Kronach leuchtet bereits im 13. Jahr in Folge mit einem weltweit einmaligen Konzept aus Licht, Kunst und Kultur. Spannende Lichtgeschichten verwandeln dabei die historische Altstadt und die Festung Rosenberg wieder in eine leuchtende Flaniermeile. Das Team von "Kronach leuchtet" bleibt 2018 seinem bewährten Motto treu und garantiert erneut ein Lichtspektakel zum Wohlfühlen, Entdecken und Staunen. Bei Einbruch der Dunkelheit beginnt Kronach zu leuchten: Erstrahlte Häuserfassaden und Lichtkunstwerke tauchen die Stadt in ungewohntes Licht. Das lebensfrohe Lichtfestival lockt jährlich 100.000 Besucher an. Auch heuer können diese ab dem 27. April - zehn Nächte lang - dem beeindruckenden Lichtweg folgen, der an 80 Lichtpunkten vorbeiführt und dabei die schönsten Seiten Kronach in neuem Licht zeigt - von hochwertiger Architekturbeleuchtung bis hin zu Einzelkunstwerken. Der diesjährige Lichtweg präsentiert sich unter dem Motto "Surprise me again" ("Überrasche mich wieder") und führt von der Stadtpfarrkirche St. Johannes mit Anna-Kapelle beginnend über den Marktplatz bis hinauf zur Festung Rosenberg. Neben den Lichtführungen und dem Begleitheft bietet die neue "Kronach leuchtet"-App mit Audioguide die wichtigsten Information über jeden Lichtpunkt.
Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Festung Rosenberg, eine der größten Festungsanlagen Deutschlands. Die Macher von "Kronach leuchtet" mit ihrem Projektleiter Markus Stirn haben wieder eine hervorragende Mischung aus Lichtkünstlern zusammengestellt. So stellt zum Beispiel die Berufsfachschule für Glas aus Lauscha/Thüringen in einem der vielen unterirdischen Gänge der Stadt ihre Kunstwerke aus. Dazu kommen unter anderem die Künstler Wolfgang Flammersfeld, Reinhard Hartleif, Tilman Küntzel und etliche regionale Künstler, die die Festungsanlage, Keller, Gassen, Plätze und Innenhöfe verzaubern.
Auf der Festung werden auch die sonst verschlossenen und der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Kammern unter der Bastion 3 - dem "Falken-Eck" - geöffnet. Ein bisschen gruseln ist durchaus gewollt. An den drei langen Museumsnächten am Samstag, 28. April, sowie Freitag und Samstag, 4. und 5. Mai, wird der Museologe Alexander Süß bei freiem Eintritt zu den Handzeichnungen der Ausstellung "Zeichen in Cranachs Werkstatt" führen. Beginn ist jeweils um 20, 21 und 22 Uhr. Die Dauer beträgt 30 Minuten. Eine Anmeldung ist erforderlich (Festung Rosenberg Kronach, Telefon: 09261/60410, Fax: 09261/604118, E-Mail: festung@stadt-kronach.de, Internet: www.kronach.de).