Leipzig
Zwangsversteigerung

Zukunft des Ritterguts von Neonazi Hoffmann in der Schwebe

Karl-Hein Hoffmann will nicht loslassen: Der Neonazi legt Beschwerde gegen die erfolgreiche Zwangsversteigerung des Ritterguts Kohren-Sahlis ein.
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Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Die Zukunft des Ritterguts des Neonazis Karl-Heinz Hoffmann ist wieder offen. Zwar hatte ein Bieter aus Nordrhein-Westfalen vor 14 Tagen bei einer Zwangsversteigerung am Amtsgericht Leipzig den Zuschlag für das 60-Hektar-Anwesen unweit der Stadt bekommen. Gegen diese Entscheidung wurden jedoch zwei Beschwerden eingelegt, wie der Sprecher des Gerichts am Mittwoch sagte.

Einer der Beschwerdeführer ist nach Angaben des Sprechers Hoffmann selbst. Der mehrfach vorbestrafte Rechtsextremist und Gründer der 1980 verbotenen "Wehrsportgruppe Hoffmann" hatte die Einstellung des Zwangsversteigerungsverfahrens beantragt, war damit aber bei Gericht nicht durchgekommen. Er hat hohe Schulden beim Abwasserzweckverband Wyhratal. Dieser setzte die Zwangsversteigerung durch, legte nun aber ebenfalls Beschwerde gegen den Zuschlag ein.
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