Nürnberg

Nach wochenlanger Trockenheit - Experte zum Wasserpegel in Nürnberg

Durch die langanhaltende Trockenheit herrscht ein niedriger Wasserpegel in Nürnberg. Experte Stefan Bertelmann weiß, wie es derzeit um die Wasserversorgung steht.

Der Wasserstand an der Pegnitz in Nürnberg hat ein niedriges Niveau erreicht. Eine Konsequenz aus der langanhaltenden Trockenheit. 

"Es bleibt zu hoffen, dass wir so bald wie möglich Niederschläge bekommen", so der Abteilungsleiter vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg, Stefan Bertelmann.

Niedriger Wasserstand in Nürnberg noch kein Grund zur Sorge

In den Jahren 2018 bis 2020 habe laut Bertelmann eine ähnliche Situation wie dieses Jahr geherrscht. 2020 habe sich die Lage jedoch durch Niederschläge im August wieder entspannt. Bei weiterem ausbleibendem Regen kämen vor allem Probleme auf die Landwirte in der Fläche zu, wenn es um Bewässerung geht. Grundsätzlich sehe man die Situation aber noch entspannt. So sei die Wasserversorgung derzeit "kein Problem".

Laut Bertelmann wurde 1973 der niedrigste Stand gemessen. Davon seien wir in diesem Jahr um einiges entfernt. 

Er gibt außerdem Entwarnung zu dem auffallend niedrigen Pegel der Pegnitz vergangene Woche. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör) habe die Wehrklappe abgesenkt, "um den Wasserstand zum Zwecke von Bauarbeiten etwas herunterzufahren". In der Nacht von Montag auf Dienstag (2. August 2022) sei daraufhin die linke Wehrklappe am Nägeleinswerk heruntergeklappt. So sei die Pegnitz in diesem Bereich ausgelaufen, was aber nichts mit dem momentanen Pegelstand durch die Trockenzeit zu tun habe.