Zu einem exklusiven Frauen-Themenabend lud Helene-Weber-Preisträgerin Sabine Saam in die Bienen-Info-Wabe nach Bamberg ein. Das Motto war „Bienendemokratie“ und der Anlass der Preisgewinn aus 2015. Die Idee, Sabine Saam für diesen Preis vorzuschlagen, kam im Übrigen von MdB Emmi Zeulner, die ebenfalls unter den Gästen war. Der etwa dreiviertelstündige Impulsvortrag, über dessen Inhalte, wer mochte, beim anschließenden geselligen Beieinandersein mit Feuerkorb an einem noch lauschigen, letzten Sommerabend reflektieren konnte, trug den Titel: „Wie demokratisch ist ein Bienenvolk? Oder: Können Frauen Schwarmintelligenz?“ Auf der Grundlage von Thomas D. Seeleys spannendem Buch „Bienendemokratie“ arbeitete Ilona Munique die möglicherweise nachahmenswerten, da schlauen Unterschiede, und natürlich auch die Gemeinsamkeiten heraus. Spannend wie ein Krimi, und es lässt uns sehr nachdenklich und ein wenig beschämt zurück. Die Schlüsselbegriffe sind qalitativ hochwertige Informationen, und zwar sowohl deren Ermittlung als auch Vermittlung, die freimütige Diskussion und optimale Entscheidungsfindung, schlussendlich das Startsignal zum Aus- bzw. Um- bzw. Einzug. (Nun ja, was so einfach klingt, ist in Wirklichkeit eine hochkomplexe und geniale Angelegenheit.) Dies alles in der Verantwortung von sogenannten Kundschafterinnen. Also Bienenfrauen. Womit festzustellen ist: Dieses Potenzial macht uns, also die menschlichen Frauen, doch fast schon zu so etwas wie einem Bienenvolk mit Schwarmintelligenz. Was an diesem Abend zu beweisen war! Ihr wisst ja, das Bienenthema vereint uns alle und über alle politischen Farben hinweg. Und das ist gut so.