Am Sonntagnachmittag empfängt die Erste der SpVgg Heßdorf den TSV Lonnerstadt. Nach dem 3:1-Auswärtssieg gegen Niederndorf in der vergangenen Woche sind die Seebachgründer gleichauf mit dem FC Herzogenaurach und dem SC Adelsdorf an der Spitze der Kreisliga. Von den zehn absolvierten Partien konnte die SpVgg acht gewinnen, diese Strecke soll möglichst ausgebaut werden. Gegen Lonnerstadt wird dies aber alles andere als einfach. Der TSV holte vergangene Woche gegen Weisendorf ein achtungsvolles 0:0 und konnte gegen den TKV Forchheim, der der SpVgg Heßdof die bislang einzige Niederlage zugefügt hat, 6:2 gewinnen. Gefahr geht bei den „Loscheddern“ vor allem von Oliver Wurzbacher und Jakob Lettenmeier aus, die beiden Offensivleute konnten zusammen neunmal treffen.
Dennoch geht Heßdorf am Sonntag als Favorit in die Partie, gegen den Tabellenachten soll ein Sieg her. Die direkten Konkurrenten aus Adelsdorf und Herzogenaurach treffen am Sonntag im direkten Duell aufeinander.

Bereits am Samstag spielt die Heßdorfer „Zweite“ gegen den TSV aus Höchstadt. Die Kreisligareserve ist noch ungeschlagen in dieser Saison und führt nach neun Spielen die Tabelle mit 23 Punkten an. Hierbei stehen aber noch drei Punkte vom ausgefallenen Spiel gegen den SV Bammersdorf aus. Die Stärke der Seebachgründer ist in dieser Saison die Unberechenbarkeit. Zwar führt Stefan Pich mit bislang sieben Toren die interne Torjägerliste an, insgesamt hat die SpVgg aber 14 verschiedene Torschützen aufzuweisen.
Gegen den Tabellenfünften aus Höchstadt soll die gute Form natürlich bestätigt werden, derzeit leidet die SpVgg aber etwas an krankheits- und arbeitsbedingten Ausfällen. Dennoch sollte der Kader Qualität genug haben, um am Samstag um 15 Uhr die Aischgründer in die Knie zu zwingen.