Berlin
Deutsche Bahn

Zwei Drittel der ICEs auf der neuen Strecke München-Berlin unpünktlich

Technische Schwierigkeiten auf der neuen Schnellstrecke München-Berlin führten an den ersten neun Tagen nach dem Start zu Verspätungen.
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Technische Schwierigkeiten auf der neuen Schnellstrecke München-Berlin führten an den ersten neun Tagen nach dem Start zu Verspätungen.  Foto: Martin Schutt/dpa
Technische Schwierigkeiten auf der neuen Schnellstrecke München-Berlin führten an den ersten neun Tagen nach dem Start zu Verspätungen. Foto: Martin Schutt/dpa

An den ersten neun Tagen nach dem Start des Betriebs auf der neuen ICE-Strecke, über die die Bundeshauptstadt von der bayerischen Landeshauptstadt aus in rund vier Stunden erreicht werden soll - also vom 10. bis 18. Dezember - seien zwei Drittel aller Züge verspätet gewesen, berichtete die "Bild-Zeitung" (Mittwoch).


Die Bahn-Sprecherin wies allerdings darauf hin, dass hier alle Züge mitgezählt wurden, die sich um mehr als eine Minute verspäteten. Die Bahn wertet Züge erst ab der sechsten Minute als verspätet.

Während der Weihnachtsfeiertage hingegen sind mehr als 90 Prozent der Züge auf der ICE-Schnellfahrstrecke München-Berlin pünktlich gewesen. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten auf der neuen Verbindung sowie dem Wintereinbruch kurz vor dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember habe sich die Pünktlichkeit im Fernverkehr insgesamt deutlich stabilisiert, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Damals waren einige Züge komplett ausgefallen oder kamen Stunden zu spät an.