Neubrunn
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Kirchweih in Neubrunn

Vom 23. bis zum 26. November: In Neubrunn wird vier Tage lang zünftig in Gastwirtschaften und bei Vereinen gefeiert.
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Mitten im Dorf steht die Filialkirche St. Andreas und St. Katharina.  Foto: Günther Geiling
Mitten im Dorf steht die Filialkirche St. Andreas und St. Katharina. Foto: Günther Geiling

Die Franken sind fast berühmt für ihre Kirchweihen und der letzten "Kerwa" im Jahreslauf kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung. Dies gilt ganz besonders auch für den Haßbergort Neubrunn, wo sich zwar auch einiges verändert hat, man aber noch verschiedene Traditionen hochhält und an diesem Wochenende zünftig in Gastwirtschaften und bei Vereinen feiert.

Gerade die Neubrunner und ihre Wirte waren bekannt dafür, dass die Kirchweih nahezu eine ganze Woche lang dauerte und jeden Tag andere Kirchweihspezialitäten aufgetischt wurden. Dies reichte vom Schlachttag und Kesselfleischessen über die "Schnickerli", fränkischen Kirchweihspezialitäten bis hin zum Ausklang mit Fischgerichten. In Teilen gibt es in Neubrunn das auch heute noch und dafür sorgen die örtliche Gastronomie, der FC Neubrunn und auch private Initiativen wie die "Schickeria" in der "oberen Wirtschaft".

Im Sportheim des 1. FC Neubrunn geht es vier Tage lang "rund". Am Freitag beginnt ab 19 Uhr das "Holyland Festival" mit "Dee Cracks", "The Magnetics", "Bring back Barbara" und "Bowser" und von Samstag bis Montag gibt es aus der Küche Kirchweihspezialitäten. Am Sonntag gibt es mit dem Spiel der Kreisliga FC Neubrunn - TSV Knetzgau um 14 Uhr auch noch einen fußballerischen Leckerbissen vor der Winterpause.

Auch am Kirchweihmontag wird noch allerhand geboten und das beginnt um 14 Uhr mit dem "Hahnenschlag" am Dorfplatz, für den sich die Junge Union verantwortlich zeigt. Natürlich wird dabei nicht auf einen Hahn geschlagen, sondern auf einen Tontopf. Früher konnte man dabei wirklich einen Hahn gewinnen, lebend oder gebraten, je nach Wunsch. Deshalb der Name "Hahnenschlag".

Wenn sich alle Zuschauer und Mitspieler auf dem Dorfplatz eingefunden haben, kann das Spektakel beginnen. Dabei werden dem Hahnenschläger die Augen verbunden und er muss auf die Zurufe der Zuschauer hören und dreimal sein Glück versuchen, um einen Preis zu gewinnen. Die Erinnerung an den Ursprung der Kirchweih kommt in Neubrunn natürlich nicht zu kurz, denn in Neubrunn gibt es eine ganz besondere Verehrung der Heiligen und Kirchenpatrone. Deswegen gibt es am Sonntag um 10 Uhr auch den Kirchweihgottesdienst.gg

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