Beide SSV Mannschaften durften am Wochenende auf heimischen Rasen ihre Punktspiele austragen. Dabei kam die Zweite am Samstag nicht über ein 3:3 gegen Drosendorf hinaus. Besser machte es die Erste am Sonntag mit Ihrem besten Heimspiel in dieser Saison. Der Gegner aus Thierstein wurde mit 4:0 abgefertigt!

13.04.2014 Bezirksliga Oberfranken Ost

SSV Kasendorf – ZV Thierstein 4:0 (1:0)


SSV Kasendorf:

Eck – F. Luft (73. Reif), Sesselmann, Taschner, Grasgruber, P. Dippold, Ellner (75. Erlmann), Hollfelder, Weiner, Wagner, S. Hösch (62. S. Luft)


ZV Thierstein:

Ma. Bruna – Mi. Bruna, Sahin, Hucl, Koci, Pöhner (59. Ciznar), Bastl, Sözen, Küspert, Slama, Prchal


Tore: 1:0 Hollfelder (23.), 2:0 Grasgruber (55.), 3:0 S. Hösch (58.), 4:0 Weiner (85.)


Zuschauer: 230

SR: Johannes Angele (RSV Drosendorf)

SRA I: Martin Panzer (1. FC Bischberg)

SRA II: Johannes Dippold (Post-SV 1928 Bamberg)



Souveräner Heimsieg


Trotz Abwesenheit des verletzten Torjägers Pistor gelang der Mannschaft von Spielertrainer Markus Taschner ein souveräner Heimerfolg. Der Abwehrchef konnte dabei mit seiner Truppe sogar die wohl beste Leistung dieser Serie, zumindest auf eigenem Platz, abrufen.

Die Begegnung begann eigentlich auch gleich nach Taschners Geschmack. Denn wiedermal konnte sich die Heimelf schon frühzeitig gute Gelegenheiten erarbeiten. Diesmal war Kasendorfs Spielertrainer sogar direkt beteiligt. Seine Kopfballverlängerung nach eigenem Eckball landete beim heutigen Pistor-Vertreter Simon Hösch. Der lange Youngster konnte diese erste Chance jedoch noch nicht verwerten. Auch ein weiterer Torabschluss von Hösch, aus guter Lage, fand noch nicht den Weg ins gegnerische Gehäuse. Dann folgte die große Möglichkeit einer überraschenden Führung der Gäste aus Thierstein. Angreifer Danny Küspert setzte sich geschickt gegen drei Kasendorfer Defensivleute in Szene und machte aus dieser Aktion noch das Beste, indem er einen Elfmeter herausholte. Das fällige Duell am Elfmeterpunkt entschied aber SSV-Schlussmann Eck mit einer sensationellen Parade gegen Prchal für sich. Diese mögliche Führung wäre aber auch vollkommen unverdient gewesen, da der Gastgeber die Partie voll und ganz im Griff hatte. Auch spielerisch war das heute eine enorme Steigerung gegenüber den letzten Heimspielen. So fiel zwangsläufig schon in der ersten Halbzeit die Führung. Nach einer Ecke von Florian Luft konnte wiedermal Taschner ein Kopfballduell für sich gewinnen. Mittelfeldmotor Hollfelder wusste mit dieser Vorlage am Besten etwas anzufangen und staubte souverän zum 1:0 ab. Mit dieser Führung im Rücken wurde das Passspiel und die Offensivaktionen immer besser und somit ergaben sich noch Möglichkeiten das Ergebnis in die Höhe zu treiben. Doch bis zum Seitenwechsel sollte dies noch nicht gelingen, denn Ellner mit einem Distanzschuss aus zwanzig Metern, Hösch per Kopfball und auch F. Luft mit seinem Torabschluss scheiterten zunächst noch und ließen somit den Gegner noch am Leben.

Die ersten acht Minuten der zweiten Hälfte waren zugleich die Stärksten Minuten der Gäste. Jedoch war Sebastian Eck im Gehäuse des SSV heute nicht zu überwinden. Auch nicht von Bastl, der mit einen guten Distanzschuss an jenem scheiterte. Mitten in diese etwas bessere Phase des Gegners hinein, fiel dann der zweite Treffer der Elf vom Magnusturm. Rechtsverteidiger Grasgruber, belohnte sich selbst mit seinem energischen Nachsetzen, nach einem krassen Fehler in der Defensive der Gäste. Er narrte somit den Thiersteiner Schlussmann und dessen Kollege aus der Abwehr und musste nur noch einschieben. Nur drei Minuten später erhöhte der engagierte Mittelstürmer S. Hösch, nach feinem Zuspiel des Kapitäns Ellner, auf 3:0. Die Luft bei Thierstein war aber noch nicht komplett raus. Koci versuchte sich noch zweimal am bärenstarken Eck. Aber auch hier, war kein Vorbeikommen am SSV-Torhüter. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff setzte Weiner den Schlusspunkt zum 4:0 Endstand. Vorausgegangen war ein sehr schöner Spielzug über Dippold und Hollfelder. Letztgenannter konnte den finalen Pass auf Weiner anbringen. Dieser Wiederum ließ Bruna im Tor der Gäste keine Chance.

Obwohl die komplette Mannschaft eine sehr gute Leistung bot, muss man drei Spielern heute ein Extralob erteilen. Zunächst Schlussmann Eck, der neben dem gehaltenen Strafstoß auch sonst keinen Ball an sich vorbei ließ. Zudem noch Flügelflitzer Grasgruber, der seine rechte Seite absolut im Griff hatte und nach vorne zu glänzen wusste. Und zu guter Letzt noch Mittelfeldmotor Hollfelder, der scheinbar überall war und mit Passsicherheit und Spielwitz zu überzeugen wusste.

Die Leistung des Schiedsrichtergespanns war ähnlich stark wie die der Heimmannschaft.



Spielbericht: Benjamin Adam



12.04.2014 Kreisklasse Bamberg 2

SSV Kasendorf II – RSV Drosendorf 3:3 (1:0)



SSV Kasendorf II: Putschky – Hein (Schminder), Lindner, Mösch, Müller, Klaus, Krüger, Schölzky, Potzel, Hofmann, Seibold (Wondra)





RSV Drosendorf: Weißbrodt – Kalume, Guth, Senger, Dremel, Blum, Fahner, Sturm, Hansel (Pistor), Otte (Heinrich), Schaffelhofer



Tore: 1:0 Potzel 39. Min, 1:1 Sturm 53. Min, 1:2 Sturm 59. Min, 1:3 Fahner 65. Min, 2:3 Müller 83. Min, 3:3 Klaus 86. Min



Die Gäste aus Bamberg erwischten den besseren Start. Kasendorf stand zu weit weg vom Gegner und ließ Drosendorf zu viel Platz, der allerdings nicht für gefährliche Chancen genutzt wurde. In der 39. Min erzielte Potzel nach klasse Zuspiel von Klaus das 1:0. Nach dem Seitenwechsel verpfiff der ohnehin Schlecht pfeifende Schiedsrichter das Spiel komplett. So stellte er Krüger mit der Ampelkarte vom Platz, als dieser sich nach einer vergebenen Chance über sich selbst ärgerte und zur Verwunderung aller vom Spielfeld musste. Nun nutzen die Gäste die Überzahl eiskalt aus und kamen bin in kurzer Zeit zur 1:3 Führung. Nun wurde das Spiel von beiden Seiten hart geführt und immer wieder war es der Schiedsrichter der im Mittelpunkt stand durch seine Entscheidungen die niemand nachvollziehen konnte. Doch der SSV wollte nicht aufgeben und bekam in der 81. Min einen Handelfmeter zugesprochen. Allerdings verschoß Klaus diesen. Nun dachte jeder das Spiel sei Entschieden. Doch direkt nach dem vergebenen Elfer nutzen die Kasendorfer einen Stellungsfehler nach einer Ecke und Müller erzielte den Anschlusstreffer. Nun warfen die Einheimischen alles nach vorne und wurden durch einen Traumhaften Freistoßtreffer von Klaus, der seinen vergebenen Elfer wieder gutmachte, belohnt. Die Kasendorfer belohnten sich somit für ihren hohen Aufwand und kamen zu einem verdienten Kampfpunkt, den sie allerdings nicht holen hätten müssen, hätten sie nicht gegen Zwölf Mann gespielt.

Gelb-Rote Karte: Krüger 52. Min

Zuschauer: 40

Schiedsrichter: Horea Benning (Baunach)