Windheim
9. bis 14. Oktober 2019

Trachtenkirchweih in Windheim

Vom 9. bis 14. Oktober 2019 - sechs Zechpaare und ein Kellnerpaar pflegen das Brauchtum bei der Trachtenkirchweih in Windheim
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Die Kirchweihgesellschaft im Jahre 2018 mit Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Thomas Löffler (1. und 2. von rechts).
Die Kirchweihgesellschaft im Jahre 2018 mit Landrat Klaus Löffler und Bürgermeister Thomas Löffler (1. und 2. von rechts).
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Das idyllisch gelegene Frankenwalddorf Windheim feiert vom 9. bis zum 14. Oktober 2019 das traditionelle Kirchweihfest mit Erntedank. Erstmals wird in diesem Jahr die neue Dorfscheune zur Kirchweih genutzt. Auch wurde der Plan rund um die Dorflinde neu gepflastert.

In diesem Jahr fanden sich sechs Paare und ein Kellnerpaar unter der Federführung von Lukas Neubauer zusammen, um Brauchtum und Tradition zu pflegen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Kirchweih beginnt am Mittwoch, 9. Oktober, ab 18 Uhr mit der Bierprobe von der Brauerei Trunk/Vierzehnheiligen und hausgemachten Bratwürsten am Plan.

Am Donnerstag, 10. Oktober gibt es in den Gasthäusern Löffler und Schirmer ab 11 Uhr Schlachtschüssel. Am Freitag kann man ab 12 Uhr Schlachtschüssel im Sportheim essen.

Weiterhin wartet das Gasthaus Löffler am Freitag, 11. Oktober ab 18 Uhr mit Entenklein und Kirchweihspeisen auf. Um 24 Uhr tanzen die Zechpaare die Kirchweih an. Im Saale Schirmer findet am Samstag der erste Kirchweihtanz mit dem "Rennsteig-Duo" statt.

Die Höhepunkte sind am Sonntag, 13. Oktober, ab 10 Uhr der Festgottesdienst. Aufgrund dessen, dass in diesem Jahr die St. Nikolauskirche renoviert wird, findet dieser in der Turnhalle der Mittelschule statt. Um 13 Uhr startet mit Abholung der "Zechmala" der Trachtenumzug. Anschließend ist Plantanz. Abends wird das Duo "Ali & Querchl" für Unterhaltung sorgen.

Der Montag, 14. Oktober, startet mit den traditionellen Ständerla. Am Nachmittag findet nochmals Aholung der "Zechmala" mit dem Kindergarten statt. Abends kann wiederum das Tanzbein im Saale Schirmer geschwungen werden. Es spielt "Friends". Die Kirchweih endet um Mitternacht mit der traditionellen Kirbesred und der Kirchweihbeerdigung. Dabei werden lustige Anekdoten der Zechmädels und -burschen gebracht.

Geschichte

Windheim wird im Jahre 1180 zusammen mit den Ortschaften Kehlbach, Buchbach, Steinbach, Ebersdorf und Hirschfeld als Zugehörung zum Kloster Langheim erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort hieß ursprünglich "Winthagin".

Das Gebiet gehört seit Karl dem Großen den Babenbergern und wurde von ihnen Nordwald genannt. Zwischen 1170 und 1177 schenkte Bischof Hermann II den "Wald von Winthagin" dem Kloster Langheim. Als die "Grauen Mönche" das gesamte "Eygen Tuchnice" wieder an die Bamberger Bischöfe verkaufen mussten, kam auch Windheim an das Hochstift Bamberg. Im Jahre 1803 fiel der Ort an das Kurfürstentum Bayern.

In der Ortschronik ist zu lesen, dass die Nikolauskirche im Jahre 1613 eingeweiht wurde. Prunkstück ist der barocke Hochaltar zu Ehren des Heiligen Nikolauses, dem Namenspatron der Pfarrei. Die Kirche wird derzeit generalsaniert. Seelsorgerisch betreut werden die Windheimer derzeit von Pfarrer Cyriac Chittukalam.

Veronika Schadeck

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