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Sonntag, 23. Februar

38. Stadtsteinacher Narrentreiben

Am Faschingssonntag, 23. Februar 2020, startet um 13 Uhr wieder ein großer Umzug durch die Stadtsteinacher Innenstadt
Mehrere Tausend Faschingsfreunde bevölkern zum Stadtsteinacher Narrentreiben die Hauptstraße und den Marktplatz.   Fotos: Jochen Nützel
Mehrere Tausend Faschingsfreunde bevölkern zum Stadtsteinacher Narrentreiben die Hauptstraße und den Marktplatz. Fotos: Jochen Nützel
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Am Sonntag, 23. Februar 2020, ist es wieder soweit: Der Gaudiwurm zieht durch die Straßen der Stadt, wenn in Stadtsteinach das 38. Narrentreiben stattfindet.

Die Straßen-Fastnacht hat in Stadtsteinach große Tradition. Obwohl sicherlich viel älter, konnte im Jahr 1995 "Hundert Jahre Straßen-Fastnacht" (historisch verbürgt) in Stadtsteinach gefeiert werden. Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Stadtsteinach und Faschingsgesellschaft Stadtsteinach alle Freunde der 5. Jahreszeit recht herzlich ein, wenn es heißt: "Bühne frei für das 38. Stadtsteinacher Narrentreiben".

Auftakt um 13 Uhr

Zum Auftakt startet um 13 Uhr wieder ein großer Faschingsumzug. Dieser führt vom Ortsrand (Nähe Krankenhaus) durch die Innenstadt zum Hexenkessel des Tages, zum Stadtsteinacher Marktplatz. Viele Gastgesellschaften und Gruppierungen werden wieder zu diesem überaus sehenswerten und bunten Narrenzug erwartet.

Programm auf dem Marktplatz

Beim Eintreffen des Zuges geht dann das bunte und abwechslungsreiche Programm auf dem Marktplatz erst richtig los. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Tänze der Garden der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach und die verschiedenen Brauchtumsgruppen. Ein uralter Brauch im Frankenwald sind zum Beispiel die Fosenochtsnickel: Früher schickte der Gemeindediener seine Buben, verkleidet als Fosenochtsnickel, zu den Bauern, um zu "kratzen", also um Almosen zu bitten. Auch die Bärentreiber und der Tanz der Hexen waren schon vor der Jahrhundertwende fester Bestandteil bei den Stadtsteinacher Faschingsumzügen, und sie sind es heute noch.

Absoluter Höhepunkt der Brauchtumsdarbietungen ist jedoch das Winteraustreiben am Ende der Veranstaltung auf dem Marktplatz. Da wird der Winter in Form einer Strohpuppe mit viel Gaudi verbrannt. Logisch, dass an diesem Tag auch in den Gaststätten die Stimmung hohe Wellen schlägt.