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Schnitthapples-Kerm in Sickershausen

Tränen, Schweiß und ganz viel Rummel
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Sie haben an der Kerm das Sagen:die Geometer Stefan Segritz, Marius Albert, Philipp Heigl, Lukas Dürr, Kevin Klein, Felix Rahmann, Sven Steinberger und Prediger Thomas Beer.   Foto: Nina Grötsch
Sie haben an der Kerm das Sagen:die Geometer Stefan Segritz, Marius Albert, Philipp Heigl, Lukas Dürr, Kevin Klein, Felix Rahmann, Sven Steinberger und Prediger Thomas Beer. Foto: Nina Grötsch

Die Uhr tickt. In einem Jahr feiern die Sickershäuser ihre 100. Kirchweih - was nicht heißt, dass die Geometer in diesem Jahr nicht auch Vollgas geben. Vom 4. bis 7. Oktober geht es in dem Kitzinger Stadtteil wieder ordentlich rund.

Traditionell startet die Schnitthapples-Kerm am Freitag um 19 Uhr mit der Rathausstürmung. In einem launigen Spektakel werden die Geometer dem Oberbürgermeister die Schlüsselgewalt entziehen und damit vier Tage Ausnahmezustand einläuten. Unter den Blicken zahlreicher Zuschauer wird außerdem der neue Geometer Sven Steinberger vereidigt. Anschließend geht es zum Essen ins Gasthaus Goldener Löwe - oder ins Sportheim. In letzterem wird neben leckerem Essen auch der ein oder andere Drink serviert. "Bar open" heißt es dort vermutlich bis in die frühen Morgenstunden.

Raketen-Fete in der Sickerhalle

Raketenstark geht es am Samstag weiter, wenn ab 21 Uhr eine Neuauflage der Raketen-Fete in die Sickerhalle lockt. DJ Nobby dreht die Plattenteller - und die Menge tobt.

Der Kirchweih-Sonntag beginnt um 10.10 Uhr mit einem Gottesdienst, den auch die Geometer nicht verpassen wollen. Um 13 Uhr treffen sich heuer alle Teilnehmer des Kirchweihumzugs zu einem Gruppenfoto an der Rathaustreppe, bevor sich der Zug um 13.30 Uhr in Bewegung setzt. Mit Spannung wird nicht nur das diesjährige Geomobil erwartet, sondern auch die anderen Wagen und Fußgruppen machen wieder viele Besucher aus nah und fern neugierig. Nach der Ausgrabung, die heuer besonders schweißtreibend zu werden verspricht, endet der Umzug an der Sickerhalle, wo es neben Kaffee und Kuchen auch die lustigsten Pannen aus dem vergangenen Jahr geben wird.

Am Montag ist reges Treiben rund um den Rummelplatz angesagt - der übrigens das ganze Wochenende über einen Besuch wert ist. Um 14 Uhr startet das Schubkarren-Rennen, um 15.30 Uhr die Dorfmeisterschaft, bei der die örtlichen Vereine gegeneinander antreten. Ausrichter ist in diesem Jahr der Bayern-Fanclub. Um 19 Uhr treffen sich alle am Ausgrabungsplatz, wo Prediger Thomas Beer unter Tränen das nahende Ende der Kirchweih verkündet. In einem Fackelzug geht es im Anschluss in die Sickerhalle, wo zur Musik von "Verrockt" noch einmal das Tanzbein geschwungen wird. Um 24 Uhr wird die Eingrabung fortgesetzt - das Ende der Kerm zieht sich aber bekannterweise noch die ein oder andere Stunde in die Länge. Nina Grötsch

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