht so schlimm gekommen ist wie befürchtet“. Immer wieder habe sie bei Wahlveranstaltungen zu hören bekommen, dass eine große Unzufriedenheit mit der Berliner Regierung herrsche, „eine generelle Unlust an der Großen Koalition“. Die Bürger bemängelten das „Weiter so“ und sähen „wenig Visionäres“. Die Kommentare zur Landespolitik, so Beckers Erfahrung, seien dagegen „eher ermutigend“ gewesen. Mit ihrem eigenen Ergebnis sei sie „hoch zufrieden“, „mehr als erwartet“.

Mit Blick auf kommende Koalitionsverhandlungen erwartet Becker, dass die CSU zuerst mit den Freien Wählern sprechen werde. Sie sieht aber auch bei den Grünen Anknüpfungspunkte. Am Ende werde die Entscheidung für eine bestimmte Koalition über die Inhalte getroffen, glaubt sie.

Lesen Sie den Kommentar zum Wahlergebnis im Stimmkreis Kitzingen.

Gelassenheit bei Christian Klingen

Gelassen nimmt auch Christian Klingen (Markt Einersheim), Direktkandidat der Alternative für Deutschland für den Landtag, am Sonntag um 18 Uhr die Zahlen der Prognose auf. Elf Prozent lautet diese - was ihm den Einzug in den Landtag beschert.

„Ich hatte mir mehr erwartet“, bekennt Klingen in einer ersten Reaktion auf die folgende Hochrechnung für Bayern. Am Mittag hatte er bei seiner Stimmabgabe im Markt Einersheimer Rathaus noch von „15 Prozent plus X“ gesprochen.

Richtig unglücklich wirkt er nicht, Luftsprünge macht er aber auch nicht. Sein Lächeln ist eher verhalten. Insgesamt zeigt er sich zufrieden mit dem Ergebnis für seine Partei, die schon im ersten Anlauf den Sprung in den Landtag schafft.

Bevor es ihn und seine Frau in ein Lokal im Raum Schwarzach zur Wahlparty zieht, geht er mit ihr ins Kitzinger Rathaus. Dort beobachtet er die Auszählung eines Briefwahlbezirks mit besonderem Blick auf den Stapel der Direktstimmen der AfD.

Enttäuschung bei Jürgen Kößler

„Das war so zu erwarten - leider“, kommentiert Jürgen Kößler die Zahlen für die SPD. Das Ergebnis, sei „ganz schwach und sehr enttäuschend“. Kößler zufolge habe die SPD nicht von der Schwäche der CSU profitieren können. Er sieht einen Grund für den Misserfolg in Berlin. Für die persönlichen Streitereien zwischen Merkel und Seehofer habe man „die SPD in Mithaftung genommen“.

Auf Landesebene habe man keinen schlechten Wahlkampf geführt und sei mit den Themen „auf Höhe der Zeit“ gewesen. Auch an Spitzenkandidatin Natascha Kohnen hat er nichts auszusetzen. Kößler selbst kann mit seinem Ergebnis leben. „Ich bin Neueinsteiger und muss nicht den Kopf in den Sand stecken.“ Er sieht den Wahlkampf als positive persönliche Erfahrung: „Man bekommt mit, wo die Leute der Schuh drückt.“ Personelle Konsequenzen will er von der Spitze nicht fordern: „Man tritt gemeinsam an, und verliert zusammen.“

Feier-Laune bei Hans Plate

Grünen-Kandidat Hans Plate hat zu einer Wahl-Party auf seinen Bauernhof eingeladen - mit Bio-Kartoffelsalat und Bio-Wienerle. Es dürfte gemundet haben: Das Ergebnis seiner Partei auf Landesebene findet er „überraschend“. So viel Zustimmung hat er nicht erwartet. Was auch für seine persönlichen Werte gilt: Er sei „hoch zufrieden“, zumal die Grünen im ländlichen Raum nicht ganz so stark seien. Dass die Partei gerade einen derartigen Aufschwung erlebt, führt der Landwirt aus Hüttenheim auf „die seriöse und themenorientierte Arbeit“ zurück.

Frank Stierhof ist sehr zufrieden

„Persönlich sehr zufrieden“ zeigt sich Frank Stierhof (Freie Wähler): Man habe das erreicht, was prognostiziert worden war. Was den Dornheimer besonders freut: das Abschneiden in seiner Heimatgemeinde Iphofen. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung im Ort, wo die Freien Wähler zusammen mit Landrätin Tamara Bischof in einer Gastwirtschaft auf ihr Ergebnis anstoßen.

Zittern bei Hans Müller

„Ein großes Zittern“ bescheren die Wahlergebnisse für die FDP dem Landtagskandidaten Hans Müller aus Wiesentheid. „Mein eigenes Ergebnis ist eher zweitrangig; Hauptsache die FDP ist wieder im Landtag“, hofft er noch gegen 20 Uhr. Es bleibt lange knapp: Die FDP pendelt um die Fünf-Prozent-Marke.

Müller selbst hat bei seiner zweiten Kandidatur mit rund 4,8 Prozent sein Ergebnis von 2013 fast verdoppelt. „Erschreckend“ findet er, dass die AfD auch im Stimmkreis Kitzingen so stark abschneide. Zufrieden ist er damit, dass die CSU-Alleinherrschaft beendet ist. Müller hofft auf eine CSU-Freie-Wähler-Koalition.

Christine Pfaff ging nicht ans Telefon

Christine Pfaff (Linke) war am Wahlabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

  • Wie hat Ihr Stadtteil oder Ihre Gemeinde gewählt? Die Ergebnisse aus den Wahllokalen finden Sie hier.

 

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https://www.infranken.de/3766867
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766701 Zusammen mit der Landtags- und Bezirkstagswahl fand in der Gemeinde Ippesheim (Lkr. Neustadt/Aisch Bad Windsheim) am Sonntag auch ein Bürgerentscheid statt, bei dem es um ein Ja oder ein Nein zu einem dritten Windrad bei Herrnberchtheim ging. Nach dem offiziell noch nicht bestätigten Ergebnis sprachen sich 294 Bürger für die Einstellung der Bauleitplanung aus, 349 aber dagegen und damit für ein weiteres Windrad aus.

In Herrnberchtheim waren (jeweils ohne Briefwahl) 66 Wahlberechtigte für ein drittens Windrad, 80 dagegen. In Ippesheim sagten 137 Wähler Ja zum Windrad, 76 Nein. In Bullenheim befürworteten 86 Wähler ein weiteres Windrad, 69 sagten Nein dazu. Bei den Briefwählern wollten 60 ein weiteres Windrad, 69 wollten es nicht. Damit haben sich 54,3 Prozent der Wähler für die Weiterverfolgung der Bauleitplanung ausgesprochen.

Ratsbegehren vor Monaten beschlossen 

Nachdem die Pläne für ein drittes Windrad bei Herrnberchtheim bei den Bürgern bekannt wurden, hatte sich im Gegensatz zu den ersten beiden Windkraftanlagen Widerstand geregt. Insbesondere die Nähe zum Ort war der Stein des Anstoßes. Der Gemeinderat Ippesheim hatte sich vor Monaten einstimmig dazu entschlossen, ein Ratsbegehren in Gang zu setzen. „Sind Sie dafür, dass die Bauleitplanverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 11 „Sondergebiet Windkraftanlage Zwieburg-Ippesheim“ und zur dritten Änderung des Flächennutzungsplanes eingestellt werden?“ lautete die Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden musste. Wer mit Ja antwortete, wollte demnach kein Windrad an diesem Standort haben, wer Nein sagte, wollte, dass die Planungen weitergehen.

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https://www.infranken.de/3766701
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3764513 Adam Straßberger, Bernhard Günther und Heinrich Lang hatten schon mit Annika Röder in der Pferdekutsche Platz genommen als die Gäule scheuten und der Pferdebesitzer die Mitfahrer bat, aus Sicherheitsgründen wieder auszusteigen. Flugs witzelte einer im Umzug über den ehemaligen Kirchweihpräsidenten: „Dem Adam sind die Gäule durchgegangen.“

Bei strahlendem Sonnenschein zog sich der traditionelle Umzug der 114. Kerm durch die Gärtnervorstadt Etwashausen und an der Kronenkreuzung endete unter Tränen die Amtszeit der bisherigen Gärtnerkönigin Clara Kreßmann. Sie gab das Zepter an Nina II. (Markert) weiter, die versprach: „In meinem Reich herrsche jederzeit, Freude und Heiterkeit.“ Die 21-Jährige macht eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Kitzinger Rathaus und in ihrer Freizeit widmete sie sich dem Handball und dem Skifahren.

„Wir haben im Rathaus nicht nur intelligente, sondern auch schöne Mitarbeiterinnen“, behauptete Oberbürgermeister Siegfried Müller. Hofrat Walter Vierrether und Kirchweihpräsident Markus Volbers dankte Clara Kreßmann für ihr Engagement und Vierrether verriet, dass sich Nina Markert schon vor ihrer Krönung bei einem Empfang bewährt habe. Dem OB war angesichts des Nachwuchses in Etwashausen nicht bange um die Zukunft der Kirchweih, auch wenn Markus Volbers mit dem bürokratischen Auflagen haderte.

Nachdem die Ausgräber die Kirchweihfässer in die Höhe gereckt hatten, flossen Bier und Bremser und Vorreiter Thomas Günther bekam einen Kurzen vom Walfisch-Wirt Uwe Semmler nach dem Ständerle auf den letzten verbliebenen Etwashäuser Wirt. „Wirtschaften und Stammtische waren für die Gärtner einst Ziele“, meinte Thomas Günther über die gute, alte Zeit. „Doch heut frag ich mich schon lange: Halten uns die Gärtner noch die Stange?“

Auf dem Motivwagen transportierte die Burschenschaft eine große und blumige Schatzkiste. Aus Gemüse und anderem Material bauten die Etwashäuser ein Riesenrad. Gleich am Zuganfang erlebte der kleine Niclas Conrad seine Premiere als Gansträger.

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https://www.infranken.de/3764513
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3764258 Zum Hauptthema Ärztehaus brauchte es einen Anschub aus der Bevölkerung. Gerhard Zapf, einem Prichsenstadter Bürger dauerte dies zu lange. Er forderte Bürgermeister Schlehr auf zum Kernthema Arztpraxis zu kommen.

Die Vorgeschichte seit 2004

Mit einem detaillierten Vortrag ab dem Jahr 2004 über die Vorgänge beim Umbau der Arztpraxis stieg Schlehr ein und zitierte aus Protokollen von Ratssitzungen und Gesprächen der Stadt seitens seines Amtsvorgängers Adolf Falkenstein mit den Ärzten. Der niedrige Mietpreis, so schien es, war ein Entgegenkommen der Kommune und ein Stück Sicherung der Grundversorgung.

Ob der niedrige Mietpreis von 523,43 Euro gerechtfertigt war, dazu gab es unterschiedliche Meinungen zwischen den beiden Parteien Ärzte und Stadt, aber auch unter der Bevölkerung. Die geschätzten Umbaumaßnahmen hätten einen Mietpreis von 7,50 Euro seitens der Ärzte (1200 Euro monatlich) erfordert. Diesen Preis wollten die niedergelassenen Ärzte aber nicht bezahlen und verglichen das Mietniveau mit Würzburg.

Viele Gespräche und Diskussionen

Nach mehreren Gesprächen und Diskussionen seitens seines Amtsvorgängers und dem angeblich geplanten Abzug der Ärzte 2011 nach Wiesentheid in das dortige Ärztehaus habe sich das Ratsgremium im Oktober 2011 auf diesen niedrigen Mietpreis eingelassen, so Schlehr. Sein Amtsvorgänger Falkenstein sah dies als ein Stück Grundversorgung. Andernorts versuche man händeringend, Ärzte mit allermöglichen Angeboten zu locken.

Da sich das Ärztehaus im Gebäude der Hospitalstiftung befindet, drohte durch den niedrigen Mietpreis eine Schmälerung des Kapitals. Die Stadt egalisierte den Unterschiedsbetrag von zirka 7000 Euro jährlich aus Steuereinnahmen. „Wenn ich von Haus zu Haus gehe und fordere von jedem Bürger zwei Euro ein, was würden sie da sagen?“ fragte Schlehr in die Runde. Falkensteins Antwort: „Auch für ein Doppelgrab in Friedhöfen müsste ein Betrag von 130 Euro gefordert werden“. Der Preis dafür liege auch weit niedriger, so seine Aussage.

Verdreifachung der Miete

Mittlerweile ist im Juni bei den Ärzten eine Änderungskündigung mit einer Verdreifachung der Miete seitens der Stadt eingegangen. Dass dies so ohne Vorankündigung im Briefkasten der beiden Ärzte landete empfand man als taktlos. Seither brodelt es zwischen den beiden Parteien. Eine Kommunikation scheint schier unmöglich, da jede Partei auf ihrem Standpunkt beharrt. In der Bürgerversammlung gestand Bürgermeister Schlehr ein: „Ich habe einen Fehler gemacht“. Vor der Änderungskündigung wäre ein Vorgespräch mehr als sinnvoll gewesen. In der Zwischenzeit, da keine Bewegung in die Angelegenheit kam, sollen die Ärzte den Umzug nach Wiesentheid geplant haben. Die Ärzte fühlten sich ausgebootet.

Seitens der Ärzte sei aber auch kein Gegenvorschlag gekommen, monierte Schlehr. Dem widersprach Schöpfel. Ein Gespräch mit Stadtrat Werner Klüber, bei dem die Ärzte sechs bis sieben Euro Mietpreis ins Gespräch brachten, hätte keinen Anklang gefunden.

Schöpfel: "Ehrlicher Makler"

Beim Mietpreis sei seitens der Stadt „Ende Gelände“ gewesen, so Schöpfel. Immer wieder seien neun Euro und kein Cent weniger vom Bürgermeister gefordert worden. Stellvertretender Bürgermeister Alfons Saugel habe in seiner Vertretungszeit alles Mögliche versucht, Bewegung in die Angelegenheit zu bringen. Bis zum Abend der Versammlung sei es ihm aber nicht gelungen, so Saugel.

Schöpfel verspürte allerdings erstmals bei den Gesprächen mit Saugel und der Geschäftsstellenleiterin Heidi Isidorzcyk, „hier sei ein ehrlicher Makler am Werk.“

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https://www.infranken.de/3764258
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3763793 Es gibt noch einen Funken Hoffnung, dass die Ärzte Eleonora Rieger und Alexander Schöpfel in Prichsenstadt bleiben. Dies zeigte sich im Verlauf der Bürgerversammlung am Freitagabend. Über 300 Bürger kamen – was zeigt, wie brisant das Thema Ärzte in Prichsenstadt war und noch immer ist.

Über lange Zeit gab es in der Versammlung Vorwürfe von beiden Seiten. Dem Beifall nach zu urteilen sind in der Bürgerschaft in beiden Lagern Unterstützer. Immer wieder wurde von Bürgern der Wunsch geäußert, die Ärzte in Prichsenstadt zu halten. Gabi Bauer äußerte sich eindringlich: „Wir brauchen unsere Ärzte, wir sind mit der Qualität sehr zufrieden“. Diese Forderung teilte eine große Zahl der Besucher in der Halle.

Spannung zwischen Bürgermeister und Arzt

Dass eine gewisse Spannung zwischen Bürgermeister Schlehr und Schöpfel herrscht, ist den Bürgern schon aufgefallen. Schöpfel forderte eine öffentliche Entschuldigung und Schlehr mahnte, den Bogen nicht zu überspannen. Der Vorschlag einer Bürgerin: „Wenn ihr beide nicht miteinander könnt, nehmt einen Vermittler.“ löste riesigen Beifall unter den Bürgern aus.

Lesen Sie auch einen Standpunkt zu diesem Thema

Am Ende der Diskussion zeigte sich ein Hoffnungsschimmer. Stadtrat Harald Rückert fragte Schöpfel direkt: „Würden Sie bei sieben Euro (Miete pro Quadratmeter, Anmerkung der Redaktion) in Prichsenstadt bleiben? Es gäbe einen neuen Gesichtspunkt.“ Alexander Schöpfel konnte nicht direkt antworten und war auch etwas überrascht. Der Zulassungsausschuss habe die Genehmigung nach Wiesentheid zu gehen erteilt, erklärte er. Dennoch: „Wir sind nicht abgeneigt“. Es müssten allerdings gewisse Details ausgehandelt werden. Mit Dr. Georg Klose, dem ehemaligen Chefarzt aus Volkach bot sich ein renommierter Arzt als Vermittler an.

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https://www.infranken.de/3763793
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3768837
  • Das vorläufige amtliche Endergebnis liegt vor
  • Die fränkischen Stimmkreisen sind ausgezählt - eine Überraschung gab es in Würzburg
  • Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur letzten Wahl gestiegen: Sie liegt bei 72,4 % . 2013 waren es noch 63,6 %
  • Von "bitterer Niederlage" bis zu ausgelassener Party: Die Reaktionen auf die Wahl in Bayern
  • Spannend wird die Koalitionsbildung in Bayern: Diese Koalitionen sind möglich

Update 9.53 Uhr: Markus Söder macht sich Sorgen um die SPD

In einem Statement am Montagmorgen auf seiner Facebookseite erklärte Markus Söder, dass er sich Sorgen um die SPD mache. Eine starke SPD sei auch immer gut für Bayern gewesen.

Update 8:41 Uhr: Muss Seehofer die Verantwortung für das Desaster übernehmen?

Horst Seehofer denkt bislang nicht daran, sich den schwarzen Peter zuschieben zu lassen. Und an Rücktritt denkt er schon gar nicht. Die Ursachen für das CSU-Fiasko bei der bayerischen Landtagswahl lägen in Berlin und München gleichermaßen, sagt er. Er müsse nun als CSU-Chef "unsere politische Familie zusammenhalten".

Experten sehen das anders: Horst Seehofer würde seiner Partei mit einem Rücktritt als Vorsitzender einen Gefallen tun, sagte der Medienwissenschaftler Martin Löffelholz von der Technischen Universität Ilmenau. "Die Wahl von Ministerpräsident Söder zum neuen Parteivorsitzenden wäre sinnvoll, um der CSU bei den Koalitionsverhandlungen und der späteren Regierungsarbeit in einer Koalition eine stärkere Position zu verschaffen."

Alle Infos zu den möglichen Konsequenzen des Wahl-Debakels in Bayern für Horst Seehofer finden Sie in unserem ausführlichen Artikel.

Update 7.31 Uhr: Barbara Stamm schafft es nicht mehr in den Landtag

Die Unterfränkin und ehemalige Landtagspräsident Barbara Stamm wird dem neu gewählten Landtag in Bayern nicht mehr angehören. Die 73 Jahre alter Frau aus Würzburg hatte keinen eigenen Stimmkreis und hätte so ein gutes CSU-Ergebnis gebraucht. So äußerte sic h Stamm im BR-Interview auch sehr deutlich und kritisierte die Strategie ihrer Partei im Wahlkampf: ""Es waren Meinungen da, dass wir uns stärker an der rechten Seite orientieren müssen. Ich habe das immer angemahnt, dass wir rechts gar nicht so viel gut machen können, wie wir in der Mitte verlieren - und der heutige Abend zeigt das ja".

Update 5.15 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis der bayerischen Landtagswahl 2018

CSU: 37,2 % (2013: 47,7 %)

Grüne: 17,5 % (2013: 8,6 %)

FreieWähler: 11,6 % (2013: 9,0 %)

SPD: 9,7 % (2013: 20,6 %)

AfD: 10,2 % (2013: -)

FDP: 5,1 % (2013: 8,6 %)

Linke: 3,2 % (2013: 2,1 %)

Sonstige: 5,4 %

Vorläufige Sitzverteilung:

CSU 85, Grüne 38, FW 25, AfD 22, SPD 22, FDP 12

Die Wahlbeteiligung war mit 72,4 Prozent hoch, deutlich höher als 2013 - damals lag sie bei 63,6 Prozent. Wahlberechtigt waren 9.473.134 Menschen, ihre Stimme abgegeben haben 6.854.593, davon gültig sind 6.789.308.

Update 00:30 Uhr: Welche Themen waren für die Wahlentscheidung entscheidend?

Die Asyl- und Flüchtlingspolitik war laut infratest dimap nur für ein Drittel aller bayerischen Wähler sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung. Wichtigere Themen waren demnach die Schul- und Bildungspolitik (52 %), die Schaffung bezahlbaren Wohnraums (51 %) und die Umwelt- und Klimapolitik (49 %).

Update 23.58 Uhr: CSU hat Zeichen der Zeit verkannt

Wer hat Schuld an der Wahlniederlage der CSU? Der Passauer Politikwissenschaftlers Heinrich Oberreuter sieht strategische und taktische Fehler der Partei. Die CSU hat die Zeichen der Zeit verkannt", sagte er am Sonntagabend im "Rundschau Magazin" des BR-Fernsehens. Volksparteien seien durch neue Lebensstile und gesellschaftliche Entwicklungen gefordert. "Das wollte man nicht hören, darauf hat man nicht reagiert", erklärte Oberreuter zur Politik der Christsozialen.

Update 23.48 Uhr: Wie haben die Franken gewählt?

Eine Sensation gab es in Würzburg (Stadt): Mit denkbaren knappen Vorsprung hat dort Patrick Friedl, Kandidat der Grünen, das Direktmandat erobert. Und wie sieht es in den anderen Stimmkreisen aus?

Ein Überblick über alle fränkischen Stimmkreise gibt es hier: 401 Bamberg-Land, 402 Bamberg-Stadt, 403 Bayreuth, 404 Coburg, 405 Forchheim, 406 Hof, 407 Kronach, Lichtenfels, 408 Wunsiedel, Kulmbach, 501 Nürnberg-Nord, 502 Nürnberg-Ost, 503 Nürnberg-Süd, 504 Nürnberg-West, 505 Ansbach-Nord, 506 Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen, 507 Erlangen-Höchstadt, 508 Erlangen-Stadt, 509 Fürth, 510 Neustadt a.d.Aisch-Bad, 511 Nürnberger Land, 512 Roth, 601 Aschaffenburg-Ost, 602 Aschaffenburg-West, 603 Bad Kissingen, 604 Haßberge, Rhön-Grabfeld, 605 Kitzingen, 606 Main-Spessart, 607 Miltenberg, 608Schweinfurt, 609 Würzburg-Land, 610 Würzburg-Stadt

Update 23.30 Uhr: Was bedeutet die Landtagswahl für Söder, Bayern und ganz Deutschland?

Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, doch schon stellt sich die Frage: Was bedeutet die Wahl für die Zukunft? Und wer sind die Gewinner und Verlierer? Machen Sie mit bei unserer Umfrage!

Update 23.17 Uhr: Der Kampf um die Direktmandate

In einigen Stimmkreisen ist es bis zuletzt knapp: So musste Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Landtagswahl im Stimmkreis Erlangen-Stadt bangen - verteidigte dann aber doch sein Direktmandat: 32,5 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag für Herrmann. Das waren 7,7 Punkte weniger als bei der Wahl 2013. Hubert Aiwanger, Spitzenkandidat der Freien Wähler, verpasste derweil sein Direktmandat.

Update 22.25 Uhr: Debakel für SPD - Jusos fordern Austritt aus Großer Koalition

Bedeutet das historische Desaster für die SPD in der bayerischen Landtagswahl auch das Aus für die Große Koalition in Berlin? So sieht es zumindest die Jugend der SPD: "Die ständigen Querelen in der Großen Koalition in Berlin haben verhindert, dass es im Wahlkampf um Sachthemen gehen konnte. Die Koalition mit CDU/CSU war ein Fehler und dies bewahrheitet sich nun in aller Härte für uns an diesem Wahlabend. Diese Koalition zu beenden, ist der einzig logische Schluss. Nur so können wir uns voll und ganz auf die Aufarbeitung der Ergebnisse und den Erneuerungsprozess konzentrieren. Abstruse Personaldebatten und Querschüsse helfen uns nicht weiter." - äußert sich die Juso-Landesvorsitzende Stefanie Krammer zum Wahlergebnis der Bayern-SPD.

Update 21.52 Uhr: Wahl in Bayern schadet auch der Berliner Koalition

Mit dem Ende der CSU-Alleinregierung in Bayern wird die schwarz-rote Koalition im Bund voraussichtlich noch weniger eigene Stimmen im Bundesrat haben als bisher. In der Länderkammer - neben dem Bundestag die zweite gesetzgeberische Instanz in Deutschland - verfügt das Regierungslager von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zwar bereits jetzt schon über keine eigene Mehrheit. Doch wird der Anteil für die Berliner Koalition nun noch weiter zurückgehen: von 22 auf 16 Stimmen.

Update 20.49 Uhr: Neueste Hochrechnung - CSU gewinnt, FDP bangt

CSU: 37,3 % (2013: 47,7 %)

Grüne: 17,8 % (2013: 8,6 %)

Freie Wähler: 11,5 % (2013: 9,0 %)

SPD: 9,6 % (2013: 20,6 %)

AfD: 10,6 % (2013: -)

FDP: 5,0 % (2013: 8,6 %)

Linke: 3,0 % (2013: 2,1 %)

Sonstige: 5,2 %

Update 20.26 Uhr: Was wäre, wenn... So ist das Wahlergebnis bei der U18-Wahl

Über die Sitzverteilung im bayerischen Landtag konnten sie nicht mitbestimmen. Doch die Ergebnisse sind trotzdem aufschlussreich: So wäre das Ergebnis, wenn nur Menschen unter 18 Jahren hätten wählen dürfen:

CSU: 24,19 %

Grüne: 23,28 %

SPD: 11,42 %

AfD: 8,27 %

FDP: 6,12 %

FW: 5,43 %

Linke: 4,29 %

Update 20.23 Uhr: Wahlparty und Euphorie bei den Grünen

Die Grünen sind die großen Gewinner in Bayern - die Partei wird zweitstärkste Kraft in Bayern. So erlebten und feiern die Grünen ihren Erfolg.

Update 20.08 Uhr: Von Debakel bis zu historischem Erfolg - die Reaktionen der Politiker

Für die FDP wird es eng. Für CSU und SPD hagelt es eine bittere Niederlage. Feiern können die Grünen und die AfD, die aber mit mehr Zustimmung gerechnet hatte. Wie reagieren die Parteien auf die Wahl in Bayern? Hier gibt es die Reaktionen.

Update 20.02 Uhr: Neuste Hochrechnung Ergebnis der CSU steigt

Nach den neusten Zahlen von infratest dimap hat die CSU nun immerhin 37,3 % der Stimmen geholt. Die Ergebnisse im Überblick:

CSU: 37,3 % (2013: 47,7 %)

Grüne: 17,8 % (2013: 8,6 %)

Freie Wähler: 11,6 % (2013: 9,0 %)

SPD: 9,5 % (2013: 20,6 %)

AfD: 10,7 % (2013: -)

FDP: 5,0 % (2013: 8,6 %)

Linke: 2,9 % (2013: 2,1 %)

Sonstige: 5,2 %

Update 20 Uhr: CSU-Chef Seehofer bevorzugt Koalition mit Freien Wählern

Wie geht es nun weiter in Bayern? CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer bevorzugt eine Koalition mit den Freien Wählern. Man sollte mit allen demokratischen Kräften reden. Auch meine Priorität wäre eine Koalition mit den Freien Wählern, wenn sie denn möglich ist", sagte Seehofer am Sonntagabend im BR. Zuvor hatte bereits Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärt, seine klare Priorität sei ein "bürgerliches Bündnis".

Update 19.48 Uhr: Reaktionen aus Bad Kissingen - "Mir bleibt die Spucke weg"

Auch im Stimmkreis Bad Kissingen sind die ersten Ergebnisse da. Die CSU liegt hier deutlich vorne. Freia Lippold-Eggen, Direktkandidatin der AfD in Bad Kissingen, gibt sich enttäuscht: "Mir bleibt die Spucke weg. Ich habe mit dem doppelten Prozentsatz gerechnet", sagte sie nach der Wahl. Für das "enttäuschende Ergebnis" macht sie auch die Medien verantwortlich: "Das war die Diffamierung durch die Presse. Die Leute haben Angst, uns zu wählen."

Update 19.41 Uhr: Wie haben die Franken gewählt? So sieht es in den Stimmkreisen Bamberg-Stadt und Land aus

Neben den Ergebnissen in Gesamtbayern sind auch die lokalen Ergebnisse sehr interessant. So sieht es zur Zeit in den Stimmkreisen Bamberg Stadt undBamberg Land aus.

Update 19.38 Uhr: Wie geht es nach der Wahl weiter? Welche Koalitionen sind möglich?

Die CSU kann nicht alleine regieren - trotzdem sieht Markus Söder einen klaren Regierungsauftrag der Wähler. Doch welche Koalitionen sind möglich? Für eine Koalition mit nur zwei Parteien kommen realistischerweise nur zwei Koalitionspartner in Frage: Die Freien Wähler und die Grünen. Doch wie realistisch ist das? Hier gibt es den Überblick über die möglichen Koalitionen im bayerischen Landtag.

Update 19.33 Uhr: Was wird aus Seehofer

Viele sehen das schlechte Abschneiden der CSu auch als klares Zeichen gegen CSU-Chef Hort Seehofer. Dass dieser freiwillig das Feld räumen wird, gilt aber als unwahrscheinlich: Aus Sicht der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch wird CSU-Chef Horst Seehofer nach dem Absturz seiner Partei bei der Landtagswahl nicht freiwillig zurücktreten. "Ob er es durchhalten wird, hängt natürlich vom Druck aus der CSU in Bayern ab", sagte sie am Sonntagabend.

Update 19.15 Uhr: Neueste Reaktionen zu den Hochrechnungen

Direkt nach der Wahl ist die Wahrnehmung der Ergebnisse naturgemäß unterschiedlich: Während Söder einen klaren Regierungsauftrag für seine CSU sieht, identifizieren die Grünen den Wunsch der Wähler auf Veränderungen. Den sieht auch die AfD - Alice Weidel nimmt das Ergebnis gleich als Anlass, Neuwahlen im Bund zu fordern.

Update 19 Uhr: Wer ist Schuld am schlechten Abschneiden von CSU und SPD?

Die CSU und die SPD verlieren deutlich - aber warum? Wahlforscher sind sich einig: Der Unionsstreit und der Ärger um die Asylpolitik haben den beiden Volksparteien geschadet. So seien 81 Prozent der Wähler der Meinung, der Konflikt der letzten Monate vor allem um die Asylpolitik habe der Partei von Ministerpräsident Markus Söder geschadet, wie aus einer ersten Analyse der Forschungsgruppe Wahlen vom Sonntag hervorgeht.

Update 18.51 Uhr: Erste Erkenntnisse über Erststimmen - Debakel im Stimmkreis Forchheim

In den einigen Stimmkreisen gibt es bereits Erkenntnisse über die Wahlergebnisse. Dabei zeigen sich teils deutliche Unterschiede zu den Ergebnissen in Gesamtbayern: Im Stimmkreis Forchheim liegt beispielsweise Atila Karabag von der SPD bei nur 3,58 % der Erststimmen - und damit noch einmal deutlich unter dem Ergebnis der SPD in Bayern.

Update 18.31 Uhr: Meuthen und Gauland sehen "grandiosen Erfolg" der AfD

AfD-Chef Jörg Meuthen hat das Abschneiden seiner Partei bei der Landtagswahl in Bayern als "grandiosen Erfolg" bezeichnet. "Ich denke, dass wir mit diesem Ergebnis die deutlichsten Zuwächse aller Parteien haben", sagte er am Sonntag nach den Prognosen von ARD und ZDF. Auch AfD-Chef Alexander Gauland hat sich zufrieden mit dem Wahlergebnis seiner Partei in Bayern gezeigt. Mit den Freien Wählern gebe es aber in Bayern eine starke konservative Konkurrenz, machte Gauland am Sonntagabend mit Blick auf die ARD-Prognose deutlich.

Update 18.25 Uhr: Markus Söder äußert sich zum Wahlergebnis

Ministerpräsident Markus Söder gibt sich trotz des katastrophalen Abschneidens der CSU entspannt. Man habe einen klaren Regierungsauftrag. Die Gründe für die Wahlschlappe müsse analysieren und das Ergebnis müsse man mit Demut annehmen.

Update 18.20 Uhr: Erste Reaktionen der Gewinner und Verlierer

CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer hat das Wahlergebnis seiner Partei als "schlecht" bezeichnet. "Wir sind damit nicht zufrieden", sagte er nach Bekanntgabe der ersten Prognose am Sonntagabend im BR.

Zufrieden sind hingegen die Grünen: Die Grünen-Bundestagsabgeordnete und langjährige Parteivorsitzende Claudia Roth hat sich zufrieden über den Ausgang der Wahl in Bayern gezeigt. Man habe alle drei Wahlziele erreicht: ein zweistellige Ergebnis zu erlangen, zweitstärkste Kraft zu werden und die absolute Mehrheit der CSU zu verhindern, sagte Roth am Sonntagabend nach der Prognose in der ARD. Die Bayern hätten für einen Politikwechsel gestimmt.

Update 18.15 Uhr: Die CSU verliert die absolute Mehrheit - wie geht es jetzt weiter?

In Zukunft kann die CSU nicht mehr alleine regieren: Die Partei um Ministerpräsident Markus Söder verliert dramatisch: Nach aktuellen Hochrechnungen kommt die CSU auf 35,5 Prozent. Die SPD bricht ein und wird mit einem historisch schlechten Landesergebnis nur fünftstärkste Kraft.

Die CSU würde nach der ARD-Prognose 79 Sitze im neuen bayerischen Landtag bekommen. Die Grünen erhalten 40 Mandate. Die AfD liegt bei 24 Mandaten, die SPD bekommt 21 Sitze, die Freien Wähler 25. Die CSU könnte mit den Grünen oder den Freien Wählern koalieren. Die Wahlbeteiligung liegt demnach bei 72,5 Prozent.

Update 18.10 Uhr: Grüne und AfD sind Gewinner der Wahl

Im Vergleich zur Landtagswahl 2013 sind die AfD und die Grünen die großen Gewinner. Laut erster Prognose gewinnen die Grünen 9,9 %, die AfD sogar 11 %. Die großen Verlierer sind die beiden großen Volksparteien: Während die SPD 10,6 % verliert, sind es bei der CSU sogar 12,2 %.

Die Freien Wähler gewinnen 2,5 %, die FDP 1,7 % und die Linke 1,4 %.

Update 18 Uhr: Prognose und Hochrechnung um 18 Uhr - so hat Bayern gewählt

Um 18 Uhr haben die Wahllokale in ganz Bayern geschlossen. Die Experten veröffentlichen nun ihre Prognosen - diese werden nun ständig aktualisiert und hochgerechnet. So sind die aktuellen Ergebnisse der Landtagswahl 2018:

CSU: 35,5% (2013: 47,7 %)

Grüne: 18,5% (2013: 8,6 %)

FreieWähler: 11,5% (2013: 9,0 %)

SPD: 10 % (2013: 20,6 %)

AfD: 11% (2013: -)

FDP: 5 % (2013: 8,6 %)

Linke: 3,5 % (2013: 2,1 %)

Sonstige: 5 %

Update 17.45 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung - viele unentschlossene Wähler machen Prognose schwierig

Aus vielen Stimmkreisen wird von einer hohen Wahlbeteiligung berichtet. Völlig offen ist dadurch, wie viele Parteien künftig im Landtag vertreten sein werden - es könnten den Umfragen zufolge bis zu sieben sein.

Die AfD ist wohl sicher drin, bangen müssen dagegen FDP und Linke - wobei die FDP in jüngsten Umfragen meist knapp über der Fünf-Prozent-Hürde lag und die Linke meist knapp darunter.

Allerdings haben vergangene Wahlen gezeigt, dass Umfragen heutzutage nur eine begrenzte Aussagekraft darüber haben, wie die Wahl tatsächlich ausgeht. Ein Grund ist, dass viele Wahlberechtigte bis zum Schluss unentschlossen sind, ob sie überhaupt zur Wahl gehen und wen sie dann wählen werden.

Update, 14.10.2018 17 Uhr: CSU Schuld an schlechten Umfragewerten der CDU?

Die Landtagswahl in Bayern ist noch nicht vorbei, da erhebt der hessische Ministerpräsident und CDU-Vize Volker Bouffier schwere Vorwürfe an die Schwester-Partei: "Die CSU war leider in den letzten Monaten für das Ansehen der Union insgesamt nicht besonders hilfreich", sagte der hessische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". In Hessen wird am 28. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Umfragen zufolge wird es nicht für eine Fortsetzung der schwarz-grünen Landesregierung reichen.

Update, 14.10.2018 16.00 Uhr: Gute Wahlbeteiligung, hoher Anteil an Briefwählern

In Bayern hat am Sonntagmorgen die Landtagswahl begonnen. Seit Punkt 8.00 Uhr sind landesweit die Wahllokale geöffnet. Rund 9,5 Millionen Bürger, darunter 600 000 Erstwähler, sind aufgerufen, einen neuen Landtag für die nächsten fünf Jahre zu wählen. In München lag die Wahlbeteiligung nach Angaben der Stadt um 10.00 Uhr bei 35 Prozent - einschließlich der Briefwähler. Bei der Landtagswahl 2013 hatte die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt etwas darunter gelegen, bei 33,3 Prozent mit Briefwählern.

In Nürnberg wurde die Wahlbeteiligung inklusive der Briefwähler bis 10.00 Uhr mit 10,9 Prozent angegeben (2013: 8,6 Prozent). Dort gab vor rund zwei Dutzend Kameras auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Vormittag seine Stimmen ab. Vielerorts wurde von einer erhöhten Nutzung der Briefwahl berichtet.

Update, 14.10.2018 12.00 Uhr: Bei CSU-Wahlschlappe: Bleibt Söder Ministerpräsident?

"Für das Ergebnis übernehme ich die Verantwortung." So oder ähnlich wird es heute Abend in den Politiker-Interviews zu hören sein, falls das Ergebnis bei der Landtagswahl nicht wie gewünscht ausgefallen ist. Und genau das könnte auf die CSU zutreffen, die laut Prognosen weit von der erhofften absoluten Mehrheit entfernt liegt.

Es stellt sich also die Frage nach möglichen personellen Konsequenzen bei der CSU. Was passiert mit Markus Söder? Bleibt er Ministerpräsident? In diesem Zusammenhang sei an die Landtagswahl vor zehn Jahren erinnert. Damals traten Parteichef Huber und Ministerpräsident Beckstein im Nachgang zurück - das CSU-Ergebnis damals: 40 Prozent der Stimmen.

Update, 13.10.2018: Politikwissenschaftler: "Seehofer hat nur eine Chance, die Wahl unbeschadet zu überstehen"

Mit der Landtagswahl dürfte Bayern vor einer politischen Zäsur stehen. Laut allen Umfragen muss die CSU mit dem Verlust ihrer absoluten Mehrheit rechnen.

Aus Sicht des Berliner Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer hätte ein Einbruch der CSU vor allem Konsequenzen für Parteichef Horst Seehofer. "Seehofer hat nur eine Chance, die Wahl unbeschadet zu überstehen, wenn die CSU deutlich besser abschneiden würde als es die momentanen Umfragen nahelegen, sagte er dem "Handelsblatt". Die Partei habe sich zunehmend von ihrem Vorsitzenden entfremdet und werde die Schuld für eine Niederlage bei ihm suchen. Allerdings rechne er nicht damit, dass Seehofer das Feld kampflos räumen werde.

Update, 13.10.2018: Diese 7 Parteien haben Chancen auf den Einzug in den Landtag: die Ausgangslage vor der Wahl

Für sieben Parteien besteht die Chance auf einen Einzug ins Maximilianeum, sagen Wahlforscher: Während sich die CSU damit abfinden muss, dass die absolute Mehrheit Geschichte ist, stehen die Grünen als möglicherweise zweitstärkste Kraft vor einem historischen Erfolg. Die SPD dagegen muss sich auf das schlechteste Ergebnis seit 70 Jahren einstellen. Freie Wähler und AfD sind Umfragen zufolge sicher im neuen Landtag vertreten; für FDP und Linke wird es knapp. Zum ausführlicheren Blick auf die Lage der Parteien geht es hier.

Update, 12.10.2018: Diese Bamberger Kandidaten kommen wohl in den Landtag

Als sicher gelten dürfte der Einzug der Direktkandidaten der CSU. So sind Melanie Humlund Holger Dremel wohl gesetzt für Abgeordnetenplätze. Dremel ist der Nachfolger von Heinrich Rudrof im Stimmkreis Bamberg-Land, Melanie Huml tritt in Bamberg-Stadt an.

Daneben dürften es vor allem Kandidatenüber die Bezirkslisten in den Landtag nach München schaffen. Ursula Sowa verpasste 2013 als Listen-Zweite in Oberfranken den Einzug ins Maximilianeum, in diesem Jahr steht sie aber auf Platz 1. Dieser ist dank der Regelung zu Erst- und Zweitstimmen in Bayern nicht gesichert, die Wahrscheinlichkeit ist aber dank der guten Umfragewerte der Grünen und durch den guten Startplatz auf der Liste recht hoch, dass Ursula Sowa in den Landtag einzieht.

Die SPD hatte es schon immer schwer, dieses Mal wird es dank des Umfragetiefs nicht besser werden. Zuletzt zogen vor 15 Jahren Kandidaten aus Bamberg in den Landtag ein. Auch für Freie Wähler und AfD wird es knapp: Die Bamberger Kandidaten sind nicht auf den ersten Plätzen zu finden - da müssten die Parteien in Oberfranken schon starke Ergebnisse einfahren, um Abgeordnete nach München zu entsenden. Für FDP und Linke wird eher interessant, ob die Parteien überhaupt die Fünfprozenthürde überspringen.Paul Lehmann (Linke) steht auf Platz 1 der Oberfranken-Liste. Somit sind seine Chancen vorhanden, aber selbst, wenn die Linke über die Fünfprozenthürde kommt, wird es schwer für ihn, einen Sitz zu ergattern.

Update vom 12.10.2018: Parteibasis wendet sich gegen Seehofer

Droht nach der bayerischen Landtagswahl der große politische Schlagabtausch in der CSU? Die Partei scheint sich uneinig in der Causa Horst Seehofer zu sein. Im Fall des CSU-Vorsitzenden, gehen die Meinungen auseinander. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist.

Update vom 12.10.2018: Kurz vor dem Wahlsonntag - so stehen die Parteien in den Umfragen

Mit Großkundgebungen von CSU und SPD neigt sich der Landtagswahlkampf in Bayern dem Ende entgegen. Beide Parteien sind kurz vor der Wahl am Sonntag in denkbar schwierigen Positionen. Laut Umfragen müssen sowohl die Christsozialen als auch die Sozialdemokraten mit schweren Verlusten rechnen.

Während bei der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit längst zähneknirschend als unvermeidlich angesehen wird, geht es für beide Parteien im Grunde nur noch um die Höhe der Verluste. In Umfragen lag die CSU zuletzt bei Werten zwischen 33 und 35 Prozent, die SPD gar nur noch bei um die 11 Prozent.

FDP und Linke bangen um Einzug in den Landtag

Einem am Donnerstagabend veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" zufolge kommen die Christsozialen derzeit auf 34 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Zweitstärkste Kraft bleiben die Grünen mit 19 Prozent - ein Plus von einem Prozentpunkt verglichen mit der vorherigen ZDF-Umfrage. Dahinter liegen jeweils unverändert die SPD mit 12 Prozent, die Freien Wähler mit 10 Prozent und die AfD mit ebenfalls 10 Prozent. Die FDP erreicht nach dem neuen "Politbarometer" 5,5 Prozent, die Linke liegt bei 4 Prozent (minus 0,5 Punkte). Beide müssen um den Einzug ins Landesparlament bangen.

Die in Bayern bislang allein regierende CSU lag auch in anderen Umfragen zuletzt zwischen 33 und 35 Prozent. Sie wird sich also wohl einen Koalitionspartner suchen müssen. Das stabilste Bündnis wäre eines mit den Grünen, aber auch andere Konstellationen sind möglich.

Bei der Landtagswahl 2013 war die CSU auf noch auf 47,7 Prozent der Stimmen gekommen, die SPD landete bei 20,6 Prozent, die Freien Wähler holten 9,0 Prozent und die Grünen 8,6 Prozent.

Update vom 11.10.2018: Zuschauer konfrontiert Söder in BR-Wahlarena mit Seehofer-Zitat

Am Mittwochabend stellte sich Markus Söder im Bayerischen Rundfunk im Rahmen der BR-Wahlarena ein letztes Mal vor der Wahl am Sonntag den Fragen der Zuschauer. Nach knapp einer Stunde der Sendung konfrontierte ein Zuschauer im Studio den amtierenden Ministerpräsidenten mit der Aussage Horst Seehofers "Migration ist die Mutter aller Probleme". Der Mann wies darauf hin, dass der Satz von der CSU-Spitze und nicht direkt von Markus Söder getätigt wurde, nannte die Aussage jedoch "ganz schön unverschämt".

Söder schaltete nach dem Vorwurf, mit welchem Recht er dies behaupten könne, sofort auf Verteidigung und erinnerte bestimmt daran, dass er den Satz nicht getätigt habe. Auf den erneuten Vorwurf des Zuschauers, dass Söder jedoch auch nicht dagegen protestiert habe, entgegnete Söder: Er müsse "nicht bei jedem Satz, den jeder sagt, protestieren." Im weiteren Verlauf fragten der Zuschauer und auch Moderatorin Ursula Heller mehrmals hartnäckig nach der Position Söders zur Aussage von Horst Seehofer. "Die Migration per se ist kein Problem", antwortete Söder und ergänzte erneut, dass er diesen Satz so nicht gesagt hat.

Die einseitige Ansicht von Seehofers Statement, die der Zuschauer im Folgenden nochmals zusammenfasste, wimmelte Söder mit den Worten "Sie sehen das zu negativ" ab. Unter Erwähnung der hohen Summen, die der Freistaat Bayern jedes Jahr in die Migration und Integration investiere, schloss Söder mit der Aussage, dass Bayern "das mit Abstand integrationsfreudigste Land in Deutschland" sei.

Update vom 11.10.2018: Neue Umfragewerte: CSU sinkt weiter - Grüne mit Rekordwert

Drei Tage vor den Landtagswahlen in Bayern zeigen die aktuellen Umfragen, dass der Negativ-Trend der CSU weiter anhält. Momentan läge die bis dato alleinregierende CSU nur noch bei 32,9 Prozent. Die Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für die Augsburger Allgemeine und Spiegel Online ergab außerdem einen Rekordwert für die Grünen. Demnach stünde die Partei aktuell mit 18,5 Prozent auf dem zweiten Rang. Drittplatzierter wäre die AfD mit 12,8 Prozent, was den erstmaligen Einzug in den Landtag bedeuten würde.

Die SPD dagegen würde sich mit 11 Prozent nur noch auf dem vierten Platz wiederfinden. Die Freien Wähler mit 9,8 Prozent, sowie die FDP mit 5,9 Prozent würden aktuell auch in den bayerischen Landtag einziehen. Die Linke bliebe mit 3,9 Prozent außen vor.

Somit ergäben sich zwei mögliche Koalitionen: Ein Zweierbündnis aus CSU und Grünen würde genauso für eine Mehrheit im Landtag reichen wie das Dreierbündnis aus CSU, Freien Wählern und FDP. Grünen-Chef Robert Habeck halte laut dpa eine schwarz-grüne Koalition grundsätzlich für denkbar, allerdings nur unter den richtigen Bedingungen. Besonders eine liberale und proeuropäische Politik sowie die Situation an den Grenzen seien hier von Bedeutung für mögliche Koalitionsverhandlungen.

Update 10.10.2018: Zugezogenen können für CSU zum Problem werden

Vor der anstehenden Landtagswahl steht die CSU um ihren Ministerpräsidenten Markus Söder mit dem Rücken zur Wand. Die seit Monaten sinkenden Umfrageergebnisse lassen auf keinen großen Erfolg hoffen. Ein Grund dafür könnten nach Bayern gezogene Wähler sein. Ein Experte erklärt jetzt im Interview, warum genau das problematisch für die CSU ist.

  • Landtagswahl Bayern: So haben die Franken 2013 abgestimmt

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https://www.infranken.de/3768582
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3768484 Bei jeder Durchschnittsfamilie passen die wichtigsten Dokumente in einen Ordner. "Bei Singles erst recht", sagt Elke Fischer. Die gelernte Bankfachwirtin aus Steinberg (Kreis Kronach) berät Menschen, die ihre Dinge regeln wollen - und auch in schwierigen Lebensphasen beispielsweise nach einem Todesfall. Sie gibt auch Seminare zum Thema Vorsorgeordner. Mehr Infos auf www.lebensphasen-gestalten.de.

Zur Vorsorge gehören für Fischer mehr als nur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung. "Zum Beispiel die Krankenkassennummer der Kinder - wenn Papa dringend was ausfüllen muss und Mama die Krankenkassenkärtchen in der Geldbörse hat -, dann findet er die Daten in diesem Ordner. Es ist die mobile Auskunftei einer Familie."

Wer seine Unterlagen ordnet, hilft den Angehörigen - egal ob das Eltern und Geschwister sind oder der Partner und die eigenen Kinder: Fischer rät, die Dokumente zusammenzustellen und sie dann auch mit den Lieben durchzusprechen. So dass im Ernstfall nicht nur derjenige, der den Papierkram verwaltet, alles findet.

Für Fischer gehört der Vorsorgeordner zum Familienmanagement. "In Notfällen hat man den Kopf nicht frei. Wenn aber zum Beispiel der Rettungsdienst fragt, was los ist, muss man nicht lange überlegen: Auch die Krankengeschichte und Medikamentenliste finden sich dort." Elke Fischer hat hier eine kleine Checkliste für die allerwichtigsten Unterlagen zusammengestellt.

Die wichtigsten Dokumente auf einen Blick

• Ausweisdokumente

• Stammbuch und/oder Urkunden (Geburts-/Abstammungsurkunde, Heirats-/Eheurkunde, Sterbeurkunde)

• Steuer-ID aller Familienmitglieder

• Führerschein und sonst. Berechtigungen (Fischereischein, Waffenschein, Lizenzen)

• Gesundheitsdokumente (Gesundheitskarte, Medikamentenliste, Impfpass, Allergiepass, Röntgenpass, Vor-/Nachsorgepässe etc.)

• Zeugnisse

• Vorsorgevollmacht

• Betreuungsverfügung

• Patientenverfügung

• Ehe-/Erbvertrag

• Testament

• Bestattungsvorsorge(vertrag)

• Arbeitsvertrag und Gehaltszettel (wichtige Daten zusammengefasst!)

• Steuerbescheid

• Sozialversicherungsausweis

• Renteninformation oder Rentenbescheid

• Mietvertrag und Nebenkostenabrechnung

• Versorgerverträge (Strom, Gas, Wasser/Abwasser etc.)

• Dienstleister und Wartungsverträge

• Telefon-, Handy-, Internetverträge (inkl. Kabelfernsehen)

• Mitgliedschaften und Abos

• Bank- und Versicherungsübersicht inkl. Verträge und Policen (Original!)

• Aussagekräftige Unterlagen zu Ihrer Immobilie (z. B. Grundbuchauszug, Pläne, Fotos, Gutachten)

Familien-/Situationsabhängig

• Kindergeldbescheid(e)

• Krankengeldbescheid

• Arbeitslosengeldbescheid

• Pflegeeinstufung

• Aufenthaltsgenehmigung

• Arbeitserlaubnis

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https://www.infranken.de/3768484
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767847 Ein "heller Fleck" im Main beschäftigte Feuerwehren, Rettungssanitäter und die Polizei im Landkreis Lichtenfels. Eine Leichenbergung durch die Rettungskräfte erfolgte am heutigen Sonntag in Altenkunstadt.

Spaziergänger auf der Mainbrücke hatten in den Morgenstunden einen hellen Fleck im Wasser gesehen und Mitbürger gebeten, die Polizei und Rettungskräfte zu alarmieren. Die Stützpunktwehr von Burgkunstadt rückte daraufhin aus. Sie fuhren dem Main mit einem Boot, um den "hellen Fleck" genauer zu begutachten.

Nur noch Tod festgestellt

Die Befürchtungen der Feuerwehrmänner bestätigten sich: Es lag ein Mann aus Altenkunstadt in dem Gewässer, der offensichtlich ertrunken war. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann wenige Stunden im Wasser lag.

Neben mehreren Feuerwehren sowie dem Notarzt waren auch die Rettungssanitäter an der Bergungsstelle. Sie konnten jedoch nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Staatsanwaltschaft, die Kriminalpolizei und die Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels waren umgehend zur Stelle und nahmen die Ermittlungen auf. Aktuell ermittelt die Kriminalpolizei Coburg.

Lesen Sie auch: Mit Elektrogeschäft nicht zufrieden - Kunde greift Angestellten mit Holzknüppel an

Diese versucht die Todesursache zu identifizieren. Laut Information der Pressestelle gehen die Ermittler nicht davon aus, dass andere Personen an dem Geschehen beteiligt waren. Weitere Informationen konnte die Polizei wegen des laufenden Verfahrens nicht mitteilen.

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https://www.infranken.de/3767847
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3768045 Bei der finanziellen Abrechnung der mit einem Millionenaufwand sanierten Trinkwasserversorgung in Sonnefeld (Landkreis Coburg) bleibt es bei der im vergangenen Jahr vom Gemeinderat beschlossenen Regelung: 85 Prozent der Kosten werden über einmalige (aber in Raten zahlbare) Beiträge abgerechnet, 15 Prozent zahlen die Sonnefelder über die Trinkwassergebühren.

Durchgefallen ist damit der Vorschlag einer Bürgerinitiative, die mit Hilfe eines bekannte Münchner Rechtsanwaltsbüros den Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hatte: Sie sprach sich für eine Verteilung von 40 Prozent über Beiträge und 60 Prozent über die Trinkwassergebühren aus. Bei der Abstimmung, die am Sonntag zeitgleich mit der bayerischen Landtagswahl stattfand, entfielen 53,71 Prozent der abgegeben Stimmen auf die vom Gemeinderat beschlossene Kostenverteilung.

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https://www.infranken.de/3768045
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767881 Unter den Politikern, die den Wiedereinzug in den Landtag verpasst haben, findet sich eine große CSU-Persönlichkeit: Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Sie wird damit zum Symbol der Zäsur in Bayern.:

Sie zählte zu den beliebtesten Politikerinnen Bayerns - wird dem neuen Landtag allerdings nicht mehr angehören. Die Würzburgerin Barbara Stamm war bereits vor dem Wahlabend am Sonntag unsicher, ob es für ihre politische Zukunft reichen würde. Die 73-Jährige hatte nämlich keinen eigenen Stimmkreis und war somit auf ein gutes CSU-Ergebnis angewiesen.

Barbara Stamm nicht mehr für die CSU im Maximilianeum

Einige Stunden nach den ersten Prognosen war es dann fix: Die CSU verliert im Maximilianeum nicht nur eine ihrer beliebtesten und erfahrendsten Politikerinnen und eine wichtige sozialpolitische Stimme. Das politische Schicksal der bisherigen Landtagspräsidentin Barbara Stamm steht auch sinnbildlich für die Zeitenwende in der Landespolitik.

Dadurch, dass Barbara Stamm keinen eigenen Stimmkreis hatte, kandidierte die 73-Jährige nur auf der unterfränkischen CSU-Liste. Nach dem vorläufigen Endergebnis haben letzlich nur 85 direkt gewählte CSU-Politiker einen Sitz im neuen bayerischen Landtag bekommen. Kein einziger Politiker der CSU schaffte es über eine Wahlkreis-Liste ins Maximilianeum. Somit verpasste auch die Unterfränkin Barbara Stamm durch das schlechte Abschneiden der CSU den Wiedereinzug.

Nach 42 Jahren im bayerischen Landtag ist jetzt also Schluss für "Zweitstimmen-Königin" Barbara Stamm aus Würzburg. Darüber war sie sich im vorhinein zwar bewusst, eine weitere Legislaturperiode hätte die Unterfränkin aber dennoch gereizt. "Ein Parlament nach außen darzustellen, das eines Parlaments würdig ist. Das hätte ich gerne nochmal angenommen", sagte die 73-Jährige am Wahlabend in einem Interview mit dem BR.

CSU sollte wieder auf Themenbandbreite setzen

Im weiteren Verlauf kritisiert die Würzburgerin, dass sich die CSU zuletzt viel zu sehr auf das Thema Asylpolitik gestürzt habe. Die CSU als Volkspartei habe dadurch in der öffentlichen Wahrnehmung die thematische Bandbreite eingebüßt, die sie eigentlich ausmache. "Es waren Meinungen da, dass wir uns stärker an der rechten Seite orientieren müssen. Ich habe das immer angemahnt, dass wir rechts gar nicht so viel gut machen können, wie wir in der Mitte verlieren - und der heutige Abend zeigt das ja", kritisiert die ehemalige Landtagspräsidentin.

Die AfD-Auftritte in "ihrem Landtag" wird Stamm nun nur noch als normale Bürgerin erleben, nicht mehr als Landtagspräsidentin. In diesem Amt hätten sich Stamm auch durchaus Vertreter anderer Parteien weiterhin im Landtag gewünscht. Denn durch den Einzug der AfD dürfte sich der Umgangston im Maximilianeum deutlich verschärfen. Für Stamm ist daher klar, dass das Landtagspräsidium viel strenger als bislang auf die Einhaltung der Geschäftsordnung achten muss.

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https://www.infranken.de/3767881
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767337 Die fränkischen Stimmkreise sind ausgezählt. Die größte Überraschung gab es sicherlich in Würzburg (Stadt): Dort gewann der grüne Kandidat Patrick Friedl in einem Fotofinish das Direktkandidat vor seinem Konkurrenten Oliver Jörg von der CSU gewonnen. Alle Infos zur Landtagswahl in Bayern gibt es im Ticker.

Ein Überblick über alle fränkischen Stimmkreise gibt es hier:

401 Bamberg-Land

402 Bamberg-Stadt

403 Bayreuth

404 Coburg

405 Forchheim

406 Hof

407 Kronach, Lichtenfels

408 Wunsiedel, Kulmbach

501 Nürnberg-Nord

502 Nürnberg-Ost

503 Nürnberg-Süd

504 Nürnberg-West

505 Ansbach-Nord

506 Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen

507 Erlangen-Höchstadt

508 Erlangen-Stadt

509 Fürth

510 Neustadt a.d.Aisch-Bad

511 Nürnberger Land

512 Roth

601 Aschaffenburg-Ost

602 Aschaffenburg-West

603 Bad Kissingen

604 Haßberge, Rhön-Grabfeld

605 Kitzingen

606 Main-Spessart

607 Miltenberg

608Schweinfurt

609 Würzburg-Land

610 Würzburg-Stadt

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https://www.infranken.de/3767337
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767681 Drei Menschen haben am Sonntagnachmittag bei einem Flugunfall ihr Leben verloren. Sie mussten sterben, weil sie ein Flugzeug auf der Wasserkuppe (Rhön) erfasste. Das Kind (etwa neun bis zehn Jahre alt) und die Frauen seien sofort tot gewesen, sagte die Polizei.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Die Maschine vom Typ Cessna traf nach Angaben einer Polizeisprecherin die Landebahn nicht richtig und wollte deswegen noch einmal durchstarten. Sie bekam jedoch keinen richtigen Auftrieb mehr, durchbrach einen Schranke und erfasste die Gruppe, die am Rande des Flugplatzes stand.Die Maschine stammt aus dem Raum Ludwigshafen/Mannheim und habe einen Ausflug zur Wasserkuppe unternommen.

Eine getötete Frau wurde identifiziert

Eine der beiden getöteten Erwachsenen wurde identifiziert, weil bei der Frau der Ausweis gefunden wurde. Laut des Passes wurde sie im Jahr 1978 geboren.

Fünf Menschen wurden bei dem Flugunfall auf der Wasserkuppe verletzt. Dabei handelt es sich um vier Insassen des Flugzeugs sowie um eine Augenzeugin, erklärte die Polizei. Alle hätten einen schweren Schock erlitten.

Lesen Sie auch: Landtagswahl Bayern live: Debakel für CSU und SPD - Alle Prognosen, Umfragen, Ergebnisse im Ticker

Flug-Unfall auf Wasserkuppe: Flugplatz-Chef schockiert

Die Piste ist nach Angaben des Flugplatzbetreibers rund 800 Meter lang, etwa 600 Meter davon seien asphaltiert. Unmittelbar hinter der Piste verläuft quer eine Landstraße. Der Flugplatz-Chef und Leiter der Fliegerschule Wasserkuppe, Harald Jörges, zeigte sich schockiert von dem Unfall. Er arbeite seit 1988 auf dem Flugplatz, sagte er. In dieser Zeit habe es keinen tödlichen Unfall gegeben.

"Das muss ein Pilotenfehler gewesen sein"

Er selbst sei zum Zeitpunkt des Unglücks nicht auf dem Flugplatz gewesen, aber der diensthabende Flugleiter im Tower des Flugplatzes habe ihm berichtet, dass die Wetterverhältnisse "perfekt" gewesen seien. "Das muss ein Pilotenfehler gewesen sein", vermutete er. "Wahrscheinlich hat sich (der Pilot) zu spät entschieden durchzustarten." Womöglich sei die Maschine auch zu schwer beladen gewesen. Es handele sich um ein Flugzeug vom Typ Cessna 172, das eine Landegenehmigung für die Wasserkuppe gehabt habe.

Ob es sich bei den drei tödlich Verletzten um eine Familie handelte, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. Die Sprecherin betonte, eine Menschenmenge habe sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht an der Stelle befunden.

Polizei bittet Zeugen um Bilder und Videos

Die Polizei Fulda bittet Zeugen, die Fotos oder Videos vom heutigen Flugunfall erstellt haben, diese zu sichern und den Ermittlern zur Verfügung zu stellen.

Die Wasserkuppe im Drei-Länder-Eck Hessen, Bayern und Thüringen ist mit rund 950 Metern Hessen höchster Berg. Der Flugplatz liegt am Nordhang. Der Berg ist beliebt bei Flugsportlern jeder Art. Dort heben Segelflieger ab, kleine Motorflugzeuge und -segler starten zu touristischen Rundflügen. Auch etwa Ultraleichtflugzeuge, Gleitschirm-, Drachen- und Modellflieger gehen dort in die Luft. 20.000 Starts zählt der Flugplatz nach früheren Angaben im Jahr.

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https://www.infranken.de/3767681
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767680 Drei Menschen haben am Sonntagnachmittag bei einem Flugunfall ihr Leben verloren. Sie mussten sterben, weil sie ein Flugzeug auf der Wasserkuppe (Rhön) erfasste. Das Kind (etwa neun bis zehn Jahre alt) und die Frauen seien sofort tot gewesen, sagte die Polizei.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Die Maschine vom Typ Cessna traf nach Angaben einer Polizeisprecherin die Landebahn nicht richtig und wollte deswegen noch einmal durchstarten. Sie bekam jedoch keinen richtigen Auftrieb mehr, durchbrach einen Schranke und erfasste die Gruppe, die am Rande des Flugplatzes stand.Die Maschine stammt aus dem Raum Ludwigshafen/Mannheim und habe einen Ausflug zur Wasserkuppe unternommen.

Eine getötete Frau wurde identifiziert

Eine der beiden getöteten Erwachsenen wurde identifiziert, weil bei der Frau der Ausweis gefunden wurde. Laut des Passes wurde sie im Jahr 1978 geboren.

Fünf Menschen wurden bei dem Flugunfall auf der Wasserkuppe verletzt. Dabei handelt es sich um vier Insassen des Flugzeugs sowie um eine Augenzeugin, erklärte die Polizei. Alle hätten einen schweren Schock erlitten.

Lesen Sie auch: Landtagswahl Bayern live: Debakel für CSU und SPD - Alle Prognosen, Umfragen, Ergebnisse im Ticker

Flug-Unfall auf Wasserkuppe: Flugplatz-Chef schockiert

Die Piste ist nach Angaben des Flugplatzbetreibers rund 800 Meter lang, etwa 600 Meter davon seien asphaltiert. Unmittelbar hinter der Piste verläuft quer eine Landstraße. Der Flugplatz-Chef und Leiter der Fliegerschule Wasserkuppe, Harald Jörges, zeigte sich schockiert von dem Unfall. Er arbeite seit 1988 auf dem Flugplatz, sagte er. In dieser Zeit habe es keinen tödlichen Unfall gegeben.

"Das muss ein Pilotenfehler gewesen sein"

Er selbst sei zum Zeitpunkt des Unglücks nicht auf dem Flugplatz gewesen, aber der diensthabende Flugleiter im Tower des Flugplatzes habe ihm berichtet, dass die Wetterverhältnisse "perfekt" gewesen seien. "Das muss ein Pilotenfehler gewesen sein", vermutete er. "Wahrscheinlich hat sich (der Pilot) zu spät entschieden durchzustarten." Womöglich sei die Maschine auch zu schwer beladen gewesen. Es handele sich um ein Flugzeug vom Typ Cessna 172, das eine Landegenehmigung für die Wasserkuppe gehabt habe.

Ob es sich bei den drei tödlich Verletzten um eine Familie handelte, konnten die Ermittler zunächst nicht sagen. Die Sprecherin betonte, eine Menschenmenge habe sich zum Zeitpunkt des Unglücks nicht an der Stelle befunden.

Polizei bittet Zeugen um Bilder und Videos

Die Polizei Fulda bittet Zeugen, die Fotos oder Videos vom heutigen Flugunfall erstellt haben, diese zu sichern und den Ermittlern zur Verfügung zu stellen.

Die Wasserkuppe im Drei-Länder-Eck Hessen, Bayern und Thüringen ist mit rund 950 Metern Hessen höchster Berg. Der Flugplatz liegt am Nordhang. Der Berg ist beliebt bei Flugsportlern jeder Art. Dort heben Segelflieger ab, kleine Motorflugzeuge und -segler starten zu touristischen Rundflügen. Auch etwa Ultraleichtflugzeuge, Gleitschirm-, Drachen- und Modellflieger gehen dort in die Luft. 20.000 Starts zählt der Flugplatz nach früheren Angaben im Jahr.

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https://www.infranken.de/3767680
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766063 Ein 67-Jähriger ist am Sonntagnachmittag bei einem schweren Unfall auf der B 26 gestorben, teilt die Polizei mit. Zwei Fahrzeuge krachten bei Gemünden am Main (Kreis Main-Spessart) frontal ineinander. Gegen 16.30 Uhr hatte eine Zeugin den Notruf gewählt.

Ford gerät auf Gegenfahrbahn und es kommt zum Unfall

Nach den Ermittlungen war ein 67-Jähriger mit seinem Ford Focus von Gemünden in Richtung Würzburg unterwegs. Zeitgleich fuhr ein Mercedes-Fahrer ihm entgegen. Kurz nach Wernfeld geriet der Focus aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Mercedes.

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Beide Fahrzeuge wurden nach dem heftigen Aufprall von der Fahrbahn geschleudert und die Fahrer, die beide im Kreis Main-Spessart wohnen, schwer verletzt. Der Focus-Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er wenig später starb. Der zweite Unfallbeteiligte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach Unfall auf B 26: Polizei sucht Zeugen

Die Polizei aus Gemünden am Main ist mit der Unfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger eingeschaltet und die beiden Autos sichergestellt. Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gambach, Karlstadt und Wernfeld waren mit rund 40 Personen im Einsatz und unterstützte die Beamten.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09351/974-130 bei der Polizei in Gemünden zu melden.

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https://www.infranken.de/3766063
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3762455 Am Freitag, gegen 09.10 Uhr, fuhren zwei Fahrzeuge an der Autobahnabfahrt Theres in Fahrtrichtung Bamberg von der Autobahn ab. Das berichtet die Polizei. Der Opel bremste ab und der Fahrer des nachfolgenden VW reagierte zu spät. Der Passat krachte in das Heck des Opels.

Theres: 48-jährige Frau bei Unfall schwer verletzt

Durch den Aufprall wurde die 48-jährige Beifahrerin des Opels schwer verletzt. Mit Verdacht auf Hals- und Kopfverletzungen wurde sie ins Klinikum Bamberg gebracht. Der Fahrer des Opels erlitt leichte Verletzungen, die im Krankenhaus Haßfurt behandelt wurden. Der Fahrer des auffahrenden Passats blieb unverletzt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 12.000 Euro. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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https://www.infranken.de/3762455
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767208 Unter der Leitung von Marius Popp hatte der Konzertchor ein Programm vorbereitet, das Mozarts Krönungsmesse mit der Messa di Gloria von Puccini kombinierte. Ergänzt wurden diese beiden Chorwerke durch eines der bekanntesten Instrumentalwerke Mozarts - das Klarinettenkonzert A-Dur. Solist war der Klarinettist Massimo Santaniello.

Den instrumentalen Part des Abends übernahm das Reußische Kammerorchester, die Vokalsolisten waren die Sopranistin Lisa Rothländer, der italienisch-brasilianische Countertenor Julio Fioravanti, der Tenor Sebastian Köchig und der Bass Jörg Hempel.

Die Gesamtleitung des gut besuchten Konzerts lag in den Händen des Kronacher Dekanatskantors Marius Popp.

Aus der Geschichte des Konzertchors

Gründung 1843 in der Coburger Reithalle.

Chorleiter Stadtkantor Philipp Knauer (1843 bis 1853), Stadtkantor Friedrich Böhm (1853 bis 1870), Wilhelm Braun (1870 bis 1894), Musikdirektor Carl Türk (1894 bis 1913), Wilhelm Weißenborn (1913 bis 1937), Wilhelm Feyler (1937 bis 1943), Wilhelm Weißenborn 1947 bis 1948), Hans Hein (1948 bis 1968), Gerhard Deutschmann (1968 bis 1983), Leopold Schindler (1983 bis 2005), Marius Popp (seit 2006) Mitwirkende Konzertchor Coburg Sängerkranz, Dekanatschor Kronach, Vokalensemble des Gymnasiums Alexandrinum, Mitglieder des Lehrerchors im BLLV Kronach, Vokalsolisten, Massimo Santaniello (Klarinette), Leitung: Marius Popp

Kartenvorverkauf Wein Oertel, Buchhandlung Riemann, Restkarten an der Abendkasse

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https://www.infranken.de/3767208
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3767014 Es war etwa halb zwölf am Sonntagabend, als feststand, dass die Wahlsensation in Würzburg komplett war: Patrick Friedl, der Kandidat der Grünen, lieferte sich mit Patrick Jörg von der CSU ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das er schließlich für sich entschied.

Damit ist Würzburg-Stadt (610) in Unterfranken der einzige Stimmkreis in Franken, in dem die CSU das Direktmandat nicht erobern konnte. Würzburg ist zwar traditionell als Universitätsstadt eine grüne Hochburg. Dass Patrick Friedl aber das direkte Ticket nach München gewinnen würde, war dann doch eine Überraschung. Dem Bayerischen Rundfunk sagte Patrick Friedl: "Für uns fantastisch, das ist ein absolut herausragender Abend. Das ist echt historisch, wenn sich eine Gruppierung verdoppelt bei zunehmender Wahlbeteiligung."

Das Ergebnis war wirklich haarscharf: Friedl lag am Ende nur 509 Stimmen vor seinem Konkurrenten. Mit seinem Direktmandat ist Friedl in Bayern aber nicht einzigartig: In München konnten die Grünen fünf von neun Stimmkreisen für sich entscheiden. Damit hat sich die politische Landkarte in Bayern auch optisch verändert.

Sechs Direktmandate für die Grünen

Insgesamt haben die Grünen bei der bayerischen Landtagswahl sechs Direktmandate geholt - fünf davon in München. Es ist das erste Mal, dass die Partei überhaupt ein Direktmandat in Bayern bekommt. Die beiden Grünen-Spitzenkandidaten Ludwig Hartmann (40) und Katharina Schulze (33) bekamen nach Angaben des Landeswahlleiters in ihren jeweiligen Stimmkreisen München-Mitte und -Milbertshofen 44 beziehungsweise 34,9 Prozent der Erststimmen.

Auch Christian Hierneis (34,3 Prozent/Schwabing), Gülseren Demirel (30,9 Prozent/Giesing) und Benjamin Adjei (26,2 Prozent/Moosach) holten in ihren Münchner Stimmkreisen die meisten Erststimmen.

Die Ergebnisse der Landtagswahl in Würzburg in Zahlen finden Sie hier! Aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse finden Sie in unserem Newsticker zur Landtagswahl

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https://www.infranken.de/3767014
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766943 Es waren Bilder, wie man sie bei einer Landtagswahl bisher noch nicht gesehen hatte. Bis auf den Maxplatz hinaus und bis 18 Uhr standen die Wähler Schlange, um ihre Stimme abzugeben. Ähnliche Szenen, so berichteten Augenzeugen, sollen sich auch an der Martinsschule, in der Wunderburg und in anderen Bamberger Wahllokalen abgespielt haben. Auch Wartezeiten von einer halben Stunde und mehr waren keine Seltenheit. Mancher Wähler soll sogar frustriert umgekehrt sein.

Die Erklärung für die Schlangen war zum einen die extrem hohe Wahlbeteiligung. Sie lag mit 71,29 Prozent parallel zum Bayerntrend auf ungewohnt hohem Niveau. Zum Vergleich: 2013 beteiligten sich nur 60 Prozent aller Wahlberechtigten an der Landtagswahl. Grund Nummer 2: Die Stadt hat wegen des stark ansteigenden Trends zur Briefwahl die Zahl der Briefwahllokale stark vermehrt, gleichzeitig aber die Zahl der Stimmbezirke von 41 auf 33 reduziert.

Damit alle wählen konnten, die um 18 Uhr noch anstanden, wurden sie in die Wahllokale hereingebeten. Das war auch der Grund, weshalb vor 19 Uhr keine Ergebnisse online veröffentlicht wurden, weil der Wahlvorgang noch lief.

Bei der Bamberger CSU stießen die Verzögerungen auf Unverständnis. Wie CSU-Kreisvorsitzender Christian Lange noch am Wahlabend sagte, wolle die CSU das Problem zum Thema machen.

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https://www.infranken.de/3766943
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766942 "Bist du dabei? Ja, du bist dabei!" Edith Memmel, die Spitzenkandidatin der Grünen für den Stimmkreis Kronach-Lichtenfels, wurde von den Mitgliedern ihrer Partei am Wahlabend schon bei der ersten Prognose in den Landtag berufen. Sie beruhigte die jubelnden Grünen jedoch: "Warten wir erst einmal ab."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

18,5 Prozent ragt der Stimmen-Balken der Grünen in die Höhe. Memmel lässt sich davon nicht beeindrucken: "Da deutet sich ein guter Trend an, die genauen Zahlen müssen wir noch abwarten."

Ob sie künftig im Landtag sitzt, weiß sie noch nicht. "Es wäre natürlich wahnsinnig, wenn das so kommen würde." Doch noch denkt Edith Memmel nicht daran, hat noch keinen Plan für diesen Fall erstellt. "Wenn's kommt, kommt's", lautet ihr Motto.

Es hängt natürlich auch damit zusammen, dass der Stimmkreis Kronach-Lichtenfels relativ klein ist. Memmel weiß, dass es "schwer ist, hier was zu holen. In den Städten ist das einfacher".

Und trotzdem kommt schon um 18.20 Uhr eine gute Nachricht: "Edith, du bist Zweite in Weismain."

Wahlverlierer: So analysiert die SPD ihre Niederlage

Memmel ist sich der Stärke ihrer Partei bewusst. Sie sieht sich darin bestätigt, dass die Grünen eine Alternative zu den großen Parteien sind.

Die CSU habe viel verloren bei dem Thema Asylpolitik. "Aber wir haben dagegengehalten - gegen die Hetze", bekräftigt Memmel.

Die Kandidatin sieht sich auch in der bisherigen Politik, an der sie mitgewirkt hat, bestätigt. "Die Wähler merken, wenn man zu seinen Worten steht - und das haben die Wähler heute honoriert." Sie setze sich für eine Politik der Ehrlichkeit ein. Da gehören Auseinandersetzungen dazu. Davon habe sie einige an den Wahlkampfständen in der Region erlebt. Auch einige Male mit den Wählern der AfD.

Analyse: Besonderheiten der Wahl in Kronach/Lichtenfels

"Einmal kam ein junger Mann und meinte, dass die Frau hinter den Herd gehört", sagt Edith Memmel. Eine solche Haltung widerspreche gleich in mehreren Punkten der Politik der Grünen. Das seien altertümliche Vorstellungen.

Weiteres Ziel ist erreicht

"Ein Ziel haben wir erreicht: Wir haben die AfD überrundet", tönt es aus der Menge. Und auch Edith Memmel gibt zu, dass sie befürchtet habe, die AfD würde mehr Stimmen bekommen. Nun müsse man sich jedoch mit den AfD-Politikern auseinandersetzen. Es sollte anerkannt werden, dass sie "keine Protestpartei mehr ist, sondern eine Partei, die die Rechte von Minderheiten aushebeln will". Es wäre ein Fehler, die AfD zu ignorieren, sagt Edith Memmel. "Wir müssen eine klare Kante zeigen."

In welcher Funktion die Grünen diese Aufgabe im Landtag übernehmen, stehe noch nicht fest. Memmel vermutet allerdings, "dass die CSU mit den Freien Wählern koalieren wird". Die CSU müsste sich bewegen, damit die Grünen eine Koalition eingehen, ist ihr Standpunkt. Vor allem bei den Themen Umwelt, Migration oder Mobilität sieht Memmel große Unterschiede zwischen beiden Parteien. "Die CSU hat eine Straßenbaupolitik und steht für Flächenfraß."

Sie hingegen setze auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, sagt Memmel. An diesem Beispiel zeige sich die Kluft zwischen den Parteien. Es dürfe nicht um jeden Preis koaliert werden: "Da würde ich mit meiner eigenen Partei hadern", sagt sie.

Gedanklich ist Edith Memmel schon bei der kommenden Kommunalwahl 2020. Dann benötigen die Grünen mehr Sitze oder einen Bürgermeister: "Denn im Kleinen muss es beginnen."

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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766941 "Bist du dabei? Ja, du bist dabei!" Edith Memmel, die Spitzenkandidatin der Grünen für den Stimmkreis Kronach-Lichtenfels, wurde von den Mitgliedern ihrer Partei am Wahlabend schon bei der ersten Prognose in den Landtag berufen. Sie beruhigte die jubelnden Grünen jedoch: "Warten wir erst einmal ab."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

18,5 Prozent ragt der Stimmen-Balken der Grünen in die Höhe. Memmel lässt sich davon nicht beeindrucken: "Da deutet sich ein guter Trend an, die genauen Zahlen müssen wir noch abwarten."

Ob sie künftig im Landtag sitzt, weiß sie noch nicht. "Es wäre natürlich wahnsinnig, wenn das so kommen würde." Doch noch denkt Edith Memmel nicht daran, hat noch keinen Plan für diesen Fall erstellt. "Wenn's kommt, kommt's", lautet ihr Motto.

Es hängt natürlich auch damit zusammen, dass der Stimmkreis Kronach-Lichtenfels relativ klein ist. Memmel weiß, dass es "schwer ist, hier was zu holen. In den Städten ist das einfacher".

Und trotzdem kommt schon um 18.20 Uhr eine gute Nachricht: "Edith, du bist Zweite in Weismain."

Wahlverlierer: So analysiert die SPD ihre Niederlage

Memmel ist sich der Stärke ihrer Partei bewusst. Sie sieht sich darin bestätigt, dass die Grünen eine Alternative zu den großen Parteien sind.

Die CSU habe viel verloren bei dem Thema Asylpolitik. "Aber wir haben dagegengehalten - gegen die Hetze", bekräftigt Memmel.

Die Kandidatin sieht sich auch in der bisherigen Politik, an der sie mitgewirkt hat, bestätigt. "Die Wähler merken, wenn man zu seinen Worten steht - und das haben die Wähler heute honoriert." Sie setze sich für eine Politik der Ehrlichkeit ein. Da gehören Auseinandersetzungen dazu. Davon habe sie einige an den Wahlkampfständen in der Region erlebt. Auch einige Male mit den Wählern der AfD.

Analyse: Besonderheiten der Wahl in Kronach/Lichtenfels

"Einmal kam ein junger Mann und meinte, dass die Frau hinter den Herd gehört", sagt Edith Memmel. Eine solche Haltung widerspreche gleich in mehreren Punkten der Politik der Grünen. Das seien altertümliche Vorstellungen.

Weiteres Ziel ist erreicht

"Ein Ziel haben wir erreicht: Wir haben die AfD überrundet", tönt es aus der Menge. Und auch Edith Memmel gibt zu, dass sie befürchtet habe, die AfD würde mehr Stimmen bekommen. Nun müsse man sich jedoch mit den AfD-Politikern auseinandersetzen. Es sollte anerkannt werden, dass sie "keine Protestpartei mehr ist, sondern eine Partei, die die Rechte von Minderheiten aushebeln will". Es wäre ein Fehler, die AfD zu ignorieren, sagt Edith Memmel. "Wir müssen eine klare Kante zeigen."

In welcher Funktion die Grünen diese Aufgabe im Landtag übernehmen, stehe noch nicht fest. Memmel vermutet allerdings, "dass die CSU mit den Freien Wählern koalieren wird". Die CSU müsste sich bewegen, damit die Grünen eine Koalition eingehen, ist ihr Standpunkt. Vor allem bei den Themen Umwelt, Migration oder Mobilität sieht Memmel große Unterschiede zwischen beiden Parteien. "Die CSU hat eine Straßenbaupolitik und steht für Flächenfraß."

Sie hingegen setze auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, sagt Memmel. An diesem Beispiel zeige sich die Kluft zwischen den Parteien. Es dürfe nicht um jeden Preis koaliert werden: "Da würde ich mit meiner eigenen Partei hadern", sagt sie.

Gedanklich ist Edith Memmel schon bei der kommenden Kommunalwahl 2020. Dann benötigen die Grünen mehr Sitze oder einen Bürgermeister: "Denn im Kleinen muss es beginnen."

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https://www.infranken.de/3766941
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766869 Die AfD zieht aus dem Stand in den Landtag ein. Mit rund 10,3 Prozent erreichte die Alternative für Deutschland am Wahlabend auf Landesebene. Eigentlich ein Jubelabend für die neue Partei im Landtag - eigentlich.

"Es gibt keinen Grund zum Feiern. Mit dem Gesamtergebnis können wir nicht ganz zufrieden sein", sagt Detlef Rauh, Direktkandidat der AfD im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels. Hoffnung auf ein besseres Abschneiden hatte das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 gegeben: damals holte die AfD in Bayern 12,4 Prozent der Zweitstimmen. Bei der Landtagswahl liegt die Zweitstimme nach aktuellen Hochrechnungen bei rund 10,3 Prozent.

Die Partei könne froh sein, es mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag geschafft zu haben. Auch dass man an der SPD vorbeigezogen ist, sei ein Erfolg. Doch damit hört es für den Weißenbrunner auch schon auf."Persönlich hätte ich mir ein besseres Ergebnis gewünscht", sagt der 65-jährige Rauh.

Auf Platz zwei der AfD-Oberfrankenliste ist er ins Rennen um die aktuell 22 Sitze der AfD im Landtag gegangen. Die Chancen, dass er in das Münchner Maximilianeum einzieht, standen nach den Wahlprognosen gut. Doch jetzt muss er bangen.

Es wird knapp für Rauh

11,16 Prozent der Erststimmen konnte Rauh für sich gewinnen. Damit liegt er auf Platz vier der Direktkandidaten im Stimmkreis. Insgesamt konnte die AfD im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels 11,20 Prozent (8280 Stimmen) der Zweitstimmen einfahren. Mit 17 Prozent konnte Rauh in Tschirn die meisten Erststimmen holen. "Ich nehme es, wie es kommt. Morgen geht die Arbeit normal weiter", sagt Rauh. Ob es für ihn für den Einzug in den Landtag reicht, ist für den 65-Jährigen am Wahlabend fraglich. "So, wie es ausschaut, wird es nicht reichen. Ich habe keine große Hoffnung auf den Landtag." In Bayern gebe es andere Bezirke, die stärker seien.

Wahl in Bayern live: Das Aus für die GroKo? Hochrechnung und Reaktionen im Ticker

Besonders überrascht habe Rauh das starke Abschneiden der Freien Wähler. Ihnen käme in Bayern vor allem ihr konstantes Wählerpotenzial zugute. Themen wie die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung hätten die Freien Wähler vorangebracht. Ebenso sei der Aufschwung der Grünen unerwartet gekommen.

Keine weiteren Ambitionen

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Sollte es Rauh nicht in den Landtag schaffen, werde er weiterhin Parteimitglied bleiben. Für Aufgaben in der Öffentlichkeit, etwa den Kreisvorsitz, wird er sich aber nicht zur Verfügung stellen. "Ich habe lange überlegt, ob ich mich überhaupt zur Verfügung stelle", sagt der 65-Jährige. Am Montag nach der Landtagswahl will sich Rauh erst einmal wieder auf seine Arbeit konzentrieren.

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https://www.infranken.de/3766869
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766868 Der Stimmkreis Kitzingen kann sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen. Erstmals rückt die AfD in den Bayerischen Landtag vor. Und ihr unterfränkischer Listenführer, Christian Klingen aus Markt Einersheim, ist mit von der Partie.

Protest gegen die etablierten Parteien und die Berliner Koalition, Sorge um die Entwicklungen in Europa und der Welt, Angst vor Zuwanderung oder die Enttäuschung darüber, am wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland nicht beteiligt zu sein: Es gibt viele Gründe, die nun Abgeordnete der AfD in den Landtag spülen, die persönlich bislang noch wenig aufgefallen sind. Klingen gilt als Anhänger des rechtsextremen Björn Höcke. Wie Klingen im Landtag auftreten und welche Ziele er verfolgen wird, werden die nächsten Jahre zeigen.

Ein zweiter Neuling im Landtag aus dem Stimmkreis Kitzingen ist Barbara Becker aus Wiesenbronn. Sie hat das Direktmandat für die CSU verteidigt und Otto Hünnerkopf beerbt, der nicht mehr antreten wollte. Hünnerkopf war es auch, der Becker einst für die Partei geworben und sie protegiert hat. Er war einer der Strippenzieher, der dafür gesorgt hatte, dass ihre Mit-Kandidaten ums lukrative und einflussreiche Landtagsmandat nach und nach das Feld räumten.

Becker ist von Haus aus keine linientreue Parteisoldatin – eher eine Spätberufene. Nun muss sie ihr eigenes Profil entwickeln zwischen Fraktionszwang und Parteiprogramm.

Für die beiden Neuen im Landtag brechen spannende Zeiten an. Wir werden beobachten und berichten.

  • Wie hat Ihr Stadtteil oder Ihre Gemeinde gewählt? Die Ergebnisse aus den Wahllokalen finden Sie hier.
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https://www.infranken.de/3766868
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766866 "Es ist ein gutes Ergebnis", sagt Detlef Knoblach. "Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht. Es hat alles gepasst - bis auf die fehlenden fünf Prozent", analysiert der Direktkandidaten für "Die Linke".

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Der Grund seiner Zufriedenheit trotz fehlendem Einzug in den Landtag: Im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels hat die Partei zugelegt. Hatte man 2013 unter Kandidat Jens-Uwe Frosch rund 1,5 Prozent bei Erst- sowie Zweitstimmen erhalten, war es diesmal etwa ein Prozentpunkt mehr. Vor allem das Zweitstimmenergebnis in Kronach mit 3,1 Prozent freut den Ortsverbandsvorsitzenden.

Stimmkreiskandidat der AfD muss um Einzug in den Landtag zittern

"In Städten werden unsere Themen Pflege und Sozialer Wohnungsbau besser angenommen als auf dem Land", sagt Knoblach, der sich weiter in vorderer Rolle für seine Partei engagieren will.

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https://www.infranken.de/3766866
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766865 "Es ist ein gutes Ergebnis", sagt Detlef Knoblach. "Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht. Es hat alles gepasst - bis auf die fehlenden fünf Prozent", analysiert der Direktkandidaten für "Die Linke".

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Der Grund seiner Zufriedenheit trotz fehlendem Einzug in den Landtag: Im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels hat die Partei zugelegt. Hatte man 2013 unter Kandidat Jens-Uwe Frosch rund 1,5 Prozent bei Erst- sowie Zweitstimmen erhalten, war es diesmal etwa ein Prozentpunkt mehr. Vor allem das Zweitstimmenergebnis in Kronach mit 3,1 Prozent freut den Ortsverbandsvorsitzenden.

Stimmkreiskandidat der AfD muss um Einzug in den Landtag zittern

"In Städten werden unsere Themen Pflege und Sozialer Wohnungsbau besser angenommen als auf dem Land", sagt Knoblach, der sich weiter in vorderer Rolle für seine Partei engagieren will.

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https://www.infranken.de/3766865
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766864 Das Zittern dauerte bis nach Mitternacht, etliche Stadträte warteten das endgültige Ergebnis gar nicht ab, weil der Trend bereits ab 23 Uhr relativ konstant war: Eine knappe Mehrheit von 51,6 Prozent entschied sich bei der Stichfrage für das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative, nur 48,4 Prozent unterstützten das Ratsbegehren. Bürgermeister Armin Warmuth war in einer ersten Stellungnahme in der Nacht enttäuscht, würdigte die Bürgerentscheide aber trotzdem als "gutes Zeichen einer aktiven Demokratie". Ronald Höll von der Bürgerinitiative dagegen schaute nach vorne: "Jetzt ist es wichtig, einen Schnitt zu machen und das Projekt auf die richtigen Füße zu stellen."

"Wer A sagt, muss auch B sagen", betonte auch Mit-Initiatorin Elfriede Dickert, dass sich die Gegner der vom Stadtrat favorisierten Lösung nun auch in die Neu-Planung einbringen werden. "Das sollte dann nicht Monate dauern, bis Weihnachten muss eine neue Lösung her", gab Ronald Höll als Devise aus. "Es war zu erwarten, dass es knapp wird", kommentierte er das Ergebnis. Enttäuscht war er von der Wahlbeteiligung von nur 65,6 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl lag die Beteiligung bei 73,2 Prozent. Jeder Zehnte der wählen ging, ignorierte also die beiden Bürgerentscheide samt Stichfrage.

Bürgermeister Armin Warmuth geht davon aus, dass sich das Projekt bereits durch die Bürgerbegehren und Bürgerentscheide mehrere Monate verzögert hat. Als Bürgermeister habe er sich nach der Entscheidung für das Ratsbegehren offiziell heraus gehalten. Lediglich bei einem Info-Flyer einiger Stadträte mit persönlichen Stellungnahmen habe er sich beteiligt.

Wie es nun konkret weiter geht, konnte Warmuth unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Endergebnisses gegen 1 Uhr nicht sagen: "Das muss der Stadtrat entscheiden." Ob das Thema gleich in der nächsten Sitzung besprochen werde, stehe noch nicht fest. Auf alle Fälle sollten auch die Vertreter der Bürgerinitiative gehört werden.

Die Entscheidung fiel erst spät in der Nacht: In Untereschenbach war der Wahlabend für die Wahlhelfer am kürzesten, dort waren Landtags- und Bezirkstagswahl sowie Bürgerentscheide bereits um 20.13 Uhr ausgezählt, dagegen startete die Auszählung der Bürgerentscheide in einigen der insgesamt fünf Briefwahl-Bezirke erst kurz vor 23 Uhr. Das Ergebnis ging gegen 1 Uhr online.

Am Ende stimmten 2830 Bürger, also 31,04 Prozent, für das Bürgerbegehren, das Ratsbegehren erhielt 30,14 Prozent, also 2748 Stimmen. Hier liegt die Differenz also bei nur 72 Stimmen. Beide schafften eindeutig das so genannte Quorum von 20 Prozent. Quorum bedeutet, dass 20 Prozent aller Wahlberechtigten unabhängig von der Wahlbeteiligung für eine Lösung stimmen müssen.

Für einige Verwirrung sorgte die komplizierte Fragestellung mit zwei Bürgerentscheiden und einer Stichfrage. So stimmten insgesamt 5578 Bürger bei einem der beiden Bürgerbegehren mit Ja, aber nur 5327 Bürger beantworteten die Stichfrage. Umgekehrt gab es auch Stimmzettel, auf denen die Bürgerentscheide gar nicht beantwortet waren, aber die Stichfrage. "Die Fragestellung war sehr komplex, aber das liegt an den Entscheidungen des Stadtrates", sagte Ronald Höll dazu. Das nachträgliche Ratsbegehren habe die Abstimmung zusätzlich verkompliziert.

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https://www.infranken.de/3766864
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766862 In seinem Heimatdorf Köttel (Stadt Lichtenfels) verfolgte der Landtagskandidat der FDP, Harald Bischoff, den spannenden Wahlabend. Am Wahlabend war noch nicht klar, ob die FDP in den bayerischen Landtag einziehen würde. Zwar rechneten die Wahlbeobachter bei ihren Berechnungen der Sitzverteilung stets damit, dass die Partei in den Landtag einziehen wird, doch die Zahl 5,0 Prozent hielt sich hartnäckig in den Tabellen. Harald Bischoff: "Ich bin optimistisch, dass die FDP im Landtag sein wird."

Koalition mit CSU erhofft

Für ihn sei wichtig, in Oberfranken so viele Stimmen geholt zu haben, auch wenn es mehr hätten sein können. "Jetzt müssen wir schauen, wie die Auszählung verläuft, mit wem die CSU koaliert - vielleicht haben wir dann doch die Chance, in eine Koalition zu kommen", sagte der 45-jährige Betriebs- und Bauleiter. Denn eines sei für ihn klar: "Es ist mein Wunsch, dass die FDP die Regierungsverantwortung mit tragen darf."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Als alle Stimmbezirke in Kronach/Lichtenfels ausgezählt waren, lag Harald Bischoff bei 3,99 Prozent der Erst- und bei 2,93 Prozent der Zweitstimmen.

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https://www.infranken.de/3766862
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766861 In seinem Heimatdorf Köttel (Stadt Lichtenfels) verfolgte der Landtagskandidat der FDP, Harald Bischoff, den spannenden Wahlabend. Am Wahlabend war noch nicht klar, ob die FDP in den bayerischen Landtag einziehen würde. Zwar rechneten die Wahlbeobachter bei ihren Berechnungen der Sitzverteilung stets damit, dass die Partei in den Landtag einziehen wird, doch die Zahl 5,0 Prozent hielt sich hartnäckig in den Tabellen. Harald Bischoff: "Ich bin optimistisch, dass die FDP im Landtag sein wird."

Koalition mit CSU erhofft

Für ihn sei wichtig, in Oberfranken so viele Stimmen geholt zu haben, auch wenn es mehr hätten sein können. "Jetzt müssen wir schauen, wie die Auszählung verläuft, mit wem die CSU koaliert - vielleicht haben wir dann doch die Chance, in eine Koalition zu kommen", sagte der 45-jährige Betriebs- und Bauleiter. Denn eines sei für ihn klar: "Es ist mein Wunsch, dass die FDP die Regierungsverantwortung mit tragen darf."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Als alle Stimmbezirke in Kronach/Lichtenfels ausgezählt waren, lag Harald Bischoff bei 3,99 Prozent der Erst- und bei 2,93 Prozent der Zweitstimmen.

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https://www.infranken.de/3766861
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766859 "Wir sitzen zusammen und diskutieren", antwortet Ralf Pohl auf die Frage nach der Stimmung auf der "Wahlparty" der SPD. Nach Feiern ist den Genossen, die sich im Kronacher Gasthaus "Frische Quelle" versammelt haben, überhaupt nicht zumute - auch wenn das Resultat im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels ein wenig besser war als der Bayerntrend. "Es ist ein katastrophales Ergebnis, das flächendeckend alle in ganz Bayern betrifft. Ein schwarzer Tag für die SPD", analysiert Ralf Pohl, Direktkandidat der "Roten".

Zehn Prozent weniger als 2013

13,58 Prozent holte der Küpser bei den Erst- und seine SPD 14,80 Prozent bei den Zweitstimmen in den beiden Landkreisen. Das sind in beiden Fällen rund zehn Prozent weniger als das Ergebnis von 2013. Auch damals schon war Pohl Direktkandidat, wurde wie diesmal Zweiter hinter CSU-Mann Jürgen Baumgärtner. Damals allerdings konnte er wesentlich höhere Prozentzahlen auf sich vereinen und scheiterte über die SPD-Liste recht knapp am Landtagseinzug.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Diesmal befasst sich der Kronacher SPD-Kreisvorsitzende gar nicht mit Gedankenspielen am Maximilianeum. "Wegen dem schlechten Gesamtergebnis gab es darüber gar keine Diskussion", sagte Pohl. Zwar waren am Wahlabend noch nicht alle diesbezüglich relevanten Zahlen vorhanden. "Aber ich denke, es ist unrealistisch."

"Wir liegen in einem negativen bundesweiten Trend. Die Menschen sind mit der Arbeit der Großen Koalition nicht zufrieden, wollen auch den ständig von Horst Seehofer befeuerten Streit nicht mehr", analysierte der 53-jährige Wirtschaftswissenschaftler, der als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig ist. "Wir haben es nicht geschafft, uns zu erneuern und das Profil zu schärfen. Eine ganz schwache Phase der SPD."

Jürgen Baumgärtner holt das Direktmandat in Kronach/Lichtenfels

Zu den aktuellen Rahmenbedingungen kämen Altlasten. Pohl: "Wir haben Fehler gemacht - etwa bei der Rentenpolitik oder bei Hartz IV. Und das verlorene Vertrauen konnten wir nicht zurückgewinnen." Zwar sei die Entscheidung der Bayern-SPD, einen sachlich-anständigen Wahlkampf zu führen, die richtige gewesen. "Aber wir machen nicht deutlich, wo unsere Kernpunkte in den Fragen sozialer Gerechtigkeit liegen."

Auch im Stimmkreis findet Pohl, richtige Ziele gesetzt, aber nicht genug durchgedrungen zu sein. "Wir werben weiter für gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Bayern."

Unterschiede zwischen Kreisen

Gleichwertig, dieses Stichwort trifft auf das Ergebnis von Ralf Pohl in Kronach und Lichtenfels nicht zu. Während der Küpser Gemeinde- und Kronacher Kreisrat in vier Kommunen seiner politischen Heimat Ergebnisse über 20 Prozent erzielte (Tettau 29,7; Reichenbach 26,2; Küps 25,2; Ludwigsstadt 23,3), holte er in Lichtenfels teilweise nur knapp über fünf Prozent (Ebensfeld 5,7; Weismain 5,9).

Insgesamt lag der Unterschied zwischen den Kreisen bei den Erststimmen bei rund fünf Prozent, während die SPD bei den Zweitstimmen in Lichtenfels "nur" drei Prozent weniger erreichte als in Kronach. Damit setzt sich ein Trend von 2013 fort, als Pohl in Lichtenfels bei den Erststimmen in Lichtenfels 9,5 Prozent weniger erhielt.

Gute Stimmung nach der Wahl bei den Freien Wählern

Darauf angesprochen, dass der über die Liste angetretene Lichtenfelser Kreisvorsitzende Sebastian Müller in manchen Orten des Kreises Lichtenfels häufiger plakatiert wurde als er, sagte Pohl: "Wir müssen die Frage stellen, ob ich flächendeckend genug beworben wurde. Es hat nicht reibungslos funktioniert."

Persönliche Zukunft offen

Überhaupt, so findet Pohl, müsse nun alles auf den Prüfstand. "Wir werden darüber sprechen - aber zunächst intern in den Gremien", beantwortet er die Frage, welche Rolle er künftig spielen werde. Ob er noch einmal für den Landtag kandidieren wolle, sei ebenso offen wie die personelle Aufstellung der Kronacher SPD. "Wir haben im Winter Neuwahlen für den Kreisvorsitz und müssen vorher darüber sprechen, wer zur Verfügung steht."

Das nächste Ziel sind die Kommunalwahlen 2020. "Da wollen wir unsere Bürgermeisterposten verteidigen. Das wird schwer genug."

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https://www.infranken.de/3766859
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766858 "Wir sitzen zusammen und diskutieren", antwortet Ralf Pohl auf die Frage nach der Stimmung auf der "Wahlparty" der SPD. Nach Feiern ist den Genossen, die sich im Kronacher Gasthaus "Frische Quelle" versammelt haben, überhaupt nicht zumute - auch wenn das Resultat im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels ein wenig besser war als der Bayerntrend. "Es ist ein katastrophales Ergebnis, das flächendeckend alle in ganz Bayern betrifft. Ein schwarzer Tag für die SPD", analysiert Ralf Pohl, Direktkandidat der "Roten".

Zehn Prozent weniger als 2013

13,58 Prozent holte der Küpser bei den Erst- und seine SPD 14,80 Prozent bei den Zweitstimmen in den beiden Landkreisen. Das sind in beiden Fällen rund zehn Prozent weniger als das Ergebnis von 2013. Auch damals schon war Pohl Direktkandidat, wurde wie diesmal Zweiter hinter CSU-Mann Jürgen Baumgärtner. Damals allerdings konnte er wesentlich höhere Prozentzahlen auf sich vereinen und scheiterte über die SPD-Liste recht knapp am Landtagseinzug.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

Diesmal befasst sich der Kronacher SPD-Kreisvorsitzende gar nicht mit Gedankenspielen am Maximilianeum. "Wegen dem schlechten Gesamtergebnis gab es darüber gar keine Diskussion", sagte Pohl. Zwar waren am Wahlabend noch nicht alle diesbezüglich relevanten Zahlen vorhanden. "Aber ich denke, es ist unrealistisch."

"Wir liegen in einem negativen bundesweiten Trend. Die Menschen sind mit der Arbeit der Großen Koalition nicht zufrieden, wollen auch den ständig von Horst Seehofer befeuerten Streit nicht mehr", analysierte der 53-jährige Wirtschaftswissenschaftler, der als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig ist. "Wir haben es nicht geschafft, uns zu erneuern und das Profil zu schärfen. Eine ganz schwache Phase der SPD."

Jürgen Baumgärtner holt das Direktmandat in Kronach/Lichtenfels

Zu den aktuellen Rahmenbedingungen kämen Altlasten. Pohl: "Wir haben Fehler gemacht - etwa bei der Rentenpolitik oder bei Hartz IV. Und das verlorene Vertrauen konnten wir nicht zurückgewinnen." Zwar sei die Entscheidung der Bayern-SPD, einen sachlich-anständigen Wahlkampf zu führen, die richtige gewesen. "Aber wir machen nicht deutlich, wo unsere Kernpunkte in den Fragen sozialer Gerechtigkeit liegen."

Auch im Stimmkreis findet Pohl, richtige Ziele gesetzt, aber nicht genug durchgedrungen zu sein. "Wir werben weiter für gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Bayern."

Unterschiede zwischen Kreisen

Gleichwertig, dieses Stichwort trifft auf das Ergebnis von Ralf Pohl in Kronach und Lichtenfels nicht zu. Während der Küpser Gemeinde- und Kronacher Kreisrat in vier Kommunen seiner politischen Heimat Ergebnisse über 20 Prozent erzielte (Tettau 29,7; Reichenbach 26,2; Küps 25,2; Ludwigsstadt 23,3), holte er in Lichtenfels teilweise nur knapp über fünf Prozent (Ebensfeld 5,7; Weismain 5,9).

Insgesamt lag der Unterschied zwischen den Kreisen bei den Erststimmen bei rund fünf Prozent, während die SPD bei den Zweitstimmen in Lichtenfels "nur" drei Prozent weniger erreichte als in Kronach. Damit setzt sich ein Trend von 2013 fort, als Pohl in Lichtenfels bei den Erststimmen in Lichtenfels 9,5 Prozent weniger erhielt.

Gute Stimmung nach der Wahl bei den Freien Wählern

Darauf angesprochen, dass der über die Liste angetretene Lichtenfelser Kreisvorsitzende Sebastian Müller in manchen Orten des Kreises Lichtenfels häufiger plakatiert wurde als er, sagte Pohl: "Wir müssen die Frage stellen, ob ich flächendeckend genug beworben wurde. Es hat nicht reibungslos funktioniert."

Persönliche Zukunft offen

Überhaupt, so findet Pohl, müsse nun alles auf den Prüfstand. "Wir werden darüber sprechen - aber zunächst intern in den Gremien", beantwortet er die Frage, welche Rolle er künftig spielen werde. Ob er noch einmal für den Landtag kandidieren wolle, sei ebenso offen wie die personelle Aufstellung der Kronacher SPD. "Wir haben im Winter Neuwahlen für den Kreisvorsitz und müssen vorher darüber sprechen, wer zur Verfügung steht."

Das nächste Ziel sind die Kommunalwahlen 2020. "Da wollen wir unsere Bürgermeisterposten verteidigen. Das wird schwer genug."

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https://www.infranken.de/3766858
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766791 Auch wenn sie selbst höchstwahrscheinlich nicht in den Landtag kommt, ist Astrid Marschall hochzufrieden: "Ich wollte starke Grüne im Landtag. Dafür habe ich Wahlkampf gemacht und das haben wir erreicht."

Strahlend verfolgte sie mit Manfred Bachmayer gestern Abend die Hochrechnungen bei der sehr leeren Wahlveranstaltung im Landratsamt. Gemeinsam feierten die Grünen-Kreisräte das "super Ergebnis" ihrer Partei und auch den Achtungserfolg von Astrid Marschall, die als Direktkandidatin aus dem Stand über 18 Prozent erreichte. "Wir haben in den Ortsverbänden intensiven Wahlkampf gemacht und auf unsere Themen gesetzt, anstatt über andere zu lästern", sagte Bachmayer. Marschalls Haustürwahlkampf habe sich ausgezahlt - in ihrer Heimatgemeinde Eckental beispielsweise holte sie sensationelle 25,8 Prozent. Und in Buckenhof wurden die Grünen mit über 30 Prozent bei Erst- und Zweitstimmen sogar stärkste Kraft.

Lob für Grüne in Erlangen

Damit lagen sie hier sogar noch vor den Grünen in Erlangen, für die Marschall und Bachmayer ein besonderes Lob übrig hatten. Sie hoffen, dass Christian Zwanziger den Sprung in den Landtag schafft. Auch das stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest, aber er holte mit 26 Prozent der Erststimmen nur gut sechs Prozent weniger als Amtsinhaber Joachim Herrmann (CSU).

Im Landtag wird Astrid Marschall mit ihrem Platz 9 auf der Mittelfrankenliste wohl kaum mitmischen - "da bin ich realistisch" - weshalb sie sich am Wahlabend auch nicht auf irgendwelche Farbspielchen einlassen wollte. Besonders betrübt scheint sie darüber nicht: "Mein Haushalt freut sich und ich habe ja auch noch eine Teilzeitstelle, wo sie froh sind, wenn sie mich nicht verlieren", meinte sie lachend. Außerdem: "Am Montag ist wieder Kreistagssitzung. Politisch bleibe ich weiter dran."

Ekrem zeigte sich optimistisch

Auf Zweckoptimismus setzte Boulent Ekrem, der Direktkandidat der FDP, am Wahlabend. Seine Erwartungen an die Wahl seien sicherlich deutlich höher gewesen, räumte er ein. Trotzdem sieht es seiner Meinung nach "sehr gut aus für einen Wiedereinzug der FDP in den Landtag", sagte er gegen 21.30 Uhr, als die Liberalen landesweit unverändert bei fünf Prozent verharrten. Dass es die FDP wieder schaffen könne, darüber sei man schon sehr erfreut, "denn alle in der FDP haben hart und intensiv Wahlkampf betrieben".

Laut Ekrem stehen wichtige Themen an, die dringend angegangen werden müssten. In Herzogenaurach habe seine Partei 5,5 Prozent einfahren können, was ein sehr glückliches Ergebnis sei, bezogen auf die letzten Wahlergebnisse.

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https://www.infranken.de/3766791
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766724 Knapp 500 Wahlkampfveranstaltungen hat der Mann hinter sich und wirkt immer noch frisch, als er am Wahlabend hoch ins Landratsbüro federt. CSU-Landtagskandidat Holger Dremel und Landrat Johann Kalb haben sich an diesem Tag bereits bei zwei großen Terminen gesehen und inzwischen jeweils die Klamotten gewechselt. Dass sie sich nach dem Verfolgen der Stimmauszählung im Landratsamt in Bamberg dann abends bei der Wahlparty in Scheßlitz treffen würden, stand schon am Morgen fest. Allerdings nicht, ob es eine echte Freudenparty oder eher eine Wahlkampf-Abschluss-Party werden würde. Es wurde eine echte Feier, denn mit seinem Ergebnis von 45,99 Prozent ist der Scheßlitzer am Ende mehr als zufrieden. Mehr war angesichts der Trends nicht drin, stand für ihn fest.

"Eine drei vor dem Komma hätte mich enttäuscht, bei einer vier bin ich zufrieden, alles andere hätte ich mich wahnsinnig gefreut." 13 Leute kämpften seit der Kandidatenkür für den Polizeihauptkommissar. Ein großer Teil davon erscheint auch zu Beginn der Wahlergebnis-Bekanntgabe im Landratsamt. Ein bisschen nervös ist 46-Jährige Direktkandidat für den Stimmkreis, also 27 Landkreis-Gemeinden, dann doch.Wenngleich er weiß, wenn es nichts werden sollte mit dem Landtagsmandat, so hat er dennoch gewonnen - an Erfahrung und Freunden, wie er sagt.

Freilich weiß er auch, dass er diesen 14. Oktober wohl immer genauso "als Film abgespeichert" haben würde wie seinen Hochzeitstag am 24. Juli 1999. Gattin Monika hat sich zu den weiteren Anhängerinnen geschart. Allen voran wohl Sabine Saam aus Baunach, tragende CSU-Säule, Mutter Anneliese Saam weit bekanntes CSU-Urgestein. Da darf auch der bewährte Kämpe Siggi Stengel, langjähriger Stegauracher Bürgermeister, nicht fehlen und der Bürgermeister der größten Landkreisgemeinde, Klaus Homann. Das Scheßlitzer Unterstützer-Team hat nicht viel Zeit, höchstens für ein Landkreis-Bier, denn es wird bei der Party gebraucht.

Gebraucht, das wird auch Bernd Nohl von der Kommunalaufsicht, denn in seiner Abteilung laufen die Ergebnisse ein. Kreisjurist Steffen Nickel überträgt sie ins Landratszimmer auf den Flachbildschirm. Als hier ein zerknitterter Ministerpräsident Markus Söder erste Ergebnisse kommentiert, freut sich Dremel, dass immerhin ohne CSU keine Regierung möglich ist. Zumindest ein Trost. Regelrecht bestürzt sind die Christsozialen da im vierten Stock des Landratsamts über den Einbruch der Sozialdemokraten, geschockt vom Abschneiden der AfD (14,46 Prozent holt Florian Köhler am Ende.) "Die waren nirgendwo, keiner kennt sie und doch haben sie solche Ergebnisse", fasst Dremel zusammen, nachdem immer mehr Gemeinden ausgezählt haben - meist zweistellige Ergebnisse.

Wattendorf wie immer Erster

Die ersten Resultate liefert - wie immer - die kleinste Gemeinde im Landkreis, Wattendorf. An sich seit Jahrzehnten feste CSU-Bank. Hier holt Dremel zwar 72,5 Prozent, er sieht aber auch, dass die AfD in Wattendorf über zwölf Prozent geholt hat, obwohl von denen sich dort kein Kandidat habe sehen lassen.

Dremel fotografiert Ergebnisse ab, mailt sie nach Scheßlitz, "die sollen auch gleich Bescheid wissen". Wissen möchte Landrat Kalb, wie es für "die Melanie" (Huml) steht, schließlich wird sein nächster Weg zu ihr zum Gratulieren führen.

Und auch den Bamberger Sozis gilt das Mitgefühl der Schwarzen, "Der Kuntke ist in Ordnung", heißt es hier. Von Schadenfreude und Ähnlichem keine Spur. Mit der SPD könne man vernünftig reden, betont Kalb mit Blick auf den Landkreis. "Das SPD-Ergebnis tut uns nicht gut", ist er sich sicher. Inzwischen hat Holger Dremel ein paar von den Kalb-Gummibärchen verspeist, beim spannenden Ergebnisgucken. Nur trockene Mohn-Brötchen reichen dem stellvertretenden Landrat Rüdiger Gerst, der sich zu der Runde gesellt hat, nachdem Kemmern ausgezählt war.

Wohl nur ein Partner

Wenigstens sieht es so aus, als ob die CSU nur einen Koalitionspartner braucht, geben sich der Landrat und Landtagskandidat erleichtert. Mit den Freien Wählern sieht Sicherheitsexperte Dremel die größten Gemeinsamkeiten, wie er als in der Wahlkampfzeit zum versierten Medienpartner Gereifter sendefähig ins Mikro spricht.

"Das Ergebnis der AfD ist überall zu hoch", findet Dremel, der eine Koalition mit der Alternative für Deutschland im Landtag für sich kategorisch ausschließt. Zumindest ein bisschen erleichtert ist man im Landratszimmer, dass die AfD-Hochburg Burgwindheim nicht über die 20-Prozent-Marke gekommen ist. Nachdem der Großteil der Ergebnisse bekannt ist, bricht Dremel mit Gattin Moni nach Scheßlitz auf, nachdem zuvor geklärt war, dass die Ehefrau chauffiert und Dremel sich deswegen noch einen Schluck 36-Kreisla genehmigen kann. Ganz der Polizist eben. Bislang saß nur einer im Landtag. Zur Langen Partynacht fährt Dremel mit einem guten Gefühl, auch weil er mit seinem Resultat über dem Bayernergebnis liegt. Holger Dremel kann lange feiern, der erste Termin am Montag ist erst nachmittags und der in München am Dienstag um 11 Uhr.

Reaktionen der anderen Kandidaten:

Der große Gewinner des Abends im Landkreis Bamberg ist hin und hergerissen - 14,46 Prozent hat er erreicht. Denn AfD-Kandidat Florian Köhler hätte sich auf Länderebene noch mehr erwartet. Aber mit seinem eigenen Abschneiden im Stimmkreis Bamberg-Land ist der Hufschmied zufrieden. "Das ist genau das, was ich erwartet habe."

Stabile bürgerliche Mehrheit

Langfristig, so seine Einschätzung, werden die etablierten Parteien nicht darum herumkommen, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Schon heute wäre eine "stabile bürgerliche Mehrheit" mit CSU, AfD und FW möglich, sagt Köhler.

Grünen-Kandidat Georg Lunz (12,94 Prozent) wiederum findet "Es ist schlimm, dass Köhler und die AfD so viel gewonnen haben. Es schockiert mich, dass es so viele AfDler aus dem Landkreis gibt."

Persönlich sei er enttäuscht, weil er schon gehofft hatte, mehr zu holen als die AfD. Deren gutes Ergebnis habe sich jedoch schon im Straßenwahlkampf abgezeichnet. Die AfD habe unbegründete Ängste, zum Beispiel vor einer Islamisierung, geschürt - das sei ausschlaggebend. Auch wenn er den Rechtsrutsch frappierend finde, verbuche er den Wahlkampf als gute Erfahrung und nehme viele positive Eindrücke mit.

FDP-Kandidat Martin Wünsche (4,69 Prozent) erklärt trotz des persönlichen Scheiterns an der Fünf-Prozent-Hürde, dass ihm der Social-Media-Wahlkampf positiv in Erinnerung bleibe. Bei den Likes steche er ganz gut heraus, darum hatte er beim Stimmergebnis mehr erwartet. Das gelte auch insgesamt für die FDP-Stimmen.

Landesschnitt erreicht

Doch habe er sein Ziel geschafft, den Landesschnitt zu erreichen. Wünsche sei nun fünf Jahre in der FDP und werde unabhängig von dem Wahlergebnis weiter für Ziele und Vision der Liberalen kämpfen. Dass die AfD stark sein werde, sei zu erwarten gewesen. Sie sei eine demokratisch gewählte Partei und habe ihre Daseinsberichtigung.

Ganz zufrieden ist FW-Kandidatin Verena Scheer (10,09 Prozent), "natürlich könnte es immer ein bisschen mehr sein". Man freue sich über das Plus im Vergleich zu 2013. Es mache sie schon ein bisschen stolz, dass sie zwei Prozent über dem Zweitstimmen-Ergebnis und vier Prozent über dem Erststimmen-Ergebnis von 2013 liege. Vielleicht habe sie bei Podiumsdiskussionen doch den einen oder anderen jungen Wähler überzeugen können.

Bekanntheit half

Dass ihr Name durch die Familie bekannt sei, habe sicher geholfen. Mit der Politik werde sie weitermachen und dafür kämpfen, dass die Ideen der FW auch bei den Bürgern ankommen.mm

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https://www.infranken.de/3766724
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766720 "Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Sowohl mit dem bayernweiten als auch mit meinem persönlichen Ergebnis", sagt Thomas Müller, Spitzenkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDO) im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

1,8 Prozent holte Müller bei den Erststimmen, bei den Zweitstimmen landete seine Partei gar nur bei 0,9 Prozent. "Die Mini-Zuwächse sind zu wenig", kommentiert Müller, der bayernweit sechs Prozent als Ziel für die ÖDP propagierte.

Umweltschutz keine Rolle gespielt

"Der Umweltschutz hat im Wahlkampf keine Rolle gespielt", bedauert der Burgkunstadter Stadtrat und oberfränkische Vorsitzende seiner Partei. Die ÖDP bleibt weiterhin eine Kleinstpartei. Und das, obwohl der 63-Jährige berichtet: "Wir haben diesmal einen viel höheren Aufwand betrieben - sowohl was Flyer als auch was Wahlplakate angeht.Deshalb ist das Ergebnis enttäuschend."

Jürgen Baumgärtner holt in Kronach/Lichtenfels das Direktmandat

Sorgen macht Thomas Müller eine potenzielle Koalition aus CSU und Freien Wählern. "Das klingt nach einer Weiter-so-Politik. Vor allem der Umweltschutz kommt dabei wohl wieder zu kurz."

BP und Piraten spielen keine Rolle

Keine Rolle spielten bei der Wahl die Piraten und die Bayernpartei. Peter Goßrau holte für die Piraten im Stimmkreis nur 0,7 Prozent und belegte damit den letzten Platz. Bei den Zweitstimmen erreichte die Partei ein ähnliches Ergebnis. 2013 waren es unter Kandidat Stefan Betz noch in beiden Fällen 1,95 Prozent gewesen.

Wahlanalyse: Besonderheiten im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels

Ein wenig besser schnitt die Bayernpartei ab, für die der in Bamberg wohnhafte Matthias Gerbig bei 1,0 Prozent landete und damit das 2013-Ergebnis von Gunther Sedlmayer (0,6 Prozent) etwas verbesserte. Bei den Zweitstimmen kam die Bayernpartei auf 0,75 Prozent.

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https://www.infranken.de/3766720
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766719 "Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Sowohl mit dem bayernweiten als auch mit meinem persönlichen Ergebnis", sagt Thomas Müller, Spitzenkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDO) im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels.

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1,8 Prozent holte Müller bei den Erststimmen, bei den Zweitstimmen landete seine Partei gar nur bei 0,9 Prozent. "Die Mini-Zuwächse sind zu wenig", kommentiert Müller, der bayernweit sechs Prozent als Ziel für die ÖDP propagierte.

Umweltschutz keine Rolle gespielt

"Der Umweltschutz hat im Wahlkampf keine Rolle gespielt", bedauert der Burgkunstadter Stadtrat und oberfränkische Vorsitzende seiner Partei. Die ÖDP bleibt weiterhin eine Kleinstpartei. Und das, obwohl der 63-Jährige berichtet: "Wir haben diesmal einen viel höheren Aufwand betrieben - sowohl was Flyer als auch was Wahlplakate angeht.Deshalb ist das Ergebnis enttäuschend."

Jürgen Baumgärtner holt in Kronach/Lichtenfels das Direktmandat

Sorgen macht Thomas Müller eine potenzielle Koalition aus CSU und Freien Wählern. "Das klingt nach einer Weiter-so-Politik. Vor allem der Umweltschutz kommt dabei wohl wieder zu kurz."

BP und Piraten spielen keine Rolle

Keine Rolle spielten bei der Wahl die Piraten und die Bayernpartei. Peter Goßrau holte für die Piraten im Stimmkreis nur 0,7 Prozent und belegte damit den letzten Platz. Bei den Zweitstimmen erreichte die Partei ein ähnliches Ergebnis. 2013 waren es unter Kandidat Stefan Betz noch in beiden Fällen 1,95 Prozent gewesen.

Wahlanalyse: Besonderheiten im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels

Ein wenig besser schnitt die Bayernpartei ab, für die der in Bamberg wohnhafte Matthias Gerbig bei 1,0 Prozent landete und damit das 2013-Ergebnis von Gunther Sedlmayer (0,6 Prozent) etwas verbesserte. Bei den Zweitstimmen kam die Bayernpartei auf 0,75 Prozent.

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https://www.infranken.de/3766719
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766717 Die AfD zieht aus dem Stand in den Landtag ein. Mit rund 10,3 Prozent erreichte die Alternative für Deutschland am Wahlabend auf Landesebene. Eigentlich ein Jubelabend für die neue Partei im Landtag - eigentlich.

"Es gibt keinen Grund zum Feiern. Mit dem Gesamtergebnis können wir nicht ganz zufrieden sein", sagt Detlef Rauh, Direktkandidat der AfD im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels. Hoffnung auf ein besseres Abschneiden hatte das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 gegeben: damals holte die AfD in Bayern 12,4 Prozent der Zweitstimmen. Bei der Landtagswahl liegt die Zweitstimme nach aktuellen Hochrechnungen bei rund 10,3 Prozent.

Die Partei könne froh sein, es mit einem zweistelligen Ergebnis in den Landtag geschafft zu haben. Auch dass man an der SPD vorbeigezogen ist, sei ein Erfolg. Doch damit hört es für den Weißenbrunner auch schon auf."Persönlich hätte ich mir ein besseres Ergebnis gewünscht", sagt der 65-jährige Rauh.

Auf Platz zwei der AfD-Oberfrankenliste ist er ins Rennen um die aktuell 22 Sitze der AfD im Landtag gegangen. Die Chancen, dass er in das Münchner Maximilianeum einzieht, standen nach den Wahlprognosen gut. Doch jetzt muss er bangen.

Es wird knapp für Rauh

11,16 Prozent der Erststimmen konnte Rauh für sich gewinnen. Damit liegt er auf Platz vier der Direktkandidaten im Stimmkreis. Insgesamt konnte die AfD im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels 11,20 Prozent (8280 Stimmen) der Zweitstimmen einfahren. Mit 17 Prozent konnte Rauh in Tschirn die meisten Erststimmen holen. "Ich nehme es, wie es kommt. Morgen geht die Arbeit normal weiter", sagt Rauh. Ob es für ihn für den Einzug in den Landtag reicht, ist für den 65-Jährigen am Wahlabend fraglich. "So, wie es ausschaut, wird es nicht reichen. Ich habe keine große Hoffnung auf den Landtag." In Bayern gebe es andere Bezirke, die stärker seien.

Besonders überrascht habe Rauh das starke Abschneiden der Freien Wähler. Ihnen käme in Bayern vor allem ihr konstantes Wählerpotenzial zugute. Themen wie die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung hätten die Freien Wähler vorangebracht. Ebenso sei der Aufschwung der Grünen unerwartet gekommen.

Keine weiteren Ambitionen

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Sollte es Rauh nicht in den Landtag schaffen, werde er weiterhin Parteimitglied bleiben. Für Aufgaben in der Öffentlichkeit, etwa den Kreisvorsitz, wird er sich aber nicht zur Verfügung stellen. "Ich habe lange überlegt, ob ich mich überhaupt zur Verfügung stelle", sagt der 65-Jährige. Am Montag nach der Landtagswahl will sich Rauh erst einmal wieder auf seine Arbeit konzentrieren.

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https://www.infranken.de/3766717
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766716 Fünf weitere Jahre im Landtag genehmigten die Wähler im Stimmkreis Erlangen-Höchstadt am Wahlsonntag Walter Nussel. Der Amtsinhaber von der CSU holt 35,05 Prozent der Erststimmen und 40,22 Prozent der Zweitstimmen.

Damit hat Nussel sein Ergebnis bei der letzten Wahl (Erststimme 41, Zweitstimme 44 Prozent) nicht erreichen. "Das hat sich in den Umfragen ja abgezeichnet", sagte er am Sonntagabend bei der zentralen Ergebnisbekanntgabe im Landratsamt in Erlangen.

Er habe gekämpft. "Ich habe versucht, hier im Landkreis wenig Fehler zu machen." Seine Stimmung ist leicht gedämpft, jedoch spürt man im Gespräch mit ihm auch Erleichterung. Völlig abgerutscht, das ist er nicht. "Das Ergebnis der einzelnen Kandidaten folgt dem gesamten Bayerntrend." Es habe sich gezeigt, dass die Wähler mit der CSU-Politik nicht zufrieden sind. Nun müsse man analysieren, woran es genau gelegen habe. "Und dann braucht es eine Korrektur. So weitermachen sollten wir nicht", sagte Nussel selbstkritisch über seine Partei.

Er glaube, dass es an der mangelnden Auseinandersetzung mit Sachthemen gelegen habe. Dazu müsse man wieder zurück.

Ob Horst Seehofer noch der richtige für den Parteivorsitz ist? "Dazu sage ich am Wahlabend nichts." Am Dienstag gebe es eine Fraktionssitzung, dann werde man über alle Dinge sprechen. Über so manche Äußerung Seehofers im Asylstreit sagte Nussel erneut: "Meine Wortwahl ist das nicht."

Markus Söder habe "eine sehr gute Arbeit geleistet", so Nussel. Der Ministerpräsident habe "ja selbst zugegeben, dass einiges zu korrigieren ist". Er halte Söder für den richtigen, dies nun auch umzusetzen.

Etwas deutlicher in der Kritik wird Stefan Müller, CSU-Bundestagsabgeordneter, der mit Nussel ins Landratsamt gekommen war. "Am Ergebnis gibt es nichts zu beschönigen. Es ist sehr enttäuschend. Sicher haben die Querelen in Berlin eine Rolle gespielt", so Müller.

Zudem sei klar, "dass die Partei mit der personellen Führungsspitze nicht als sympathisch wahrgenommen wird." Nun muss Seehofer also weg? Es sei ein Fehler, "personelle Konsequenzen ausschließlich auf Horst Seehofer zu reduzieren. Das wäre eine schnelle aber unvollständige Analyse", sagt Müller, der Mitglied im CSU-Parteivorstand ist, der sich am Montagfrüh in München trifft.

Man müsse nicht nur über personelle Dinge sondern ganz breit über "die Art, wie die Partei ihre Arbeit macht", sprechen. "Für Verdienste in der Vergangenheit wird man jedenfalls nicht wieder gewählt."

Bis das Ergebnis am Abend vorlag, hat es lange gedauert. Zu Redaktionsschluss hatten immer noch nicht alle Gemeinden gemeldet: Baiersdorf fehlte noch. "Das geht dann gleich Tack, Tack Tack", versprach Landrat Alexander Tritthart (CSU). Etwas dauerte es, dann tröpfelten auch die ersten Zahlen ein. Im Landkreis lieferte Lonnerstadt als erstes.

Auch Tritthart war angesichts der Verluste der CSU in Bayern enttäuscht. "Das relativ gute Abschneiden der AfD ist erschreckend", fügte der Landrat an. Aber auch die herben Verluste bei der SPD täten ihm leid. Das zeige, dass die ehemals großen Parteien in der Krise stecken.

Tritthart war als Behördenleiter Gastgeber der traditionellen Wahlveranstaltung im Landratsamt. Doch diesmal verirrten sich fast keine Kreisräte und Lokalpolitiker dorthin. Dabei sei das neue Landratsamt, wo die erste Wahl stattfand, doch so schön geworden, sagte Tritthart.

Alexandra Hiersemann (SPD) verzichtete ganz auf einen Besuch. Die SPD entschied sich, in einem Gasthaus in Marloffstein ihre Wunden zu lecken. Nussel kam, wenn auch spät. Danach ging es wieder zurück auf die CSU-Wahlparty auf dem Hof des Landwirts Nussel in Burgstall bei Herzogenaurach.

Die Grünen-Kandidatin Astrid Marschall war zusammen mit Kreisrat Manfred Bachmayer dagegen die erste, die vorbei schaute. Und auch die AfD-Kandidaten Michael Meister (ERH) und René Jentzsch (Erlangen) waren vor Ort.

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https://www.infranken.de/3766716
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766715 Die Stimmung bei den Freien Wählern (FW) am Wahlabend ist gut. Sein persönliches Ergebnis und das seiner Partei feierte der FW-Direktkandidat Michael Zwingmann am Sonntagabend im Gasthaus "Fröschbrunna".

Lebhaftes Stimmengewirr ist während des Telefongespräches im Hintergrund zu hören. Die Laune bei Zwingmann nach den ersten Hochrechnungen: heiter bis ausgelassen. "Die Stimmung ist gut. Wir sind ausgelassen", sagt er am Telefon. Die Partei habe ein super Ergebnis erzielt.

Starkes Erststimmen-Ergebnis

Vor allem das starke Ergebnis der Erststimme gibt ihm Grund zum Feiern: 11,6 Prozent hat der 44-Jährige im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels erhalten. Damit liegt er auf Platz drei der Direktkandidaten im Stimmkreis. Bei der Landtagswahl 2013 gab es für den Direktkandidaten der Freien Wähler bei der Erststimme nur fünf Prozent der Stimmen. "Die jahrelange Arbeit der Freien Wähler zahlt sich aus", meint Zwingmann.

Er sei absolut zufrieden, sagt Zwingmann. "Ich kann allen Wählern nur Danke sagen." Ob er Chancen auf den Einzug in den Landtag hat, ist ungewiss. Ein bestimmtes Prozent-Ziel habe er sich nicht gesetzt. Nach dem schwachen Abschneiden der SPD sind die Chancen für Zwingmann jedoch überraschend gestiegen.

Auf Platz vier der FW-Oberfrankenliste ist er ins Rennen um einen Platz im Landtag gegangen. Im Januar hatten die Freien Wähler für den Stimmkreis Kronach/Lichtenfels Zwingmann für die Landtagswahl einstimmig nominiert. Sollte es für ihn für den Einzug in den Landtag reichen, dann stehen die Stärkung des ländlichen Raumes, Digitalisierung und kostenlose Kitas ganz oben auf seiner Aufgabenliste. Doch darüber möchte sich der 44-Jährige am Wahlabend noch keine Gedanken machen. Der Erfolg der Freien Wähler auf Landesebene heizt die gute Stimmung im "Fröschbrunna" an: "Wir haben so viele Stimmen, dass es für eine mögliche Koalition reicht", sagt Zwingmann zufrieden.

10,2 Prozent der Zweitstimmen haben die Freien Wähler im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels eingefahren. "Wir sind noch am mitfiebern und hoffen, dass wir noch einige Stimmen abgrasen", sagt Zwingmann kurz nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Bei der Landtagswahl 2013 erreichten die Freien Wähler knapp acht Prozent der Zweitstimmen im Stimmkreis Kronach/Lichtenfels.

Das Erfolgsrezept der Partei? Als "bürgerliche Mitte" sei man kommunalpolitisch stark aufgestellt, die Politik werde nahe am Bürger gestaltet. "Es zeichnet uns als Freie Wähler aus, dass wir Politik von unten nach oben machen", sagt Zwingmann. Die Erfolge der Freien Wähler in Bayern: Abschaffung des achtjährigen Gymnasiums, Abschaffung der Studiengebühren und der Strabs. Das nächste Ziel: Abschaffung der Kitagebühren.

Koalition mit CSU realistisch

Einer Koalition von Freien Wählern und CSU auf Landesebene, so wie es sich Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger wünscht, sieht Zwingmann positiv entgegen. Es gebe viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Parteien. Vor der Wahl habe die CSU viele Themen der Freien Wähler aufgegriffen. "Es gibt ein paar Ecken und Kanten, die ab müssen", meint Zwingmann. Sonst sehe er aber gute Chancen für eine gemeinsame Regierung.

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https://www.infranken.de/3766715
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766714 Die Stimmung ist gut in der Höchstadter Kneipe "Töpfla". Dort haben sich die Freien Wähler getroffen, um die Auszählung der Wahl zu verfolgen, um die erste Hochrechnung zu feiern.

Christian Enz aus Höchstadt ist der Landtagskandidat, der dem Ergebnis entgegenfiebert. Wird er es schaffen? Es könnte knapp werden. Unterstützer hat er an seiner Seite. Aus dem Freundeskreis, vom Höchstadter Bürgermeister Gerald Brehm (JL), vom Listenkandidaten der Freien Wähler, Markus Saft aus Kalchreuth, vom Bezirkstagskandidaten Martin Oberle, von Mitgliedern aus Ortsverbänden.

Auf jeden Fall haben die Freien gut abgeschnitten im Landkreis Erlangen-Höchstadt, besonders in Höchstadt, in Adelsdorf oder Lonnerstadt. Darauf ist Enz stolz. Und auch wenn es nicht klappt mit dem Einzug in den Landtag - er wird weiterhin Politik machen. Es geht ihm um Themen. Am Montag, wird sich Christian Enz aufmachen, um die Wahlplakate wieder einzusammeln.

Zu fünft hatten sie 2500 Plakate aufgehängt. Mehr Leute werden es auch nicht beim Abhängen. "Unser Budget ist klein. Bei uns müssen die Kandidaten schon selbst aktiv werden", sagt er.

Ob es Christian Enz in den Landtag schafft, wird erst im Laufe des Montags feststehen.

"Erstaunlich gut"

Michael Meister, Kandidat der AfD in Erlangen-Höchstadt, zeigte sich gestern zufrieden mit seinem Ergebnis. Er holte 9,42 Prozent der Direktstimmen, 8,95 Prozent der Zweitstimmen gingen an die AfD. "Dafür, dass wir das erste Mal dabei sind: sehr, sehr gut. Mehr war nicht zu erwarten." Der Herzogenauracher war gestern mit dem Höchstadter René Jentzsch, der Kandidat für Erlangen war, ins Landratsamt zur zentralen Ergebnisbekanntgabe gekommen. Er findet, die AfD habe "erstaunlich gut abgeschnitten".

Er sei immer mit Prognosen vorsichtig gewesen und habe "eher nicht zu den Optimisten gehört, die uns gar bei 20 Prozent gesehen haben", sagt Meister. Die meisten Wähler seien hauptsächlich von Freien Wählern und CSU zur AfD gewandert, vermutet Meister. Er werde gleich zur AfD-Wahlparty in den Weberskeller nach Höchstadt fahren, um mit seinen Parteikollegen das Ergebnis zur besprechen, sagte er gestern im Landratsamt. Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

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https://www.infranken.de/3766714
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766713 Eine Wahlkampfparty, die diesen Namen auch verdient, feiern die Grünen. Die Übertragung der Fernsehbilder auf die Leinwand im Café Leander ruckelt und bleibt immer wieder stehen. Doch das stört hier niemanden: Auch die miese Bildqualität kann den tollen Zahlen nichts anhaben. Das Wichtigste ist offensichtlich: Der grüne Balken steht klar an zweiter Stelle. Jubel bei den Wahlhelfern. Direktkandidatin Ursula Sowa klatscht in die Hände und strahlt. So sehen Sieger aus.

Unsicherheit verfliegt

"Ich bin froh, dass der Spitzenwert der Prognosen auch so eintrifft", sagt sie und atmet tief durch. Die Hälfte der Wähler gelte allgemein als unentschlossen, dementsprechend habe sie am Wahlabend doch eine gewisse Unsicherheit gespürt. Die ist um 18 Uhr verflogen. "Wir waren die Partei, die wirklich Inhalte geboten hat", sagt die 61-Jährige in einer ersten Analyse. Spannend werde es für Koalitions-Sondierungen, ob es die FDP wirklich in den Landtag schafft, erklärt die Architektin, ehe sie eine kleine Dankesrede hält.

Wahlkampfhelferin Juliane Fuchs drückt sie einen Blumenstrauß in die Hand, weil sie im Wahlkampf so viel Einsatz gezeigt hat. "Es ist einfach traumhaft, das hat alle Prognosen überstiegen", sagt Fuchs überglücklich. "Wir haben im Wahlkampf die Stunden und Tage bis zum Ende der absoluten Mehrheit für die CSU gezählt. Dass es nun so geklappt hat, ist einfach toll."

Bärenstarke Zahlen

Sowa sammelt währenddessen eine kleine Gruppe um sich: "Auf ins Rathaus." Dort soll nicht viel los sein, sagt man ihr. "Das werden wir ändern", antwortet die Stadträtin und lacht. Im großen Sitzungssaal warten etwa 20 Leute auf die ersten Ergebnisse der Bamberger Wähler. Sowa wirkt entspannt in ihrem grünen Sakko. Dann erscheinen Zahlen auf der Leinwand. Schon der erste ausgezählte Stimmbezirk bringt für die grüne Direktkandidatin ein Ergebnis über 20 Prozent. Zweitstärkste Bewerberin nach Melanie Huml (CSU). Wieder klatschen die Grünen in die Hände. Sowa strahlt wieder.

Gegenkraft zur AfD

"Wenn das mit der 2 vor dem Komma so bleibt, dann bin ich sehr glücklich", sagt die Architektin . Immerhin sei dies das beste Ergebnis, das die GAL verzeichnen durfte.

"2020 erobern wir dann die Rathäuser", sagt Grünen-Stadtrat Wolfgang Grader zum Wahlabend und stößt darauf mit Andreas Lösche an. Der hatte als Direktkandidat 2013 in Bamberg 11,42 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Sowa konnte dieses Ergebnis beinahe verdoppeln. 2013 hatten die Grünen in Bamberg-Stadt 16,02 Prozent erzielt - nun springt die Partei im Stimmkreis sogar über 21 Prozent, toppt das landesweit ohnehin starke Ergebnis noch einmal.

"Wir haben uns nicht nur als Gegenkraft zur CSU präsentiert, sondern auch ganz klare Kante gezeigt gegen die AfD und die Politik der Hetze", erklärt der Direktkandidat für den Bezirkstag. Die guten Zahlen wertet Lösche auch als Ergebnis für die "jahrelange gute Arbeit auf kommunaler Ebene." Die Grünen hätten ihren schlechten Ruf als "Ökospinner" endgültig abgelegt.

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https://www.infranken.de/3766713
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766712 Die Stimmung ist gedrückt im Gasthaus "Am Alten Brunnen" in Marloffstein. SPD-Direktkandidatin Alexandra Hiersemann wirkt ruhig, aber etwas schockiert ob des extrem schlechten Abschneidens ihrer Partei: Keine zehn Prozent bayernweit, im Landkreis Erlangen-Höchstadt sieht es nicht besser aus. Auch ihr Erststimmen-Ergebnis ist mit knapp über 13 Prozent auf einem Tiefpunkt - 2013 holte sie über 24 Prozent. "Es haben nicht nur wir verloren, aber es ist zweifellos eine historische Niederlage", bekennt sie unumwunden.

Sie betont, dass sie diese nicht auf die Spitzenkandidatin, Natascha Kohnen, zurückführt: "Sie hat den besten Job gemacht, den sie machen konnte." Eher bemüht sie die Bundespolitik als Erklärung - zumindest teilweise. Schließlich könne man sich im Land - und auch im Wahlkreis - nicht vollständig von den Themen lösen, die bundesweit Frustration auslösen.

Hiersemann schlägt aber auch selbstkritische Töne an, werde sich in den nächsten Tagen sicher fragen, wo es auch an ihr gelegen habe, dass es diesmal nicht für einen Sitz im Landtag reichte - wenn es denn so kommen sollte. Denn bis Redaktionsschluss stand das Ergebnis nicht zweifelsfrei fest, es sah jedoch nicht gut aus für die 58-Jährige. "Ich rechne nicht damit." Aber sie habe schon Schlimmeres durchgestanden und werde auch das durchstehen. "Ich gebe jedoch zu, dass es mir heute nicht gut geht."

Nicht beleidigt zurückziehen

Sollte sie nicht wieder in den Landtag einziehen, würde sie sich wieder mehr ihrem erlernten Beruf widmen. "Und ich werde mich sicher nicht beleidigt aus der Politik oder der Gesellschaft zurückziehen." Schließlich sei sie überzeugt davon, mit ihrer Partei für die richtigen Werte zu kämpfen. "Das wird sich nicht ändern, nur weil ich möglicherweise nicht gewählt worden bin."

Die Menschen, die ihre Werte teilen, seien ihr auch wichtiger, als die Wahlveranstaltung im Landratsamt. Sie habe sich sicherlich nicht in Marloffstein versteckt. "Ich wäre auch mit meinen Leuten zusammen gewesen, wenn wir ein positives Ergebnis erwartet hätten. Ich war auch vor fünf Jahren nicht im Landratsamt." Solche Tage verbringe man am besten mit den Menschen, mit denen man gekämpft habe.

Hiersemanns endgültiges Abschneiden wird erst im Laufe des Montags feststehen, wenn auch die Zweitstimmen der anderen mittelfränkischen Wahlkreise vollständig ausgezählt sind.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker.

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https://www.infranken.de/3766712
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766711 Für die Forchheimer Liberalen verwandelte sich der Wahlabend in einen wahren Wahlkrimi, der am Sonntag noch nicht zu Ende ging. Die FDP liegt bei der Bayerischen Landtagswahl bei fünf Prozent und muss bis zum amtlichen Endergebnis noch um den Einzug ins Maximilianeum bangen.

Spannend wie der Tatort

Gespannt verfolgen die FDP-Mitglieder seit 18.30 Uhr in der Osteria in Forchheim die Ergebnisse im Internet. "Es ist, wie wenn man den Tatort schaut. Man kann es nicht beeinflussen, aber es ist unglaublich spannend", verdeutlicht Körber, der FDP-Direktkandidat für den Stimmkreis Forchheim.

"Es scheint sich aber über der Fünf-Prozent-Hürde zu stabilisieren, aber ob der Einzug wirklich klappt, wird sich erst kurz vor Mitternacht entscheiden", rechnet Körber.

Ungewisser Ausgang

"Es ist wirklich eine große Ungewissheit. So ein knappes Ergebnis hatten wir noch nie." Deswegen falle es ihm auch schwer, das FDP-Ergebnis am Sonntagabend noch öffentlich zu bewerten. Von dem amtlichen Endergebnis hängt auch Körbers mögliches Landtagsmandat als Erster der oberfränkischen FDP-Liste ab.

"Worüber ich mich freue, dass ich im Stimmkreis Forchheim deutlich über dem fränkischen Schnitt der FDP stehe", so Körber. Die FDP schneide in Franken traditionell schlechter ab als zum Beispiel in Oberbayern. Mit 4,8 Prozent im Stimmkreis ist Körber deshalb zufrieden.

Traumergebnis für Thorsten Glauber (Freie Wähler)

Für Thorsten Glauber war der Wahltag aufregend, aber auch sehr schön: Morgens ging er joggen, wurde in Pinzberg gewählt und mit der Familie gegessen. Danach ging es für den Freien Wähler nach München, wo er bei der Wahlparty auf die Ergebnisse wartete. Ursprünglich war sein Plan, gegen 21 Uhr in Forchheim zu sein. "Das hat nicht geklappt, ich bin hier einfach nicht weggekommen", erzählt er, als der FT in telefonisch erreicht. "Für uns ist es ein Traumergebnis, dafür dass wir im Mai bei sechs Prozent lagen, ist es wirklich erstaunlich, was wir als Partei geleistet haben."

Auch mit seinem persönlichen Ergebnis ist Glauber zufrieden: "Mit 25 Prozent lieg' ich 14 Prozent über dem bayerischen Durchschnitt", so Glauber "da will ich einfach nur Danke sagen." Das gute Ergebnis habe er natürlich auch seinen Pinzbergern zu verdanken. Dort hätte er auch das Direktmandat geholt. "Ich bin halt einfach ein Pinzberger, deshalb werde ich meinen Wahltag auch dort beschließen", so Glauber, der davor aber noch im Sendestudio Franken des Bayerischen Fernsehens zur "Elefantenrunde" erwartet wurde. Ein Bier zum Abschluss des Tages werde er dann auf jeden Fall bei einer Wahlparty in Pinzberg zu sich nehmen.

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https://www.infranken.de/3766711
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766710 "Das ist ein Riesenerfolg für uns Grünen, aber auch für die Menschen und die Umwelt", meint Emmerich Huber. Im Feinkostladen "Karnbaum" feierten die Forchheimer Grünen ihre Wahlparty und ließen die Sektkorken knallen, als die ersten Hochrechnung (18,5 Prozent für Bündnis 90/Die Grünen) bekannt gegeben wurde. Der grüne Direktkandidat für den Stimmkreis Forchheim holte 14,22 Prozent der Stimmen.

Huber freute sich, dass die "Alleinherrschaft der CSU" ein Ende habe und mehr Parteien in den bayerischen Landtag einziehen. "Wir haben uns mehr als verdoppelt. Aber mir geht es nicht nur darum, dass unsere Partei gewinnt, sondern dass die Ideen, die wir mitbringen, Zukunft haben." Bereits im Wahlkampf habe er an den Infoständen gemerkt, dass sich das "historische Ergebnis" der Grünen abgezeichnet habe. Auch viele ältere Personen hätten ihm gesagt, dass sie grün wählen. Das habe es früher selten gegeben.

"Früher habe ich mich immer als Exote gefühlt. Heute hat sich die Stimmung zu den Grünen im Land verändert. Das wird dem Land gut tun", so Huber. Ob er selbst es noch schafft, in den Landtag zu kommen, kann er am Sonntagabend noch nicht sagen. Sein Mandat hängt vom Ergebnis im Wahlkreis Oberfranken ab.

"Ein Einzug in den Landtag war auch nicht der Grund, warum ich mich engagiert habe", meint Huber. Er habe "eine Menge Respekt" vor einem möglichen Mandat, denn das bedeute für ihn natürlich sehr viel Arbeit. Er betont: "Ich würde es als unwahrscheinlich bezeichnen. Aber wenn klappt, dann volle Kanne!"

MdB Lisa Badum feierte mit ihm: "Das ist ein historisches Wahlergebnis, dass die Grünen so eine tolles Ergebnis eingefahren haben." Diese starken grünen Stimmen müssten nun auch einen Niederschlag in der künftigen bayerischen Regierung findet - ob als stärkste Oppositionspartei oder als Koalitionspartner, so Badum.

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https://www.infranken.de/3766710
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766709 Jürgen Baumgärtner (CSU) ist nicht dafür bekannt, dass er politisch etwas dem Zufall überlässt. Er ist auch niemand, der auf sich warten lässt. Am Sonntagabend mussten seine Parteikollegen jedoch 30 Minuten Geduld zeigen, ehe der alte und neue Stimmkreisabgeordnete am "CoCoNo" zu seiner Wahlparty eintraf. Und er hatte tagsüber bewusst Distanz zum politischen Treiben gehalten, Luft geholt nach den harten Monaten des Wahlkampfs.

"Zum Stimmkreis hatte ich bis jetzt keine Infos", gestand er. Aufgeklärt wurde er auf seine Anfrage, wie's denn steht, sehr schnell. "Im Landkreis ganz gut - dank Dir!", rief der Kronacher JU-Kreisvorsitzende Markus Oesterlein. Dieser hatte zusammen mit Bernd Liebhardt ständig die Schnellmeldungen zur Landtagswahl im Blick.

Das Ringen um Tettau

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Auch vom Kronacher CSU-Kreisgeschäftsführer Liebhardt gab es ein wohlwollendes Nicken für die Entwicklung rund um Baumgärtner und die CSU im Landkreis. "Unser Kandidat liegt stabil bei 45 Prozent", analysierte er die Situation bereits um 19.12 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.

Da konnte er es sich sogar leisten, "Luxusprobleme" in den Blickpunkt zu rücken. Tettau ist rot - und schwarz - und dann plötzlich doch wieder rot. Der Ausreißer auf der Kronach-Lichtenfelser Landkarte störte ihn sichtlich. Am Ende, pünktlich zu Baumgärtners Eintreffen, stand es aber fest: Die einst rote Hochburg hatte sich endgültig neu eingefärbt. Liebhardt schmunzelte zufrieden.

Mehr zur Landtagswahl 2018

Im Lokal flimmerte derweil die Münchner Prominenz über die Leinwand. Erste Koalitionsüberlegungen wurden von den Spitzen der Parteien im Fernsehen getroffen. Ebenso im "CoCoNo" von der CSU-Basis. Hier wurde auf die politische Nähe zu den Freien Wählern gepocht, dort über eine spannendere, vielleicht zukunftsorientiertere Verbindung mit den Grünen philosophiert.

An diesem Punkt bezog auch Jürgen Baumgärtner Stellung. Er sicherte Ministerpräsident Markus Söder seine volle Unterstützung zu und forderte dazu auf, sich erst einmal ums Land, also um eine Regierung zu kümmern, ehe es um parteiinterne Entscheidungen geht. "Ich habe immer Schwarz-Grün favorisiert", betonte er zur Koalitionsfrage. Allerdings stehe damit in den eigenen Reihen relativ alleine da.

Podiumsdiskussion der Direktkandidaten

"Wir müssen auf vielen Feldern besser werden", nahm er die CSU in die Pflicht, ihre Positionen zu überdenken. "Man wird an der einen oder anderen Stelle nachjustieren müssen." Beim Klimawandel und beim Flächenverbrauch könnten die Grünen seiner Ansicht nach als Partner neue Impulse geben. Und in der Migrationsfrage möchte Baumgärtner gerne das "C" in der CSU wieder mehr in den Fokus rücken.

Als endlich feststeht, dass Baumgärtner alle Gemeinden im Stimmkreis für sich entschieden hat, geht er auch auf sein persönliches Ergebnis ein. "Das gab's noch nie", freute er sich über die inzwischen komplett "eingeschwärzte" Landkarte des Stimmkreises. Von einer "klaren Verbesserung zur Wahl vor fünf Jahren" war die Rede. Das von der Frankenwald-CSU gesteckte Ziel sei somit erreicht worden.

Heiße Eisen nicht gescheut

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Dass es rund fünf Prozent weniger bei den Stimmen waren, machte Baumgärtner an veränderten Rahmenbedingungen, aber auch an unbequemen Themen fest, die er aufgegriffen habe. Nationalpark, Migration, Klinik - es habe viele heiße Eisen gegeben, welche die Frankenwald-CSU und er aufgegriffen hätten. Oftmals habe man dabei eine andere Herangehensweise als die Bayern-CSU gewählt. Anscheinend sei dieser eigene Weg von sehr vielen Wähler anerkannt worden.

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https://www.infranken.de/3766709
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766708 Jürgen Baumgärtner (CSU) ist nicht dafür bekannt, dass er politisch etwas dem Zufall überlässt. Er ist auch niemand, der auf sich warten lässt. Am Sonntagabend mussten seine Parteikollegen jedoch 30 Minuten Geduld zeigen, ehe der alte und neue Stimmkreisabgeordnete am "CoCoNo" zu seiner Wahlparty eintraf. Und er hatte tagsüber bewusst Distanz zum politischen Treiben gehalten, Luft geholt nach den harten Monaten des Wahlkampfs.

"Zum Stimmkreis hatte ich bis jetzt keine Infos", gestand er. Aufgeklärt wurde er auf seine Anfrage, wie's denn steht, sehr schnell. "Im Landkreis ganz gut - dank Dir!", rief der Kronacher JU-Kreisvorsitzende Markus Oesterlein. Dieser hatte zusammen mit Bernd Liebhardt ständig die Schnellmeldungen zur Landtagswahl im Blick.

Das Ringen um Tettau

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Auch vom Kronacher CSU-Kreisgeschäftsführer Liebhardt gab es ein wohlwollendes Nicken für die Entwicklung rund um Baumgärtner und die CSU im Landkreis. "Unser Kandidat liegt stabil bei 45 Prozent", analysierte er die Situation bereits um 19.12 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde nach Schließung der Wahllokale.

Da konnte er es sich sogar leisten, "Luxusprobleme" in den Blickpunkt zu rücken. Tettau ist rot - und schwarz - und dann plötzlich doch wieder rot. Der Ausreißer auf der Kronach-Lichtenfelser Landkarte störte ihn sichtlich. Am Ende, pünktlich zu Baumgärtners Eintreffen, stand es aber fest: Die einst rote Hochburg hatte sich endgültig neu eingefärbt. Liebhardt schmunzelte zufrieden.

Im Lokal flimmerte derweil die Münchner Prominenz über die Leinwand. Erste Koalitionsüberlegungen wurden von den Spitzen der Parteien im Fernsehen getroffen. Ebenso im "CoCoNo" von der CSU-Basis. Hier wurde auf die politische Nähe zu den Freien Wählern gepocht, dort über eine spannendere, vielleicht zukunftsorientiertere Verbindung mit den Grünen philosophiert.

An diesem Punkt bezog auch Jürgen Baumgärtner Stellung. Er sicherte Ministerpräsident Markus Söder seine volle Unterstützung zu und forderte dazu auf, sich erst einmal ums Land, also um eine Regierung zu kümmern, ehe es um parteiinterne Entscheidungen geht. "Ich habe immer Schwarz-Grün favorisiert", betonte er zur Koalitionsfrage. Allerdings stehe damit in den eigenen Reihen relativ alleine da.

"Wir müssen auf vielen Feldern besser werden", nahm er die CSU in die Pflicht, ihre Positionen zu überdenken. "Man wird an der einen oder anderen Stelle nachjustieren müssen." Beim Klimawandel und beim Flächenverbrauch könnten die Grünen seiner Ansicht nach als Partner neue Impulse geben. Und in der Migrationsfrage möchte Baumgärtner gerne das "C" in der CSU wieder mehr in den Fokus rücken.

Als endlich feststeht, dass Baumgärtner alle Gemeinden im Stimmkreis für sich entschieden hat, geht er auch auf sein persönliches Ergebnis ein. "Das gab's noch nie", freute er sich über die inzwischen komplett "eingeschwärzte" Landkarte des Stimmkreises. Von einer "klaren Verbesserung zur Wahl vor fünf Jahren" war die Rede. Das von der Frankenwald-CSU gesteckte Ziel sei somit erreicht worden.

Heiße Eisen nicht gescheut

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Dass es rund fünf Prozent weniger bei den Stimmen waren, machte Baumgärtner an veränderten Rahmenbedingungen, aber auch an unbequemen Themen fest, die er aufgegriffen habe. Nationalpark, Migration, Klinik - es habe viele heiße Eisen gegeben, welche die Frankenwald-CSU und er aufgegriffen hätten. Oftmals habe man dabei eine andere Herangehensweise als die Bayern-CSU gewählt. Anscheinend sei dieser eigene Weg von sehr vielen Wähler anerkannt worden.

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https://www.infranken.de/3766708
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766707 Die Wahlparty der CSU im Séparée des Forchheimer Stadtlockales kam nur schleppend in Schwung. Bei der ersten landesweiten Prognose, die der CSU gerade mal 35,5 Prozent der Wähler zubilligte, saßen neben der stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Gisela Steinlein und dem Forchheimer CSU-Vorstandsmitglied Werner Burkard nur sechs weitere CSU-Mitglieder im 50 Leute fassenden Saal.

Auf die Chancen von Michael Hofmann, das Direktmandat im Landkreis Forchheim zu holen angesprochen, erklärte Steinlein: "Wenn es nach seinem Einsatz geht, muss er es holen." Als positives Omen wertete die Forchheimerin die hohe Wahlbeteiligung in ihrem Wahllokal am Kennedy-Ring und die Kampfbereitschaft von Michael Hofmann.

Jubel über 37 Prozent

Der ließ sich Zeit, mit seinem Besuch der Wahlparty. Stattdessen trafen der frühere Bundestagsabgeordnete Gerhard Scheu, der Forchheimer Vizebürgermeister Franz Streit, der frühere Weilersbacher Bürgermeister Adam Martin, die Ebermannstadter CSU-Ortvorsitzende Diana Striegel und MdB Tho mas Silberhorn ein. Von überschwänglicher Freude keine Spur. Nur Diana Striegel riss die Arme hoch, als die zweite landesweite Hochrechnung mehr als 37 Prozent für die CSU erbrachte.

Vorsichtiger Optimismus machte sich breit, als sich nach den ersten ausgezählten Stimmbezirken abzuzeichnen begann, dass Michael Hofmann im Stimmkreis Forchheim vor Thorsten Glauber lag. An den Handys verfolgten die mittlerweile rund 20 Besucher die Auszählung der Stimmbezirke im Landkreis Forchheim.

Derweilen analysierte der in sich gekehrte MdB Thomas Silberhorn das Wahlergebnis. "Die gleichzeitigen Stimmverluste von CSU und SPD wertete Silberhorn im Gespräch mit dem FT als Zeichen, dass es den Volksparteien nicht gelungen war, den Menschen, die Angst vor der Globalisierung haben, überzeugende Konzepte anzubieten. Die Befürworter der Globalisierung hätten offenbar Grün gewählt, die Enttäuschten hätten der AfD ihre Stimme gegeben.

Lösungen anbieten

"Es funktioniert nicht mehr, alle Bälle in der Luft zu halten. Wir müssen künftig wieder mehr in die Tiefe gehen, dem Wähler verdeutlichen, wofür wir stehen", gab Silberhorn als Losung für die Zukunft aus. Auf das Wahlergebnis ausgewirkt habe sich seiner Meinung nach auch der parteiinterne Streit innerhalb der CSU sowie zwischen CDU und CSU. "Wenn unsere Politiker so miteinander umgehen, nehmen die auf uns erst recht keine Rücksicht" formulierte Silberhorn Bedenken der Wähler.

Er sprach von einer gespaltenen Gesellschaft und orientierungslosen Wählern, die nach perspektiven verlangten. Hierin sehe er sogar eine Chance für eine Erneuerung der Volksparteien, so Silberhorn.

Sündenbock Merkel

Für Gerhard Scheu, der 1962 in die CSU eingetreten war und der den Landkreis Forchheim von 1983 bis 2002 im Deutschen Bundestag vertrat, stand die Ursache des Wahldebakels der CSU schnell fest. Im Stile einen Franz Josef Strauß machte er Bundeskanzlerin Angela Merkel als Sündenbock aus. "Die ist ein Unheil für die Union", polterte Scheu. Sie habe die bundesweite Aufgabe der CSU niemals begriffen. Und Merkel sei auch Schuld an einer Destabilisierung Europas.

Mit Blick auf das bayerische Wahlergebnis konstatierte Scheu: "Wir sind dem Teufel gerade noch einmal von der Schippe gesprungen." Die Meldung, dass die Freien Wähler und nicht die Grünen Verhandlungspartner Nummer eins für eine Koalition sein sollen, begoss Scheu mit einer Runde Schnaps. "Mich freut, dass die Grünen nicht mitregieren", prostete der 75-Jährige Franz Streit und dem ehemaligen Kulturreferenten Dieter George zu.

Mittlerweile füllte sich der Saal annähernd zur Hälfte. Landrat Hermann Ulm, Ulrich Schürr und Maria Wagner warteten auf den Wahlsieger Michael Hofmann, dessen Direktmandat nach Auszählung von vier Fünftel aller Stimmbezirke als sicher galt. Exakt um 20.24 Uhr betrat er mit seiner Frau das Stadtlockal, wo er mit Beifall empfangen wurde. Dabei war ihm die Anspannung noch immer anzusehen.

In einer kurzen Rede bedankte sich Hofmann für die Unterstützung seiner Helfer, zeigte sich aber auch kämpferisch. "Viele haben gedacht, dass der Landkreis Forchheim fällt. Er ist nicht gefallen. Wir haben nach wie vor die Mehrheit im Landkreis, wenngleich wir Federn lassen mussten", unterstrich Hofmann. Die CSU habe bewiesen, dass sie keine Schönwetterpartei sei. So gesehen sei er stolz auf die CSU und das Ergebnis im Landkreis Forchheim.

39 Prozent der Zweitstimmen hätten dazu beigetragen, dass der landesweite Trend abgemildert werden konnte. Am wenigsten Schuld am Wahlausgang trifft Ministerpräsident Söder. Für mich gibt es zu ihm keine Alternative, beugte Hofmann vor. Sein eigenes Ergebnis habe er schwer einschätzen können. Zum einen hätten Einflüsse von außen die Wahlentscheidung beeinflusst, zum anderen habe es mit der AfD einen Mitbewerber gegeben, der 2013 noch nicht da war. Für eine Analyse sei es aber noch zu früh.

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https://www.infranken.de/3766707
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3763872 Die Polizei fahndet nach einem Exhibitionisten aus dem Sulzachpark. Der Mann hat am Samstagmittag eine Mutter mit Kinderwagen sexuell belästigt.

An einer Brückenunterführung sah die 37-Jährige den Mann. Er spielte an seinem entblößten Penis und suchte den Blickkontakt zur Frau.

Nach sexueller Belästigung im Sulzachpark: So sieht der Täter aus

Bei dem Mann soll es sich um einen circa 40-jährigen, korpulenten Schwarzafrikaner handeln. Er trug einen Trainingsanzug.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Exhibitionisten verlief ergebnislos. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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https://www.infranken.de/3763872
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766702 Auf der einen Seite steht für Jürgen Baumgärtner (CSU) der direkte Sieg in allen Gemeinden des Stimmkreises, auf der anderen Seite ein Verlust von rund fünf Prozent der Erststimmen im Vergleich zu 2013. Merklich zulegen konnte der Abgeordnete nur - und das ist mehr als bemerkenswert - in Tettau, das damit endgültig den Titel als SPD-Hochburg verloren haben dürfte. Von 28,35 auf 37,23 Prozent konnte er sein Erststimmenergebnis verbessern.

Deutlich verloren hat Baumgärtner im Landkreis Kronach hingegen in Tschirn (minus rund 13 Prozent) oder auch in Steinwiesen (minus rund neun Prozent). In beiden Fällen dürfte die Nationalparkdiskussion aus dem vergangenen Jahr ein Grund sein. Massive Einschnitte gab es für den Abgeordneten aber auch im Landkreis Lichtenfels - allen voran in Hochstadt (minus rund 16 Prozent). Hier hat die Diskussion um die Ortsumgehung deutliche Spuren hinterlassen. Aber auch in Marktgraitz und Marktzeuln (jeweils minus rund zehn Prozent) waren zweistellige Verluste zu registrieren.

Debakel für die SPD

Für Ralf Pohl (rund 14 und damit minus 13 Prozent) und die SPD brachte die Wahl ein Debakel. Massive Verluste führten mitunter sogar zu nur einstelligen Ergebnissen in Wilhelmsthal (7,46), Ebensfeld (5,73) oder auch Weismain (5,85).

Deutlich besser lief es für Edith Memmel (Grüne), die wenig überraschend in ihrer Heimatgemeinde Mitwitz ihr bestes Ergebnis einfuhr (22,72 Prozent). Aber auch in Marktrodach (14,46 Prozent) fiel ihr Ergebnis mehr als beachtlich aus. Besonders auffällig ist, dass sich scheinbar der Kreis Lichtenfels zu einem "grünen" Landkreis entwickelt. Nahezu in allen Gemeinden erreichte Edith Memmel ein zweistelliges Ergebnis beziehungsweise kratzte an der Zehn-Prozent-Marke. Ob dabei aktuelle und geplante Bauvorhaben im Maintal eine Rolle spielen, sei dahingestellt. Jedenfalls scheint die Partei mit ihrer Kandidatin den Nerv der Wähler getroffen zu haben.

Zwingmann glänzt in Nordhalben

Den Nerv hat vielerorts auch Michael Zwingmann in Reihen der Freien Wähler getroffen. Mit rund elf Prozent der Erststimmen kann Zwingmann sehr zufrieden sein. Ein besonders gutes Ergebnis erzielte er im Landkreis Kronach in den Gemeinden, die von FW-Bürgermeistern regiert werden. So kommt Zwingmann in Nordhalben auf 16,56 Prozent der Stimmen und erzielte damit ein um rund acht Prozentpunkte besseres Ergebnis als der FW-Kandidat Sebastian Herter 2013. Auch in Stockheim legten die Freien Wähler bei den Erststimmen deutlich zu: Mit 17,69 Prozent (plus acht) der Stimmen erzielte Zwingmann hier sein bestes Ergebnis.

Etwas überraschend ist das starke Ergebnis des Freien Wählers in Wallenfels - aber nur auf den ersten Blick. Denn in der ehemaligen FW-Hochburg kommt Zwingmann auf 14,54 Prozent (plus 9). Erstaunlich ist hierbei, dass offenbar viele SPD-Wähler ins bürgerliche Lager gewechselt sind. Das beste Ergebnis im Kreis Lichtenfels erzielte Zwingmann in der Gemeinde Hochstadt (16,56 Prozent und damit plus vier).

AfD-Rauh unzufrieden

Nicht ganz zufrieden ist Detlef Rauh von der AfD mit seinem Abschneiden: 11,15 Prozent. Profitiert von den Verlusten der CSU hat Rauh vor allem in Tschirn, wo er mit 16,93 Prozent das beste Ergebnis erzielte. Obwohl sein Ergebnis in Steinwiesen (10,96) nicht hervorsticht, so fällt bei einem Blick auf den Stimmbezirk Schlegelshaid auf, dass 21,67 Prozent der dortigen Wahlberechtigten Detlef Rauh ein mehr als außergewöhnliches Ergebnis beschert haben. Dass dies alleine auf die Nationalparkdiskussion zurückzuführen ist, ist bei dieser Größenordnung auszuschließen. Sein bestes Ergebnis im Landkreis Lichtenfels erzielte Rauh in Ebensfeld. Dort kam der AfD-Kandidat auf 13,31 Prozent der Stimmen.

Bei Redaktionsschluss am Sonntag stand noch nicht fest, ob neben Baumgärtner noch ein weiterer Bewerber aus dem heimischen Stimmkreis in den Landtag einziehen wird. Dies wird sich frühestens im Laufe des Montags entscheiden, wenn endgültig feststeht, wie viele Sitze die Parteien im Landtag haben. Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker"

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https://www.infranken.de/3766702
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765328 Bayern hat abgestimmt: Rund 9 Millionen Wahlberechtigte waren dazu aufgerufen, über einen neuen Landtag zu entscheiden. Um 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, werden die Stimmen ausgezählt. So haben die Menschen im Stimmkreis Bad Kissingenbei derLandtagswahl 2018 abgestimmt:

Erststimmen - das Ergebnis im Stimmkreis Bad Kissingen (603):

Enstand (235 von 235 Wahllokalen ausgezählt)

Gewinner des Direktmandats: Sandro Kirchner (CSU)

Partei
Kandidat/ -in
Ergebnis
CSU
Sandro Kirchner
49,50%
Grüne
Yatin Shah
11,53%
AfD
Freia Lippold-Eggen
10,41%
Freie Wähler
Matthias Kleren
9,42%
SPD
Norbert Schaub
7,90%
FDP
Dr. Hans-Jaochim Hofstetter
4,19%
Linke
Christian Hänsch
3,85%
Die Franken
Christiane Freifrau von Thüngen
1,33%
ÖDP
Michaela Reinhard
0,99%
BP
Franz Sadlo
0,87%
 

 

Zweitstimmen - so haben die Parteien abgeschnitten:

Partei
Ergebnis
CSU
50,13%
Grüne
11,21%
AfD
10,57%
Freie Wähler
7,98%
SPD
7,47%
FDP
3,50%
Linke
3,37%
Sonstige
5,77%
 

 

Lesen Sie auch: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Überblick im aktuellen Ticker

 

]]> https://www.infranken.de/3765328 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766792 Die Ergebnisse der Landtagswahl zeigen: Die große Volksparteien SPD ist (zumindest in Bayern) weder groß noch eine Volkspartei. Ebenso stark verlor die CSU - ein herber Schlag für Markus Söder und wohl auch für CSU-Chef Horst Seehofer. Alle aktuellen Informationen zur Landtagswahl in Bayern gibt es in unserem Liveticker zur Wahl.

Doch auch die AfD ist nicht wirklich zufrieden mit den Ergebnissen - sie hatte mehr erwartet. Wenn es einen strahlenden Sieger gibt, dann wohl die Grünen. Doch am Ende steht dann wohl trotzdem nur der Gang in die Opposition. Welche Koalitionen denkbar sind, lesen Sie hier.

Was die Politiker von der Landtagswahl halten, lesen Sie in den Reaktionen nach der Wahl. Aber was halten Sie von den Ergebnissen der Landtagswahl? Machen Sie mit bei der großen Umfrage von inFranken.de:

Wie geht es weiter mit der CSU?

Und was wird aus Horst Seehofer?

Hat die Landtagswahl auch Auswirkungen auf Berlin?

Und was bedeutet das Wahlergebnis für die AfD?

Die Grünen sind die großen Gewinner - oder?

Und nun? Wie geht es in Bayern jetzt weiter?

Sie werden in wenigen Sekunden weitergeleitet, bitte haben Sie ein wenig Geduld...
Wenn Ihr Browser keine Automatische Weiterleitung unterstützt, klicken Sie bitte hier : https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/wahl-in-bayern-umfrage-zu-gewinnern-und-verlierern-was-halten-sie-von-den-ergebnissen;art179,3766721
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https://www.infranken.de/3766792
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766561 Bayern hat abgestimmt : Die knapp 9 Millionen Wahlberechtigten im Freistaat haben über einen neuen Landtag entschieden. Um 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, werden die Stimmen ausgezählt. So haben die Menschen im Stimmkreis Schweinfurtbei derLandtagswahl 2018 abgestimmt:

Erststimmen - das Ergebnis im Stimmkreis Schweinfurt (608):

Entstand (alle Wahllokale ausgezählt)

Gewinner des Direktmandats: Gerhard Eck (CSU)

Partei
Kandidat/ -in
Ergebnis
CSU
Gerhard Eck
37,26%
Grüne
Paul Knoblauch
18,61%
AfD
Richard Graupner
14,68%
SPD
Kathi Petersen
10,89%
Freie Wähler
Dr. Ulrike Schneider
6,19%
Linke
Robert Striesow
5,34%
FDP
Gunnar Bock
3,33%
BP
Uta Gilbert
1,38%
Tierschutzpartei
Jaqueline Kraft
1,17%
ÖDP
Stefan Bretscher
0,70%
Die Franken
Detlef Tartsch
0,45%
V-Partei³
Christian Ortloff
0,33%

Zweitstimmen - so haben die Parteien abgeschnitten:

Partei
Ergebnis
CSU
43,74%
Grüne
13,60%
AfD
11,69%
SPD
9,24%
Freie Wähler
8,19%
Linke
4,32%
FDP
3,80%
Sonstige
5,43%

 

Lesen Sie auch: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Überblick im aktuellen Ticker

 

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https://www.infranken.de/3766561
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766560 Als um 18 Uhr die ersten Prognoseergebnisse auf den Bildschirmen auftauchten, herrschte in der Brasserie am Pfahlplätzchen betretene Stille. Obwohl sich dort ein paar Dutzend CSUler versammelt hatten, um den Abschluss des Wahlkampfs zu feiern, war von Jubelstimmung nichts zu spüren. Gerade hatte sich bei nicht wenigen der Unions-Mitglieder die Hoffnung zerschlagen, dass die Umfrageergebnisse der letzten Wochen nur Schwarzmalerei gewesen sein könnten.

Nun also doch der Verlust von rund zehn Prozent der Stimmen, das Ende der absoluten Mehrheit im Landesparlament. Der Frust bei der Bamberger CSU war in diesem Moment mit Händen greifbar, doch schnell gab es die ersten Erklärungsversuche. "Wir sind mit unseren landespolitischen Themen einfach nicht durchgedrungen. Die Bundespolitik hat alles bei dieser Wahl überlagert", sagt Kreisvorsitzender Christian Lange, der sich dennoch über einen großartigen Kampf seiner Mitglieder freute.

War Seehofer schuld?

Elfriede Eichfelder, Stadträtin und CSU-Urgestein in Bamberg, ist eine von ihnen. Sie hatte sich 39 Prozent ausgerechnet. Nun nimmt sie kein Blatt vor den Mund und wirft dem Parteivorsitzenden und Bundesinnenminister Horst Seehofer vor, mit seiner "inkonsequenten Politik" die Ergebnisse wesentlich verhagelt zu haben. Vor allem der Angriff auf die Bundeskanzlerin habe sich als schädlich erwiesen. "Das ärgert mich maßlos."

AfD-Aufwärtstrend gestoppt

Als wenige Minuten später Gesundheitsministerin Melanie Huml zur Wahlkampfparty kommt, haben sich die schlechten Prognosewerte zur Gewissheit verdichtet. Die Kandidatin, die wieder das Direktmandat im Stimmkreis Bamberg-Stadt erobert hat, wirkt trotz des Desasters gefasst: "Natürlich hätten wir uns alle ein besseres Ergebnis gewünscht. Wir müssen uns fragen, warum wir es nicht geschafft haben, das Vertrauen von mehr Bürgern zu gewinnen."

Auf die Frage nach ihrer persönlichen Zukunft und dem wahrscheinlichen Koalitionspartner verweist Huml auf die Inhalte, die vor solchen Entscheidungen geklärt werden müssten. Immerhin: Das persönliche Ergebnis der amtierenden Ministerin liegt rund sechs Prozent über dem Zweitstimmenergebnis der CSU. Als positiv wertet Huml es auch, dass es der Bamberger CSU gelungen sei, den Aufwärtstrend der AfD zu stoppen, die bei der letzten Bundestagswahl in einigen Stimmkreisen sehr gute Ergebnisse eingefahren hatte. Hier habe sich der Haustürwahlkampf der CSU bezahlt gemacht.

Schlägt das Ankerzentrum durch?

Mit 12 Prozent der Stimmen schnitt die AfD bei den Zweitstimmen in Bamberg etwas besser ab als im Bayernschnitt. Der Effekt des umstrittenen Ankerzentrums AEO scheint also in Bamberg doch nicht so stark durchgeschlagen zu haben, wie von einigen der Mitbewerber befürchtet worden war. Der 41-jährige Direktkandidat Jan Schiffers sprach davon, dass das Minimalziel erreicht worden sei. "Ich hätte mir zwei Prozent in Bayern mehr erwartet." Schiffers erzielte als Erststimmenkandidat 11,87 Prozent und lag damit noch vor dem Bewerber der SPD, Heinz Kuntke, der nur 8,78 Prozent der Stimmen erhielt. Entsprechend groß war die Frustration bei den Sozialdemokraten, die im "Hofbräu" die niederschmetterten Ergebnisse der Bayern-SPD am Bildschirm verfolgten.

"Die Wahlbeteiligung und die langen Schlangen vor den Wahllokalen waren ein gutes und positives Zeichen", sagte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was die Ergebnisse seiner eigenen Partei anbelangt. Aus Sicht der SPD sei die Landtagswahl eine bittere Wahlniederlage gewesen. "Wer in Berlin regiert, verliert", erklärte der OB die Verluste als Folge einer Negativ-Performance in Berlin, die die Erfolge bei der Sachpolitik etwa in der Rentenpolitik und beim Wohnungspakt überstrahlt hätten. Die Ergebnisse der Landtagswahl müssten dringend aufgearbeitet werden. "Alles auf Landesebene muss auf den Prüfstand gestellt werden, organisatorisch und inhaltlich", sagte Starke.

Deutlich besser als 2013 schnitten auch in Bamberg die Grünen ab. Ursula Sowa erhielt 21,66 Prozent der Stimmen.

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https://www.infranken.de/3766560
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766559 Die Hoffnung starb zwar zuletzt, aber beizeiten: Als um 18.30 Uhr die ersten Wahlergebnisse über coburg.waehlt.de aufgerufen werden konnten, lag CSU-Konkurrent Martin Mittag schon deutlich vor Michael Busch. Zwischenzeitlich, da nur Ergebnisse aus den Wahllokalen der Stadt eingespeist wurden, hatte sogar die Grünen-Kandidatin Ina Sinterhauf mehr Stimmen als Busch. Der tröstete sich mit dem Gedanken, dass ihn die Wähler offensichtlich als Landrat behalten wollen.

Grund zum Feiern gab es im "Schwarzen Bären" also am Sonntagabend nicht. Busch hatte dort kurzfristig den Saal reserviert, anstatt im Willy-Brandt-Haus in der Stadt Coburg aufs Ergebnis zu warten, wie es die Genossen sonst tun.

Allerdings stand im Saal weder ein Fernseher noch eine Leinwand zur Verfügung. Als um kurz nach 18 Uhr die ersten Hochrechnungen veröffentlicht wurden, scharten sich die Anwesenden um Buschs Ipad. Busch gab die Zahlen dann per Mikrophon im Saal bekannt. "Zehn Prozent für die SPD", hieß es da noch. Als die ersten Statements aus den Parteien kamen, hielt Busch kurzerhand das Mikrophon ans Ipad, damit wenigstens jeder mithören konnte, wenn es schon nichts zu sehen gab.

Doch schon bevor die ersten Hochrechnungen kamen, war für den Vorsitzenden des Coburger Stadtverbands, Stefan Sauerteig, klar, dass das Wahlergebnis Konsequenzen haben müsse. Die Außendarstellung der SPD sei sehr schwach gewesen, die Glaubwürdigkeit der Partei habe durch die Arbeit der Koalition in Berlin gelitten. "Die Leute wollen wissen, wofür wir stehen. Wir brauchen eine Vision", sagte Sauerteig. "Wir haben gute junge Leute. Man muss sie aber auch ranlassen." Der Wahlkampf in Coburg selbst sei gut gelaufen, betonte er. Noch am Vorabend seien die Jusos "bis nachts um zwei" mit Busch und dem Bezirkstagskandidaten Frank Rebhan im Steinweg unterwegs gewesen, berichtete Sauerteig. "Wir haben Feuerzeuge, Kondome und Lollis verteilt", sagte Busch. Doch nicht alle Parteimitglieder zeigten sich so motiviert wie die Jusos, wie Busch kritisch feststellte. "Einige Ortsvereine habe ich im Wahlkampf deutlich vermisst."

Die schlechten Umfragewerte für die SPD könnten sich da auf die Motivation ausgewirkt haben, stellte Busch fest. "Zu viele Sozialdemokraten waren nicht mehr couragiert, haben sich verdrückt und versteckt", sagte Frank Rebhan. Carsten Höllein, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands, kündigte an, man werde auch "vor Ort die Strukturen überdenken". Schließlich wolle die SPD bei der Kommunalwahl 2020 ihre Stärke erhalten.

"Das Direktmandat war mein Ziel", sagte Busch. Das hätte ihm in der SPD eine starke Position verschafft. Er sei nun "enttäuscht und frustriert", dass es nicht geklappt habe. "Ich bin bei Umfragewerten von 16 Prozent eingestiegen und habe gehofft, dass es noch mal 18 oder 20 werden. Aber unter zehn Prozent - das ist eine Katastrophe." Ob Busch noch Chancen hat, über die Liste in den Landtag zu kommen, wird sich erst im Lauf des Montags zeigen. Dann steht fest, wie viele Ausgleichsmandate geschaffen werden müssen, wenn die CSU alle Direktmandate gewonnen hat.

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https://www.infranken.de/3766559
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766558 Für Jürgen W. Heike war die Sache schon um 19.38 Uhr klar. "Es ist schön, dass wir wieder das Direktmandat geholt haben", sagte der scheidende Landtagsabgeordnete nach einem Blick ins Smartphone gelassen. Eine halbe Stunde mussten die CSU-Anhänger im "Bayrish Pub" dann aber immer noch warten, ehe sie den strahlenden Wahlsieger Martin Mittag feiern durften. "Martin, Martin", schallte es an der Mauer durch die laue Nacht.

Auch wenn er die Stunden vor Schließung der Wahllokale daheim in Seßlach verbracht hatte - man sah Martin Mittag den Stress der vergangenen Stunden an. Der fiel nun ab. "Ich bin überwältigt", sagte der Noch-Bürgermeister von Seßlach. Dann fiel er Lautertals Bürgermeister, Sebastian Straubel, einer der engsten Mitstreiter der zurückliegenden Wahlkampfwochen, in die Arme.

Es sei eine "tolles Gemeinschaftsleitung" gewesen, das Direktmandat für den bayerischen Landtag bei der CSU halten zu können, lobte Mittag sein Team, während die gut 100 Parteifreunde frenetisch jubelten. Denn so ganz sicher waren sie sich bei der CSU in Stadt und Landkreis nicht, auch diesmal den Sieg davontragen zu können. Jürgen W. Heike war ehrlich: "Ich habe Michel Busch stark eingeschätzt. Stärker als sein jetziges Ergebnis." Für Martin Mittag freue er sich, weil sich dieser sich "trotz aller Widerstände im Wahlkampf" sehr deutlich durchgesetzt habe.

Der langjährige Landtagsabgeordnete hatte ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "München ade" an und wirkte aufgeräumt. Ein paar Aufgaben habe er schon noch zu erledigen, kündigte der ehemalige Staatssekretär an. Noch warte Arbeit im Parlamentarischen Kontrollgremium für den Verfassungsschutz, dann komme aber schon bald ein vierwöchiger Urlaub - "um zumindest ein bisschen von dem nachzuholen, was ich die vergangenen 24 Jahre verpasst habe".

Keine Angst vor Aiwanger

Seinen Nachfolger erwartet keine leichte Zeit. Jürgen W. Heike geht fest davon aus, dass die CSU eine Regierungskoalition mit den Freien Wählern eingehen wird. "Angst" vor dem FW-Frontmann Hubert Aiwanger brauche man dabei nicht haben, versicherte der Noch-Abgeordnete: "Ich bin immer gut mit ihm ausgekommen."

Vorne mit dabei beim Begrüßungskomitee: Hans Michelbach, Mitglied des Deutschen Bundestages. Freilich, das Direktmandat sei eine tolle Sache, aber das gesamtbayerische CSU-Ergebnis schmeckte Michelbach nicht: "Ich bin nicht zufrieden, wir können so nicht weitermachen." Da gab ihm trotz aller Siegesfreude auch Martin Mittag recht: "Wir müssen aus diesem Wahlergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das ist der Auftrag der Wähler an uns." Der Sieger selbst war mit seinem Gefühl für den Wahlausgang gar nicht weit von seinem Vorgänger entfernt. Auf Tageblatt-Nachfrage erzählte Martin Mittag, dass er schon nach Bekanntwerden der Ergebnisse aus den Wahllokalen der Stadt Coburg ein "sehr, sehr gutes Gefühl" bekommen habe. Eine gute Stunde später war die Sache dann klar.

Ein Dank an den Vorgänger

Vor der nächtlichen Siegesfeier war es Martin Mittag wichtig, noch einmal seinen Vorgänger zu würdigen: "Jürgen W. Heike hat 24 Jahre lang unseren Stimmkreis sehr gut vertreten."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker.

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https://www.infranken.de/3766558
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766557 Ein Krimi hätte kaum spannender inszeniert sein können: Als die Coburger Direktkandidatin der Grünen, Ina Sinterhauf, umringt von ihren Parteikollegen um 17.59 und 30 Sekunden im Grünen Büro auf die Leinwand starrt, wo Punkt 18 Uhr die erste Hochrechnung der Landtagswahl erscheinen soll, fällt der Beamer aus. Dem kurzen enttäuschten "Oh!" folgt wenige Sekunden später ein frenetisches "Jaaaa!", als die Prognose für die Grünen auf der Leinwand aufflackert: 18,5 Prozent. Das beste Ergebnis in der Geschichte der Partei.

Was dann folgt, ist ein Wechselbad der Glücks-Gefühle: Der erste Coburger Wahlkreis ist ausgezählt, da kommt Ina Sinterhauf bei den Erststimmen auf 16,77 Prozent und liegt auf Platz 3 hinter Martin Mittag (CSU) mit 36 Prozent und Michael Busch (SPD) mit 21,7 Prozent. Mit jedem ausgezählten Wahllokal geht der grüne Sinterhauf-Balken weiter nach oben, plötzlich hat sie Michael Busch überholt. Die Grünen jubeln. Nach dem siebten Wahllokal hat sie über 20 Prozent der Erststimmen. "Wer hätte das gedacht", freut sich ihr Wahlkampfmanager und Vorstandssprecher der Grünen, Michael Dorant.

Erste Berechnungen werden angestellt: Könnte es vielleicht am Ende doch für den Einzug in den Landtag reichen? Auf der Oberfranken-Liste der Grünen steht sie auf Platz 5, um in den Landtag einzuziehen, müsste sie wohl mindestens auf den 3. Platz vorrücken. Wie sieht es für die vor ihr Platzierten aus? Kevin Klüglein von der Grünen Jugend haut am Laptop in die Tasten, um die Ergebnisse der anderen oberfränkischen Grünen zu prüfen. Aber noch ist es zu früh am Abend, eine zuverlässige Prognose ist noch nicht möglich.

Bei Redaktionsschluss liegt Ina Sinterhauf mit 13,84 Prozent der Erststimmen dann doch wieder deutlich hinter Michael Busch (22,32). In der Stadt lag sie vor ihm, im Landkreis dahinter. Doch unterm Strich sei sie zufrieden, betont sie.

Entscheidung am Montag

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Ob es mit dem Einzug in den Landtag klappt, kann sie noch nicht einschätzen. Sicher ist aber: "Coburg hat eines der besten Ergebnisse in Oberfranken eingefahren." Mit einer Entscheidung, ob nun zwei oder drei Grüne der Oberfranken-Liste in den Landtag einziehen und ob sie dann vielleicht dabei ist, rechnet sie erst am Montag.

Bereit für den Einzug wäre sie auf jeden Fall, das sei man ja von dem Moment an, in dem man kandidiert. "Aber es wird dann sicher ganz viele Stellen geben, wo man sagt, Hilfe, ich kann das noch nicht", überlegt sie schmunzelnd. "Aber man wird es lernen."

Auch ihr Wahlkampfmanager Dorant ist "rundum zufrieden", allerdings sei das Ergebnis der AfD schon "eine bittere Pille". Dass die Grünen am Ende mit der CSU koalieren könnten, will Dorant nicht ausschließen. "Wenn man mitgestalten will, muss man mitregieren - und dann muss man auch Kompromisse eingehen, wenn auch nicht um jeden Preis."

Stadträtin Martina Benzel-Weyh, die selbst als Listenkandidatin dabei war, lobt Sinterhaufs Wahlkampf. "Ina ist gut angekommen, vor allem auch auf den Podien und an den Info-Ständen haben wir viel Rückenwind von den Leuten erfahren." Diese Erfahrung teilt auch Kevin Klüglein. "Wir haben während des Wahlkampfs eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Die Leute haben uns unsere Flyer fast aus der Hand gerissen. Das haben wir vorher so noch nie erlebt, dass die Leute im konservativen Nordbayern ein so großes Interesse an uns hatten."

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker

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https://www.infranken.de/3766557
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766554 Die Krise der DJK-SC Oesdorf in der Kreisliga 1 ER/PEG spitzt sich zu. Nach der überraschenden Derbyniederlage gegen die Reserve des Baiersdorfer SV wartet der Aufstiegsanwärter seit vier Spielen auf einen Punktgewinn.

Weil die Reserve des ATSV Erlangen dem Verfolger aus Tennenlohe einen Punkt abtrotzte, hat der SC Adelsdorf, der sich in Heßdorf mit einem 1:1 abfinden musste, in der Tabelle der Kreisliga 1 ER/PEG weiter drei Punkte Vorsprung auf Platz 2. Der ASV Möhrendorf und der ASV Niederndorf, der die Krise des FSV Großenseebach weiter verschärfte, rücken dem Führungsduo auf die Pelle.

Kreisliga 1 ER/PEG

DJK-SC Oesdorf - Baiersdorfer SV II 0:1

Bereits in den Anfangsminuten war den Hausherren die eigene Verunsicherung anzumerken, zu allem Überfluss setzte es den ersten Nackenschlag bereits nach fünf Minuten. Joshua Kraus nutzte ein Missverständnis in der DJK-Hintermannschaft und traf früh. Im weiteren Verlauf suchte die Heimelf vergeblich nach dem eigenen Rhythmus, Offensiv gelang wenig. Baiersdorf stand diszipliniert und lauerte auf Konter. Kurz vor der Pause verpasste der Gast das zu diesem Zeitpunkt verdiente 0:2. Im zweiten Abschnitt fand die DJK besser ins Spiel, ließ aber einige gute Gelegenheiten aus. In den Schlussminuten hatten die Gastgeber Pech, als Benjamin Göhr aus kurzer Distanz den Ausgleich verpasste (88.). "Aus meiner Sicht geht das Ergebnis in Ordnung. Wir standen defensiv sehr gut und haben immer wieder gefährlich gekontert", analysierte BSV-Trainer Florian Mösel die Partie. "Natürlich hatte auch Oesdorf seine Chancen, doch wir hatten eben auch mal das Glück auf unserer Seite."mho

Victoria Erlangen - SV Langensendelbach 0:2

Mit dem verdienten Sieg beim Mitaufsteiger stellte der SV den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle her. In der fairen Partie gingen die Gäste bereits in der 4. Minute durch einen Treffer von Markus Angermüller, der aus kurzer Distanz traf, in Führung. Matthias Kätscher traf vor 100 Zuschauer zum 2:0 für den Gast, als er aus wenigen Metern den Ball nur noch über die Linie befördern musste (50.). Die Hausherren stecken mit neun Punkten bereits jetzt im Tabellenkeller fest und müssen in den nächsten Spielen unbedingt punkten, damit sie den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen nicht frühzeitig verlieren.

TSV Röttenbach - DJK Hallerndorf 1:3

Nach dem vierten Spiel ohne Sieg müssen die Gastgeber den Blick in der Tabelle nach unten richten. Die Gäste dagegen stellten den Anschluss ans Tabellenmittelfeld her. In der mäßigen Partie erzielte Niklas Weber nach einem Freistoß aus kurzer Distanz das 0:1 (29.). Fünf Minuten nach der Pause verwandelte Fabian Maar einen Foulelfmeter zum 1:1. Durch ein Kopfballtor von Weber nach einer Ecke fiel das 1:2 (73.). Den Sieg der Gäste endgültig unter Dach und Fach brachte Julian Friedhelm nach einem Alleingang. Röttenbach hatte in der 2. Minute Pech mit einem Lattentreffer.

ATSV Erlangen II - SV Tennenlohe 3:3

Bei diesem Erlanger Derby sah es zunächst nach einem Erfolg der Gäste aus, denn Nicolas Hesl traf zum 0:1 (7.), und Vasileios Skerletidis erhöhte auf 0:2 (12.). Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel, und mit zwei Treffern sorgte Patrick Berninger für den Ausgleich (25./27.). Fünf Minuten vor der Pause war es Hesl, der die Tennenloher wieder in Führung brachte. Im zweiten Durchgang fand ein offener Schlagabtausch statt und Rade Bogunovic erzielte das 3:3.

SpVgg Zeckern - DJK Kersbach 5:1

Bereits in der 2. Minute erzielte Rene Ackermann das 1:0, doch Tobias Freimuth traf nach Pass von Florian Erlwein zum 1:1 (28.). Stefan Räuber brachte die Gastgeber erneut nach vorne, als er angeschossen wurde und der Ball über den Keeper ins Tor ging (38.). Jochen Spurny erzielte per Weitschuss das 3:1 (44.). Als Ackermann einen Konter erfolgreich abschloss, war die Partie entschieden (49.). Für den Endstand sorgte Räuber (66.).

TSV Lonnerstadt - ASV Möhrendorf 1:2

Nach torloser erster Halbzeit brachte Julian Schwandner die Hausherren nach einer guten Kombination mit einem Treffer aus 16 Metern in Führung (61.). Johannes Müller glich aus (64.). Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute durch den eingewechselten Spielertrainer Heinz Halmer.

SpVgg Heßdorf - SC Adelsdorf 1:1

Über 300 Zuschauer sahen ein Spiel, bei dem Tabellenführer Adelsdorf mehr Anteile hatte und die Gastgeber kämpferisch überzeugten. Nach torloser erster Halbzeit nutzte Daniel Brenner einen Abwehrfehler aus kurzer Distanz zum 0:1 aus (46.). Tobias Schuffert war nach einem Freistoß per Kopfball erfolgreich (81.). Kurz vor Schluss hatten die Gäste Pech, als sie mit einem Freistoß nur die Latte trafen. Trotz des Punktverlustes bleibt Adelsdorf mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer.

FSV Großenseebach - ASV Niederndorf 0:2

Einen weiteren Rückschlag gab es für den Tabellenletzten. Den Gästen reichte eine durchschnittliche Leistung, wobei Marcel Kaltenhäuser das 0:1 erzielte (28.) und Lutz Hartmann für den 0:2-Endstand sorgte (76.).

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https://www.infranken.de/3766554
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766552 Es war an sich keine Überraschung, am Ende wurde es aber doch noch eine: Steffen Vogel (44) zieht wieder als Direktkandidat für die CSU in den Landtag ein. Das Ob ist nicht der Punkt, das Wie ist mit einem Ausrufezeichen zu versehen: Denn im Gegensatz zu seiner Partei in Summe büßte der Anwalt aus Theres weit weniger Stimmen ein.

46,9 Prozent sind eine Hausnummer

Konkret: 2013 holte Vogel im Stimmkreis exakt 39 797 Erststimmen, heuer waren es mit 39 420 kaum weniger. Zwar reichte es wegen der höheren Wahlbeteiligung (73 : 65) nicht mehr für 53,6 Prozent wie 2013, aber 46,9 Prozent sind in diesem Umfeld eine Hausnummer. Steffen Vogel dürfte damit eine Marke gesetzt haben, an der man nicht leicht vorbei kommt, wenn es um die Besetzung von Posten in der neuen Regierung geht. Von solchen Visionen allerdings will Vogel im Moment nichts wissen. Er sieht die depressive Stimmung in seiner Partei und will weiter für die Menschen in seinem Stimmkreis kämpfen.

Lachen und Weinen

Er bewertet das Ergebnis mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Wenn die "CSU zwölf Prozent verliert, dann ist das eine Katastrophe", sagt er und spiegelt damit die gedrückte Atmosphäre am Sonntagabend bei der "Wahlparty" seiner Partei in Bad Neustadt. Die war nicht eben von knallenden Sektkorken geprägt. Beobachter sprechen von langen Gesichtern, die mit jeder Hochrechnung noch länger wurden.

Für Vogel persönlich indes sei es ein Erfolg. Gegenüber dem Ergebnis des Jahres 2013 habe er nur sechs Prozent abgegeben, sich also "offensichtlich von dem bayernweiten Ergebnis abnabeln können". Vogel führt dies darauf zurück, dass er seinen Job sehr sehr ernst nehme: Wie sein Vorbild Albert Meyer sei er überall präsent und arbeite für die Bürger, ohne dabei auf eine Partei zu achten. Er sei der Bevölkerung im Stimmkreis dankbar, und nehme deren Auftrag an.

Dass Vogel den Sieg einfahren würde, hatte vor dem Sonntag wohl niemand bezweifelt. Außer er selbst vielleicht: "Das Schlimme ist ja," hatte er im Vorfeld der Wahl gesagt, dass du dich abzappeln kannst, wie du willst, das Ergebnis hängt dann doch nicht von dir selber ab", sondern von der Landes- und Bundespolitik. "Die sollen anständige Politik machen, da oben", hatte er gefordert.

SPD im freien Fall

Trotzdem: Eine Überraschung wie in Würzburg, wo der Kandidat der Grünen den CSU-Mann aus dem Rennen warf, war im ländlichen und traditionell "schwarzen" Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld nicht zu erwarten. Bemerkenswert ist Vogels Erfolg trotzdem: zum einen wegen seines im Vergleich zur Landes-CSU guten Abschneidens, zum zweiten wegen der Zeitenwende auf den Plätzen.

Vor fünf Jahren konnte ein vergleichsweise Unbekannter wie Matthias Kihn für die SPD noch 17 Prozent der Erststimmen hinter Vogel holen.

Wer heute nach dem Ergebnis des SPD-Kandidaten René van Eckert sucht, gerät in den Tabellen garantiert erst einmal in die falsche Spalte. Der Sozialdemokrat fiel mit sieben Prozent hinter die Bewerber von Grünen, Freien Wählern und AfD auf Platz 5 zurück. In einigen Gemeinden wie in Rauhenebrach rauschte die SPD sogar unter die Fünf-Prozent-Marke und rangiert nur noch unter "Sonstige".

SPD geht unter

Selbst in Gemeinden mit roten Bürgermeistern ist der Sinkflug der SPD markant: In Sand schaffte es die Partei nur mühsam, zweistellig zu werden, in Ebern dümpeln die Sozialdemokraten bei acht Prozent. Die Grünen steigern sich fast überall, und die AfD ist in allen Gemeinden angekommen, in Stettfeld sogar mit bemerkenswerten 16 Prozent. Es gibt viel zu analysieren nach diesem 14.10.2018.

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https://www.infranken.de/3766552
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766486 Ermreuth schiebt sich auf Platz Drei und freut sich über den Punktverlust der Neunhofer in Gößweinstein. Im hinteren Bereich erlebte Kirchehrenbach eine Katastrophe beim 0:3 gegen die SG Oberes Pegnitztal, und TSV-Trainer Stephan Schleiwies dachte an einen Rücktritt.

Kreisliga 2 ER/PEG

SC Kühlenfels - TSC Pottenstein 3:0

Vor 300 Zuschauer gab es im Derby den ersten großen Aufreger, als TSC-Trainer Maximilian Held im Sechzehner in die Zange genommen wurde und zu Fall kam. Schiedsrichter Sedat Özdemir (ASV Niederndorf) ließ die Partie weiterlaufen. "Ich werde in dieser Aktion von zwei Gegnern zu Fall gebracht. Das muss er pfeifen", klagte der Gefoulte, und auch Übeltäter Kilian Macht gab zu, dass ein Kontakt da war. Trotzdem hätte Pottenstein nach einem Schuss von Fabian Haas (43.) in Führung gehen können. Allerdings lenkte Lukas Marsching den Ball um den Pfosten. Der Schlussmann der Kümaser ist eigentlich die Nummer Drei im Kasten des Kreisligisten, hielt sein Team jedoch mehrmals im Spiel. Mit dem Pausenpfiff hätte Held für die Gäste die Führung besorgen müssen, traf aber den Ball aus fünf Metern nicht richtig.

Das sollte sich im zweiten Durchgang rächen, denn nun hatte Kümas seine Chancen. Nach einer Flanke von Trainer Christopher Schraml schoss Alexander Wölfel den Ball am zweiten Pfosten ins Netz (51.). Kurz darauf spielte Macht seinen Trainer frei, und dieser stand allein vor TSC-Torwart Thorsten Mager, der ihn umgrätschte. Der Referee zögerte nicht und gab Elfmeter und Gelb. Vom Punkt traf Tobias Dahl zum 2:0 (58.). Auch den dritten Treffer bereitete Schraml vor. Nach seiner Hereingabe drückte Wölfel den Ball über die Linie (71.). "Insgesamt war es ein verdienter Sieg, auch wenn die zweifelhaften Schiedsrichter-Entscheidungen heute zu unseren Gunsten gefallen sind", sagte Schraml. Held, der wegen Meckerns Gelb-Rot sah, haderte nicht nur mit dem Referee: "In der ersten Halbzeit müssen wir auf jeden Fall ein Tor machen. Nach dem Rückstand haben wir nur noch lange Bälle gespielt. Das war der Fehler, und deswegen sind wir selbst schuld, dass wir verloren haben."

SC Uttenreuth - DJK Weingarts 1:3

Die Maigischer beenden die kurze Heimserie der Uttenreuther. Außenverteidiger Sebastian Friedl spielte von der Grundlinie zurück auf Andreas Stenglein, der zum 1:0 einschob (23.). Nach der Pause hatte der SCU seine erste Chance und die saß sofort. Julius Pfeiffer staubte einen abgewehrten Torschuss ab. Christian Kosel schob den Ball nach einem Doppelpass mit Marius Gruß zum 2:1 (70.) ein. Den Schlusspunkt setzte Stenglein auf Zuspiel von Kosel mit einem Schuss ins lange Eck (87.).

SK Lauf II - TSV Brand 1:1

Nach dem mageren Unentschieden stehen Lauf und Brand weiterhin in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen. Nach dem Treffer durch Spielertrainer Alexander Roth (62.) sah für die Gäste alles nach einem Sieg aus. Die Konter zum zweiten Treffer misslangen jedoch. In der Schlussphase durchbrach Nico Schmidt mit dem 1:1 (80.) den Abwehrriegel und sorgte für das Unentschieden.

SV Ermreuth - ASV Pegnitz 2:1

In der ersten Halbzeit war nicht viel von Ermreuth zu sehen. Folglich gingen die Gäste aus Pegnitz durch Julian Steger in Führung (27.). Im zweiten Durchgang wendete sich jedoch das Blatt. Nach einem Foul im Sechzehner traf Markus Hammerand per Elfmeter zum 1:1 (66.). "Das war Ermreuths erster Torschuss", sagte ASV-Trainer Kevin Kühnlein. Noch mehr verärgert war er, als Bastian Klenner den Siegtreffer erzielte, denn "das war mit Sicherheit Abseits", sagte der Gästecoach.

TSV Kirchehrenbach - SG Oberes Pegnitztal 0:3

"Katastrophe", sagte TSV-Trainer Stephan Schleiwies und gab zu, dass er nach der Niederlage gegen den Tabellenletzten an einen Rücktritt gedacht habe. Kirchehrenbach hatte mehrere gute Chancen, die jedoch kläglich vergeben wurden. Torwart Marco Wagner versuchte den Stürmer auszutanzen, verschwanzte den Ball und Marco Schönhöfer schob nur noch ins leere Tor ein (21.). Beim 0:2 vertändelte sein Innenverteidiger den Ball, foulte und der Freistoß wurde von Daniel Übler direkt versenkt (28.). Noch vor der Pause köpfte Michael Stiegler das 0:3 nach einem Eckball (43.) ein. "Wenn ich kein Kirchehrenbacher wäre, wäre ich jetzt kein Trainer mehr, aber weil mir der Verein am Herzen liegt, mache ich weiter, solange das auch der Verein so will", sagte Schleiwies.

SV Gößweinstein - SV Neunhof 3:3

Es entwickelte sich sofort eine umkämpfte Partie, in der spielerische Akzente Mangelware waren. Nach etwa einer halben Stunde gab es einen Foulelfmeter für den SVG, doch Sven Wächter vergab die Chance zur Führung. Erst nach der Pause machte er es besser, als er einen von Michael Stenglein schnell ausgeführten Freistoß verwandelte (52.). Genauso schnell ging es kurz darauf, als Dominik Sebald aus spitzem Winkel erhöhte (53.). Neunhof kam durch einen Kopfballtreffer von Andreas Galster heran (71.), ehe Simon Redel einen Querpass von Horst Probst zum 3:1 einschob (74.). Der Heimsieg gegen den Tabellenzweiten war zum Greifen nahe, doch nach einer Flanke traf Galster zum 3:2 (88.), und Ralf Liebisch köpfte eine Freistoßflanke zum 3:3 ins Netz (90.).

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https://www.infranken.de/3766486
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766484 Am 14. Oktober hat Bayern einen neuen Landtag gewählt. Die Bürger konnten bis 18 Uhr ihre Stimmen abgeben. Wie hat der Stimmkreis Nürnberger Land abgestimmt?

Erststimmen: Das Ergebnis der Landtagswahl im Stimmkreis Nürnberger Land (511)

Endstand:

Gewinner des Direktmandats: Norbert Dünkel (CSU)

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Norbert Dünkel
37,19%
SPD
Andrea Lipka
14,01%
Grüne
Gabriele Drechsler
16,00%
Freie Wähler
Angelika Feisthammerl
10,10%
Linke
René Wiedmann
3,72%
FDP
Luca Scharf
3,66%
AfD
Ralph Müller
10,28%
BP
Martin Häring
0,54%
ÖDP
Norbert Spiegel
0,92%
Die Franken
Andreas Brandl 
1,53%

Zweitstimmen - So wurde für die Parteien gewählt

Partei
Ergebnis
CSU
41,94%
SPD
11,19%
Grüne
16,35%
Freie Wähler
9,51%
Linke
3,61%
FDP
3,29%
AfD
9,30%
BP
0,39%
ÖDP
0,82%
Die Franken
1,18%

Weitere Infos zur Landtagswahl 2018: Die Ergebnisse der Wahl im Überblick

 

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https://www.infranken.de/3766484
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766483 A-Klasse 3 Würzburg

 

SG Hohenfeld/RW Kitzingen – SC Schwarzach II 1:3  
TSV Repperndorf – SV Hüttenheim 1:1  
TSV Gnodstadt – DJK Effeldorf 2:1  
SG Seinsheim/Nenzenheim – SV Sickershausen II 3:2  
SV Markt Einersheim – SSV Kitzingen II 3:0  
VfR Bibergau – FC Eibelstadt II 3:0  
Bayern Kitzingen II – Buchbrunn/Mainstockheim II 3:3  

 

 

1. (1.) VfR Bibergau 10 9 1 0 39 : 7 28  
2. (3.) TSV Repperndorf 10 6 2 2 27 : 28 20  
3. (2.) FC Eibelstadt II 11 6 1 4 20 : 16 19  
4. (4.) Bayern Kitzingen II 10 5 4 1 23 : 20 19  
5. (5.) SG Seinsheim/Nenzenheim 10 6 0 4 30 : 18 18  
6. (6.) Buchbrunn/Mainstockheim II 11 4 4 3 22 : 20 16  
7. (8.) TSV Gnodstadt 11 4 3 4 25 : 23 15  
8. (7.) SSV Kitzingen II 10 4 1 5 21 : 20 13  
9. (10.) SV Markt Einersheim 10 3 3 4 15 : 15 12  
10. (9.) DJK Effeldorf 11 3 3 5 14 : 20 12  
11. (11.) SC Schwarzach II 10 2 4 4 13 : 23 10  
12. (13.) SV Hüttenheim 10 1 4 5 10 : 23 7  
13. (12.) SV Sickershausen II 10 1 3 6 15 : 28 6  
14. (14.) SG Hohenfeld/RW Kitzingen 10 0 3 7 11 : 24 3  

 

Machtdemonstration des VfR Bibergau: Auch im Spitzenspiel gegen den Drittplatzierten aus Eibelstadt ließ der Absteiger nichts anbrennen und siegte ungefährdet mit 3:0. Gegen die sehr defensiv eingestellte FC-Reserve tat sich der Tabellenführer vor der Pause noch schwer. Erst Frederik Herrlein stellte Weichen kurz nach dem Seitenwechsel. „Wir waren klar überlegen. Das war wieder einmal ein Spiel auf ein Tor. Der Sieg geht völlig in Ordnung“, sagte VfR-Sportleiter Michael Gehring.

Zufrieden waren auch die Schwarzacher, die ein intensives und farbenfrohes Kellerduell gegen Aufsteiger Hohenfeld/Rot-Weiß Kitzingen für sich entschieden. Gleich vier Platzverweise und zwölf Gelbe Karten verteilte Schiedsrichter Ludwig Bauer in einer Partie, in der Rene Schnur für die Gäste früh vorgelegt hatte. Die Hausherren drängten zwar auf den Ausgleich, doch erneut Schnur und kurz darauf Philip Hegler besiegelten die siebte Niederlage des Neulings im zehnten Spiel.

SG Hohenfeld/Rot-Weiß Kitzingen – SC Schwarzach II 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Rene Schnur (5.), 0:2 Rene Schnur (55.), 0:3 Philip Hegler (57.), 1:3 Marco Hiller (77.); Gelb-Rot: Dominik Hubert (Schwarzach, 37., wiederholtes Foulspiel), Max Hegler (Schwarzach, 80., unsportliches Verhalten), Stefan Knauer (Hohenfeld, 59., Meckern), Eugen Dillmann (Hohenfeld, 90.+2, Meckern).

TSV Repperndorf – SV Hüttenheim 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Nico Bianchini (2.), 1:1 Patrick Kropp (65.); Gelb-Rot: Mehmet Magrali (Repperndorf, 60., Meckern), Marko Renner (Repperndorf, 85., Foulspiel).

TSV Gnodstadt – DJK Effeldorf 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Näck (37.), 2:0 Sebastian Näck (54.), 2:1 Valon Ukaj (82.).

SG Seinsheim/Nenzenheim – SV Sickershausen II 3:2 (2:1). Tore: 1:0 Simon Sußner (4.), 1:1 Markus Güntner (36.), 2:1 Simon Sußner (38.), 3:1 Simon Sußner (58.), 3:2 Markus Güntner (82.).

SV Markt Einersheim – SSV Kitzingen II 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Moritz Böhm (38.), 2:0 Tobias Zehnder (71.), 3:0 Tobias Zehnder (88.).

VfR Bibergau – FC Eibelstadt II 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Frederik Herrlein (50.), 2:0 Luca Ringelmann (55.), 3:0 Maximilian Wunder (82.).

Bayern Kitzingen II – SG Buchbrunn-Mainstockheim II 3:3 (2:2). Tore: 1:0 Justin Mariano (12.), 1:1 Norbert Dappert (31.), 2:1 David De Luca (36.), 2:2 Pascal gedrat (44.), 3:2 Fabian Kehrer (50.), 3:3 Marco Gröll (55.).

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https://www.infranken.de/3766483
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766480 Nach dem Ausgleich im Topspiel der Kreisklasse 2 ER/PEG bleibt der Trainer der DJK Eggolsheim, Lutz Reinhold, fair.

Der Tabellenführer wird von der Bezirksliga-Reserve überrascht.

Kreisklasse 2 ER/PEG

DJK Eggolsheim - TSV Hemhofen 2:2

Die Heimmannschaft begann besser als der Gast. Tobias Seeberger ging allein auf Hemhofens Torwart Fabian Engel zu, dieser blockte den Eggolsheimer aber. "Ansonsten hatten wir immer kleine Angriffe, die erfolglos blieben", sagte Eggolsheims Trainer Lutz Reinhold. "Hemhofen war aufs Verteidigen fokussiert, aber der TSV hat immer gut auf seinen Stürmer Simon Erhardt umgeschaltet." Das 0:1 passierte aus einem "katastrophalen Abwehrfehler" (Reinhold) heraus, als ein DJK-Innenverteidiger zum Torwart Alexander Löw zurückköpfen wollte, der den Ball aber nach vorne prallen ließ, und Erhardt schob ein. "Wir mussten uns dann erstmal schütteln", sagte Reinhold, der nach der Pause dreimal wechselte und Mark Ringer, Tobias Fechner und sich selbst brachte. Beim 1:1 nutzte Reinhold einen Torwartfehler auf der anderen Seite: Engel unterschätzte einen Ball, und den schob der Spielertrainer ein. "Das war ein wenig ausgleichende Gerechtigkeit", sagte Reinhold, der dem gegnerischen Torwart aber ein sehr gutes Spiel bescheinigte: "Er hat seine Mannschaft im Spiel gehalten." Denn die Gastgeber drehten auf, hatten mehr Ballbesitz und eine Mehrzahl an Tormöglichkeiten. Die Gäste verlagerten sich aufs Kontern. Bei einem solchen wurde Erhardt per Notbremse gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hemhofen zum 2:1. "Danach haben nur noch wir gespielt, aber wir hatten ein wenig Pech." Nach einer Ecke köpfte Fechner zum "absolut verdienten Ausgleich" ein. "Hemhofen hat sich den Punkt verdient, weil sie sehr gut verteidigt haben."

SV Buckenhofen II - SV Moggast 4:2

Die erste Chance hatte der Tabellenführer, aber der Kopfball von Robert Fritzsche ging weit übers Tor. Danach kombinierte Moggast gefällig, aber ohne zum Abschluss zu kommen, während Buckenhofen mehr Zug zum Tor offenbarte. Einen langen Ball reklamierte die SVM-Abwehr, doch der Schiedsrichter pfiff nicht, und Christoph Zeller schob cool zur Führung ein (25.). Danach war Moggast spielerisch besser, Buckenhofen hielt mit Kampf dagegen. In der Halbzeit wechselte Moggasts Trainerduo gleich dreimal, allerdings hatte die Bezirksliga-Reserve etwas dagegen, und nach einem Eckball lenkte Simon Kupfer den Ball an den Innenpfosten zum 2:0 (47.). Stefan Richter nahm sich ein Herz und zog nach einem Sololauf über das halbe Feld aus 20 Metern ab. Der Ball ging mittig unter die Latte zum Anschlusstreffer (55.). Einen weiten Einwurf klärte die SVM-Abwehr nicht richtig, Benedikt Wenzel ging in den Strafraum, legte klug zurück, und Christian Lauger vollstreckte zum 3:1 (61.). Zeller verwandelte zum 4:1 (70.). Einen langen Ball legte Julian Striegel in die Mitte, und Nils Menze gelang nur noch der Treffer zum 4:2 (75.) für den Tabellenführer.mgö

SV Poxdorf - SpVgg Heroldsbach 3:1

0:0 stand es zur Pause, und Spielertrainer Patrick Glauber wäre mit einem Punkt auch zufrieden gewesen. Doch in der zweiten Halbzeit änderte sich der ausgeglichene Spielverlauf. Thomas Kießling verwandelte nach einer sehenswerten Ballstafette mit Martin Fritscher zum 1:0 (60.). Fünf Minuten später schloss Andreas Brandmeier nach einem langen Ball zum Ausgleich ab. Nach einem Foul an Marius Meyer verwandelte Florian Pösdorf den fälligen Strafstoß zum 2:1 (70.). Einen Freistoß aus 22 Metern verwandelte Kießling zum 3:1-Endstand (85.). "Aufgrund der zweiten Halbzeit haben wir verdient gewonnen. Die Stimmung auf dem Platz war relativ entspannt bis auf eine Gelb-Rote Karte für Brandmeier wegen Meckerns", sagte Glauber.

SpVgg Dürrbrunn - SpVgg Effeltrich 2:1

Die erste Halbzeit fand ohne größere Höhepunkte statt, wie Dürrbrunns Abteilungsleiter Christof Dambietz bestätigte. Erst fünf Minuten vor der Pause stellte Jonas Übelacker mit einem verwandelten Foulelfmeter auf 1:0. In die zweite Halbzeit startete die Heimmannschaft stärker als zuvor. Nach einem Gestochere vor dem gegnerischen Kasten fiel Timo Finze der Ball vor die Füße - 2:0 (75.). Eine Minute später gelang Daniel Baumgärtner der Anschlusstreffer. "Danach hatte Effeltrich zwei ganz gute Chancen, die zweimal unser Torwart sehr gut pariert hat", sagte Dambietz. Ansonsten war die Partie ereignisarm, aber fair.

SG Kleinsendelbach/Hetzles - SV Pretzfeld 6:3

"Im Schnitt fallen bei uns drei Gegentore pro Spiel, das ist natürlich zu viel", sagte Kleinsendelbachs Spielertrainer Markus Lutz. Die erste Halbzeit begann furios, nach sieben Minuten markierte Lutz das 1:0 nach Vorlage von Simon Müller. "Postwendend gelang Pretzfeld das 1:1 durch einen Abwehrfehler von uns." Das 2:1 gelang Müller nach Vorlage seines Trainers. Wieder durch einen Abwehrfehler schaffte der Gast den Ausgleich. "So sind wir in die Halbzeitpause, und mit dem Anpfiff schieße ich das 3:2, wieder auf Vorlage von Simon", sagte Lutz. Keine fünf Minuten später erneut der Ausgleich, erneut nach einem Abwehrfehler. Doch Lutz zeichnete sich durch den Treffer zum 4:3 aus. "Danach war die Moral der Pretzfelder gebrochen." Auch weil Müller von hinten gefoult wurde und sein Widersacher glatt Rot bekam. Auf Vorlage von Matthias Klement erzielte Dominik Fabricius das 5:3. "Pretzfelds Widerstand war gebrochen." Patryk Wasenczuk machte den Deckel mit dem 6:3 auf das Spiel drauf. Doch die drei Gegentore ärgerten Lutz: "Wir gehen nicht aggressiv genug in die Zweikämpfe. Wir müssen unsere Defensivarbeit verbessern."

DJK-FC Schlaifhausen - SV Weilersbach 1:3

"In der ersten Halbzeit waren wir überlegen, aber haben keine zwingenden Chancen gehabt", sagt Schlaifhausens Co-Trainer und Torwart Lukas Porster. "In der zweiten Halbzeit war Weilersbach bissiger und wollte den Sieg mehr." Julian Dangel schoss mit einem Fernschuss das 0:1 (48.), Simon Dimter traf nach einem Einwurf (68.). Nach einem Freistoß zwang die Heimmannschaft Michael Sponsel zu einem Eigentor (72.), ehe sich Dimter gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Endstand markierte.

Spvgg Hausen - DJK Wimmelbach 2:0

"Das Spiel war von unserer Seite aus diszipliniert und wir haben hochverdient gewonnen", sagte Spvgg-Trainer Jörg Welker. Viele Zuschauer feuerten die Hausener beim "Kerwa-Spiel" an. Stive Hogmeni Wohayo wurde im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den Strafstoß selbst (24.). Die DJK hatte keine Chance in dem fairen Spiel. Hogmeni Wohayo setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und markierte das 2:0 (51.).

TSV Ebermannstadt - FC Burk 4:0

"Wir waren spielbestimmend, und die Gäste hatten wenig bis gar keine Torchance", sagte Stefan Nützel vom TSV Ebermannstadt. Einen Foulelfmeter verwandelte Yusuf Öntürk zum 1:0 (27.). Vor dem 2:0 nutzte Johannes Jablonski ein Missverständnis in der gegnerischen Abwehr aus und schob zum Pausenstand ein (35.). Öntürk erhöhte erneut durch einen Foulelfmeter (75.), Moritz Hübschmann vollendete nach einer Ecke mit dem Kopf zum 4:0 (90.). "Unterm Strich war die Partie fair, auch die Gäste haben sich so verhalten, obwohl sie zurücklagen. Wir hatten noch einige Kontermöglichkeiten, aber das Ergebnis geht in Ordnung."

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https://www.infranken.de/3766480
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766414 Nach den mageren Ergebnissen der vergangenen Spiele, wobei der Höchstadter EC nicht enttäuscht hatte, stand der Aufsteiger in der Eishockey-Oberliga vor dem dritten Heimspiel unter Druck, kam damit aber gut klar. "Wenn man vor dem Spiel im Kopf hat, dass es Pflicht ist, drei Punkte zu holen, ist es besonders schwer. Doch die Jungs haben das gut umgesetzt und sich diesen Sieg verdient", sagte Trainer Martin Ekrt hernach zufrieden.

Oberliga Süd: Höchstadter EC - ECDC Memmingen 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)

Zu Beginn war noch etwas Sand im Getriebe, der HEC musste zwei Strafzeiten hintereinander überstehen, ehe er seine spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale werfen konnte. Das, was die Alligators ab Mitte des ersten Drittels zeigten, war aus einem Guss und ging verdientermaßen in Führung: Im Powerplay wurde Ondrej Nedved in Position gebracht, der von der blauen Linie abzog und zum 1:0 traf (13.). Der HEC blieb Herr der Lage, verpasste es jedoch nachzulegen.

Und das rächte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs, als die Hausherren für einige Minuten etwas konfus wirkten: Wieder gab es zwei Strafzeiten gegen die Aischgründer, was die Indians durch Pfalzer zum Ausgleich nutzten (24.). Der HEC brauchte einige Minuten, um sich zu sammeln, ging dann wieder in den Angriffsmodus über. André Lenk und im Nachschuss Markus Babinsky fanden in Memmingens Goalie Vollmer ihren Meister. Selbst in Unterzahl blieben die Hausherren das gefährlichere Team und rückten die Verhältnisse zurecht. Erst lief Oleg Seibel auf das ECDC-Tor zu, und legte quer auf Vitalij Aab, der das 2:1 markierte (31.), dann folgte eine Überzahlsituation, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Die Alligators ließen sich davon aber nicht entmutigen, spielten weiter nach vorn und belohnten sich 43 Sekunden vor der Sirene, als Lukas Lenk nach Vorarbeit von Aab das 3:1 gelang.

Die Alligators waren nicht gewillt, sich den zweiten Saisonsieg streitig machen zu lassen - Ales Kreuzer erhöhte nach Vorarbeit von Thilo Grau und André Lenk auf 4:1 (43.). Wenig später fand sich der HEC in Unterzahl wieder, Philipp Schnierstein verhinderte zweimal einen Einschlag. Kurz darauf rauschte Markus Babinsky mit einem Memminger zusammen und bekam 2+10 Strafminuten aufgebrummt. Prompt verkürzten die Gäste durch Mudryk (52.). Doch der HEC ließ sich vor 781 Zuschauern nicht mehr verunsichern und machte den Sack zu, als Kapitän Martin Vojcak nach Pass von Kreuzer den 5:2-Endstand markierte.

Die Statistik zum Spiel

HEC: Schniertsein, Henseleit - Otte/Nedved, Szwajda/Babinsky, Stütz/Roth, Tratz/Ribarik - Deske/Petrak/Fröhlich, Cejka/Vojcak/Mikesz, Aab/ Seibel/L. Lenk, Kreuzer/Grau/A. Lenk

ECDC: Vollmer, Neumann - Stotz, Pokovic, Schirrmacher, Gejerhos, Jainz, Keil - Miettinen, Mudryk, T. Schmid, M. Schmid, Pfalzer, Haluza, Becher, Huhn, Schirrmacher

Schiedsricher: Florian Feistl, Richard Belitz, Marc Tobias Martmer Zuschauer: 781 Tore: 1:0 Ondrej Nedved (13.), 1:1 Milan Pfalzer (24.), 2:1 Vitalij Aab (31.), 3:1 Lukas Lenk (40.), 4:1 Ales Kreuzer (43.), 4:2 Jared Mudryk (52.), 5:2 Martin Vojcak (59.)

Strafminuten: 14 + 10 (Babinsky) / 10

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https://www.infranken.de/3766414
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766413 Nach den mageren Ergebnissen der vergangenen Spiele, wobei der Höchstadter EC nicht enttäuscht hatte, stand der Aufsteiger in der Eishockey-Oberliga vor dem dritten Heimspiel unter Druck, kam damit aber gut klar. "Wenn man vor dem Spiel im Kopf hat, dass es Pflicht ist, drei Punkte zu holen, ist es besonders schwer. Doch die Jungs haben das gut umgesetzt und sich diesen Sieg verdient", sagte Trainer Martin Ekrt hernach zufrieden.

Oberliga Süd: Höchstadter EC - ECDC Memmingen 5:2 (1:0, 2:1, 2:1)

Zu Beginn war noch etwas Sand im Getriebe, der HEC musste zwei Strafzeiten hintereinander überstehen, ehe er seine spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale werfen konnte. Das, was die Alligators ab Mitte des ersten Drittels zeigten, war aus einem Guss und ging verdientermaßen in Führung: Im Powerplay wurde Ondrej Nedved in Position gebracht, der von der blauen Linie abzog und zum 1:0 traf (13.). Der HEC blieb Herr der Lage, verpasste es jedoch nachzulegen.

Und das rächte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs, als die Hausherren für einige Minuten etwas konfus wirkten: Wieder gab es zwei Strafzeiten gegen die Aischgründer, was die Indians durch Pfalzer zum Ausgleich nutzten (24.). Der HEC brauchte einige Minuten, um sich zu sammeln, ging dann wieder in den Angriffsmodus über. André Lenk und im Nachschuss Markus Babinsky fanden in Memmingens Goalie Vollmer ihren Meister. Selbst in Unterzahl blieben die Hausherren das gefährlichere Team und rückten die Verhältnisse zurecht. Erst lief Oleg Seibel auf das ECDC-Tor zu, und legte quer auf Vitalij Aab, der das 2:1 markierte (31.), dann folgte eine Überzahlsituation, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachte. Die Alligators ließen sich davon aber nicht entmutigen, spielten weiter nach vorn und belohnten sich 43 Sekunden vor der Sirene, als Lukas Lenk nach Vorarbeit von Aab das 3:1 gelang.

Die Alligators waren nicht gewillt, sich den zweiten Saisonsieg streitig machen zu lassen - Ales Kreuzer erhöhte nach Vorarbeit von Thilo Grau und André Lenk auf 4:1 (43.). Wenig später fand sich der HEC in Unterzahl wieder, Philipp Schnierstein verhinderte zweimal einen Einschlag. Kurz darauf rauschte Markus Babinsky mit einem Memminger zusammen und bekam 2+10 Strafminuten aufgebrummt. Prompt verkürzten die Gäste durch Mudryk (52.). Doch der HEC ließ sich vor 781 Zuschauern nicht mehr verunsichern und machte den Sack zu, als Kapitän Martin Vojcak nach Pass von Kreuzer den 5:2-Endstand markierte.

Die Statistik zum Spiel

HEC: Schniertsein, Henseleit - Otte/Nedved, Szwajda/Babinsky, Stütz/Roth, Tratz/Ribarik - Deske/Petrak/Fröhlich, Cejka/Vojcak/Mikesz, Aab/ Seibel/L. Lenk, Kreuzer/Grau/A. Lenk

ECDC: Vollmer, Neumann - Stotz, Pokovic, Schirrmacher, Gejerhos, Jainz, Keil - Miettinen, Mudryk, T. Schmid, M. Schmid, Pfalzer, Haluza, Becher, Huhn, Schirrmacher

Schiedsricher: Florian Feistl, Richard Belitz, Marc Tobias Martmer Zuschauer: 781 Tore: 1:0 Ondrej Nedved (13.), 1:1 Milan Pfalzer (24.), 2:1 Vitalij Aab (31.), 3:1 Lukas Lenk (40.), 4:1 Ales Kreuzer (43.), 4:2 Jared Mudryk (52.), 5:2 Martin Vojcak (59.)

Strafminuten: 14 + 10 (Babinsky) / 10

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https://www.infranken.de/3766413
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766412 Die bayerischen Wähler haben abgestimmt: Rund 9 Millionen Wahlberechtigte in ganz Bayern durften heute ihr Kreuz machen. Wenn um 18 Uhr die Wahllokale schließen, werden die Stimmen ausgezählt. So haben die Menschen im Stimmkreis Aschaffenburg-West bei derLandtagswahl 2018 abgestimmt:

Erststimmen - das Ergebnis im Stimmkreis Aschaffenburg-West (602):

Entstand:  (alle Wahllokale ausgezählt)

Wahrscheinlicher Gewinner des Direktmandats: Manfred Mustermann

Partei
Kandidat/ -in
Ergebnis
CSU
Prof. Dr. Winfried Bausback
37,26%
Grüne
Stefan Wagner
18,61%
SPD
Martina Fehlner
14,68%
AfD
Alfred Sacher
10,89%
FDP
Peter Kolb
6,19%
Freie Wähler
Dr. Hans-Jürgen Fahn
5,34%
Linke
Tobias Schäffer
3,33%
Die Partei
Andreas Portscher
1,38%
ÖDP
Rudolf Lang
1,17%
BP
Benjamin Nix
0,70%
V-Partei³
Michael Specht
0,45%

Zweitstimmen - so haben die Parteien abgeschnitten:

Partei
Ergebnis
CSU
37,32%
Grüne
18,59%
AfD
11,53%
SPD
11,16%
FDP
6,19%
Freie Wähler
5,99%
Linke
3,93%
Sonstige
5,27%

 

Lesen Sie auch: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Überblick im aktuellen Ticker

 

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https://www.infranken.de/3766412
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766346 Im kampfbetonten Duell zweier Tabellennachbarn der Bezirksliga Oberfranken Ost behielt der SV Waischenfeld gegen den TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf mit 2:0 die Oberhand und schließt mit nun 17 Zählern die offizielle Hinrunde mit einem wichtigen Erfolg ab.

Bezirksliga Mittelfranken Nord

TV Erlangen - TSV Neunkirchen 4:0

"Wir sind heute allem aus dem Weg gegangen. Alles, was uns letzte Woche stark gemacht hat, ist komplett weg gewesen", zog ein bedienter TSV-Coach Daniel Hofmann sein Fazit. Die Hausherren waren von Beginn an hellwach. Hannes Decher setzte sich auf der linken Seite durch und fand in der Mitte Fabio Garcia. Der nahm den Ball volley und vollendete ins Eck (4). In der Folge war das Spiel recht zerfahren, aber der TV spielte mit mehr Tempo. Die Gäste suchten immer wieder ihren Kapitän Manuel Menges. Der hatte vor der Halbzeit noch zwei gute Möglichkeiten. Doch erst zog sein strammer Schuss knapp am Kreuzeck vorbei (40.), dann hatte er auch mit einem Kopfball kein Glück (41.). Direkt nach Wiederanpfiff zeigte erneut Garcia, wie es besser geht, und duschte die Brandbachkicker eiskalt (47.).

Anschluss verhindert

Diese suchten auch im zweiten Abschnitt weiterhin Menges und das wurde fast belohnt. Doch Dominik Ort verhinderte den Anschluss mit einer sehenswerten Parade (68.). Nur kurz danach kam der nächste Nackenschlag. Nach einem Stockfehler in der Neunkirchener Defensive reagierte Christoph Arnold am schnellsten und bediente Florian Söllmann, der ins kurze Eck zum 3:0 abschloss (75.). In der Schlussminute stellte Garcia auf den 4:0-Endstand, nachdem er fünf Gegenspieler ausgetanzt hatte. Hofmann will die Hoffnung aber weiterhin nicht aufgeben und auch keine Ausreden gelten lassen. "Wir brauchen nicht ständig drüber reden, dass uns Leute fehlen, wir haben genug gute Leute. Da müssen wir jetzt als Mannschaft rauskommen."StS

TSV: Gottschalk - Magiera (75. Kittler), Kolb, Derrfuss, Dambier (35. Pröll), Kain, Hasaj, Menges, Ruppert (58. Weiss), Kreis, Anderson

ASV Fürth - SV Buckenhofen 0:2

"Gegen eine defensive Mannschaft, die bei ihrem Kerwa-Spiel auch noch hochmotiviert ist, ist es immer schwer zu spielen", stellte SVB-Coach Dieter Feulner fest, denn seine Mannschaft brauchte lange, um überhaupt ins Spiel zu finden. Dass die Gäste beim Tabellenletzten nicht in Rückstand gerieten, war Torwart Oleksandr Dinovskyy zu verdanken, welcher binnen drei Minuten zweimal stark gegen Roman Mersch parierte.

Buckenhofen geht in Führung

Dann war es aber doch der SVB, der in Front ging. Nach einem langen Ball bediente Johannes Schmidt Jonas Weber, der die Führung erzielte (34.). Mit dieser und einer Roten Karte für den Fürther Mettin Copier (44.) taten sich die Gäste deutlich leichter und erzielten auch frühzeitig die Entscheidung. Wieder war das Mittel ein langer Ball, eine gute Annahme und Zuspiel von Shaker Youssef und letztendlich der Abschluss von Felix Pfister im zweiten Versuch (64.). Auch wenn "das Ergebnis hätte höher ausfallen können", sagte Feulner "sind wir zufrieden, dass hinten die Null stand und wir gewonnen haben."stu

SVB: Dinovskyy, Wirth, Rösch, Kupfer, Schmidt, David Knauer (61. Molls), Hagie Youssef, Pfister (78. Wolff), Weber (76. Riediger), Lucas Eisgrub, Tobias Eisgrub

Bezirksliga Oberfranken Ost

SV Bavaria Waischenfeld -TSV Kirchenlaibach 2:0

Vor 180 Zuschauern kamen beide Teams im ersten Durchgang zu kleineren Gelegenheiten. Ein Treffer wollte in der kampfbetonten Partie zunächst nicht fallen. Das änderte sich im Schlussabschnitt, als Johannes Schatz einen Eckball zur Bavaria-Führung vollendete, ehe Spielertrainer Sebastian Ott in der Schlussphase einen Konter mustergültig abschloss. "Wir haben uns nach der Führung auf unsere Stärken besinnt und standen kompakt, insgesamt ließen wir nicht viele Chancen zu. Es war wichtig, mal wieder zu gewinnen, die Remis bringen uns nicht weiter. Wir waren vor der Saison der erste Abstiegskandidat und können mit dem aktuellen Stand der Dinge im Großen und Ganzen zufrieden sein", bilanzierte Sebastian Ott nach Spielende.kow

SVW: Benjamin Schatz - Huppmann, Beyer, Rost, Johannes Schatz, Reh, Schrenker, Meidenbauer, Braun (68. Leisner), Dinkel, Wolf (81. Weiß, 85. Ott)

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https://www.infranken.de/3766346
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766344 Auf den ersten Blick hätte man meinen können: Alle Klischees erfüllt! Die AfD feiert ihren Wahlsieg mit einer gehörigen Portion Heimatgefühl in einer Schrebergartengaststätte, bayerischer Leberkäs' auf dem Teller und der deutsche Schäferhund bei Fuß. Auf den zweiten Blick relativiert sich das Bild. Ein eloquenter Martin Böhm empfängt ein Presseteam nach dem anderen, gibt sich bescheiden - "ob ich im Landtag sitze, wird sich erst noch zeigen" - und vermeidet Parolendrescherei.

Dass die AfD die Kennedy-Anlage an der Dr.-Walter-Langer-Straße als Wahllokal ausgewählt hat, liegt bestimmt nicht am Namen, wie Böhm versichert. Schließlich schaut er in die Zukunft und nicht zurück. Außerdem wolle er Deutschland retten und nicht die USA. Einem wahlkampfstarken Mitglied, das hier in der Nähe wohne und sich um die vielen Wahlplakate in der Straße gekümmert hat, sei es geschuldet.

Noch um 19 Uhr hält sich die Anhängergemeinde in Grenzen. Aber der Spitzenkandidat gibt sich zuversichtlich: "Unsere Mitglieder sind als Wahlhelfer und -beobachter unterwegs. Am Ende werden wir hier wohl 40 Leute sein."

Von Null auf über elf Prozent sei ein tolles Erlebnis, sagt Böhm. Die Prognosen von 14 Prozent seien eher geschönt gewesen. Ein breites Grinsen würde er jedoch auch erst bei 13 Prozent aufsetzen.

Und wie beurteilt er das Ergebnis der anderen Parteien?

Den größten Schrecken bereiten ihm die Grünen. Die Lebensentwürfe von AfD und Grüne passten einfach nicht zusammen - vor allem mit Blick auf die Zuwanderung: "Wir wollen einen starken Nationalstaat, die Grünen Multikulturalismus." Ein geringerer Schaden wäre da schon eine Koalition von CSU und Freie Wähler. Die Freien Wähler nennt Böhm eine wertkonservative Partei. Die Linke habe Gott sei Dank in Bayern keine Relevanz.

Einen klaren Favoriten hat Böhm in Sachen Direktmandat. Dass Martin Mittag nach den ersten ausgezählten Wahllokalen weit vor Michael Busch liegt, freut ihn sehr. Und seine Lebensgefährtin Annett Dingethal, die ihn mit aktuellen Ergebnissen per Handy versorgt, wundert sich nicht: "Wer so hetzt..." Böhm: "Ich sitze jedenfalls viel lieber mit Martin Mittag im Zug nach München als mit Michael Busch." Und dann, worin würde seine erste Aufgabe liegen? "Wir müssen eine vernünftige Fraktion mit intellektueller Schlagkraft auf die Beine stellen. Dass dies gelingt, davon ist er überzeugt: Trotz verschiedener Strömungen innerhalb der Partei sei man sich doch einig.

Ob es Martin Martin Böhm in den Landtag geschafft hat, steht am Montag fest.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker.

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https://www.infranken.de/3766344
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766343 Nach ordentlichem Saisonstart lief es für den sich im Umbruch befindenden SV Bosporus Coburg in den vergangenen Wochen nicht wirklich rund. Nur sechs Punkte aus den vergangenen neun Partien holte der Bezirksliga-Absteiger. Umso wichtiger war die nun gezeigte Reaktion am letzten Spieltag der Kreisliga-Vorrunde. Im Duell der türkischen Vereine setzte sich Bosporus mit 4:0 gegen den SV Türkgücü Neustadt durch, der die Begegnung nur mit sieben Feldspielern beendete.

Als Herbstmeister stand bereits vor dem Spieltag der SV Ketschendorf fest. Auch beim TSV Grub am Forst, der drei Siege aus den letzten vier Partien holte, präsentierte sich die Buchberg-Elf beim 2:0-Sieg souverän. Mit nur vier Punkten Rückstand lauert der SV Großgarnstadt auf dem zweiten Platz. Im Spitzenspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Bergmann mit 2:1 gegen den TSV Staffelstein durch. SV Bosporus Coburg - Türkgücü Neustadt 4:0 (1:0)

Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Heimsieg endete der Kreisliga-Vergleich der beiden türkischen Klubs. Die favorisierten Gäste hatten vor 340 Zuschauern in dieser von vielen Nickeligkeiten geprägten Partie den besseren Start, nutzten die sich bietenden Chancen jedoch nicht. Zwei Szenen waren dann mitentscheidend für den klaren Spielausgang: Erst kassierte Coskun Kobal nach hartem Einsteigen die Rote Karte (30.), dann erzielte Ümit Kilic aus abseitsverdächtiger Position unmittelbar vor der Pause das wichtige 1:0.

Als Tunahan Özer wenige Minuten nach dem Wechsel per Elfmeter nachlegte - er wurde zuvor selbst gefoult - , setzte Türkgücü alles auf eine Karte und beorderte Spielertrainer Bulat als weiteren Angreifer in die Spitze. Sein dann allein Richtung Tor laufender Sturmpartner Ali Civelek forderte nach einem Zweikampf Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Christian Grünbeck blieb diesmal stumm.

Nach einer Ampelkarte gegen Yasin Sahan hatten die Platzherren in doppelter Überzahl leichtes Spiel und erhöhten durch Kilic und Ercan Özaltin binnen zwei Minuten (76., 77.) auf 4:0. In der Schlussphase kassierten die Neustadter dann sogar noch ihren dritten Platzverweis, als Civelek Gelb-Rot kassierte.ct TSV Grub am Forst - SV Ketschendorf 0:2 (0:0)

Die Ketschendorfer haben beim Aufsteiger aus Grub ihren dritten Sieg in Serie eingefahren. Gegen die massiv stehende Abwehr hatten die Gäste trotz Feldvorteilen zunächst Probleme, sich gute Chancen herauszuspielen. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war aber mal wieder der Ketschendorfer Goalgetter Moritz Mönch mit seinem 14. Saisontreffer zur Stelle. Die Heimelf wurde nun etwas mutiger, musste aber eine Viertelstunde vor Spielende das 0:2 durch Jonathan Tritscher hinnehmen. Während der SVK die Vorrunde als Tabellenerster abschließt, steht der TSV Grub auf Relegationsrang 14. ct SV Großgarnstadt - TSV Staffelstein 2:1 (1:1)

Zum Kirchweihspiel bei Kaiserwetter sahen die 350 Zuschauer ein packendes Spitzenspiel. Der SV Großgarnstadt hatte die erste Chance in der 2. Minute, doch verpasste Sebastian Knoch eine Hereingabe knapp. In der Folgezeit kamen die Staffelsteiner besser in die Partie, spielten aber einige Konter nicht konsequent aus. Simon Fischer erzielte in der 29. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Heimabwehr den Führungstreffer für die Gäste. Der Großgarnstadter Joel Werner klärte in der 34. Minute in höchster Not auf der Linie. Danach bekam die Heimelf das Spiel wieder besser in den Griff. Patrick Wittmann nutzte nach einem Eckball von Knoch einen Kopfball zum 1:1 (45.). In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Als in der 69. Minute André Carl einen Ball auf Knoch durchsteckte, vollendete dieser zum 2:1. Da die Großgarnstadter ihre Kontermöglichkeiten ungenutzt ließen, blieb es bis zum Schluss spannend. Pech hatten die Staffelsteiner in der 87. Minute, als ein Freistoß an die Latte des Heimtores krachte. In der Nachspielzeit sicherte SVG-Schlussmann Manuel Siegelin seiner Mannschaft mit zwei Glanzparaden den Sieg.MC TSV Heldritt - TSG Niederfüllbach 1:1 (1:1)

Die Heldritter nutzten gleich ihre erste Chance in der 6. Minute zur Führung. Joschka Fischer netzte aus halblinker Position sicher ein, nachdem er von Daniel Lesch schön freigespielt wurde. In der 13. Minute hatte Marc Schramm die große Chance zum Ausgleich, aber seinen Hackentrick roch Keeper Fabian Engel. Neun Minuten später hatte nochmals Schramm den Ausgleich auf dem Fuß, doch er brachte das Spielgerät aus elf Metern nicht ins Tor - wieder war Engel zur Stelle. Beim folgenden Eckball setzte ein Niederfüllbacher den Ball nur auf die Latte. Auf der anderen Seite hätte Lesch auf 2:0 erhöhen können, ließ die Chance aber ungenutzt. In der 39. Minute bekamen die Gäste einen Handelfmeter zugesprochen, den Sebastian Pirsch sicher verwandelte.

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, ohne große Chancen herauszuspielen. In der 66. Minute versuchte Denis Ruggieri den Ball über den Niederfüllbacher Keeper Dominik Rädlein zu lupfen. Dieser kam zwar mit den Händen an den Ballen, befand sich aber außerhalb des Strafraums und kassierte dafür die Rote Karte. Drei Minuten später sah TSG-Akteur Amadeus Schramm nach Meckern die Gelb-Rote Karte - Niederfüllbach hatte nun nur noch acht Feldspieler. In der 87. Minute hatte Heldritt die Chance zum Siegtreffer, doch Ruggieri konnte eine mustergültige Hereingabe von Jens Rottmann nicht nutzen. hst

VfB Einberg - TV Ebern 2:2 (1:1)

Der VfB Einberg kam vor 100 Zuschauern gut in die Partie: Luca Skiba scheiterte am Aluminium. Ebern machte es besser: Julius Zettelmeier markierte nach einer Flanke das 1:0 (12.). Simon Slezok sorgte kurz vor der Pause per Flachschuss für den Ausgleich (40.). Der VfB kam gut aus der Kabine und ging durch einen traumhaften Freistoß in Führung: Yannik Weyhersmüller traf zum 2:1 (50.). Nach gut 60 Minuten dezimierten sich die Gäste aus Ebern selbst. Frank Geuß sah nach einem taktischen Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Nach einem scharf getretenen Freistoß von David Kraft kam Zettelmeier mit dem Kopf an den Ball und nickte zum 2:2 ein (80.). Die Einberger versuchten noch einmal alles, machten aus ihrer zahlenmäßige Überlegenheit jedoch zu wenig. Eine unschöne Szene ereignete sich in der 84. Minute: Eberns Schlussmann Steffen Elflein verletzte sich schwer am Knie und musste ins Krankenhaus abtransportiert werden.fw SV Heilgersdorf - Coburg Locals 3:1 (2:0)

Bereits in der vierten Minute besorgte Patrick Süppel den Führungstreffer für die Gastgeber nach einer Ecke. Bei einem der seltenen Entlastungsangriffe der Gäste entschied der Unparteiische auf Foulelfmeter: Mit einer Glanztat hielt der Heilgersdorfer Keeper Ralf Baum den Strafstoß (35.). Drei Minuten später versenkte der reaktivierte frühere SVH-Kapitän Christian Weiß einen Freistoß zur verdienten 2:0-Pausenführung.

In der 48. Minute setzte Fabian Goldschmidt zu einem Solo über das halbe Feld an. Erst im Coburger Strafraum konnte er durch ein Foul gestoppt werden - Torjäger Sebastian Steiner versenkte den Ball sicher (50.). Danach gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeber, und die Gäste dominierten von nun an das Spiel. Heimkeeper Baum und teilweise auch die schlechte Chancenverwertung verhinderten jedoch den Anschlusstreffer bis zur 80. Minute. Da gelang Waldemar Sonnenberg per Kopfball der verdiente Ehrentreffer. diFC Coburg II - TSV Pfarrweisach 3:1 (1:1)

Gegen die Gäste aus Pfarrweisach, die aus den letzten sechs Partien 15 Punkte geholt hatten, erwischten die jungen Vestekicker einen Blitzstart: Der offensivstarke Außenverteidiger Paul Schmidt flankte in Minute drei auf den fleißigen Fatullah Noori, der erst den Pfosten und im Nachsetzen zum 1:0 traf. Der FCC verpasste es in der Folge vor allem durch den brandgefährlichen Daniel Eckstein mehrfach, hervorragende Chancen in eine höhere Führung umzumünzen. Anders die Gäste, die aus ihrer ersten Möglichkeit den Ausgleich durch Sebastian Preßler erzielten - wobei der Schiedsrichter seinen Assistenten in Sachen Abseits überstimmte (21.). Die vom unermüdlichen Lukas Riedelbauch angetriebenen Coburger blieben weiterhin dominant, aber fährlässig vor dem gegnerischen Tor. Nach dem Seitenwechsel war hingegen der TSV der Führung näher, doch dann kam die Zeit von Eckstein: Drei Gegenspieler samt Keeper konnten ihn im Sechzehner nicht daran hindern, mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck für das 2:1 zu sorgen (59.). Die Vestekicker ließen nun nichts mehr zu, und mit Tobias Bayersdorfers sensationellem 25-Meter-Schlenzer zum 3:1 war die Begegnung zu Gunsten des FCC gelaufen. hg TSVfB Krecktal - Spvg Wüstenahorn 0:4 (0:2)

Wüstenahorn setzte von Beginn an auf eine stabile Abwehr. Ihr Heil suchten sie in gelegentlichen Kontern - das Konzept ging auf, Krecktal kassierte eine peinliche Heimniederlage. Die Hausherren rannten an, fanden jedoch bis zum Abpfiff kein Mittel, die Defensive der Gäste zu knacken.

Die Wüstenahorner erspielten sich durch einen Doppelschlag (60., 61.) durch Ladislaw Rybar eine 2:0-Führung. Krecktal versuchte nach dem Rückstand alles, doch gelang nur sehr wenig. Als der TSVfB in der Schlussphase alles nach vorne warf, schlugen die cleveren Gäste durch Roberto Weiß noch zweimal zu und bescherten Krecktal eine empfindliche Niederlage. di

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Als Herbstmeister stand bereits vor dem Spieltag der SV Ketschendorf fest. Auch beim TSV Grub am Forst, der drei Siege aus den letzten vier Partien holte, präsentierte sich die Buchberg-Elf beim 2:0-Sieg souverän. Mit nur vier Punkten Rückstand lauert der SV Großgarnstadt auf dem zweiten Platz. Im Spitzenspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Bergmann mit 2:1 gegen den TSV Staffelstein durch. SV Bosporus Coburg - Türkgücü Neustadt 4:0 (1:0)

Mit einem in dieser Höhe nicht erwarteten Heimsieg endete der Kreisliga-Vergleich der beiden türkischen Klubs. Die favorisierten Gäste hatten vor 340 Zuschauern in dieser von vielen Nickeligkeiten geprägten Partie den besseren Start, nutzten die sich bietenden Chancen jedoch nicht. Zwei Szenen waren dann mitentscheidend für den klaren Spielausgang: Erst kassierte Coskun Kobal nach hartem Einsteigen die Rote Karte (30.), dann erzielte Ümit Kilic aus abseitsverdächtiger Position unmittelbar vor der Pause das wichtige 1:0.

Als Tunahan Özer wenige Minuten nach dem Wechsel per Elfmeter nachlegte - er wurde zuvor selbst gefoult - , setzte Türkgücü alles auf eine Karte und beorderte Spielertrainer Bulat als weiteren Angreifer in die Spitze. Sein dann allein Richtung Tor laufender Sturmpartner Ali Civelek forderte nach einem Zweikampf Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Christian Grünbeck blieb diesmal stumm.

Nach einer Ampelkarte gegen Yasin Sahan hatten die Platzherren in doppelter Überzahl leichtes Spiel und erhöhten durch Kilic und Ercan Özaltin binnen zwei Minuten (76., 77.) auf 4:0. In der Schlussphase kassierten die Neustadter dann sogar noch ihren dritten Platzverweis, als Civelek Gelb-Rot kassierte.ct TSV Grub am Forst - SV Ketschendorf 0:2 (0:0)

Die Ketschendorfer haben beim Aufsteiger aus Grub ihren dritten Sieg in Serie eingefahren. Gegen die massiv stehende Abwehr hatten die Gäste trotz Feldvorteilen zunächst Probleme, sich gute Chancen herauszuspielen. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war aber mal wieder der Ketschendorfer Goalgetter Moritz Mönch mit seinem 14. Saisontreffer zur Stelle. Die Heimelf wurde nun etwas mutiger, musste aber eine Viertelstunde vor Spielende das 0:2 durch Jonathan Tritscher hinnehmen. Während der SVK die Vorrunde als Tabellenerster abschließt, steht der TSV Grub auf Relegationsrang 14. ct SV Großgarnstadt - TSV Staffelstein 2:1 (1:1)

Zum Kirchweihspiel bei Kaiserwetter sahen die 350 Zuschauer ein packendes Spitzenspiel. Der SV Großgarnstadt hatte die erste Chance in der 2. Minute, doch verpasste Sebastian Knoch eine Hereingabe knapp. In der Folgezeit kamen die Staffelsteiner besser in die Partie, spielten aber einige Konter nicht konsequent aus. Simon Fischer erzielte in der 29. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Heimabwehr den Führungstreffer für die Gäste. Der Großgarnstadter Joel Werner klärte in der 34. Minute in höchster Not auf der Linie. Danach bekam die Heimelf das Spiel wieder besser in den Griff. Patrick Wittmann nutzte nach einem Eckball von Knoch einen Kopfball zum 1:1 (45.). In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Als in der 69. Minute André Carl einen Ball auf Knoch durchsteckte, vollendete dieser zum 2:1. Da die Großgarnstadter ihre Kontermöglichkeiten ungenutzt ließen, blieb es bis zum Schluss spannend. Pech hatten die Staffelsteiner in der 87. Minute, als ein Freistoß an die Latte des Heimtores krachte. In der Nachspielzeit sicherte SVG-Schlussmann Manuel Siegelin seiner Mannschaft mit zwei Glanzparaden den Sieg.MC TSV Heldritt - TSG Niederfüllbach 1:1 (1:1)

Die Heldritter nutzten gleich ihre erste Chance in der 6. Minute zur Führung. Joschka Fischer netzte aus halblinker Position sicher ein, nachdem er von Daniel Lesch schön freigespielt wurde. In der 13. Minute hatte Marc Schramm die große Chance zum Ausgleich, aber seinen Hackentrick roch Keeper Fabian Engel. Neun Minuten später hatte nochmals Schramm den Ausgleich auf dem Fuß, doch er brachte das Spielgerät aus elf Metern nicht ins Tor - wieder war Engel zur Stelle. Beim folgenden Eckball setzte ein Niederfüllbacher den Ball nur auf die Latte. Auf der anderen Seite hätte Lesch auf 2:0 erhöhen können, ließ die Chance aber ungenutzt. In der 39. Minute bekamen die Gäste einen Handelfmeter zugesprochen, den Sebastian Pirsch sicher verwandelte.

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams, ohne große Chancen herauszuspielen. In der 66. Minute versuchte Denis Ruggieri den Ball über den Niederfüllbacher Keeper Dominik Rädlein zu lupfen. Dieser kam zwar mit den Händen an den Ballen, befand sich aber außerhalb des Strafraums und kassierte dafür die Rote Karte. Drei Minuten später sah TSG-Akteur Amadeus Schramm nach Meckern die Gelb-Rote Karte - Niederfüllbach hatte nun nur noch acht Feldspieler. In der 87. Minute hatte Heldritt die Chance zum Siegtreffer, doch Ruggieri konnte eine mustergültige Hereingabe von Jens Rottmann nicht nutzen. hst

VfB Einberg - TV Ebern 2:2 (1:1)

Der VfB Einberg kam vor 100 Zuschauern gut in die Partie: Luca Skiba scheiterte am Aluminium. Ebern machte es besser: Julius Zettelmeier markierte nach einer Flanke das 1:0 (12.). Simon Slezok sorgte kurz vor der Pause per Flachschuss für den Ausgleich (40.). Der VfB kam gut aus der Kabine und ging durch einen traumhaften Freistoß in Führung: Yannik Weyhersmüller traf zum 2:1 (50.). Nach gut 60 Minuten dezimierten sich die Gäste aus Ebern selbst. Frank Geuß sah nach einem taktischen Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

Nach einem scharf getretenen Freistoß von David Kraft kam Zettelmeier mit dem Kopf an den Ball und nickte zum 2:2 ein (80.). Die Einberger versuchten noch einmal alles, machten aus ihrer zahlenmäßige Überlegenheit jedoch zu wenig. Eine unschöne Szene ereignete sich in der 84. Minute: Eberns Schlussmann Steffen Elflein verletzte sich schwer am Knie und musste ins Krankenhaus abtransportiert werden.fw SV Heilgersdorf - Coburg Locals 3:1 (2:0)

Bereits in der vierten Minute besorgte Patrick Süppel den Führungstreffer für die Gastgeber nach einer Ecke. Bei einem der seltenen Entlastungsangriffe der Gäste entschied der Unparteiische auf Foulelfmeter: Mit einer Glanztat hielt der Heilgersdorfer Keeper Ralf Baum den Strafstoß (35.). Drei Minuten später versenkte der reaktivierte frühere SVH-Kapitän Christian Weiß einen Freistoß zur verdienten 2:0-Pausenführung.

In der 48. Minute setzte Fabian Goldschmidt zu einem Solo über das halbe Feld an. Erst im Coburger Strafraum konnte er durch ein Foul gestoppt werden - Torjäger Sebastian Steiner versenkte den Ball sicher (50.). Danach gab es einen Bruch im Spiel der Gastgeber, und die Gäste dominierten von nun an das Spiel. Heimkeeper Baum und teilweise auch die schlechte Chancenverwertung verhinderten jedoch den Anschlusstreffer bis zur 80. Minute. Da gelang Waldemar Sonnenberg per Kopfball der verdiente Ehrentreffer. diFC Coburg II - TSV Pfarrweisach 3:1 (1:1)

Gegen die Gäste aus Pfarrweisach, die aus den letzten sechs Partien 15 Punkte geholt hatten, erwischten die jungen Vestekicker einen Blitzstart: Der offensivstarke Außenverteidiger Paul Schmidt flankte in Minute drei auf den fleißigen Fatullah Noori, der erst den Pfosten und im Nachsetzen zum 1:0 traf. Der FCC verpasste es in der Folge vor allem durch den brandgefährlichen Daniel Eckstein mehrfach, hervorragende Chancen in eine höhere Führung umzumünzen. Anders die Gäste, die aus ihrer ersten Möglichkeit den Ausgleich durch Sebastian Preßler erzielten - wobei der Schiedsrichter seinen Assistenten in Sachen Abseits überstimmte (21.). Die vom unermüdlichen Lukas Riedelbauch angetriebenen Coburger blieben weiterhin dominant, aber fährlässig vor dem gegnerischen Tor. Nach dem Seitenwechsel war hingegen der TSV der Führung näher, doch dann kam die Zeit von Eckstein: Drei Gegenspieler samt Keeper konnten ihn im Sechzehner nicht daran hindern, mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck für das 2:1 zu sorgen (59.). Die Vestekicker ließen nun nichts mehr zu, und mit Tobias Bayersdorfers sensationellem 25-Meter-Schlenzer zum 3:1 war die Begegnung zu Gunsten des FCC gelaufen. hg TSVfB Krecktal - Spvg Wüstenahorn 0:4 (0:2)

Wüstenahorn setzte von Beginn an auf eine stabile Abwehr. Ihr Heil suchten sie in gelegentlichen Kontern - das Konzept ging auf, Krecktal kassierte eine peinliche Heimniederlage. Die Hausherren rannten an, fanden jedoch bis zum Abpfiff kein Mittel, die Defensive der Gäste zu knacken.

Die Wüstenahorner erspielten sich durch einen Doppelschlag (60., 61.) durch Ladislaw Rybar eine 2:0-Führung. Krecktal versuchte nach dem Rückstand alles, doch gelang nur sehr wenig. Als der TSVfB in der Schlussphase alles nach vorne warf, schlugen die cleveren Gäste durch Roberto Weiß noch zweimal zu und bescherten Krecktal eine empfindliche Niederlage. di

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https://www.infranken.de/3766342
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766341 Schon im Vorfeld hatte sich das Trainerduo, René Friedrich und Steffi Mittasch, fest entschlossen gezeigt, an diesem Spieltag für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies gelang auf ganzer Linie - und bei anhaltend kompromisslosem "Biss" wäre ser Sieg wohl noch höher ausgefallen. Doch mit der Gewissheit, Spiel und Gegner zu beherrschen, wurde die Abwehr hier und da vernachlässigt. Dass sich das nicht rächte, lag daran, dass die TSH im Angriff bis zum Schluss voll konzentriert blieb. Die HSG erwies sich allerdings auch nicht in der Lage, die Wende zu schaffen, allein ihr unermüdlicher Einsatz vorne wie hinten ist hervorzuheben, obwohl der Gast 40 Minuten lang in Schlagdistanz lag.

3. Liga Ost: TS Herzogenaurach - HSG Weiterstadt 30:20

Die schnelle 2:0-Führung der TS H egalisierten die Weiterstädterinnen noch und steckten auch nach dem überfallartigen 8:3 (18.) nicht auf. Die HSG kämpfte sich bis zurück in die Partie, auch wenn es zur Pause noch nicht rosig aussah (14:9), und hatte den Rückstand bis zur 39. Minute wieder bis auf drei Treffer verkleinert (16:13). Dies war der Zeitpunkt, als zunächst Martina Ebersberger - sie hatte die zuvor zuverlässig haltende Juliane Gerling im TSH-Tor abgelöst - mit fünf Glanztaten (einschließlich gehaltenem Siebenmeter samt Nachwurf ) ein Kippen der Partie verhinderte. Dazu explodierte Saskia Probst regelrecht und ließ bei Ballbesitz reihenweise Gegner stehen. Längst hatte da die HSG ihre etatmäßigen Distanzschützen Celine Schwarzkopf und Nadine Eilers auf die Bank gesetzt und ihr Heil mit Gewusel im Eins-gegen-eins gesucht, was vor allem Sonja Torenc mit oft grenzwertigen Aktionen zu nutzen verstand. Dabei provozierte sie bis zur 20. Minute zwei Strafzeiten gegen Lisa Neumann, bis dahin auffälligste TSH-Akteurin. Doch Herzogenaurach steckte diese und zwei weitere Zeitstrafen gut weg, auch wenn in der Abwehr nicht konsequent genug nachgerückt wurde.

Voller Dynamik und Spielfreude

Die taktisch starke und groß gewachsene Julia Drachsler rackerte vorbildlich, so lange die Kräfte reichten. Auch Kristin Lang machte am Kreis einen sehr guten Job, Laura Wedrich wartete mit Aktionen auf, die sie bereits in der Vorsaison stark gemacht hatten. Dazu trieben Nina Bestle und Vicky Egle mit voller Dynamik und Spielfreude die eigene Offensive immer wieder an, was die rund 200 Zuschauer zunehmend begeisterte.

Und dann war da noch der zweite Neuzugang aus Regensburg, Laura Brockschmidt: Ausgestattet mit beachtlicher Technik und Dynamik, dürfte von ihr noch viel zu erwarten sein, wenn sie sich auch spielerisch richtig bei der TSH eingewöhnt hat. Herzogenaurach ist auf allen Positionen doppelt besetzt, nun gilt es, dieses Vertrauen in sich selbst auch bei schwierigeren Begegnungen umzusetzen. Trainer Friedrich war jedenfalls zufrieden: "Wir haben die Begegnung von Beginn an dominiert, daher geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung."

TSH: Ebersberger, Gerling - Drachsler (3), Stephan (2), Egle (1), Wedrich (4), Bestle (2), Brockschmidt (1), Probst (11/4), Schneidereit, Lang, Theobald, Küffner, Neumann (6)

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https://www.infranken.de/3766341
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766340 Der TSV Sonnefeld kann es also doch: Im 16. Anlauf gelang der ersatzgeschwächten Mannschaft von Heiko Schröder am Sonntagnachmittag vor 150 Zuschauern völlig überraschend der erste Saisonsieg in der Landesliga Nordost gegen den FC Lichtenfels. Der 1:0-Heimerfolg war der erste Pflichtspielsieg der Sonnefelder seit fast genau einem halben Jahr. Zuletzt gewann der TSV am 22. April dieses Jahres zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth II mit 2:0. Das Tabellenschlusslicht verkürzte den Rückstand auf die Relegationsplätze auf sieben Punkte. TSV Sonnefeld - FC Lichtenfels 1:0 (1:0)

Der FC Lichtenfels begann die Partie sehr dominant. Schon in der 4. Minute musste TSV-Torhüter Maximilan Rang sein Können beweisen und parierte gekonnt. Zwei Minuten später schoss ein Lichtenfelser knapp am TSV-Kasten vorbei.

Die Lichtenfelser hatten klar mehr vom Spiel, aber auch Sonnefeld konnte die ein oder andere Möglichkeit verzeichnen. In der 24. Minute droschen die Gäste einen Freistoß knapp übers Gästetor. Die Gastgeber agierten bis zu diesem Zeitpunkt nach vorne sehr verhalten, zeigten aber ein gutes Abwehrverhalten. Eine Minute später gab es Freistoß auf der Gegenseite. 20 Meter vor dem Lichtenfelser Tor legte sich Bastian Brückner den Ball zurecht und verwandelte zum 1:0. Nun war das Spiel ausgeglichen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätten die Sonnefelder sogar erhöhen können, doch der per Kopf verlängerte Ball strich knapp am FCL-Tor vorbei.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Lichtenfelser den Druck, aber die Sonnefelder verteidigten ihr Tor mit aller Kraft. Die Gäste versuchten nun mit der Brechstange, das TSV-Bollwerk zu knacken und zumindest einen Punkt mitzunehmen, aber der Sonnefelder Schlussmann Rang und seine Abwehr ließen nichts mehr zu. Nach 97 Minuten war die Überraschung perfekt. Der TSV Sonnefeld feierte seinen ersten Saisonsieg. Glück hatte die Schröder-Elf einige Male, aber das hatten sich seine Mannen durch eine kämpferisch gute Leistung auch verdient.

TSV Sonnefeld - FC Lichtenfels 1:0 (1:0)

TSV Sonnefeld: Rang - Kunick, Wandrai, Krämer (76. Günnel), Demel, Le. Kappenberger, Graf (90. + 5 Baierl), Brückner (86. Batke), Jacob, Gizas, Heider

FC Lichtenfels: Köster - Dietz, Graf, Mex, Hellmuth, Scholz (76. Schunke), Geldner, Ljevsic, Jankowiak, Wagner (46. Lulei), Schaller (76. Pfadenhauer)

Tore: 1:0 Brückner (25.) Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz) Zuschauer: 150 Gelbe Karten: Kunick, Demel, Jacob / -

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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766339 Der TSV Sonnefeld kann es also doch: Im 16. Anlauf gelang der ersatzgeschwächten Mannschaft von Heiko Schröder am Sonntagnachmittag vor 150 Zuschauern völlig überraschend der erste Saisonsieg in der Landesliga Nordost gegen den FC Lichtenfels. Der 1:0-Heimerfolg war der erste Pflichtspielsieg der Sonnefelder seit fast genau einem halben Jahr. Zuletzt gewann der TSV am 22. April dieses Jahres zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth II mit 2:0. Das Tabellenschlusslicht verkürzte den Rückstand auf die Relegationsplätze auf sieben Punkte. TSV Sonnefeld - FC Lichtenfels 1:0 (1:0)

Der FC Lichtenfels begann die Partie sehr dominant. Schon in der 4. Minute musste TSV-Torhüter Maximilan Rang sein Können beweisen und parierte gekonnt. Zwei Minuten später schoss ein Lichtenfelser knapp am TSV-Kasten vorbei.

Die Lichtenfelser hatten klar mehr vom Spiel, aber auch Sonnefeld konnte die ein oder andere Möglichkeit verzeichnen. In der 24. Minute droschen die Gäste einen Freistoß knapp übers Gästetor. Die Gastgeber agierten bis zu diesem Zeitpunkt nach vorne sehr verhalten, zeigten aber ein gutes Abwehrverhalten. Eine Minute später gab es Freistoß auf der Gegenseite. 20 Meter vor dem Lichtenfelser Tor legte sich Bastian Brückner den Ball zurecht und verwandelte zum 1:0. Nun war das Spiel ausgeglichen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätten die Sonnefelder sogar erhöhen können, doch der per Kopf verlängerte Ball strich knapp am FCL-Tor vorbei.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Lichtenfelser den Druck, aber die Sonnefelder verteidigten ihr Tor mit aller Kraft. Die Gäste versuchten nun mit der Brechstange, das TSV-Bollwerk zu knacken und zumindest einen Punkt mitzunehmen, aber der Sonnefelder Schlussmann Rang und seine Abwehr ließen nichts mehr zu. Nach 97 Minuten war die Überraschung perfekt. Der TSV Sonnefeld feierte seinen ersten Saisonsieg. Glück hatte die Schröder-Elf einige Male, aber das hatten sich seine Mannen durch eine kämpferisch gute Leistung auch verdient.

TSV Sonnefeld - FC Lichtenfels 1:0 (1:0)

TSV Sonnefeld: Rang - Kunick, Wandrai, Krämer (76. Günnel), Demel, Le. Kappenberger, Graf (90. + 5 Baierl), Brückner (86. Batke), Jacob, Gizas, Heider

FC Lichtenfels: Köster - Dietz, Graf, Mex, Hellmuth, Scholz (76. Schunke), Geldner, Ljevsic, Jankowiak, Wagner (46. Lulei), Schaller (76. Pfadenhauer)

Tore: 1:0 Brückner (25.) Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz) Zuschauer: 150 Gelbe Karten: Kunick, Demel, Jacob / -

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https://www.infranken.de/3766339
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766338 Für Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth bleibt der Bonner Hardtberg ein schlechtes Pflaster. Die Wagnerstädter kassierten dort in ihrem zweiten Hauptrundenspiel der noch jungen Saison 2018/19 eine 84:94 (46:54)-Niederlage. Es war die nunmehr neunte Niederlage bei den Telekom Baskets Bonn seit dem Bayreuther Erstligaaufstieg 2010. Telekom Baskets Bonn - Medi Bayreuth 94:84 (54:46) "Wir müssen offensiv viel geduldiger spielen. Das Hauptproblem ist aber die Defensive - wir müssen näher an Bonns Schützen stehen und hier einen besseren Job machen", legte Steve Wachalski zur Pause den Finger in die Wunde. Bis dahin war der Routinier mit zehn Punkten bester Bayreuther auf dem Parkett und maßgeblich daran beteiligt, dass die Wagnerstädter nach einem schwachen Auftaktviertel (31:18, 10.) und einem zwischenzeitlichen 49:34-Rückstand (16.) bis zur Pause wieder auf acht Punkte herankommen konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel kombinierten die Bonner zunächst weiter gefällig und konnten sich gegen defensiv wenig engagierte und offensiv schlampige Bayreuther schnell wieder auf 68:51 (26.) absetzen. Raoul Korner hatte genug gesehen und bat zur Auszeit, ohne jedoch den Hebel in die richtige Richtung umlegen zu können: Beim Stand von 72:58 (30.) ging es in den Schlussabschnitt.

Bayreuth führt mit 80:79

Deutlich fokussierter starteten die Bayreuther in den Schlussabschnitt und meldeten sich mit einem furiosen 17:0-Lauf zum 79:77 (36.) zurück. Nach einer Auszeit von Bonns Trainer Predrag Krunic konnte Hrovat sogar kurzzeitig die Führung für Medi Bayreuth markieren (79:80, 37.), ohne die Bonner damit jedoch nachhaltig beeindrucken zu können.

Charles Jackson am Brett mit Zusatzfreiwurf und Josh Mayo von der Dreierlinie antworteten für Bonn (86:80).

Beim Stand von 87:82 ging es in die letzten beiden Spielminuten. Die Bonner ließen sich nun nicht mehr "die Butter vom Brot nehmen", begünstigt von einem ärgerlichen Fehlpass im Spielaufbau von Kapitän Doreth und der auch in dieser Phase erschreckenden Rebound-Unterlegenheit (21:43).

Viel Zeit für die Analyse der Niederlage bleibt den Bayreuthern nicht. Bereits am morgigen Dienstagabend gastieren die Wagnerstädter im 2. Hauptrundenspiel der Basketball-Champions League beim französischen Spitzenclub SIG Strasbourg.

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https://www.infranken.de/3766338
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766206 Die bayerischen Wähler haben bei der Landtagswahl abgestimmt. Um 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, werden die Stimmen ausgezählt. So haben die Menschen im Stimmkreis Würzburg-Stadtbei derLandtagswahl 2018 abgestimmt:

Erststimmen - das Ergebnis im Stimmkreis Würzburg-Stadt (610):

Enststand (alle Wahllokale ausgezählt)

Gewinner des Direktmandats: Patrick Friedl (Grüne)

Partei
Kandidat/ -in
Ergebnis
Grüne
Patrick Friedl
29,93%
CSU
Oliver Jörg
29,23%
SPD
Georg Rosnethal
11,78%
AfD
Martin Peter
6,97%
FDP
Wolfram Fischer
6,60%
Freie Wähler
Manfred Dülk
5,19%
Linke
Martin Timm
4,83%
Die Partei
Andrea Kübert
1,38%
Tierschutzpartei
Katharina Deckert
0,96%
mut
Matthias Matuschik
0,87%
ÖDP
Wolf von Bodisco
0,84%
BP
Thorsten Götz
0,59%
Piraten
Michael Kindermann
0,57%
V-Partei³
Christine Wolfram
0,26%

Zweitstimmen - so haben die Parteien abgeschnitten:

Partei
Ergebnis
Grüne
28,95%
CSU
31,61%
SPD
10,05%
AfD
6,96%
FDP
6,75%
Linke
5,19%
Freie Wähler
4,62%
Sonstige
5,88%

Lesen Sie auch: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Überblick im aktuellen Ticker

 

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https://www.infranken.de/3766206
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766203 Bayern hat entschieden: Rund neun Millionen Menschen wurden in Bayern dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Im Stimmkreis Coburg haben die Bürger bei der Landtagswahl wie folgt abgestimmt:

Erststimme - Das Endergebnis im Stimmkreis Coburg

Stand: 22.31 Uhr - alle Stimmbezirke ausgezählt! 

  • Gewinner des Direktmandats: Martin Mittag (CSU)
Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Martin Mittag
36,08%
SPD
Michael Busch
22,31%
Grüne
Ina Sinterhauf
13,87%
Freie Wähler
Maria Preißler
7,96%
Linke
Florian Bätz
3,14%
FDP
Ulrich Herbert
4,08%
AfD
Martin Böhm
10,18%
BP
Frank Suck
0,77%

Zweitstimme: Das Ergebnis im Stimmkreis Coburg

Partei
Ergebnis
CSU
37,93%
SPD
15,30%
Grüne
15,35%
Freie Wähler
8,65%
FDP
4,29%
AfD
10,24%
BP
0,76%
ÖDP
1,38%
mut
0,24%
Linke
3,72%

Auch interessant: Kompakt im Überblick - Die Ergebnisse der Landtagswahl 2018

 

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https://www.infranken.de/3766203
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766199 Obwohl die CSU die Wahl gewonnen hat, ist an diesem Abend niemanden zum Jubeln zumute. Die Christsozialen haben bei der gestrigen Landtagswahl die absolute Mehrheit verloren und kommen nur noch auf annähernd 35 Prozent der Stimmen (2013: 54,4 Prozent). "Das Ergebnis war keine Überraschung", kommentiert Sandro Kirchner, Kreisvorsitzender der CSU und Direktkandidat für den Stimmkreis Bad Kissingen. Die Umfragewerte der vergangenen Monate haben nichts anderes erwarten lassen. Und dennoch: "Wir haben mit unserem Team vor Ort versucht, das Beste zu geben. Da ist es schon eine sehr große Enttäuschung."

Seinen Sitz im Landtag hat der Elektroingenieur aus Premich aber verteidigt, auch wenn er diesmal Stimmen verloren hat. Mit 49,7 Prozent der Erststimmen (Stand: 21.05 Uhr) hat er das Direktmandat für den Stimmkreis errungen. Im Vergleich zur Landtagswahl 2013 hat er rund vier Prozent der Stimmen verloren und damit im Verhältnis deutlich weniger als seine Partei. Kirchner: "Das ist natürlich von der politischen Großwetterlage beeinflusst. Aber es zeigt, dass meine Arbeit der letzten fünf Jahre wertgeschätzt wird." Weil die CSU in Zukunft auf einen Koalitionspartner angewiesen ist, stellt er sich auf ein anderes Arbeiten im Parlament ein. Eine Aussage, wen er sich als Koalitionspartner wünsche, wollte er am Wahlabend nicht treffen. Dafür müsste erst das Ergebnis und die künftige Sitzeverteilung in München feststehen.

Der Ausgang der Wahl sei zwar ein empfindlicher Dämpfer, die Partei habe aber dennoch den klaren Auftrag, zu regieren. Insofern sieht Kirchner das Ergebnis nicht als Abgesang auf die CSU als Volkspartei. Im europaweiten Vergleich habe man mit 35 Prozent immer noch hohe Zustimmung in der Bevölkerung.

Die Gründe für den Absturz der CSU sieht Kirchner unter anderem in Berlin. "Wir stellen fest, dass die Bundespolitik einen großen Einfluss hatte", sagt er. Grundsätzlich müsse das schlechte Abschneiden jetzt parteiintern und gründlich aufgearbeitet werden. Wähler hat die Partei seiner Einschätzung nach an Freie Wähler, FDP und AfD verloren. "Insgesamt hält sich das bürgerliche Lager mit CSU, FDP und FW die Waage", sagt Kirchner. Die Grünen profitieren seiner Ansicht nach von den Verlusten der SPD. Er betont, dass die CSU eine sehr erfolgreiche Naturschutz- und Klimaschutzpolitik verfolge.

Aggressive Minderheit

Regungslos nimmt der Ortsvorsitzende der Bad Kissinger CSU, Steffen Hörtler, das Wahlergebnis bei der ersten Hochrechnung zur Kenntnis. Auch er sieht den Absturz von der bundespolitischen Lage beeinflusst. "Ich hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht", sagt er. Als ein Aus für die Volkspartei empfindet er das Ergebnis ebenfalls nicht. "Wir haben verloren, aber jede andere Partei in Europa wäre froh, so ein Ergebnis zu haben", findet er. Positiv sieht er die hohe Wahlbeteiligung und dass die Linke den Einzug in den Landtag verpasst hat, negativ neben dem eigenen Ergebnis vor allem das zweistellige Abschneiden der AfD. Im Wahlkampf habe er als Listenkandidat für den Landtag eine kleine Minderheit sehr aggressiver Menschen erlebt. Darauf müsse man eine Antwort finden. "Da müssen die demokratischen Parteien gute Politik machen", kommentiert Hörtler.

Vom Wähler abgestraft

"Das Ergebnis ist nicht das, was man sich gewünscht hat, aber es war nach den Umfragen klar, dass man deutlich verlieren wird", sagt Landrat Thomas Bold (CSU).

Parteien, die über längere Zeit an der Bundesregierung beteiligt sind, stoßen bei Landtagswahlen oft auf Gegenwind und werden vom Wähler abgestraft. Es sei deshalb nicht überraschend, dass die Groko-Parteien verlieren. "Dass die Bundes- die Landespolitik beeinflusst, ist aber nichts außergewöhnliches." Die bayerische Landtagswahl folge dem Trend, der seit Jahren in ganz Europa zu beobachten ist: dass rechte Parteien wie die AfD Zulauf bekommen. "Jetzt ist wichtig, dass wir mit guter Sachpolitik überzeugen", meint er. Die CSU müsse in der derzeitigen Situation für jeden Koalitionspartner offen sein, ein Bündnis mit der AfD, schließt Bold aber kategorisch aus.

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https://www.infranken.de/3766199
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766198 A-Klasse 1 Schweinfurt

 

Sömmersdorf/Geldersheim II – DJK Schweinfurt II 5:0  
VfL Volkach II – TSV Bergrheinfeld II 0:5  
SV Schnackenwerth/Brebersdorf – DJK Büchold 1:0  
Mühlhausen/Schraudenbach II – Grafenrheinfeld II 3:1  

 

 

1. (1.) TSV Bergrheinfeld II 10 8 1 1 38 : 12 25  
2. (2.) Schnackenwerth/Brebersdorf 9 7 2 0 29 : 5 23  
3. (4.) DJK Büchold 10 5 4 1 23 : 11 19  
4. (3.) DJK Schweinfurt II 10 6 1 3 27 : 19 19  
5. (5.) Sömmersdorf/Geldersheim II 9 5 2 2 27 : 15 17  
6. (6.) VfL Volkach II 9 1 4 4 10 : 20 7  
7. (7.) SV Stammheim II 7 1 3 3 14 : 18 6  
8. (8.) TSV Ettleben/Werneck II 9 1 3 5 12 : 19 6  
9. (10.) Mühlhausen/Schraudenbach II 9 1 3 5 7 : 24 6  
10. (9.) TV Oberndorf II 9 0 4 5 6 : 31 4  
11. (11.) TSV Grafenrheinfeld II 7 0 1 6 7 : 26 1  
12. (12.) DJK Hergolsh./Theilheim II z.g. 0 0 0 0 0 : 0 0  

 

Innerhalb einer Woche gab es direkt das zweite Duell zwischen den Reserven aus Volkach und Bergrheinfeld. Hatte der VfL den Tabellenführer beim jüngsten 1:1 noch ärgern können, so geriet das Duell diesmal zu einer einseitigen Sache. Dies war vor allem der schwierigen Personallage des VfL geschuldet, die ersatzgeschwächt nur 45 Minuten mithielt.

VfL Volkach II – TSV Bergrheinfeld II 0:5 (0:0). Tore: 0:1 Pascal Ment (55.), 0:2 Felix Seufert (57.), 0:3 Pascal Ment (65.), 0:4 Jakob Eusemann (73.), 0:5 Michael Meyerhofer (80.).

A-Klasse 4 Schweinfurt

 

Schönbach-Siegendorf – Gerolzhofen II/Michelau 1:6  
DJK Oberschwarzach II – SV Rügshofen 0:0  
FV Dingolshausen – FC Fahr II 2:0  
SG Klein-/Großlangheim – TSV Prichsenstadt 3:0  
SG Traustadt/Donnersdorf – SV Mönchstockheim 1:2  

 

 

1. (1.) TSV Geiselwind 11 8 1 2 25 : 8 25  
2. (2.) DJK Oberschwarzach II 12 7 1 4 20 : 17 22  
3. (3.) SG Klein-/Großlangheim 10 6 1 3 29 : 18 19  
4. (5.) SV Rügshofen 11 4 4 3 23 : 14 16  
5. (4.) SG Traustadt/Donnersdorf 10 5 1 4 20 : 16 16  
6. (8.) FV Dingolshausen 10 4 2 4 20 : 21 14  
7. (6.) FC Fahr II 10 3 4 3 17 : 17 13  
8. (7.) SG Schönbach-Siegendorf 10 3 4 3 16 : 20 13  
9. (11.) SV Mönchstockheim 11 3 2 6 21 : 28 11  
10. (9.) TSV Prichsenstadt 10 3 1 6 12 : 19 10  
11. (10.) Abtswind/Feuerbach/Geesdorf 11 2 4 5 19 : 29 10  
12. (12.) SG Gerolzhofen II/Michelau 12 3 1 8 26 : 41 10  

 

Extrem ausgeglichen zeigt sich die Liga in dieser Spielzeit. Nach dem 6:1 der SG Gerolzhofen/Michelau in Siegendorf liegen am Tabellenende drei Teams mit zehn Punkten gleichauf, bis Platz vier müssen alle Mannschaften noch mit mindestens einem Auge nach hinten schielen. Beim 6:1 der SG spielte Rückkehr Daniel Klein mit drei Treffern erneut eine entscheidende Rolle, Thiemo Barthel, Trainer in Vertretung, lobte ausdrücklich aber die ausgeglichene Mannschaftsleistung.

Verbessert trat auch die SG Klein-/Großlangheim auf. Nach zuletzt schwachen Leistungen steigerte sie sich gerade im zweiten Durchgang und kam gegen einen weitestgehend harmlosen TSV Prichsenstadt zu einem verdienten Sieg. Somit hält die Mannschaft von Thomas Bergner und Markus Golombek den Kontakt zur Spitze.

SG Traustadt/Donnersdorf – SV Mönchstockheim 1.2 (1:1). Tore: 0:1 Philip Werbinek (45.), 1:0 Johannes Kelber (45.+3), 1:2 Christian Kober (86.). SG Klein-/Großlangheim – TSV Prichsenstadt 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Ahmad Abdulmajid (58.), 2:0 Thorsten Eberhardt (63.), 3:0 Sascha Bader (80.).

SG Schönbach-Siegendorf – SG Gerolzhofen II/Michelau 1:6 (0:4). Tore: 0:1 Jannik Merkel (81.), 0:2 Daniel Klein (24.), 0:3 Daniel Klein (40.), 0:4 Christian Zimmer (43.), 0:5 Daniel klein (51.), 1:5 Patrick Stowasser (60.), 1:6 Janik Merkel (78.).

FV Dingolshausen – FC Fahr II 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Fabian Schwab (51.), 2:0 Michael Hock (66.).

]]> https://www.infranken.de/3766198 +0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766197 Rund 9 Millionen Bürger wurden in Bayern für die Wahlen aufgerufen, um über einen Landtag zu entscheiden. Die Wahllokale sind nun geschlossen. So haben die Wähler im Stimmkreis Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen bei der Landtagswahl 2018 abgestimmt.

Erststimmen: Diese Direktkandidat hat in Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen (506) gewonnen:

Stand: 21.12 Uhr (45 von 51 Wahlbezirken ausgezählt)

Voraussichtlicher Gewinner des Direktmandats: Manuel Westphal (CSU)

Zweitstimmen: Das ist die stärkste Partei im Stimmkreis Ansbach-Süd

Auch interessant: Kompakt im Überblick - Die Ergebnisse der Landtagswahl 2018

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https://www.infranken.de/3766197
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766196 Im hart umkämpften Duell zweier um den Anschluss ans untere Mittelfeld der Landesliga-Tabelle bemühten Aufsteiger zwischen dem FC Coburg und dem SC Großschwarzenlohe versäumten es die Hausherren mit dem 1:1-Remis, den erhofften Befreiungsschlag zu landen. FC Coburg - Großschwarzenlohe 1:1 (0:0)

Bis zur 1:0-Führung in der 62. Minute durch einen Torpedo-Kopfball des wenige Momente vorher eingewechselten Knipsers Daniel Sam genau in den Winkel lief alles wunschgemäß für die Vestekicker. Bis dahin drohte kaum Gefahr von den biederen, aber disziplinierten Mittelfranken. "Wir besaßen eine gute Körpersprache und waren bissig. Allerdings hat uns der letzte Touch bei unseren Anspielen in die Tiefe gefehlt", umreißt FCC-Coach Lars Scheler das Manko seiner Mannschaft.

Der Großschwarzenloher Spielertrainer Florian Bauer bescheinigte den Hausherren im ersten Abschnitt Vorteile. "Coburg ist hoch und mutig angelaufen. Wir waren nicht effektiv genug im Vorwärtsgang. Im weiteren Verlauf haben wir aber das Spiel angenommen, was zu einer intensiven Auseinandersetzung geführt hat, die auf des Messers Schneide stand." Sein Team belohnte sich in der 74. Minute mit dem 1:1-Ausgleich, der umstritten war. Das Geschehen der zweiten 45 Minuten kann man unter die Kategorie Kampf und Krampf einordnen, bei dem Schiedsrichter Alexander Arnold aus Langenleiten (Unterfranken) öfters in den Mittelpunkt rückte. Durch eine Reihe von vermeintlichen Fehlentscheidungen und häufigen Diskussionen bei Spielunterbrechungen war er mitverantwortlich, dass beide Teams ihren Rhythmus verloren.

Zu wenig mit Fußball beschäftigt

Als SC-Angreifer Oliver Lahr nach einem harmlosen Körperkontakt mit Jannik Schmidt theatralisch zu Boden sank, entschied der Unparteiische auf Freistoß (73.). Diesen hämmerte Philip Spindler aus 17 Metern in den Winkel, wobei die Mauer der Gastgeber nicht optimal postiert zu sein schien. Spindler gehörte vor einigen Jahren dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des FC Coburg an.

Was folgte, stieß Coburgs Trainer Lars Scheler sauer auf: "Wir haben uns in der Schlussphase zu wenig mit Fußball beschäftigt, uns an Kleinigkeiten aufgehängt und ließen uns zu weit hinten reindrängen", kritisierte er. Dass es am Ende nur zu einem unbefriedigenden Remis reichte, müssen seine Schützlinge auf die eigene Kappe nehmen. Gemessen an den Torchancen wäre ein Coburger Sieg verdient gewesen.

In Durchgang 1 vereitelte SC-Keeper Dominik Brunnhöfer die Führung der Gastgeber bei einem platzierten Freistoß von Lukas Mosert mit einem starken Reflex. Dazu vergab der im zentralen Mittelfeld immer besser in Erscheinung tretende René Knie eine Chance frei stehend am Fünfmeterraum. Bei einer weiteren Riesenchance von ihm nach einem präzisen Pass von Kapitän Eric Heinze (55.) machte Knie einen Schnörkel zu viel und vertändelte den Ball.

Die Offensivbemühungen der Mittelfranken gestalteten sich trotz mehrerer Stockfehler und Risikopässe der Gastgeber wenig erfolgversprechend und wurden rechtzeitig abgeblockt.

Im Abschluss verfehlten auf der Gegenseite Sertan Sener und Tevin McCullough bei Abschlüssen von der Strafraumgrenze das gegnerische Gehäuse knapp. So blieb es bei den beiden Jokertoren nach Standards.

FC Coburg - SC Großschwarzenlohe 1:1 (0:0)

FC Coburg: Churilov - G. Sener, Schmidt, Alles (59. McCullough), Teuchert, Kimmel, E. Heinze, Knie, S. Sener, A. Guhling (59. Sam), Mosert (85. Scheler)

SC Großschwarzenlohe: Brunnhöfer - Kunz, Bauer, Brunkhorst, Scheuenstuhl, Schneider (63. Opcin), Hettwer, Nerreter, Olaca (75. Taft), Koricic (56. Spindler), Lahr

Tore: 1:0 Sam (62.), 1:1 Spindler (74.) Schiedsrichter: Alexander Arnold (Langenleiten)

Zuschauer: 120

Gelbe Karten: Schmidt, S. Sener /Nerreter, Scheuenstuhl, Hettwer, Opcin

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https://www.infranken.de/3766196
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766195 Im hart umkämpften Duell zweier um den Anschluss ans untere Mittelfeld der Landesliga-Tabelle bemühten Aufsteiger zwischen dem FC Coburg und dem SC Großschwarzenlohe versäumten es die Hausherren mit dem 1:1-Remis, den erhofften Befreiungsschlag zu landen. FC Coburg - Großschwarzenlohe 1:1 (0:0)

Bis zur 1:0-Führung in der 62. Minute durch einen Torpedo-Kopfball des wenige Momente vorher eingewechselten Knipsers Daniel Sam genau in den Winkel lief alles wunschgemäß für die Vestekicker. Bis dahin drohte kaum Gefahr von den biederen, aber disziplinierten Mittelfranken. "Wir besaßen eine gute Körpersprache und waren bissig. Allerdings hat uns der letzte Touch bei unseren Anspielen in die Tiefe gefehlt", umreißt FCC-Coach Lars Scheler das Manko seiner Mannschaft.

Der Großschwarzenloher Spielertrainer Florian Bauer bescheinigte den Hausherren im ersten Abschnitt Vorteile. "Coburg ist hoch und mutig angelaufen. Wir waren nicht effektiv genug im Vorwärtsgang. Im weiteren Verlauf haben wir aber das Spiel angenommen, was zu einer intensiven Auseinandersetzung geführt hat, die auf des Messers Schneide stand." Sein Team belohnte sich in der 74. Minute mit dem 1:1-Ausgleich, der umstritten war. Das Geschehen der zweiten 45 Minuten kann man unter die Kategorie Kampf und Krampf einordnen, bei dem Schiedsrichter Alexander Arnold aus Langenleiten (Unterfranken) öfters in den Mittelpunkt rückte. Durch eine Reihe von vermeintlichen Fehlentscheidungen und häufigen Diskussionen bei Spielunterbrechungen war er mitverantwortlich, dass beide Teams ihren Rhythmus verloren.

Zu wenig mit Fußball beschäftigt

Als SC-Angreifer Oliver Lahr nach einem harmlosen Körperkontakt mit Jannik Schmidt theatralisch zu Boden sank, entschied der Unparteiische auf Freistoß (73.). Diesen hämmerte Philip Spindler aus 17 Metern in den Winkel, wobei die Mauer der Gastgeber nicht optimal postiert zu sein schien. Spindler gehörte vor einigen Jahren dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des FC Coburg an.

Was folgte, stieß Coburgs Trainer Lars Scheler sauer auf: "Wir haben uns in der Schlussphase zu wenig mit Fußball beschäftigt, uns an Kleinigkeiten aufgehängt und ließen uns zu weit hinten reindrängen", kritisierte er. Dass es am Ende nur zu einem unbefriedigenden Remis reichte, müssen seine Schützlinge auf die eigene Kappe nehmen. Gemessen an den Torchancen wäre ein Coburger Sieg verdient gewesen.

In Durchgang 1 vereitelte SC-Keeper Dominik Brunnhöfer die Führung der Gastgeber bei einem platzierten Freistoß von Lukas Mosert mit einem starken Reflex. Dazu vergab der im zentralen Mittelfeld immer besser in Erscheinung tretende René Knie eine Chance frei stehend am Fünfmeterraum. Bei einer weiteren Riesenchance von ihm nach einem präzisen Pass von Kapitän Eric Heinze (55.) machte Knie einen Schnörkel zu viel und vertändelte den Ball.

Die Offensivbemühungen der Mittelfranken gestalteten sich trotz mehrerer Stockfehler und Risikopässe der Gastgeber wenig erfolgversprechend und wurden rechtzeitig abgeblockt.

Im Abschluss verfehlten auf der Gegenseite Sertan Sener und Tevin McCullough bei Abschlüssen von der Strafraumgrenze das gegnerische Gehäuse knapp. So blieb es bei den beiden Jokertoren nach Standards.

FC Coburg - SC Großschwarzenlohe 1:1 (0:0)

FC Coburg: Churilov - G. Sener, Schmidt, Alles (59. McCullough), Teuchert, Kimmel, E. Heinze, Knie, S. Sener, A. Guhling (59. Sam), Mosert (85. Scheler)

SC Großschwarzenlohe: Brunnhöfer - Kunz, Bauer, Brunkhorst, Scheuenstuhl, Schneider (63. Opcin), Hettwer, Nerreter, Olaca (75. Taft), Koricic (56. Spindler), Lahr

Tore: 1:0 Sam (62.), 1:1 Spindler (74.) Schiedsrichter: Alexander Arnold (Langenleiten)

Zuschauer: 120

Gelbe Karten: Schmidt, S. Sener /Nerreter, Scheuenstuhl, Hettwer, Opcin

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https://www.infranken.de/3766195
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766137 Seinen ersten Saisonsieg in der 1. DCU-Sportkegler-Bundesliga hat der PSV Franken Neustadt am 5. Spieltag gegen den Tabellennachbarn aus Haibach gefeiert. Die Puppenstädter erzielten beim 5766:5578 ein tolles Mannschaftsergebnis und ließen den Gästen aus Hessen zu keiner Zeit eine Chance.

Den Grundstein zum ersten Saisonsieg legte einmal mehr Michael Lohrer, der gemeinsam mit Jürgen Bieberbach mit jeweils 982 Kegeln Tagesbester wurde. "Wir sind froh, endlich gepunktet zu haben. So kompakt stelle ich mir die Mannschaftsleistung vor, alle unsere Teilbereiche waren heute erstligareif", sagt PSV-Kapitän Jürgen Bieberbach. PSV Franken Neustadt - TV Haibach 5766:5578

Vor der Partie schwor Jürgen Bieberbach seine Jungs noch mal ein und forderte: "Wir müssen heute alles aus uns herausholen und um jedes Holz kämpfen. Wenn wir noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, müssen heute die ersten Saisonpunkte her." Fünf Stunden später zeigte er sich hochzufrieden, denn seine Vorgaben wurden mit Bravour umgesetzt - vor allem den Kampfgeist lobte Neustadts Mannschaftsführer bei seiner Truppe.

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber zunächst nicht ganz optimal, da Michael Moosburger und Lohrer nur schleppend aus den Startlöchern kamen und die Gäste mit einigen Kegeln in Führung gingen. Ab dem zweiten Durchgang drehte das PSV-Duo dann aber mächtig auf und machte aus dem Rückstand schnell eine Führung. Lohrer avancierte letztlich mit sehr starken 982 zum Tagesbesten, während sein Partner Michael Moosburger mit 951 ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte. Für die Haibacher hielt Steffen Elbert mit 956 noch gut mit, während Partner Steffen Matheis (908) deutlich Federn ließ. Neustadt ging somit mit 69 Kegeln in Führung.

Das Mittelpaar der Franken um Jürgen Bieberbach und Dietmar Gäbelein baute den Vorsprung schnell aus, da vor allem der Kapitän einen furiosen Start hinlegte und mit 519 zur Halbzeit ein Ausrufezeichen setzte. Auf den zweiten Hundert Kugeln musste dann Bieberbach seinem hohen Anfangsniveau etwas Tribut zollen, doch mit fehlerfreien 982 gewann er das hochklassige Duell gegen Gabriel Peter (962). Auf der anderen Seite duellierten sich Gäbelein und der vermeintlich stärkste Haibacher, Markus Brunner, über die gesamte Spieldauer stets auf Augenhöhe. Am Ende hieß es 942:942.

Die Franken übergaben zwar einen 89-Kegel-Vorsprung an das Schlusspaar, doch siegessicher war man sich zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht, da die Haibacher mit Marco Matheis und Thomas Haas zwei starke Schlussleute aufboten. Nachdem die zuletzt so unsicheren Thorsten Kockmann und Jochen Geiger allerdings perfekt aus den Startlöchern gekommen waren, ließ man die Hoffnungen der Gäste im Keim ersticken.

Die Gegenwehr der Gäste hielt sich etwas überraschend in Grenzen, so dass das Spiel schnell zugunsten der Puppenstädter entschieden war. Kockmann (940) und Geiger (969) reihten sich mit guten Ergebnissen in das tolle Mannschaftsgefüge ein. Für den PSV gilt es nun, kommende Woche beim Mitaufsteiger Lampertheim nachzulegen. "Wir müssen dort von Beginn an die gleiche Einstellung wie heute an den Tag legen, denn mit einem Auswärtscoup könnten wir uns weiter an den Nichtabstiegsplätzen heranpirschen", gibt ein selbstbewusster Gäbelein die Marschrichtung vor.

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https://www.infranken.de/3766137
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766136 Seinen ersten Saisonsieg in der 1. DCU-Sportkegler-Bundesliga hat der PSV Franken Neustadt am 5. Spieltag gegen den Tabellennachbarn aus Haibach gefeiert. Die Puppenstädter erzielten beim 5766:5578 ein tolles Mannschaftsergebnis und ließen den Gästen aus Hessen zu keiner Zeit eine Chance.

Den Grundstein zum ersten Saisonsieg legte einmal mehr Michael Lohrer, der gemeinsam mit Jürgen Bieberbach mit jeweils 982 Kegeln Tagesbester wurde. "Wir sind froh, endlich gepunktet zu haben. So kompakt stelle ich mir die Mannschaftsleistung vor, alle unsere Teilbereiche waren heute erstligareif", sagt PSV-Kapitän Jürgen Bieberbach. PSV Franken Neustadt - TV Haibach 5766:5578

Vor der Partie schwor Jürgen Bieberbach seine Jungs noch mal ein und forderte: "Wir müssen heute alles aus uns herausholen und um jedes Holz kämpfen. Wenn wir noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, müssen heute die ersten Saisonpunkte her." Fünf Stunden später zeigte er sich hochzufrieden, denn seine Vorgaben wurden mit Bravour umgesetzt - vor allem den Kampfgeist lobte Neustadts Mannschaftsführer bei seiner Truppe.

Das Spiel begann aus Sicht der Gastgeber zunächst nicht ganz optimal, da Michael Moosburger und Lohrer nur schleppend aus den Startlöchern kamen und die Gäste mit einigen Kegeln in Führung gingen. Ab dem zweiten Durchgang drehte das PSV-Duo dann aber mächtig auf und machte aus dem Rückstand schnell eine Führung. Lohrer avancierte letztlich mit sehr starken 982 zum Tagesbesten, während sein Partner Michael Moosburger mit 951 ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte. Für die Haibacher hielt Steffen Elbert mit 956 noch gut mit, während Partner Steffen Matheis (908) deutlich Federn ließ. Neustadt ging somit mit 69 Kegeln in Führung.

Das Mittelpaar der Franken um Jürgen Bieberbach und Dietmar Gäbelein baute den Vorsprung schnell aus, da vor allem der Kapitän einen furiosen Start hinlegte und mit 519 zur Halbzeit ein Ausrufezeichen setzte. Auf den zweiten Hundert Kugeln musste dann Bieberbach seinem hohen Anfangsniveau etwas Tribut zollen, doch mit fehlerfreien 982 gewann er das hochklassige Duell gegen Gabriel Peter (962). Auf der anderen Seite duellierten sich Gäbelein und der vermeintlich stärkste Haibacher, Markus Brunner, über die gesamte Spieldauer stets auf Augenhöhe. Am Ende hieß es 942:942.

Die Franken übergaben zwar einen 89-Kegel-Vorsprung an das Schlusspaar, doch siegessicher war man sich zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht, da die Haibacher mit Marco Matheis und Thomas Haas zwei starke Schlussleute aufboten. Nachdem die zuletzt so unsicheren Thorsten Kockmann und Jochen Geiger allerdings perfekt aus den Startlöchern gekommen waren, ließ man die Hoffnungen der Gäste im Keim ersticken.

Die Gegenwehr der Gäste hielt sich etwas überraschend in Grenzen, so dass das Spiel schnell zugunsten der Puppenstädter entschieden war. Kockmann (940) und Geiger (969) reihten sich mit guten Ergebnissen in das tolle Mannschaftsgefüge ein. Für den PSV gilt es nun, kommende Woche beim Mitaufsteiger Lampertheim nachzulegen. "Wir müssen dort von Beginn an die gleiche Einstellung wie heute an den Tag legen, denn mit einem Auswärtscoup könnten wir uns weiter an den Nichtabstiegsplätzen heranpirschen", gibt ein selbstbewusster Gäbelein die Marschrichtung vor.

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+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766135 A-Klasse 1 Würzburg

 

Kleinochsenfurt/Gnodstadt II – ETSV Würzburg II 0:10  
Würzburger Kickers IV – TV 73 Würzburg 2:5  
TSV Rottendorf II – SV Kürnach II 6:3  
SV Heidingsfeld II – TSV Gerbrunn II 5:1  
SV Oberpleichfeld/Dipbach II – FT Würzburg 2:3  
TSG Estenfeld II – VfR Burggrumbach/Erbshausen II 4:4  

 

 

1. (1.) SG Randersacker 9 8 1 0 29 : 3 25  
2. (2.) FT Würzburg 10 8 0 2 33 : 14 21  
3. (4.) SV Heidingsfeld II 10 7 2 1 29 : 12 20  
4. (5.) TV 73 Würzburg 10 6 1 3 30 : 19 18  
5. (3.) SV Oberpleichfeld/Dipbach II 10 7 0 3 22 : 15 18  
6. (6.) ETSV Würzburg II 9 5 2 2 29 : 13 17  
7. (8.) TSV Rottendorf II 10 5 1 4 25 : 22 13  
8. (7.) SV Kürnach II 10 3 2 5 20 : 26 11  
9. (10.) TSG Estenfeld II 10 3 3 4 27 : 23 9  
10. (9.) Würzburger Kickers IV 9 4 0 5 17 : 20 9  
11. (11.) Burggrumbach/Erbshausen II 9 1 3 5 16 : 22 6  
12. (12.) TSV Gerbrunn II 10 1 0 9 13 : 38 3  
13. (13.) Kleinochsenfurt/Gnodstadt II 10 0 1 9 6 : 69 0  
14. (14.) TSV Rottenbauer II z.g. 8 0 2 6 0 : 0 0  

 

Nach knapp 20 Minuten lag Kleinochsenfurts Reserve schon mit 0:4 zurück. Dann hatte sie sich gefangen und kassierte bis zur Pause nur noch einen Gegentreffer. Mitte der zweiten Hälfte ließ die Kraft nach, und der ETSV kam zu fünf weiteren Treffern.

SG Kleinochsenfurt II/Gnodstadt II – ETSV Würzburg II 0:10 (0:5). Tore: 0:1 Michael Grüner (2.), 0:2 Mohammad Abd Alrahim (13.), 0:3 Mohammad Abd Alrahim (16.), 0:4 Mohammad Abd Alrahim (18.), 0:5 Oliver Ziegler (36.), 0:6 Daniel Zschalig (64.), 0:7 Mustafa Adnan (67.), 0:8 Daniel Zschalig (71.), Mustafa Adnan (77.), 0:10 Oliver Ziegler (81.).

A-Klasse 2 Würzburg

 

SV-DJK Gaubüttelbrunn – SV Erlach/Sulzfeld II 1:5  
SV Gaukönigshofen – SV Bütthard II 6:2  
SV Kleinochsenfurt – FC Gollhofen 2:2  
FC Kirchheim – Ochsenfurter FV 1:2  
ASV Ippesheim – TSV Frickenhausen 1:3  
TSV Goßmannsdorf – FC Winterhausen 1:7  
SpVgg Gülchsheim II – SV Tückelhausen/Hohestadt 1:2  

 

 

1. (1.) TSV Frickenhausen 10 9 0 1 45 : 5 27  
2. (3.) SV Erlach/Sulzfeld II 10 6 3 1 24 : 12 21  
3. (4.) SV Gaukönigshofen 10 7 0 3 20 : 10 21  
4. (2.) ASV Ippesheim 9 6 1 2 25 : 13 19  
5. (6.) Ochsenfurter FV 10 5 2 3 26 : 18 17  
6. (5.) SV Kleinochsenfurt 10 5 2 3 28 : 21 17  
7. (9.) SV Tückelhausen/Hohestadt 10 4 2 4 19 : 20 14  
8. (7.) FC Gollhofen 10 3 4 3 12 : 13 13  
9. (8.) FC Kirchheim 10 3 3 4 14 : 19 12  
10. (12.) FC Winterhausen 9 3 1 5 19 : 22 10  
11. (10.) SV Bütthard II 10 2 3 5 16 : 24 9  
12. (11.) SV-DJK Gaubüttelbrunn 10 2 2 6 15 : 27 8  
13. (13.) SpVgg Gülchsheim II 10 2 1 7 7 : 23 7  
14. (14.) TSV Goßmannsdorf 10 0 0 10 6 : 49 0  

 

150 Zuschauer sahen das Spitzenspiel in Frickenhausen. Ippesheims Sportleiter sah leichte Vorteile für den Tabellenführer. „Die waren im Mittelfeld etwas galliger und in den Zweikämpfen stärker. Das muss man anerkennen.“ Seine Mannschaft sah er in der zweiten Hälfte am Drücker. Pech hatte Ippesheim, als Julian Zobel nur die Latte traf. Das wäre der Ausgleich zum 2:2 gewesen. Erst in der Schlussphase wurde die Partie dann durch den Treffer Nils Kemmers zum 1:3 entschieden. Ippesheim verpasste damit die Chance, das Titelrennen noch spannender zu machen.

Erlach/Sulzfeld II bleibt weiter an der Spitze dran und ist durch das 5:1 in Gaubüttelbrunn auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Kleinochsenfurt verspielte gegen Gollhofen eine 2:0-Führung. Doch das Remis durch zwei Treffer von Tobias Hain hatten sich die Gollhöfer verdient. Sie kämpften und steckten nie auf, während Kleinochsenfurt den Faden verlor.

Mit einer starken ersten Hälfte legten die Gaukönigshöfer gegen Bütthard den Grundstein für den 6:2-Erfolg. Bis zur Pause hatten sie bereits mit 4:0 geführt. Chancenlos war Schlusslicht Goßmannsdorf gegen Winterhausen. Michael Morawietz steuerte vier Treffer zum 7:1 bei. Aufsteigende Tendenz zeigen der Ochsenfurt FV und Tückelhausen/Hohestadt.

ASV Ippesheim – TSV Frickenhausen 1:3 (0:2). Tore: 0:1 Philipp Hemmerich (15.), 0:2 Florian Sieber (35.), 1:2 Christian Drumm (50.), 1:3 Nils Kemmer (87.).

FC Kirchheim – Ochsenfurter FV 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Nico Hemkeppler (60.), 0:2 Joseff Jabiri (63.), 1:2 Myles Davis (81.).

SV Gaukönigshofen – SV Bütthard II 6:2 (4:0). Tore: 1:0 Tobias Seufert (3.), 2:0 Benjamin Rehberg (17.), 3:0 Tobias Seufert (37.), 4:0 Leandro Hahn (43.), 5:0 Ramon Barthel (70.), 5:1 Janik Erhardt (74.), 6:1 Micha Rienecker (79.), 6:2 Christian Rauh (89.).

SV-DJK Gaubüttelbrunn – SV Erlach/Sulzfeld II 1:5 (0:3). Tore: 0:1 Ferdinand Merbecks (8.), 0:2 Fabian Günter (19., Eigentor), 0:3 Max Weigand (36.), 0:4 Ferdinand Merbecks (59.), 0:5 Max Weigand (81.), 1:5 Benedikt Engert (90.).

TSV Goßmannsdorf – FC Winterhausen 1:7 (1:3). Tore: 0:1 Michael Morawietz (11.), 0:2 Florian Massek (14., Foulelfmeter), 0:3 Steffen Fink (32.), 1:3 Andre Thierfeldt (35.), 1:4 Michael Morawietz (59.), 1:5 Steffen Fink (60.), 1:6 Michael Morawietz (76.), 1:7 Michael Morawietz (90.+1). Rot: Michael Schott (Goßmannsdorf, 13., Notbremse).

SV Kleinochsenfurt – FC Gollhofen 2:2 (2:0). Tore: 1:0 Edwin Aber (14.), 2:0 Erturul Senel (39.), 2:1 Tobias Hain (71.), 2:2 Tobias Hain (80.).

SpVgg Gülchsheim II – SV Tückelhausen/Hohestadt 1:2 (1:0), Tore: 1:0 Uwe Hirsch (42.), 1:1 Kevin Heß (69.), 1:2 Julian Fries (79.).

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https://www.infranken.de/3766135
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766134 Es ist vollbracht: Ausgerechnet gegen den amtierenden Meister Scanplus Baskets Elchingen hat der BBC Coburg seinen ersten Saisonsieg in der ProB Süd eingefahren. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit und einer Schwächephase im dritten Viertel ringen die Vestestädter den Favoriten am Ende mit Herz, Verstand und etwas Glück mit 69:64 (42:32) nieder. BBC Coburg - Bask. Elchingen 69:64 (42:32)

Positive Emotionen zeigen - die Trainingswoche des BBC vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Elchingen hatte ganz im Zeichen dieses Mantras gestanden. Zu zahm, zu lahm und zu phlegmatisch waren die ersten drei Auftritte der Schützlinge von Trainer Ulf Schabacker dahergekommen. Und nach etwas über fünf Minuten bewies Forward Christopher Wolf, der seine Mannschaft am gesamten Abend mit guten Entscheidungen auf und reichlich Energie neben dem Parkett tragen sollte, dass er die Gesprächsinhalte der Vortage verinnerlichte: An der Dreierlinie ließ er seinen Gegenspieler mit einem schnellen Antritt stehen, vollendete mit wuchtigem Dunk zum zwischenzeitlichen 8:6 und präsentierte anschließend den 600 Zuschauern in der HUK-Arena unter lautem Gebrüll das muskulöse Ergebnis seiner Arbeit im Kraftraum.

Dieser eher untypische Ausbruch stand stellvertretend für die bis dato stärkste Coburger Halbzeit der laufenden Runde. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und verbesserter Ballbewegung im Angriff kauften die Hausherren dem favorisierten Gast nach und nach den Schneid ab. Steffen Walde mit Rückwärtskorbleger und Bonus-Freiwurf, Eividas Molosciakas per Dreier aus der Ecke sowie acht Zähler in Serie des endlich präsenten US-Centers Jason Penn - darunter ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk - sorgten für einen 16:4-Zwischenspurt des Außenseiters und eine deutliche 30:14-Führung Mitte des zweiten Spielabschnitts. Kurz vor dem Seitenwechsel schlossen die Elchinger zwar vor allem über Center-Routinier Kristian Kuhn auf, doch Kevin Franceschi gestaltete den BBC-Vorsprung per Distanzwurf mit der Halbzeitsirene wieder zweistellig (42:32, 20.).

Einbruch im dritten Viertel

Die Pause und die damit verbundene Zeit zum Nachdenken lähmte den Rhythmus der Gastgeber allerdings merklich. Nach dem Seitenwechsel schien der Schwung wie weggeblasen, stattdessen verfiel der BBC in alte Verhaltensmuster. Gegen jetzt härter verteidigende Elchinger gelangen einer nun statisch anmutenden Coburger Offensive im gesamten dritten Viertel gerade einmal sieben Pünktchen. Der Titelträger brannte zwar selbst nicht gerade ein Angriffsfeuerwerk ab, kam aber angeführt von Taktgeber Stefan Fekete (11 Assists) und begünstigt durch unnötige Fehler der Vestestädter nach 30 Minuten zum Ausgleich (49:49).

Als Mitte des Schlussabschnitts Elchingens langer Werfer Edin Alispahic doppelt von der Dreierlinie traf und der Kroate Marko Jurica aus der Mitteldistanz auf 55:61 erhöhte, schien die Begegnung doch den vor dem Anpfiff erwarteten Verlauf zu nehmen.

Elchingen mit Foulproblemen

Doch die Oberfranken bewiesen nun aber Herz, Charakter und Spielintelligenz: Angesichts der hohen Foulbelastung der Elchinger attackierte das Schabacker-Team jetzt konsequent das Brett. 42 Sekunden vor dem Ende nutzte Wolf seine körperlichen Vorteile gegen den deutlich kleineren Marin Petric aus und brachte seine Farben mit 65:64 in Front. Anschließend klaute Franceschi den Gästen den Ball und ihnen blieb nichts anderes übrig, als Dino Dizdarevic an die Freiwurflinie zu schicken. Zu allem Überfluss beziehungsweise zur Freude der Coburger handelte sich die Elchinger Bank um Coach Pero Vucica darüber hinaus wegen Reklamierens zwei technische Fouls ein. Dizdarevic, der aus dem Feld nicht einen seiner sechs Wurfversuche traf, netzte mit eisiger Ruhe viermal nacheinander ein und sicherte dem BBC Coburg seinen viel umjubelten ersten doppelten Punktgewinn der Saison.

Die Statistik

BBC Coburg: Wolf (15 Punkte, 9 Rebounds), Penn (14), Dizdarevic (13), Walde (8), Turan (6, 6 Assists), Franceschi (6, 1 Dreier), Molosciakas (5, 1), Von der Wippel (2), Fichtner (0), Rico, Herbst, Bauer (alle n. e.).

Baskets Elchingen: Kuhn (14), Vucica (11, 8 Rebounds), Alispahic (8, 2 Dreier), Jurica (7, 1), Petric (7, 1), Butler (6), Fekete (4, 11 Assists), Oldham (4), Mavin (3), Rozic (0), Sauer (n. e.)

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https://www.infranken.de/3766134
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766133 Es ist vollbracht: Ausgerechnet gegen den amtierenden Meister Scanplus Baskets Elchingen hat der BBC Coburg seinen ersten Saisonsieg in der ProB Süd eingefahren. Nach einer bärenstarken ersten Halbzeit und einer Schwächephase im dritten Viertel ringen die Vestestädter den Favoriten am Ende mit Herz, Verstand und etwas Glück mit 69:64 (42:32) nieder. BBC Coburg - Bask. Elchingen 69:64 (42:32)

Positive Emotionen zeigen - die Trainingswoche des BBC vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Elchingen hatte ganz im Zeichen dieses Mantras gestanden. Zu zahm, zu lahm und zu phlegmatisch waren die ersten drei Auftritte der Schützlinge von Trainer Ulf Schabacker dahergekommen. Und nach etwas über fünf Minuten bewies Forward Christopher Wolf, der seine Mannschaft am gesamten Abend mit guten Entscheidungen auf und reichlich Energie neben dem Parkett tragen sollte, dass er die Gesprächsinhalte der Vortage verinnerlichte: An der Dreierlinie ließ er seinen Gegenspieler mit einem schnellen Antritt stehen, vollendete mit wuchtigem Dunk zum zwischenzeitlichen 8:6 und präsentierte anschließend den 600 Zuschauern in der HUK-Arena unter lautem Gebrüll das muskulöse Ergebnis seiner Arbeit im Kraftraum.

Dieser eher untypische Ausbruch stand stellvertretend für die bis dato stärkste Coburger Halbzeit der laufenden Runde. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und verbesserter Ballbewegung im Angriff kauften die Hausherren dem favorisierten Gast nach und nach den Schneid ab. Steffen Walde mit Rückwärtskorbleger und Bonus-Freiwurf, Eividas Molosciakas per Dreier aus der Ecke sowie acht Zähler in Serie des endlich präsenten US-Centers Jason Penn - darunter ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk - sorgten für einen 16:4-Zwischenspurt des Außenseiters und eine deutliche 30:14-Führung Mitte des zweiten Spielabschnitts. Kurz vor dem Seitenwechsel schlossen die Elchinger zwar vor allem über Center-Routinier Kristian Kuhn auf, doch Kevin Franceschi gestaltete den BBC-Vorsprung per Distanzwurf mit der Halbzeitsirene wieder zweistellig (42:32, 20.).

Einbruch im dritten Viertel

Die Pause und die damit verbundene Zeit zum Nachdenken lähmte den Rhythmus der Gastgeber allerdings merklich. Nach dem Seitenwechsel schien der Schwung wie weggeblasen, stattdessen verfiel der BBC in alte Verhaltensmuster. Gegen jetzt härter verteidigende Elchinger gelangen einer nun statisch anmutenden Coburger Offensive im gesamten dritten Viertel gerade einmal sieben Pünktchen. Der Titelträger brannte zwar selbst nicht gerade ein Angriffsfeuerwerk ab, kam aber angeführt von Taktgeber Stefan Fekete (11 Assists) und begünstigt durch unnötige Fehler der Vestestädter nach 30 Minuten zum Ausgleich (49:49).

Als Mitte des Schlussabschnitts Elchingens langer Werfer Edin Alispahic doppelt von der Dreierlinie traf und der Kroate Marko Jurica aus der Mitteldistanz auf 55:61 erhöhte, schien die Begegnung doch den vor dem Anpfiff erwarteten Verlauf zu nehmen.

Elchingen mit Foulproblemen

Doch die Oberfranken bewiesen nun aber Herz, Charakter und Spielintelligenz: Angesichts der hohen Foulbelastung der Elchinger attackierte das Schabacker-Team jetzt konsequent das Brett. 42 Sekunden vor dem Ende nutzte Wolf seine körperlichen Vorteile gegen den deutlich kleineren Marin Petric aus und brachte seine Farben mit 65:64 in Front. Anschließend klaute Franceschi den Gästen den Ball und ihnen blieb nichts anderes übrig, als Dino Dizdarevic an die Freiwurflinie zu schicken. Zu allem Überfluss beziehungsweise zur Freude der Coburger handelte sich die Elchinger Bank um Coach Pero Vucica darüber hinaus wegen Reklamierens zwei technische Fouls ein. Dizdarevic, der aus dem Feld nicht einen seiner sechs Wurfversuche traf, netzte mit eisiger Ruhe viermal nacheinander ein und sicherte dem BBC Coburg seinen viel umjubelten ersten doppelten Punktgewinn der Saison.

Die Statistik

BBC Coburg: Wolf (15 Punkte, 9 Rebounds), Penn (14), Dizdarevic (13), Walde (8), Turan (6, 6 Assists), Franceschi (6, 1 Dreier), Molosciakas (5, 1), Von der Wippel (2), Fichtner (0), Rico, Herbst, Bauer (alle n. e.).

Baskets Elchingen: Kuhn (14), Vucica (11, 8 Rebounds), Alispahic (8, 2 Dreier), Jurica (7, 1), Petric (7, 1), Butler (6), Fekete (4, 11 Assists), Oldham (4), Mavin (3), Rozic (0), Sauer (n. e.)

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https://www.infranken.de/3766133
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766132 Rund 9 Millionen Bürger wurden in Bayern für die Wahlen aufgerufen, um über einen Landtag zu entscheiden. Die Wahllokale sind nun geschlossen. So haben die Wähler im Stimmkreis Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen bei der Landtagswahl 2018 abgestimmt.

Erststimmen: Diese Direktkandidat hat in Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen (506) gewonnen:

Endstand:

Gewinner des Direktmandats: Manuel Westphal (CSU)

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Manuel Westphal
43,51%
SPD
Harald Döselö
8,98%
Grüne
Windried Kucher
13,70%
Freie Wähler
Wolfgang Hauber
13,54%
Linke
Heinz Rettlinger
3,06%
FDP
Gabriele Bartram
2,78%
AfD
Siegfried Lang
9,63%
BP
Michaela Weigl
0,72%
ÖDP
Reinhard Ebert
1,60%
Die Franken
Werner Bloos 
1,11%

Zweitstimmen: Das ist die stärkste Partei im Stimmkreis Ansbach-Süd

Partei
Ergebnis
CSU
45,35%
SPD
7,51%
Grüne
15,11%
Freie Wähler
12,43%
Linke
2,79%
FDP
2,63%
AfD
9,38%
BP
0,52%
ÖDP
1,48%
Die Franken
0,86%

Auch interessant: Kompakt im Überblick - Die Ergebnisse der Landtagswahl 2018

 

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https://www.infranken.de/3766132
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766131 Nach zuletzt drei teils deutlichen Niederlagen verließ der TSV Windheim mit dem 3:1 über die SG Kleintettau II/Buchbach die Abstiegsränge in der Kreisklasse 4. Den Relegationsrang 14 hat nun der SV Reitsch nach dem 2:7 gegen den FC Hirschfeld inne. Die Hirschfelder stehen weiter auf Rang 3, jedoch punktgleich mit dem TSV Neukenroth, der das Spitzenspiel gegen den SV Steinwiesen verlor. Zum Spiel zwischen dem TSV Steinberg und dem FC Burggrub sind die Gäste nicht angetreten. SV Reitsch - FC Hirschfeld 2:7 (1:4)

Bereits in der 5. Minute erzielte Trukenbrod das 1:0 und ließ die Reitscher hoffen. Die Führung der Heimelf hielt jedoch nur bis zur 20. Minute, als Räder den Ausgleich erzielte. Ein schlecht geklärter Ball der Heimelf landete in der 27. Minute vor den Füßen des Hirschfelder Müllers, der die Chance zur Gästeführung nutzte. Mit einem gut geschossenen Freistoß bauten die Gäste die Führung zum 1:3 aus. Kurz vor der Halbzeit stand Roth nach einem Torwartfehler alleine vor dem Reitscher Kasten und schob zum 4:1-Halbzeitstand ein.

Zwei weitere Abwehrfehler der Reitscher verhalfen Hirschfeld zur 1:6-Führung. In der 80. Minute betrieb Drews Ergebniskosmetik, als er nach einem Solo im Sechszehner zum 2:6 traf. Die Antwort der Hirschfelder kam jedoch in der 90. Minute, als Roth erneut ein Geschenk der Heimelf annahm und mit seinem vierten Treffer zum 2:7-Endstand einnetzte. brü Tore: 1:0 Trukenbrod (5.), 1:1 Räder (20.), 1:2 Müller (27.), 1:3 Alt. Yürük (38.), 1:4 Roth (44.), 1:5 Roth (48.), 1:6 Roth (78.), 2:6 Drews (80.), 2:7 Roth (90.) / SR: Sebastian Ehrlicher.

TSV Windheim - SG Kleintettau II/B. 3:1 (3:1)

Nur eine Viertelstunde Vollgas genügten dem TSV Windheim zur Kirchweih, um das kampfbetonte Derby zu entscheiden. Neuzugang Blinzler erzielte nach fünf Minuten überlegt die Führung für die Hausherren. Nur drei Minuten später erhöhte Schirmer nach starker Vorarbeit von TSV-Keeper auf 2:0. Als Duman einen berechtigten Foulelfmeter verwandelte, war die Vorentscheidung gefallen. Nach einer Unachtsamkeit konnten die Gäste zwar verkürzen, doch zu mehr reichte es nicht.

In der zweiten Halbzeit waren die Großmann-Jungs auf Ergebnisverwaltung bedacht, versäumten allerdings bei mehreren hochkarätigen Konterchancen, das Ergebnis zu erhöhen. Die SG bot eine bravouröse Leistung und gab sich nie geschlagen. Auch in Unterzahl nach einer berechtigten gelb-roten Karte versuchten die Gäste erfolglos das Ergebnis zu korrigieren. oc Tore: 1:0 Blinzler (5.), 2:0 Schirmer (8.), 3:0 Duman (16./FE), 3:1Alkhaledi (23.) / SR: Michael Löffler (Neustadt/C.).

TSV Gundelsdorf - SG Rothenkirchen/Pr. 1:0 (1:3) Gundelsdorf begann mit viel Druck und ließ Rothenkirchen nicht ins Spiel kommen. So hatte man in den ersten 45. Minuten mehr vom Spiel, was sich auch im 1:0-Halbzeitergebnis widerspiegelte. Nach der Pause hatte der Gast mehr Spielanteile, doch hatte er keine zwingenden Torchancen.

Der Ausgleich in der 61. Minute fiel durch eine verunglückte Flanke, die sich unhaltbar hinter dem TSV-Keeper ins Tor senkte. Danach versuchte die Heimelf, das Remis noch in einen Sieg zu wandeln, doch fing sich einen Konter ein. Aus abseitsverdächtiger Position schoss Schubert zum 1:2 ein. Den 1:3-Endstand erzielte Rothenkirchen in der 85. Minute, als die gesamte Gundelsdorfer Abwehr in der Vorwärtsbewegung war. Insgesamt entführte Rothenkirchen glücklich die Punkte aus Gundelsdorf. sp Tore: 1:0 Stieler (20.), 1:1 Sasso (61.) 1:2 Schubert (80.), 1:3 Schubert (85.) / SR: Hanspeter Schwander (Mainleus). FC U'/Oberrodach - SCR Steinbach/W. 0:0

In einem schwachen Spiel schoss FCU-Spieler Sohr früh in aussichtsreicher Position weit über das Tor. Danach sind zwei schöne Weitschüsse von Maisroser und Mattes nennenswert. Beide verfehlten nur knapp das Ziel. Einen fulminanten Schuss von Sokolov wehrte der Gäste-Torwart bravourös ab. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schossen die Gäste den Ball nach einem Freistoß frei stehend über die Latte (37.).

Gleich nach Wiederanpfiff bot sich Sohr, der nicht seinen besten Tag hatte, seine zweite große Torchance (47.). Nachdem die einheimische Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, wehrte Torwart Dassinger gerade noch zur Ecke ab. Wenig später verhinderte er die Führung der Gäste, indem er einen satten Flachschuss sensationell mit dem Fuß parierte (60.). Gegen Ende der Begegnung war Steinbach die bessere Mannschaft. Großes Glück hatten die Gastgeber, als ein Freistoß aus halblinker Position am kurzen Posten landete. pgn SR: Siegfried Dormann (Zapfendorf).

TSV Neukenroth - SV Steinwiesen 0:2 (0:0)

Eine über die gesamte Spieldauer zerfahrene Begegnung ohne Unterhaltungswert beendeten die Gäste infolge ihrer deutlich geringeren Fehlerquote glücklich, aber nicht unverdient als Sieger. Die einzige gelungene Offensivaktion im ersten Durchgang war ein an Beez verursachter Strafstoß für den TSV, den Torwart Gremer mühelos parierte (23.).

Nach der Halbzeitpause wurden die Aktionen der Gastgeber trotz ihrer weiterhin sehr hohen Fehlerquote etwas zwingender, brachten aber kaum Torgefahr, weil der finale Pass nie bei Mitspielern ankam. Der Führungstreffer der Gäste resultierte aus einem Ballverlust des TSV in der Vorwärtsbewegung, als Gloystein aus spitzem Winkel mit einem perfekten Effetschuss erfolgreich war. Beim zweiten Treffer der Gäste in der Nachspielzeit waren die Gastgeber infolge ihres ungeschickten Zweikampfverhaltens ebenfalls nicht ganz unbeteiligt. wel Tore: 0:1 Gloystein (89.), 0:2 Hoderlein (90. + 3) / SR: Markus Morgner (Coburg).

FC Seibelsdorf - TSV Wilhelmsthal 1:4 (0:1)

Beide Mannschaften lieferten sich in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen. Die Gäste nutzten ihre einzige Möglichkeit durch Adam, der einen berechtigten Foulelfmeter sicher verwandelte. Nach dem Wechsel drängten die Platzherren auf den Ausgleich, waren im Sturmspiel aber viel zu harmlos. Nach einem Eckball köpfte Welsch frei stehend zum 2:0 ein. Nun ging dem Tabellenschlusslicht wieder die Luft aus und der Gast bekam ein Übergewicht. Obwohl der FC noch zweimal allein auf das TSV-Tor zusteuerte, kamen die Gäste mit zwei schön herausgespielten Toren zur sicheren Führung. Precan erzielte den verdienten Ehrentreffer für den FC. mg Tore: 0:1 Adam (24.), 0:2 Welsch (55.), 0:3 Adam (65.), 0:4 Montag (73.), 1:4 Precan (79.) / SR: Sazak (Münchberg). FC Wacker Haig - SV Gifting 2:1 (1:0)

Die Gäste fanden zunächst gut ins Spiel und bestimmten das Spielgeschehen, jedoch ohne erwähnenswerte Torchancen. Lediglich ein Volleyschuss von Spielertrainer Scholz nach einer Ecke strahlte etwas Gefahr aus. Die Wackeraner brauchten gut eine halbe Stunde, um erstmals gefährlich vor das Giftinger Tor zu kommen, woraus dann auch die 1:0-Führung resultierte: Nach einer Freistoßvariante wurde Kopp freigespielt, dessen Hereingabe von der Grundlinie unglücklich abgefälscht wurde und im Tor landete. In der Folge bestimmte die Heimelf das Spielgeschehen und hätte zweimal beinahe auf 2:0 erhöht (43., 44.).

Auch nach der Halbzeit war Haig spielbestimmend und erzielte in der 48. Minute das verdiente 2:0: Quiners Schnittstellenpass erreichte Bär, welcher den Abwehrspieler abschüttelte und vor Torwart Gareis eiskalt einschob. Haig vergab dann erstklassige Möglichkeiten fahrlässig (53., 55., 70., 79.). Auf Giftinger Seite sorgte bis dahin nur ein abgefälschter Distanzschuss von Zapf für etwas Gefahr. Nach der darauffolgenden Ecke verkürzten die Gäste auf 2:1 durch Scholz, dessen Volleyschuss Torwart Müller keine Chance ließ. In der Schlussphase hatte Quiner noch zwei gute Möglichkeiten, scheiterte jedoch an Torwart und Pfosten. mv Tore: 1:0 Eigentor (31.), 2:0 Bär (48.), 2:1 Scholz (82.) / SR: Yannik Wolf.

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https://www.infranken.de/3766131
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766130 Die bayerischen Bürger hatten die Wahl: Wer soll in den neuen Landtag kommen? Um 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, werden die Stimmen ausgezählt. So haben die Menschen im Stimmkreis Würzburg-Land bei derLandtagswahl 2018 abgestimmt:

Erststimmen - das Ergebnis im Stimmkreis Würzburg-Land (609):

Entstand (alle Wahllokale ausgezählt)

Gewinner des Direktmandats: Manfred Ländner

Partei
Kandidat/ -in
Ergebnis
CSU
Ländner Manfred
38,65%
Grüne
Kerstin Celina
19,37%
SPD
Volkmar Halbleib
12,16%
Freie Wähler
Thomas Rützel
9,09%
AfD
Michael Gebhardt
7,91%
FDP
Wolfgang Kuhl
4,95%
Linke
Kevin-Christopher Hansen
2,93%
Die Franken
Dr. Herbert Konrad
1,44%
Tierschutzpartei
Sabrina Bremer
1,31%
ÖDP
Patricia Welzenbach
0,73%
mut
Julian Höfner
0,66%
V-Partei³
Bertram Schmitt
0,27%

Zweitstimmen - so haben die Parteien abgeschnitten:

Partei
Ergebnis
CSU
42,72%
Grüne
18,00%
SPD
10,23%
Freie Wähler
8,41%
AfD
7,96%
FDP
4,54%
Linke
2,77%
Sonstige
5,4%

Lesen Sie auch: Alle Ergebnisse der Landtagswahl im Überblick im aktuellen Ticker

 

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https://www.infranken.de/3766130
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766064 Zum 18. Mal wurde in Bayern ein neuer Landtag gewählt: Am 14. Oktober 2018 haben die Menschen ihre Stimme für ein neues Parlament abgegeben. So hat der Stimmkreis Nürnberg Ost abgestimmt.

Erststimmen: Das Ergebnis im Überblick

Stand: 22.52 Uhr - Endergebnis steht fest

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Markus Söder
38,10%
SPD
Kerstin Gardill
13,10%
Grüne
Elmar Hayn
21,80%
Freie Wähler
Marion Kuhnert
4,50%
Linke
Uwe Halla
5,90%
FDP
Andreas Neuner
4,70%
AfD
Klaus Wahner
7,90%

Zweitstimmen: Das Ergebnis aus dem Stimmkreis Nürnberg Ost

 
Partei
Ergebnis
CSU
33,40%
SPD
13,50%
Grüne
22,50%
Freie Wähler
4,70%
Linke
6,10%
FDP
5,40%
AfD
8,80%

Die Landtagswahl in Bayern: Der 18. bayerische Landtag wurde gewählt - das ist das Ergebnis!

 

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https://www.infranken.de/3766064
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766061 Ein 67-Jähriger ist am Sonntagnachmittag bei einem schweren Unfall auf der B 26 gestorben, teilt die Polizei mit. Zwei Fahrzeuge krachten bei Gemünden am Main (Kreis Main-Spessart) frontal ineinander. Gegen 16.30 Uhr hatte eine Zeugin den Notruf gewählt.

Ford gerät auf Gegenfahrbahn und es kommt zum Unfall

Nach den Ermittlungen war ein 67-Jähriger mit seinem Ford Focus von Gemünden in Richtung Würzburg unterwegs. Zeitgleich fuhr ein Mercedes-Fahrer ihm entgegen. Kurz nach Wernfeld geriet der Focus aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Mercedes.

Lesen Sie auch: Flugunfall auf Wasserkuppe (Rhön): Sportflugzeug reißt drei Menschen in den Tod

Beide Fahrzeuge wurden nach dem heftigen Aufprall von der Fahrbahn geschleudert und die Fahrer, die beide im Kreis Main-Spessart wohnen, schwer verletzt. Der Focus-Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er wenig später starb. Der zweite Unfallbeteiligte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach Unfall auf B 26: Polizei sucht Zeugen

Die Polizei aus Gemünden am Main ist mit der Unfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger eingeschaltet und die beiden Autos sichergestellt. Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gambach, Karlstadt und Wernfeld waren mit rund 40 Personen im Einsatz und unterstützte die Beamten.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09351/974-130 bei der Polizei in Gemünden zu melden.

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https://www.infranken.de/3766061
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766060 Ein 67-Jähriger ist am Sonntagnachmittag bei einem schweren Unfall auf der B 26 gestorben, teilt die Polizei mit. Zwei Fahrzeuge krachten bei Gemünden am Main (Kreis Main-Spessart) frontal ineinander. Gegen 16.30 Uhr hatte eine Zeugin den Notruf gewählt.

Ford gerät auf Gegenfahrbahn und es kommt zum Unfall

Nach den Ermittlungen war ein 67-Jähriger mit seinem Ford Focus von Gemünden in Richtung Würzburg unterwegs. Zeitgleich fuhr ein Mercedes-Fahrer ihm entgegen. Kurz nach Wernfeld geriet der Focus aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Mercedes.

Beide Fahrzeuge wurden nach dem heftigen Aufprall von der Fahrbahn geschleudert und die Fahrer, die beide im Kreis Main-Spessart wohnen, schwer verletzt. Der Focus-Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er wenig später starb. Der zweite Unfallbeteiligte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach Unfall auf B 26: Polizei sucht Zeugen

Die Polizei aus Gemünden am Main ist mit der Unfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger eingeschaltet und die beiden Autos sichergestellt. Auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gambach, Karlstadt und Wernfeld waren mit rund 40 Personen im Einsatz und unterstützte die Beamten.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09351/974-130 bei der Polizei in Gemünden zu melden.

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https://www.infranken.de/3766060
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3766059 Die großen Volksparteien in Bayern gibt es nicht mehr. Die CSU verliert die absolute Mehrheit, die SPD dümpelt bei unter zehn Prozent (Stand 21 Uhr). Wahlgewinner sind Grüne und AfD. Im Stimmkreis Bad Kissingen sind die Verluste für die CSU geringer: Sandro Kirchner fällt bei den Erststimmen von 54,4 auf 49,8 Prozent ab, zieht aber souverän als Direktkandidat in den Landtag ein. Bei den Zweitstimmen verdoppeln die Grünen ihr Ergebnis von 2013 und kommen auf 11,3 Prozent. Sie liegen damit im Stimmkreis knapp vor der AfD mit 10,5 Prozent. Die SPD stürzt von 17,0 auf 7,5 Prozent der Stimmen ab.

Sandro Kirchner (CSU) ist vom Abschneiden seiner Partei nicht überrascht. "Die Umfragewerte haben den Trend lange gezeigt", sagt er. Trotzdem ist ein Wert von rund 37 Prozent ein herber Schlag. "Das Ergebnis ist schon eine sehr große Enttäuschung."

Zu den Gewinnern gehören auch im Landkreis Bad Kissingen die Grünen: Von einer "Zeitenwende" spricht deren Landtagskandidat Yatin Shah. Bei der Wahl-Party in Langendorf gab es großen Jubel, als die ersten Hochrechnungen auf der Leinwand erschienen. "Der Auftrag ist klar, dass wir die Zukunft mitgestalten", leitet Shah aus dem Ergebnis ab, ohne aber konkret über eine Koalition mit der CSU spekulieren zu wollen, und: "Die Alleinregierung der CSU ist auf alle Fälle beendet."

Der freiberuflich arbeitende Arzt war nach eigenen Worten bis zum Wahltag jeden Tag unterwegs. "Ich habe viele Menschen getroffen, die für grüne Themen offen sind", fasst er seine Erfahrungen zusammen. Warum investiert man Hunderte von Stunden? "Es gibt Zeiten, in denen es einfach gilt, Flagge zu zeigen", lautet Shahs Antwort.

Große Freude bei Matthias Kleren, Kandidat der Freien Wähler für Stimmkreis Bad Kissingen. Um 18 Uhr saß er zur ersten Hochrechnung in Herschfeld bei einem Parteikollegen. "Ja, wir haben jetzt eine kleine Wahlparty. Das ist ein guter Anfang", kommentiert er zu einem Zeitpunkt, an dem es noch keine weiteren Zahlen gab - außer der Prognose von 11,5 Prozent. Hätte er damit gerechnet? "Ehrlich gesagt am Anfang nicht. Elf Prozent sind super. Eine Koalition mit der CSU wäre mein Favorit, auch wenn es dann weniger Sitze gäbe als CSU plus Grüne. Aber für mich als Polizeibeamter ist ein grüner Innenminister einfach schwer vorstellbar", sagt Kleren.

Mit einem ganz anderen Gefühl sah sich Norbert Schaub aus Hammelburg die ersten Zahlen an. Seine SPD hat sich mehr als halbiert. "Man darf sich jetzt nicht unterkriegen lassen. Das ist ein sehr bitteres Ergebnis, obwohl wir einen grundehrlichen und themenbasierten Wahlkampf geführt haben. Wir sind nicht in Populismus verfallen, wir haben den Wahlkampf vom ersten bis zum letzten Tag mit Anstand, Respekt und Toleranz geführt." Die Querelen in der Berliner Politik hätten ihr Übriges getan, "dass wir hier in Bayern keinen Rückenwind gespürt haben". Er selbst will den Kopf weder hängen lassen noch sich wegducken. "Ich mache weiter Politik, auch in der Opposition kann man kämpfen - auch vor Ort", sagt Schaub.

"Mir bleibt die Spucke weg. Ich habe mit dem doppelten Prozentsatz gerechnet", sagt Freia Lippold-Eggen. Sie war für die AfD bei den Landtagswahlen als Direktkandidatin an den Start gegangen. Für das "enttäuschende Ergebnis" macht sie auch die Medien verantwortlich: "Das war die Diffamierung durch die Presse. Die Leute haben Angst, uns zu wählen." Freia Lippold-Eggen zieht bewusst Vergleiche zu 1933: "Auch da wurden die Leute manipuliert. Ich will nicht hören: Wir haben es nicht gewusst."

Hans-Joachim Hofstetter (FDP) lag nach dem Auszählen von 218 der 235 Stimmbezirke bei 4,2 Prozent, also einem Prozentpunkt über seinem Ergebnis von 2013. "Ich bin zufrieden angesichts unserer Möglichkeiten", sagte er dazu.

Ob es ein weiterer Kandidat aus dem Stimmkreis über die Liste in den Landtag geschafft hat, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

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https://www.infranken.de/3766059
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765994 Kreisklasse 2 Schweinfurt

 

FV Türkgücü Schweinfurt – SG Frankenwinheim 3:0  
TSV Heidenfeld – SG FC Lindach/SV Kolitzheim 5:1  
SC Brünnau – FC Reupelsdorf 3:3  
TSV/DJK Wiesentheid II – FC Fahr 1:1  
SG Rimbach/Lülsfeld – SG Castell/Wiesenbronn 1:2  
FC Röthlein/Schwebheim – Türkiyemspor SV 12 SW 2:1  

 

 

1. (1.) SG Castell/Wiesenbronn 13 11 1 1 43 : 15 34  
2. (2.) TSV Grettstadt 12 9 2 1 42 : 19 29  
3. (3.) TSV Gochsheim II 12 6 4 2 35 : 24 22  
4. (4.) SG FC Lindach/SV Kolitzheim 12 6 2 4 26 : 26 20  
5. (8.) TSV Heidenfeld 13 5 4 4 26 : 20 19  
6. (6.) SC Brünnau 12 5 3 4 24 : 21 18  
7. (5.) SG Rimbach/Lülsfeld 12 4 5 3 35 : 26 17  
8. (7.) FC Reupelsdorf 12 5 2 5 28 : 23 17  
9. (10.) FC Fahr 12 3 4 5 12 : 19 13  
10. (9.) Türkiyemspor SV 12 SW 12 4 1 7 17 : 27 13  
11. (12.) FV Türkgücü Schweinfurt 12 4 2 6 20 : 22 11  
12. (11.) SG Frankenwinheim/Schallfeld 12 2 4 6 16 : 32 10  
13. (13.) FC Röthlein/Schwebheim 12 2 1 9 13 : 31 7  
14. (14.) TSV/DJK Wiesentheid II 12 0 3 9 10 : 42 3  

 

SG Rimbach/Lülsfeld – SG Castell/Wiesenbronn 1:2 (1:0). Eine verrückte Partie erlebten die Zuschauer in Lülsfeld. Tabellenführer Castell/Wiesenbronn bäumte sich trotz der zweifachen Unterzahl stark auf und drehte dieses Spiel tatsächlich noch. Zuvor hatten die Gäste Feldvorteile verbucht, doch auch die Hausherren erspielten sich einige gute Gelegenheiten.

Tore: 1:0 Julian Saalmüller (2.), 1:1 Pascal Paul (64., Foulelfmeter), 1:2 Mario Paul (81.). Gelb-Rot: Patrick Paul (Castell, 51., Meckern) und Lukas Prechtel (Castell, 60., wiederholtes Foulspiel).

SC Brünnau – FC Reupelsdorf 3:3 (1:2). Brünnau verschlief den Beginn des Spiels komplett und geriet nach einem Abspielfehler (1.) und durch eine Standardsituation gleich doppelt ins Hintertreffen (6.). In der Folge wechselten die Spielanteile immer wieder, beide Mannschaften kamen zu Chancen und teilten gerecht die Punkte.

Tore: 0:1 Serkan Sarioglan (1.), 0:2 Serkan Sarioglan (6.), 1:2 Dominik Hahn (26.), 1:3 Ehis Godday (56.), 2:3 Felix Geisel (70.), 3:3 Billal Hassan (72., Eigentor).

TSV/DJK Wiesentheid II – FC Fahr 1:1 (1:0). Schlusslicht Wiesentheid begann furios und verzeichnete neben der frühen Führung noch drei weitere gute Chancen. Danach übernahm Fahr immer mehr die Initiative und drängte die Hausherren in die Defensive. Am Schluss trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem gerechten Remis.

Tore: 1:0 Jimmy Frazier (3.), 1:1 Philipp Friedrich (50.). Gelb-Rot: Jimmy Frazier (Wiesentheid, 90., Zeitverzögerung) und Christoph Weigelt (Wiesentheid, 90.+2, Unsportlichkeit).

Restprogramm

TSV Heidenfeld – FC Lindach/Kolitzheim 5:1 (2:1). Tore: 1:0 Fabian Hahn (25.), 1:1 Martin Hellert (33.), 2:1 Benedikt Graf (41.), 3:1 Pascal Weißenseel (50., Eigentor), 4:1 Simon Hetterich (55.), 5:1 Marcel Graf (75., Foulelfmeter).

FC Röthlein/Schwebheim – Türkiyemspor SV 12 SW 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Christopher Hofmann (22.), 1:1 Abdullah Varli (61.), 2:1 Julian Weiß (68.).

FV Türkgücü Schweinfurt – SG Frankenwinheim/Schallfeld 3:0 (0:0). Tore: 1:0 Golagha Farhad Rostami (53.), 2:0 Sergej Kirichis (84.), 3:0 Sergej Kirichis (85.).

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https://www.infranken.de/3765994
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765993 Kreisliga 1 Schweinfurt

 

SV Sömmersdorf/Geldersheim – DJK Schweinfurt 3:3  
VfL Volkach – TSV Nordheim/Sommerach 2:1  
FC Gerolzhofen – DJK Hirschfeld 1:2  
SV Stammheim – SV Ramsthal 3:4  
TSV Abtswind II – DJK Stadelschwarzach 6:1  
DJK Wülfershausen – DJK Schwebenried II 3:1  
SV Mühlhausen/Schraudenbach – Grafenrheinfeld 4:0  

 

 

1. (1.) DJK Hirschfeld 11 11 0 0 34 : 6 33  
2. (2.) FC Gerolzhofen 11 7 2 2 26 : 12 23  
3. (3.) SV Stammheim 12 7 1 4 38 : 22 22  
4. (4.) DJK Wülfershausen 11 7 1 3 30 : 18 22  
5. (5.) SV Sömmersdorf/Geldersheim 11 6 2 3 20 : 18 20  
6. (7.) Mühlhausen/Schraudenbach 12 6 1 5 19 : 17 19  
7. (8.) SV Ramsthal 11 6 0 5 26 : 21 18  
8. (6.) TSV Eßleben 11 5 1 5 17 : 12 16  
9. (10.) TSV Abtswind II 11 5 0 6 23 : 22 15  
10. (9.) DJK Schweinfurt 11 3 4 4 15 : 17 13  
11. (12.) VfL Volkach 12 4 0 8 12 : 25 12  
12. (11.) TSV Nordheim/Sommerach 11 3 0 8 17 : 24 9  
13. (13.) Schwebenried/Schwemm. II 11 2 2 7 11 : 28 8  
14. (14.) TSV Grafenrheinfeld 11 2 1 8 11 : 30 7  
15. (15.) DJK Stadelschwarzach 11 2 1 8 11 : 38 7  

 

TSV Abtswind II – DJK Stadelschwarzach 6:1 (1:1). Abtswind begann wie ein Blitz und führte bereits in der ersten Minute. Danach besaß der TSV genug Chancen, seinen Vorsprung auszubauen. Stadelschwarzach kam ebenfalls zu guten Chancen und hätte nach dem Ausgleich auch mit einer Führung in die Halbzeit gehen können. In der zweiten Hälfte setzte Abtswind mit einem Doppelschlag ein Zeichen und schockte den Gegner. Stadelschwarzach blieb zwar bissig, doch große Chancen hatte der Aufsteiger nicht mehr. Abtswind traf in der Schlussphase weitere dreimal und machte mit diesem Sieg einen wichtigen Schritt weg von den Abstiegsrängen.

Tore: 1:0 Philipp Hummel (1.), 1:1 Rene Rottendorf (19.), 2:1 Lukas Wirth (53.), 3:1 Philipp Hummel (55.), 4:1, 5:2 Aljoscha Keßler (76., 82. Foulelfmeter), 6:1 Jona Riedel (90.).

Restprogramm

DJK Wülfershausen – DJK Schwebenried/Schwemmelsbach II 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Benedikt Seufert (29.), 2:0 Tobias Benkert (45.), 2:1 Artur Sibert (50.), 3:1 Fabian Benkert (70.).

SV Mühlhausen/Schraudenbach – TSV Grafenrheinfeld 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Marco Hofmann (8.), 2:0 Rene Fischer (38.), 3:0 Christian Knaup (85.), 4:0 Michael Pfeuffer (87.).

FC Gerolzhofen – DJK Hirschfeld 1:2 (1:1). Tore: 1:0 Jakob Schmitt (33.), 1:1 Jannik Lutz (36.), 1:2 Spiridon Antoniou (54.).

SV Stammheim – SV Ramsthal 3:4 (1:1). Tore: 1:0 Markus Johnke (23.), 1:1 Tim Danz (30.), 1:2 Christoph Schießer (60.), 1:3 Enrico Ott (63.), 2:3, 3:3 Frank Wirsching (69., 74.), 3:4 Steven Klitzing (82.).

SV Sömmersdorf/Geldersheim – DJK Schweinfurt 3:3 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Schirmer (20., Foulelfmeter), 1:1 Pascal Hornung (55.), 1:2 Pascal Hornung (56.) 2:2 Sebastian Schirmer (64.), 2:3 Markus Zink (75.), 3:3 Daniel May (85.). Besonderheit: Markus Zink (Schweinfurt) schießt einen Foulelfmeter neben das Tor (58.).

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https://www.infranken.de/3765993
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765992 Kreisklasse 1 Würzburg

 

SV Oberpleichfeld/Dipbach – ASV Rimpar II 2:1  
TSV Unterpleichfeld II – TSV Gerbrunn 5:1  
SV Bergtheim – SC Lindleinsmühle 0:2  
SC Mainsondheim – SV Kürnach 0:4  
TSV Rottenbauer – TSV Lengfeld II 1:2  
FC Würzburger Kickers III – TSV Grombühl 3:2  
SV Oberdürrbach – VfR Burggrumbach/Erbshausen 2:4  

 

 

1. (1.) TSV Lengfeld II 10 8 2 0 35 : 12 26  
2. (2.) Lindleinsmühle 10 8 2 0 35 : 19 26  
3. (3.) SV Bergtheim 9 7 1 1 24 : 5 22  
4. (4.) TSV Grombühl 9 5 2 2 19 : 8 17  
5. (6.) SV Kürnach 10 5 1 4 25 : 19 16  
6. (5.) SV Oberdürrbach 10 4 3 3 21 : 16 15  
7. (7.) SV Oberpleichfeld/Dipbach 10 5 0 5 25 : 25 15  
8. (8.) FC Würzburger Kickers III 10 4 3 3 19 : 22 15  
9. (9.) Burggrumbach/Erbshausen 9 4 2 3 27 : 22 14  
10. (10.) ASV Rimpar II 9 2 3 4 23 : 25 9  
11. (11.) SC Mainsondheim 10 1 2 7 16 : 32 5  
12. (12.) TSV Rottenbauer 10 0 4 6 11 : 23 4  
13. (14.) TSV Unterpleichfeld II 10 1 1 8 15 : 40 4  
14. (13.) TSV Gerbrunn 10 1 0 9 9 : 36 3  

 

SC Mainsondheim – SV Kürnach 0:4 (0:1). In einem offenen Schlagabtausch lagen die Mainsondheimer rasch zurück. Nach dem Seitenwechsel traf Philipp Treur mit seinem Tor den SC ins Mark. Der bemühte sich nach Kräften, spätestens mit dem 0:3 hatten die spielerisch besseren Gäste aber den Sieg sicher.

Tore: 0:1 Philipp Treur (13.), 0:2 Philipp Treur (47.), 0:3 Philipp Treur (70.), 0:4 Fabian Bauer (90.); Gelb-Rot: Dominik Schottorf (Mainsondheim, 80., wiederholtes Foulspiel).

Kreisklasse 2 Würzburg

 

TSG Sommerhausen – TSV Biebelried 3:0  
SV Geroldshausen – SV Willanzheim 2:2  
FC Iphofen – SV Gelchsheim 4:2  
TSV Sulzfeld – TSV Aub 0:0  
SpVgg Gülchsheim – SV Hoheim 2:0  
FC Hopferstadt – TSV Mainbernheim 4:0  
Marktbreit/Martinsheim II – Dettelbach/Ortsteile II 3:1  

 

 

1. (1.) SpVgg Gülchsheim 10 9 1 0 26 : 5 28  
2. (2.) SV Geroldshausen 10 8 1 1 30 : 15 25  
3. (3.) SV Hoheim 10 6 2 2 25 : 13 20  
4. (4.) TSV Sulzfeld 10 6 2 2 22 : 13 20  
5. (5.) TSV Aub 10 6 1 3 17 : 14 19  
6. (6.) SV Gelchsheim 10 5 2 3 26 : 18 17  
7. (7.) SV Willanzheim 10 5 1 4 25 : 14 16  
8. (8.) FC Hopferstadt 10 4 2 4 20 : 15 14  
9. (9.) FC Iphofen 10 4 1 5 20 : 17 13  
10. (10.) TSG Sommerhausen 10 3 2 5 19 : 22 11  
11. (12.) FG Marktbreit/Martinsheim II 10 2 1 7 10 : 20 7  
12. (11.) TSV Biebelried 10 2 1 7 9 : 26 7  
13. (13.) TSV Mainbernheim 10 1 1 8 14 : 37 4  
14. (14.) Dettelbach und Ortsteile II 10 0 0 10 5 : 39 0  

 

TSV Sulzfeld – TSV Aub 0:0. Schon zum zweiten Mal in Folge blieben die Sulzfelder ohne eigenes Tor. Gegen Aufsteiger Aub hatten sie im ersten Durchgang ein klares Chancenplus, vergaben aber mehrmals leichtfertig. Auch nach dem Wechsel hatten sie Vorteile, waren aber nicht mehr so zwingend. So wäre den kämpfenden Gästen in der Schlussphase mit ihrer einzigen Möglichkeit fast noch der Sieg geglückt.

SV Geroldshausen – SV Willanzheim 2:2 (2:1). In der ersten halben Stunde passierte kaum etwas – bis plötzlich Florian Boldt binnen einer Minute doppelt zuschlug. Doch die ebenbürtigen Willanzheimer kamen noch vor der Pause zum Anschluss und glichen nach dem Seitenwechsel verdient aus. In der Folge hatten beide Teams Chancen.

Tore: 1:0 Florian Boldt (30.), 2:0 Florian Boldt (31.), 2:1 Johannes Dorsch (40.), 2:2 Artur Unrau (58., Foulelfmeter).

FC Iphofen – SV Gelchsheim 4:2 (1:0). Mit einer fußballerisch überzeugenden Leistung gewannen die Iphöfer verdient. In der ersten Halbzeit dominierten sie, führten aufgrund mangelnder Chancenverwertung aber nur 1:0. Nach der Pause legte der Aufsteiger nach, kassierte aber jeweils den Anschlusstreffer.

Tore: 1:0 Tim Köhler (26.), 2:0 Tim Köhler (46.), 2:1 Daniel Keßler (49.), 3:1 Daniel Förster (62.), 3:2 Daniel Keßler (88.), 4:2 Lukas Pfannenschmidt (90.).

FC Hopferstadt – TSV Mainbernheim 4:0 (2:0). Erstmals in dieser Saison riefen die Hopferstädter ihr Leistungsvermögen ab. Allerdings machten es die schwachen Gäste es der Heimelf auch einfach. Bereits nach einer Viertelstunde stand es 2:0 für den haushoch überlegenen Absteiger. Spielerisch ansehnlich vergaben die Hausherren aber eine höhere Führung.

Tore: 1:0 Thorben Reibold (3.), 2:0 Dominik Metzger (14.), 3:0 Moritz Dopf (47.), 4:0 Moritz Dopf (52.).

TSG Sommerhausen – TSV Biebelried 3:0 (1:0). Im Kellerduell erwischte Sommerhausen den besseren Start und investierte auch in der Folge mehr. Biebelried hielt zwar dagegen, wirklich zwingend wurden die Gäste allerdings nicht. Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts.

Tore: 1:0 Philipp Kessler (9.), 2:0 Benedikt Lindner (59.), 3:0 Sebastian Adelfinger (87.).

FG Marktbreit-Martinsheim II – Dettelbach und Ortsteile II 3:1 (1:1). So nah am Sieg war Dettelbachs Reserve noch nie. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie gingen die Gäste in Führung, doch die Heimelf, die spielerische Vorteile hatte, schlug noch vor der Pause zurück. In der zweiten Hälfte deutete vieles auf ein Remis hin.

Tore: 0:1 Dominik Weickert (20.), 1:1 Christian Moser (45.), 2:1 Michael Hofstetter (80., Foulelfmeter), 3:1 Patrick Pöltl (90.+2).

SpVgg Gülchsheim – SV Hoheim 2:0 (1:0). Von Beginn an hatten die Gastgeber mehr vom Spiel gegen ersatzgeschwächte Hoheimer. Die aber kamen nach dem Rückstand besser in die Partie und schnupperten am möglichen Ausgleich. Allerdings vergaben die Hausherren vor der Pause noch einen Strafstoß. Im zweiten Durchgang bewegte sich die Partie lange auf Messers Schneide, bis David Hegwein einen Konter in der Nachspielzeit zum 2:0 nutzte.

Tore: 1:0 Harald Schmidt (7.), 2:0 David Hegwein (90.+2).

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https://www.infranken.de/3765992
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765926 Für die nächsten fünf Jahre ist ein Landtag gewählt. Die Wahllokale sind geschlossen, nun wird ausgezählt. Wie die Menschen im Stimmkreis Nürnberg-West (504) bei der Landtagswahl 2018 in Bayern abgestimmt haben, erfahren Sie hier:

Erststimmen: So hat Nürnberg-West gewählt:

Endstand:

Gewinner des Direktmandats: Jochen Kohler (CSU)

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Jochen Kohler
33,20%
SPD
Stefan Schuster
16,70%
Grüne
Verena Osgyan
16,70%
Freie Wähler
Alexander Schenke
4,20%
Linke
Debora Pihan
7,60%
FDP
Ümit Sormaz
4,50%
AfD
Matthias Vogler
12,20%
BP
Irmtraud Bock
0,50%
ÖDP
Christian Rechholz
1,00%
Die Franken
Ulrich Reinwald 
1,40%

Zweitstimmen: So hat der Stimmkreis 504 gewählt:

Partei
Ergebnis
CSU
37,80%
SPD
13,80%
Grüne
16,90%
Freie Wähler
3,60%
Linke
7,20%
FDP
4,00%
AfD
11,30%
BP
0,30%
ÖDP
0,90%
Die Franken
1,00%

Auch interessant: Kompakt im Überblick - Die Ergebnisse der Landtagswahl 2018

 

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https://www.infranken.de/3765926
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765923 Bayerns Bürger haben gewählt: Die Menschen haben ein neues Parlament für die nächsten fünf Jahre gewählt. So hat der Stimmkreis Nürnberg Nord abgestimmt:

Erststimmen: Das Ergebnis im Stimmkreis Nürnberg-Nord

Stand: 22.50 Uhr - Endergebnis im Stimmkreis Nürnberg-Nord steht fest

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Barbara Regitz
27,80%
SPD
Arif Tasdelen
15,30%
Grüne
Markus Ganserer
25,90%
Freie Wähler
Jürgen Dörfler
4,40%
Linke
Gizem Fesli
7,20%
FDP
Jan Dunker
6,20%
AfD
Wolfgang Dörner
8,20%
BP
Werner Braungardt
0,30%
ÖDP
Franz Stryz
1,20%
Die Franken
David Rarlitz
0,90%

 

 

Zweitstimmen: So hat Nürnberg Nord abgestimmt

Partei
Ergebnis
CSU
31,90%
SPD
12,70%
Grüne
25,70%
Freie Wähler
3,70%
FDP
5,50%
AfD
7,60%
BP
0,20%
ÖDP
1,20%
mut
0,40%
Linke
8,00%

Weitere Infos zur Landtagswahl: Die Ergebnisse der 18. Landtagswahl in Bayern:

 

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https://www.infranken.de/3765923
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765922 Mit 38,12 Prozent der Erststimmen lag die 43-Jährige, die dem letzten Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder als Gesundheitsministerin angehört hat, jedoch rund zehn Prozent hinter ihrem eigenen Ergebnis von 2013. Bei der damaligen Wahl war die Bambergerin noch auf 47,7 Prozent im Wahlkreis Bamberg-Stadt gekommen, zu dem neben der Stadt Bamberg auch die Landkreis-Kommunen Bischberg, Gundelsheim, Hallstadt, Lisberg, Oberhaid, Priesendorf, Stegaurach, Viereth-Trunstadt und Walsdorf gehören. Allerdings verbuchte Huml ein besseres Ergebnis als ihre Partei, die bei den Zweitstimmen auf 32,28 Prozent kam.

Nicht der SPD-Stadtrat Heinz Kuntke (8,77 Prozent) sondern die Grüne Stadträtin Ursula Sowa (21,66 Prozent) und der AfD-Kandidat Jan Schiffers (11,87 Prozent) folgen auf den Plätzen 2 und 3. Auch wenn die 61-jährige Architektin das Direktmandat verpasst hat, so dürfte sie als Nr. 1 der oberfränkischen Liste ihrer Partei auf diesem Weg den Einzug ins Maximilianeum geschafft haben.

OB Andreas Starke (SPD) sprach von einer "bitteren Wahlniederlage, die auch zu denken geben sollte." Nun stehe die Ursachenforschung an. "Insgesamt ist für Bayern ein neues Kapitel in der Parteienlandschaft aufgeschlagen worden", meinte das Stadtoberhaupt.

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker.

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https://www.infranken.de/3765922
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765920 Die Sportfreunde Unterhohenried gehen erst zum zweiten Mal in dieser Saison der Kreisklasse Schweinfurt 3 nicht als Sieger vom Feld. Bei der SG Dampfach reichte es nur zum Remis. Der TV Haßfurt entführt nach einer turbulenten Schlussphase drei Zähler beim TSV Zell. In der Kreisklasse 4 freut sich Burgpreppach über einen knappen Auswärtssieg, Maroldsweisach schenkt seine Führung her.

Kreisklasse Schweinfurt 3

FC Sand III - SpVgg Untersteinbach 4:3

Zwei Elfmeter, eine Rote Karte: Im Seestadion war mächtig was los. Die 70 Zuschauer sahen zunächst die Sander Führung durch Sebastian Zinser (12.), ehe Untersteinbach die Partie drehte. Kevin Marschall (16.) und Julian Rügemer (36.) sorgten für die Pausenführung der Gäste. Nach Wiederbeginn brachte André Müller den FCS durch zwei verwandelte Strafstöße wieder in Führung (56., 60.). Pit Panzer legte den vierten Treffer in der 79. Minute nach. Untersteinbach kam lediglich zum 4:3 durch Marco Behringer (88.), vier Minuten später sah Alexander Overlach die Rote Karte. TSV Zell - TV Haßfurt 3:4 In einer dramatischen Schlussphase sicherte sich der TV Haßfurt in Zell den Auswärtssieg. Kevin Benischek (30.) und Christoph Herold (53.) brachten die Hausherren in Führung, ehe die Haßfurter die Partie drehten: Daniel Weniger (65.), Jonas Schott (82.) und Noah Seeber (87.) stellten auf 3:2 für den TVH. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Sven Gonnert der Ausgleich für den TSV. Zum Sieg reichte es dennoch nicht: In der fünften Minute der Nachspielzeit traf Daniel Weniger zum 4:3 für Haßfurt. TSV Westheim - SC Geusfeld 4:1

Das war überraschend deutlich: Die Westheimer fertigen Geusfeld zu Hause mit 4:1 ab. Der Grundstein des Erfolgs war ein Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause, als Thiemo Persch und Fabio Scholl trafen (32., 39.). Nach Wiederbeginn erhöhte der eingewechselte Christian Spiegel auf 3:0 (47.), ehe Jan Müller für den SC verkürzte (61.). Mit seinem zweiten Treffer sorgte Persch in der 80. Minute für die Entscheidung. SC Trossenfurt - VfR Hermannsberg 2:4

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ging es beim Spielstand von 2:2 in die Pause. Für den SC traf Mike Hubert doppelt (30., 40.), für den VfR Tobias Kundmüller ebenso zwei Mal (27., 35.). Der zweite Durchgang gehörte den Gästen, von Trossenfurt kam in der Offensive zu wenig. In der 53. Minute legte Kundmüller seinen dritten Treffer nach, Timo Hofmann sorgte in der 69. Minute für den Endstand. SG Dampfach - Spfr. Unterhohenried 4:4

Die Unterhohenrieder erwischten den besseren Start und gingen in der 20. Minute durch Häußinger in Führung. Glöckner glich vier Minuten später aus, Fazliu brachte die Platzherren nach vorne (35.). Decker schaffte in der 37. Minute das 2:2. Mit dem 2:3 durch Diehm ging es in die Pause. Nach dem Wechsel erhöhte Decker in der 48. Minute auf 2:4, dann besann sich Dampfach auf seinen Kampfgeist und kam durch Yeniay in der 65. Minute zum 3:4. Derselbe Spieler stellte in der 76. Minute den Ausgleich her. SV Fatschenbrunn - TSV Kirchaich 1:3

180 Zuschauer sahen beim Steigerwald-Derby eine frühe Führung des SVF: Noah Schmitt netzte nach 15 Minuten für die Hausherren ein. Das sollte jedoch der einzige Treffer für die Gastgeber bleiben. Noch vor der Pause drehte Kirchaich das Spiel. Per Doppelschlag brachte Dinis Ribeiro die "Aicher" in Führung (38., 43.). Auch nach der Halbzeitpause behielt die Elf des Portugiesen die Kontrolle, Johannes Schwinn machte mit seinem Treffer den Sack zu (70.).

Kreisklasse Schweinfurt 4

FT Schweinfurt II - TSV Burgpreppach 1:2

Etwas überraschend entführten die Füchse die Punkte aus Schweinfurt. Die Gastgeber hatten zwar im Feld spielerische Vorteile, doch stand die Gästeabwehr solide. Den Führungstreffer erzielten die Platzherren: Simon Werner traf in der 68. Minute. Bereits vier Minuten später gelang Dominik Michael der Ausgleich. Zwölf Minuten vor Abpfiff sorgte Max Herold per Strafstoß für das 2:1 des TSV.

Jahn Schweinfurt - SC Maroldsweisach 5:3

Die Gäste lagen bis kurz nach dem Wechsel mit 3:0 vorn, vergaben zudem noch mehrere gute Möglichkeiten und hatten bei einem Pfostenschuss Pech. Trotzdem reichte es nicht zum Sieg. In der letzten halben Stunde drehte Schweinfurt die Partie. Tore: 0:1 Daniel Döhler (11.), 0:2 Daniel Döhler (45.), 0:3 Justin Langbein (51.), 1:3 Florian Riegel (54.), 2:3 Marcel Krug (65.), 3:3 Florian Riegel (78.), 4:3 Markus Weber (90.), 5:3 Marcel Krug (94.)

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https://www.infranken.de/3765920
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765917 Die Wahl in Bayern ist so spannend wie seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten nicht mehr. Die Menschen haben abgestimmt und über einen neuen Landtag entschieden. Für fünf Jahre wird nun ein neues Parlament über die Geschicke Bayerns bestimmen. Wir haben die Ergebnisse im Stimmkreis Nürnberg-Süd für Sie zusammengetragen.

Erststimmen: Das Ergebnis im Stimmkreis Nürnberg-Süd (503):

Endstand:

Gewinner des Direktmandats: Karl Freller (CSU)

Partei
Kandidat
Ergebnis
CSU
Karl Freller
37,60%
SPD
Claudia Arabackyi
14,30%
Grüne
Sabine Weigand
18,60%
Freie Wähler
Marco Meier
4,90%
Linke
Stefan Gerbig
4,40%
FDP
Bernd List
4,00%
AfD
Peter Konrad
11,50%
BP
Peter Hoff
0,50%
ÖDP
Hans Anschütz
1,30%
Die Franken
Paul Trutz 
1,60%

Zweitstimmen: Das ist die stärkste Partei im Stimmkreis Nürnberg-Süd:

Partei
Ergebnis
CSU
40,90%
SPD
14,60%
Grüne
16,00%
Freie Wähler
4,70%
Linke
4,50%
FDP
3,60%
AfD
10,90%
BP
0,30%
ÖDP
1,20%
Die Franken
1,00%

Auch interessant: Kompakt im Überblick - Die Ergebnisse der Landtagswahl 2018

 

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https://www.infranken.de/3765917
+0000 <![CDATA[]]> https://www.infranken.de/3765915 Über 22 Jahre war Heinrich Rudrof aus Scheßlitz der CSU-Abgeordnete für den Landkreis Bamberg im Maximilianeum. Aus gesundheitlichen Gründen war der Stimmengarant bei dieser Wahl nicht mehr angetreten. Mit Holger Dremel folgt ihm nun erneut ein Scheßlitzer im Landtag nach. Dremel liegt mit 45,99 Prozent bei den Erststimmen vor AfD-Kandidat Florian Köhler (14,99 Prozent), Georg Lunz (Grüne, 12,94 Prozent) und Verena Scheer (FW, 10,09 Prozent) und Uwe Metzner (SPD, 6,31).

Alle Prognosen und Ergebnisse zur Landtagswahl in Bayern finden Sie in unserem Ticker.

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https://www.infranken.de/3765915