Vor sieben Jahren war die Altstadt-Elf, der Primus im oberfränkischen Fußball, ebenfalls in einer Pokalrunde, zum letzten Pflichtspiel im Mönchrödner Wildpark – damals als Bayernligist, mit einem knappen 0:1-Sieg. In der „Neuauflage“ war die Regionalligamannschaft klar Herr im Ring und zeigte von Anfang an eine zielstrebige Partie, in der die heimische Mannschaft zwar auch einzelne Möglichkeiten hatte, aber glücklos blieb. Ein hoch verdienter Sieg der Gelb-Schwarzen.

Die Partie hatte ihren ersten Höhepunkt mit einem Lattenschuss für die Gäste, in der siebten Minute durch Weber. In der 10. Minute Foul an Kopp, der allein aufs Tor zusteuerte, den fälligen Strafstoß verwandelte Kracun sicher zum 0:1. Puff hatte Pech, dass sein Schuss von der Strafraumgrenze im letzten Moment geblockt wurde (13.). Keeper Wegener parierte wenig später gut gegen Fenninger. Der Regionalligist kombinierte sicher und hatte durch Marinkovic eine gute Gelegenheit per Kopf (20.). Einen Ballverlust des Bezirksligisten nutzte die SpVgg aus und Hüttners Rettungsversuch alleine gegen zwei Gegenspieler kam zu spät, er konnte den Ball nur noch ins eigene Tor lenken (27.). Ein sporadischer Vorstoß brachte eine Gelegenheit durch Mirzazadeh, der am Keeper Skowronek scheiterte. Im Gegenzug erhöhte Bayreuth durch Kracun (35.) auf 0:3. Mit diesem Spielstand gegen die stark spielenden Gäste ging es in die Pause.

Sofort nach der Pause erhöhte Bayreuth durch Fenninger auf 0:4 und sorgte für klare Verhältnisse (47.). Ehrlich scheiterte wenig später wiederum am Gästekeeper. Die Wagnerstädter hatten gegen die teilweise unerfahrenen Mönchrödener auch klare körperliche Vorteile und hatten mit ihrem breit angelegten Spiel die Partie jederzeit im Griff. Ab der 60. Minute gab Rückkehrer Christian Beetz sein Debut. Marinkovic vergab aus spitzem Winkel (66.). Die TSV-Elf stemmte sich gegen eine höhere Niederlage und versuchte über Kampf dagegen zuhalten. Ein zweiter Foulelfmeter nach 75 Minuten, Marinkovic erhöhte auf 0:5. Schiller markierte das 0:6, knapp zehn Minuten vor dem Ende, gegen die nun kräftemäßig am Limit spielenden Platzherren. Das Gästeteam kickte die Partie mit vollem Elan zu Ende und ließ den jungen TSVlern kaum „Luft zum atmen“. Sie können sich bei angespannter Personallage nun voll auf die Punkterunde konzentrieren. Dieses fair geführte Hauptrundenspiel wurde von SR Potemkin und seinen Assistenten sicher geleitet.