Noch im November sollen weitere Schritte folgen. Vorgaben der G20 für solche Finanzdienstleister ziehen sich aber noch hin. Betroffen wären unter anderem Hedgefonds sowie Private-Equity- und Geldmarktfonds.

Die sogenannten Schattenbanken machen den Aufsehern zunehmend Sorgen, da sie nicht wie Banken reguliert werden, aber auch Kredite vergeben und ähnlich hohe Risiken anhäufen können. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hatten vor dem G20-Gipfel einen ehrgeizigen und verbindlichen Zeitplan für die Regulierung der Schattenbanken angemahnt. Sonst machten sich die G20 lächerlich, hatte Merkel gewarnt.

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 hatten die G20 vereinbart, dass kein Finanzplatz, kein Finanzprodukt und kein Finanzakteur unreguliert bleiben soll. Der Finanzstabilitätsrat der G20 (FSB) hatte Empfehlungen gegeben.