In einer spannenden, intensiv geführten Partie, die bis zum Schluß „Spitz auf Knopf“ stand, behielten die „Mönche“ mit etwas Glück drei Zähler in Rödental. Nicht unverdient, wenn man das Hinspiel und den Spruch: „Im Fussball gleicht sich alles wieder aus“, zu Rate zieht. Beide Teams versuchten auf dem Kunstrasenplatz immer wieder schnell nach vorne zu spielen, attackierten schon früh und ließen relativ wenig klare Torgelegenheiten zu. Den „Lucky Punch“ in einem fairen Spiel setzte Kapitän Ehrlich fünf Minuten vor Ende.

Schon von Beginn an sahen die 200 Zuschauer zwei Mannschaften, die ohne großes Abtasten flott nach vorne spielten. In den ersten zehn Minuten stellten die Gäste die heimische Abwehr zweimal vor brenzlige Situationen. Nach einer viertel Stunde kam Werner kurz hintereinander gut in Schussposition, scheiterte aber ebenso, wie Biemann wenig später. Aber auch Schammelsdorf hatte mit einem Schuss von Koschwitz und einer weiteren Gelegenheit zwei Halbchancen. Nach einer halben Stunde setzte sich Köhn gut über die linke Seite durch und Werner netzte dessen Querpass am langen Pfosten zur 1:0-Führung ein. In Minute 37 erhielten die Mannen von Trainer Kauder einen Freistoß an der Strafraumgrenze, den Pitzer gekonnt, zum gerechten 1:1 Pausenstand in`s Dreieck versenkte.

Nach dem Wechsel merkte man beiden Mannschaften an, dass sie unbedingt den Sieg wollten. Es wurde früh gestört und schon im Mittelfeld die Zweikämpfe gesucht. Während der heimische TSV immer wieder probierte, durch schnelle Kombinationen nach vorne zu kommen, operierten die Gäste mehr mit langen Bällen und waren bei Standards stets gefährlich. Nachdem Werner und Biemann kurz hintereinander scheiterten, hatte Schammelsdorf eine gute Gelegenheit nach einem Eckball. Köhn (72.) fand seinen Meister in TW Gabrich, diesen verlud aber dann Ehrlich aus spitzem Winkel (85.)nach einem Anspiel von Puff über die linke Seite zur 2:1 Führung. Die Elf aus dem Bamberger Umland wollte natürlich die Niederlage, auch mit einem Doppelwechsel noch abwenden. Es wurde etwas hektischer, SR Mildenberger behielt aber den Überblick und es blieb alles im Rahmen. Biemann hatte noch eine gute Gelegenheit nach Anspiel von Beichel. Die Blauen brachten den Sieg clever über die Zeit und rückten damit wieder näher an die Spitzengruppe heran.