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Veranstaltungen

Dorffest Forstlahm

Am Samstag, 13. Juli 2019, laden der Gesangverein Kulmbach-Forstlahm e.V. und der Landgasthof Schramm zum 12. Dorffest ein
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Forstlahm, 1946 eingemeindet, hat sich zu einem stattlichen Ortsteil entwickelt. Am Samstag, 13. Juli, laden der Gesangverein Kulmbach-Forstlahm e.V. und der Landgasthof Schramm zum 12. Dorffest ein. Höhepunkt ist ein Brillantfeuerwerk am Samstag um 22.30 Uhr. Beim Dorffest in Forstlahm wird natürlich auch das Tanzbein geschwungen, wenn die Band Frankenbauer zum Brucktanz aufspielt.   Fotos: PR
Forstlahm, 1946 eingemeindet, hat sich zu einem stattlichen Ortsteil entwickelt. Am Samstag, 13. Juli, laden der Gesangverein Kulmbach-Forstlahm e.V. und der Landgasthof Schramm zum 12. Dorffest ein. Höhepunkt ist ein Brillantfeuerwerk am Samstag um 22.30 Uhr. Beim Dorffest in Forstlahm wird natürlich auch das Tanzbein geschwungen, wenn die Band Frankenbauer zum Brucktanz aufspielt. Fotos: PR
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Der Gesangverein Kulmbach-Forstlahm v. 1903 e.V. und der Landgasthof Schramm veranstalten in diesem Jahr das 12. Dorffest in Forstlahm. Dieses Fest, mitten im Ortskern, auf dem Parkplatz rund um den Gasthof Schramm, soll alle Bürger ansprechen, um die örtliche Gemeinschaft zu pflegen und gemeinsam miteinander zu feiern. Natürlich kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Mit einer Hüpfburg und "Luthardt's Drive and Fun"-Park mit den Elektro-Flitzern ist auch für die Kleinen ein Spaßprogramm vorbereitet. Dieses Erlebnis ist für die Jüngsten natürlich kostenlos. Als besondere Attraktion findet wieder an diesem Samstag um 22.30 Uhr ein Brillantfeuerwerk statt. Dies soll den Höhepunkt des Festes darstellen und für Jung und Alt zum Erlebnis werden.

Ein kleiner geschichtlicher Rückblick auf die Entstehung des südlichen Stadtteils von Kulmbach soll nachfolgend aufgezeigt werden: Forstlahm entstand zweifellos im oder am Wald, worauf auch der erste Teil des Ortsnamens hinweist. La(h)m kommt aus dem Slawischen und bezeichnet Dörfer, die an oder in einem tief eingeschnittenen Kerbtal liegen.

Urkundlich tritt das Dorf erstmals am 17. Februar 1333 in Erscheinung. Die Brüder Förtsche aus Thurnau übereigneten dem Kloster Langheim einen Hof, worauf Cunrad Wagner aus "Lame" residiert hatte. Forstlahm setzte sich damals aus 9 Anwesen zusammen.

Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) brachte viel Leid über Forstlahm. Von den bestehenden Anwesen blieb nur noch eine "Selde", das bedeutet so viel wie ein halber Hof, übrig. Im Jahre 1735 erfolgte der Wiederaufbau der Wallfahrtskirche im benachbarten Mangersreuth, die im Bundesständischen Krieg 1553 niedergebrannt und völlig zerstört wurde. Im selben Jahr erfolgte der Anschluss an die selbstständige Pfarrei in Mangersreuth. Johann Christoff Adam von Waldenfels baute eines der Bambergischen Lehensgüter zum adeligen Amtssitz um.

Eine über dem rundbogigen Hauseingang eingelassene Wappentafel eines Wohnhauses im Ort aus dem Jahre 1691 erinnert daran. Noch heute spricht man vom "Schloss" in Forstlahm. Die Chronik zeigt, dass Forstlahm im Jahre 1853 aus 27 Anwesen, einschließlich eines Wirtshauses, bestand. Am 1. April 1946 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Kulmbach.

Schon immer wurde hier im Süden Kulmbach das Brauchtum gepflegt. Die vielen Kirchweihen mit den traditionellen Umzügen der "Ortsburschen und Ortsmadla" waren im Kulmbacher Raum sehr beliebt. Auch das traditionelle Bergfest wurde im alten Steinbruch viele Jahre gefeiert.

Inzwischen kam in Forstlahm ein neues Baugebiet hinzu. Der Gesangverein würde sich sehr freuen, wenn sich neue Mitbürger dem Verein anschließen würden, um den Fortbestand der aktiven Sänger zu sichern.

Letztes Jahr konnte Forstlahm sein 685-jähriges Bestehen, ebenfalls im Rahmen des Dorffestes, feiern.

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