Coburg

Ausstellungen

Sonderausstellung „Auf den Spuren von Queen Victoria und Prinz Albert in England und Schottland“

Coburg
12.09.2019 | 09:00 - 17:00
feu albert victoria
Prinz Albert, Queen Victoria, GemÃ?lde von Winterhalter, Coburg, Schloss Callenberg Quelle: Jochen Berger 
Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.
Als die erst 18-jährige Victoria 1837 den britischen Thron bestieg, trat sie ein schweres Erbe an. Es waren politisch turbulente Zeiten, und das öffentliche Ansehen der königlichen Familie hatte einen Tiefpunkt erreicht.

Im Oktober 1839 lernte Victoria ihren gleichaltrigen Cousin Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (gemeinsamer Großvater war Herzog Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld) kennen und schon im darauffolgenden Februar fand die Hochzeit statt. Die Ehe, aus der zwischen 1840 und 1857 neun Kinder hervorgingen, verlief überaus glücklich und harmonisch.
Victoria und Albert galten als erstes Traumpaar der britischen Monarchie. Der Prinzgemahl musste allerdings als „deutscher Import“ Vorurteile des englischen Adels durch Fleiß und Charme widerlegen. Er verabscheute den Londoner Gesellschaftsrummel, opferte für die Heirat seine Heimat, das Zusammensein mit Freunden und die Ruhe seiner Studierstube. Als Ehemann war Albert die prägende rechte Hand der von 1837 bis 1901 regierenden Queen, beriet und vermittelte nicht nur in Staatsaufgaben, avancierte geradezu zum „heimlichen König“ und war das natürliche Familienoberhaupt und der Erzieher der Kinder.
Er brachte unter anderem die erste Weltausstellung 1851 nach London und engagierte sich in Kunst, Architektur, Gartenbau, Landwirtschaft und als Förderer der Wissenschaften. Naturkundlichen Interessen war Albert bereits in seiner Heimat als Mitbegründer des „Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinets“ nachgegangen, aus dem später das Naturkunde-Museum Coburg hervorging.

Als ihr geliebter Mann 1861 unerwartet im Alter von nur 42 Jahren starb, stürzte Victoria in eine tiefe Depression. Fortan verbrachte sie jährlich mehrere Monate auf ihren Landsitzen Balmoral und Osborne und nahm nur noch wenige öffentliche Aufgaben wahr. Sie sollte ihren Ehemann um 40 Jahre überleben.

Die Ausstellung wurde von Ronald Bellstedt (Gotha) zusammengestellt, der während seiner zahlreichen Reisen auf die Britischen Inseln auch auf den Spuren der Royals wandelt.
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