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6. bis 10. September

Kirchweih in Zell am Ebersberg

Einen Vergnügungspark und viele Fußballspiele gibt's, wenn in Zell am Ebersberg Kirchweih gefeiert wird.
Blick auf die Zeller Weinberge.  Foto: Christian Licha
Blick auf die Zeller Weinberge. Foto: Christian Licha

Die Winzergemeinde Zell am Ebersberg bietet bei ihrer Kirchweih von Freitag, 6. September, bis einschließlich Dienstag, 10. September, den Gästen wieder ein buntes Programm.

Die Heckenwirtschaften und Gastronomiebetriebe bieten an diesen Tagen ein umfangreiches Angebot an Kirchweihspezialitäten an. Auf dem Parkplatz vor dem Sportheim sogt ein Vergnügungspark für das Vergnügen aller jungen und junggebliebenen Kirchweihbesucher. Mit Kinderkarussell, Schiffschaukel, Schießbude, Glückshafen sowie Popcorn, gebrannten Mandeln und anderen Naschereien ist dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt.

Zur traditionellen Eröffnung der Zeller Kirchweih laufen am frühen Samstagnachmittag die Kerwasbuam zusammen mit der Kapelle der Zeller Musikanten durch den Ort und stellen dabei an jeder Hecken- und Gastwirtschaft kleine Bäumchen auf. Ab circa 16 Uhr wird dann der große Kirchweihbaum vor dem Sportheim aufgerichtet. In der Sportheimgaststätte bietet der TSV Bocksbraten, Sauberbraten, Wildschweinbraten, Pizza und vieles mehr an. Am Samstag wird Mike Hempel mit Livemusik für gute Stimmung sorgen. Die Fußballbegeisterten kommen auch nicht zu kurz, denn einige Spiele stehen auf dem Programm. Am Samstag ab 13.30 Uhr werden einige Juniorenspiele geboten, während es am Sonntag zu zwei Begegnungen der ersten und zweiten Mannschaft kommt. Um 13 Uhr trifft in der B-Klasse der TSV Zell II auf den TV Königsberg II und danach um 15 Uhr zeigen die Fußballer des TSV Zell I ihr Können, wenn sie gegen den TV Haßfurt in der Kreisklasse antreten.

Geschichtlicher Hintergrund

Eine äußerst interessante, wechselvolle Geschichte hat das kleine Winzerdorf Zell am Ebersberg aufzuweisen. Es gilt als das Eingangstor zum romantischen Böhlgrund und zum Steigerwald und ist eng mit uralter Vorgeschichte und mit der fränkischen Landnahme verbunden. Entstehung und Namen verdankt Zell dem fränkischen Verkehrsweg von Schweinfurt über Westheim nach Bamberg. Bis Zell wurde dieser Weg als Königstraße oder Rennweg bezeichnet. Ab Zell verlief er dann auf dem Rücken des Höhenzuges zwischen Main und der nördlichen Aurach als Hochstraße. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1111.