Im Coburger Tageblatt konnte man gestern, 24.03.2020 lesen, dass sich die Neustadter Kegler ärgern über den Beschluss ihres Verbandes DCU weil die laufende Kegelsaison 2019/20 für beendet erklärt wurde obwohl nur noch drei Spiele zu spielen wären und sie so um die anstehende Meisterschaft und Aufstieg in die 2. Bundesliga ihrer 2. Mannschaft gebracht würden.
Ich frage mich ob der sportliche Erfolg so wichtig ist und über alles steht bei der gesundheitlichen Lage weltweit in der wir uns alle befinden,
Wie sieht es denn aus mit Maßnahmen auf den Kegelbahnen die getroffen werden müssten um niemanden zu gefährden mit dem Coronavirus, sollte ein Sportler oder Zuschauer infiziert sein was ist dann?
Alles desinfizieren vor und nach dem Spiel?
Toiletten, Duschen, Zuschauerraum (Essen und Trinken verbieten) und die Kegelbahn selbst ist die größte Gefahrenquelle.
Die Spielkugeln werden von allen Spielern in die Hände genommen!
Einer leckt an die Finger, ein anderer nimmt ein Staubbindetuch um die Spielkugel besser halten zu können, ein anderer befeuchtet seine Finger im Wasser-schwamm der aufliegt unsw., sollten und werden dann die Kugeln bei jedem Wurf desinfiziert ??
Ich denke da wird zu leichtsinnig gedacht und gehandelt!
Auch eine Verschiebung der Saison ist nicht ein Freibrief für die noch ausstehenden Spiele sondern eine andere Form der Absage, bei der jetzigen gesundheitlichen Lage.
Es steht die neue Kegelsaison 2020/21 Saissonstart im September sogar auf dem Spiel, mit dem Gedanken muss man sich ebenfalls vertraut machen wenn die Fallzahlen nicht drastisch nach unten gehen sollten.
Da gibt es halt mal keine Meisterschaft sowie Auf-und Abstiegsspiele!!
Selbst die Meisterschaften (Bayer.-Deutsche.-) sind zur Zeit nicht machbar!
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[b]Wir alle müssen kapieren, dass es um Leben oder Tod geht und um nichts anderes.

Fach-Übungsleiter Kegeln
Otto Popp (TTC-FW Gestungshausen)