LKR Bad Kissingen
Anzeigen

Klassiker zur Weihnachtszeit

Der Nussknacker tanzt in Bad Kissingen
Artikel drucken Artikel einbetten
Traumhafte Musik, perfekter Tanz, faszinierende Kostüme, handbemalte Bühnenbilder: Das kann nur der Nussknacker sein.   Foto: Anja Vorndran
Traumhafte Musik, perfekter Tanz, faszinierende Kostüme, handbemalte Bühnenbilder: Das kann nur der Nussknacker sein. Foto: Anja Vorndran

Die Geschichte Nußknacker und Mausekönig schrieb E. T. A. Hoffmann. Im Mittelpunkt des Balletts steht Clara, im russischen Original Mascha. Ihr Patenonkel Droßelmeier schenkt ihr am Weihnachtsabend einen Nussknacker. In ihren Träumen erlebt sie eine Schlacht der vom Nussknacker angeführten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, er verwandelt sich in einen Prinzen und reist mit ihr über den Tannenwald zum Schloss Zuckerburg in das Reich der Süßigkeiten reist. Hier veranstaltet die Zuckerfee zu Ehren ihrer Gäste ein Fest, bevor Clara aus ihrem Traum erwacht.

Mt seiner großen Weihnachtsshow "A Swinging Christmas!" sorgt der Sänger Tom Gaebel mit der Ausnahmestimme zusammen mit seinem Orchester am Donnerstag, 27. Dezember, für glühende Wangen bei Jung und Junggebliebenen. Am Freitag, 28. Dezember, entführen "Daniel Schmahl und Classic Rebells" als Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz ihre Zuschauer auf eine fantastische Reise zu unerhörten Klangwelten Bachs. Jazz trifft Kontrapunkt, die Hammond faucht, die Trompete singt und die sechssaitige Violine gibt das Orchester: So haben die Zuhörer Bach garantiert noch nie gehört.

Burghard Toelke und Prof. Igor Cognolato spielen am Samstag, 29. Dezember, unter dem Titel "Leuchtende Romantik für Violine und Klavier" ein abwechslungsreiches Programm mit Werken, die ein expressives Farbspektrum aufweisen, das es so allerdings in wenigsten Interpretationen der Werke zu finden gibt.

Am Sonntag, 30. Dezember, spielt Mirja Betzer eine Klarinettenmatinée im Rahmen der Reihe "Matinée classique". Es stehen unter anderem Werke von Johannes Brahms, Henri Rabaut und Niels Wilhelm Gade auf dem Programm.

Ebenfalls am Sonntag, 30. Dezember rocken die "Mozart Heroes" mit Violoncello und Gitarre durch die Musikepochen und kombinieren dabei feine klassische Melodien mit brachialen Rock Riffs und epischen Filmscores. Beim traditionellen Neujahrskonzert am 1. Januar mit den Berliner Symphonikern werden unter dem Titel "Winternachtstraum - Romantische Stücke für Sopran, Horn und Orchester" Werke von Arkady Shilkloper, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauß, Franz Lehár, Felix Mendelssohn, Gustav Mahler und anderen präsentiert.

Rockoper

Am Dienstag, 2. Januar, präsentiert Adrienne Haan bei "Rock Le Cabaret!" eine moderne Rockoper, die französische Chansons von Jacques Brel, Edith Piaf, Charles Aznavour und Kurt Weill beinhaltet und in einem modernen Rock und Pop Szenario, begleitet von einer fünfköpfigen Rockband, darbietet.

Der Trompeter und Pianist Sebastian Studnitzky bringt mit seinem Album "Memento - Orchestral Experience" seine Vielseitigkeit und stilistische Aufgeschlossenheit eindrucksvoll auf den Punkt. Am Donnerstag, 3. Januar, präsentiert der Musiker seine Lieder. Am Freitag, 4. Januar, gibt das Bayerische Landesjugendorchester ein Symphoniekonzert und spielt Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 "Auferstehungssinfonie". Unter der Leitung von Joseph Basti stehen neben den jungen Musikern auch die Sopranistin Juliane Banse und die Mezzosopranistin Lioba Braun auf der Bühne. Die Entstehungsgeschichte der gesamten Sinfonie erstreckt sich, bedingt durch Mahlers Arbeitsbelastung als Dirigent, über mehrere Jahre. Das Werk schrieb er zwischen 1888 und 1894.

Musikalisches Feuerwerk

Zeitgleich vertonte Mahler die Lieder aus "Des Knaben Wunderhorn," von denen er das Lied "Des Antonius von Padua Fischpredigt" nur instrumental, das Lied "Urlicht" auch vokal in der Sinfonie verwendete. Im September 1888 war die Instrumentierung des ersten Satzes, der zu diesem Zeitpunkt den Titel "Totenfeier" trug, bereits abgeschlossen. Der zweite und dritte Satz entstanden erst 1893 und die gesamte Sinfonie wurde erst 1894 fertiggestellt. Mit einem musikalischen Feuerwerk geht der Kissinger Winterzauber am Samstag, 5. Januar, zu Ende: Dirigent Gerd Schaller präsentiert mit dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag und dem Violinist Jirí Vodicka virtuose Violinmusik und Opernmelodien im konzertanten Gewand.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.